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17.5.2026 - Spielplan UD Las Palmas – Saison 2025/2026 in Liga 2

40. Spieltag: UD Las Palmas weiter minimale Chance auf direkten Aufstieg...-

Dieser Spielplan UD Las Palmas ist ein Richtwert für die Saison 2025/2026 für das Team von Gran Canaria in der spanischen zweiten Liga (La Liga 2). Die Spieltage variieren ja nach Saisonverlauf. Wir passen dies regelmäßig an. UD Las Palmas hat in der vergangenen Saison den Klassenerhalt leider nicht geschafft. Man will aber umgehend wieder in die erste Liga! – VIEL ERFOLG DABEI!

Tabelle der TOP 6 2025/2026 (Stand 17.05.2026 – 17:20 Uhr) - weiterlesen uns zum Spielplan...-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 17.05.2026 um 06:10

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15.5.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Neuer Schritt für 44 Sozialwohnungen in Juan Grande
Die Stadtverwaltung von San Bartolomé de Tirajana hat ein wichtiges Verfahren zur Errichtung von 44 öffentlichen Wohnungen in Juan Grande eingeleitet.
Dafür soll ein rund 2.250 Quadratmeter großes städtisches Grundstück kostenlos an die öffentliche Wohnungsbaugesellschaft VISOCAN übertragen werden. Die Wohnungen sind vor allem für Familien aus El Matorral vorgesehen, die seit mehr als 25 Jahren in provisorischen Wohncontainern leben.
Das Projekt ist Teil des kommunalen Wohnungsplans mit Investitionen von insgesamt 35 Millionen Euro. Für die Bauvorhaben in Juan Grande und El Tablero stehen zusätzlich sechs Millionen Euro vom Kanarischen Wohnungsbauministerium bereit.

500 Teilnehmer beim inklusiven Wassersporttag in Mogán
An der Playa de Puerto Rico fand das 20. Treffen für Wassersportaktivitäten für Menschen mit Behinderung statt. Rund 500 Teilnehmer aus 17 spezialisierten Zentren auf Gran Canaria nahmen an der Veranstaltung teil.
Auf dem Programm standen unter anderem Zumba, Beachvolleyball, Minigolf, Kanufahren, Jetski und Wasserattraktionen. Für Rollstuhlfahrer gab es spezielle barrierefreie Bereiche und Amphibienstühle für den Zugang zum Meer.
Die Gemeinde Mogán wurde erneut für ihr langjähriges Engagement im Bereich Inklusion und barrierefreie Freizeitangebote gelobt.

Buchmesse „Mogán, toma la palabra“ startet in Arguineguín
An diesem Freitag beginnt auf der Plaza Pérez Galdós in Arguineguín die Buchmesse „Mogán, toma la palabra“.
Die Veranstaltung bietet zwei Tage lang Lesungen, Bücherstände und kulturelle Aktivitäten rund um Literatur und Sprache. Die offizielle Eröffnung findet am Freitag um 12:30 Uhr statt.

Kanarische Musik begeistert mehr als 2.000 Menschen in Madrid
Mit ausverkauftem Haus und über 2.000 Besuchern feierte das Festival „Canarias Tiene el Flow“ seine erfolgreiche Premiere in der Madrider Sala La Riviera.
Mehr als zehn Künstler von den Kanaren brachten kanarische Musik, Urban Sounds, Rap und traditionelle Klänge auf die Bühne und zeigten, dass der kanarische Akzent längst kein Hindernis für große Musik ist.
Zu den Highlights des Abends gehörten Auftritte von Ale Acosta, Sara Socas, Don Patricio, La Pantera und Julia Rodríguez mit ihrem Timple. Auch traditionelle Elemente wie der Silbo Gomero und kanarische Folklore wurden in das moderne Festival integriert.
Das Publikum feierte stundenlang mit kanarischen Fahnen, Fußballtrikots und viel Insel-Atmosphäre. Viele Besucher reisten extra von den Kanaren an, andere entdeckten an diesem Abend ihre Begeisterung für die kanarische Kultur.
Besonders emotional wurde es bei mehreren Hommagen an die legendäre Sängerin Valentina „La de Sabinosa“. Überraschungsauftritte und neue Musikpremieren sorgten zusätzlich für Begeisterung.

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Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 15.05.2026 um 18:06

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15.5.2026 - Kanaren-Bericht 2025: Trotz Wirtschaftsboom bleibt die Armutsgefahr alarmierend hoch

Trotz Wirtschaftsboom und Rekordbeschäftigung kämpfen die Kanaren gegen eine hohe Armutsquote. Der CES-Jahresbericht 2025 deckt die strukturellen Probleme bei Wohnraum und Löhnen auf..-

Das Risiko von Armut ist nicht zu durchbrechen!

Kanaren – Die Kanarischen Inseln erleben derzeit ein wirtschaftliches Paradoxon: Während die Beschäftigungszahlen historische Höchststände erreichen, klafft die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander als im Rest Spaniens. Der aktuelle Jahresbericht des Wirtschafts- und Sozialrats (CES) für das Jahr 2025 zeichnet ein deutliches Bild der Lage und mahnt dringenden Handlungsbedarf an.

Die nackten Zahlen: Eine Region unter Druck

Laut dem am Freitag vorgestellten Bericht liegt die Armutsrisikoquote auf den Kanaren bei 22,9 %. Damit ist die Quote fast fünf Prozentpunkte höher als der nationale Durchschnitt in Spanien (19,5 %). Noch deutlicher wird das Problem bei der sogenannten AROPE-Rate, die das Risiko für Armut oder soziale Ausgrenzung misst: Hier erreichen die Inseln einen Wert von 31,2 %, während der spanische Schnitt bei 25,7 % liegt.

Zwar haben sich die Daten im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert – 2024 lag die Armutsquote noch bei 24,6 % – doch der CES-Vorsitzende José Carlos Francisco Díaz betont, dass die sozialen Indikatoren weiterhin „verbesserungsfähig“ seien. Rund jeder fünfte Kanarier hat demnach massive Schwierigkeiten, seine Grundbedürfnisse zu decken.

Rekord-Beschäftigung trifft auf strukturelle Probleme

Das Jahr 2025 gilt wirtschaftlich eigentlich als Erfolg. Zum ersten Mal wurde die Marke von einer Million Erwerbstätigen auf den Inseln überschritten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) und das Pro-Kopf-Einkommen wuchsen sogar schneller als auf dem spanischen Festland. Warum kommt dieser Wohlstand nicht bei allen an?

Der Bericht identifiziert klare strukturelle Hürden:

- Wohnungsnot: Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist laut Regionalpräsident Fernando Clavijo das drängendste Problem. Die hohe finanzielle Belastung durch Mieten frisst die Lohnsteigerungen vieler Familien wieder auf.
- Prekäre Arbeit: Trotz der hohen Beschäftigungsquote kämpfen die Inseln mit Langzeitarbeitslosigkeit und zu vielen befristeten Verträgen.
- Bildung und Pflege: Hohe Schulabbrecherquoten und extrem lange Wartezeiten bei der Pflegebedürftigkeit bremsen die soziale Entwicklung zusätzlich.

Maßnahmen für die Zukunft

Um die Situation nachhaltig zu verbessern, fordert der Wirtschafts- und Sozialrat eine stärkere Verzahnung von Sozialleistungen und Beschäftigungsprogrammen. Ein umfassender Wohnungsbauplan soll zudem das Angebot an geschütztem Wohnraum erhöhen und die Auswirkungen von Ferienunterkünften in überlasteten Gebieten begrenzen.

Präsident Clavijo unterstrich, dass Beschäftigung zwar der wichtigste Motor für sozialen Aufstieg sei, man aber kritisch über die Angemessenheit der Löhne diskutieren müsse. Nur wenn die Gehälter mit den Lebenshaltungskosten Schritt halten, könne der wirtschaftliche Erfolg auch in der Breite der Gesellschaft ankommen.

Ausblick auf 2026

Trotz der sozialen Herausforderungen blickt der CES optimistisch auf das laufende Jahr. Für 2026 werden weiterhin positive Daten im Tourismussektor und auf dem Arbeitsmarkt erwartet. Die Aufgabe der Politik wird es nun sein, diesen Schwung zu nutzen, um die Kanarischen Inseln auch in sozialer Hinsicht wieder näher an den nationalen Durchschnitt heranzuführen. – TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 15.05.2026 um 06:38

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15.5.2026 - Zum Día de Canarias 2026: Hymne der Kanaren wird auf „acht“ Inseln angepasst

Nach 8 Jahren wird aus den sieben Inseln der Kanaren in der lokalen Hymne nun auch acht Inseln. Hier die Hintergründe!...-

Passend, 8 Jahre später sind es 8 Inseln...

Kanarische Inseln – Nachdem La Graciosa seit einigen Jahren offiziell als die achte Insel der Kanaren gilt, (dazu wurde vom Staat grünes Licht gegeben und das Autonomiestatut der Inseln geändert), folgt nun der nächste Schritt. Die kanarische Hymne wird in diesem Jahr abgeändert.

Mit voller Unterstützung des gesamten Parlaments der Kanaren wird aus den „sieben Felsen“ jetzt „acht“. Damit dies vollständig bearbeitet werden kann, wird am 26. und 27. Mai 2026 eine Debatte darüber im Parlament mit anschließender Abstimmung durchgeführt, erst dann ist diese Änderung legal.

Die 2003 genehmigte Hymne basiert auf der Melodie von „Arrorró“, die in den „Kanarischen Liedern“ des Komponisten Teobaldo Power enthalten ist, während der Text vom Timple-Spieler Benito Cabrera stammt.

Da keine Gegenstimmen erwartet werden, wird der wichtige Vers so abgeändert, dass die Einwohner dann zum Día de Canarias singen können: „Ich bin der Schatten eines Mandelbaums, ich bin Vulkan, Salpeter und Lava. Verstreut über acht Felsen schlägt der Puls meiner Seele“ (grobe Übersetzung). – TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 15.05.2026 um 06:34

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15.5.2026 - Hafenbehörde will Räumungsklage gegen Zementfabrik einreichen

Ein langer Rechtsstreit wird wohl auf die Kanaren und CEISA (Zementfabrik im Hafen Santa Águeda) zukommen, um deren Zukunft zu klären. Hier die aktuellen Infos dazu...-

Ob die Räumungsklage erfolgreich sein kann?

San Bartolomé de Tirajana – Die Streitigkeiten zwischen der kanarischen Hafenbehörde und dem Zementunternehmen CEISA (Cementos Especials de las Islas Canarias SA) im Zusammenhang mit der Hafennutzung des Hafens Santa Águeda sind weiterhin nicht gelöst. Nun werden sich wohl die Gerichte mit dem Thema befassen müssen, mal wieder.

Die Hafenbehörde verlangt von CEISA die Räumung des Geländes der Zementfabrik und den Rückbau dieser Fabrik, da die Konzession dafür abgelaufen sei. Die Krux in der Sache ist das Grundstück der Fabrik, denn dieses gehört definitiv dem Unternehmen CEISA und ist weder angemietet noch gepachtet.

CEISA hatte gegen den Beschluss der Behörde schon eine Berufung eingelegt. Diese wurde jedoch durch die Behörde abgewiesen.

Ursprung des Konflikts

Im Kern geht es um die Nutzung des Piers. Die Hafenbehörde ist sich sicher, dass die abgelaufene Konzession das Recht an die Behörde gibt, dieses Pier einer neuen Nutzung zuzuführen. Geplant ist schon lange, daraus einen touristischen Knotenpunkt mit Sporthafen zu machen.

CEISE vertritt genau die gegenteilige Position und weigert sich bisher vehement, das Geschäft an dem Standort aufzugeben.

Schon lange befinden sich beide Seiten in einem nicht endenden Rechtsstreit. Immer wieder geht es hin und her, nun will die Hafenbehörde aber Nägel mit Köpfen machen und bereitet eine entsprechende Klage vor. Solange hier aber noch kein Gericht entschieden hat, bleibt die Situation angespannt und festgefahren.

Bei Bevölkerung und Urlaubern ist die Zukunft dieses Hafens völlig klar, die Mehrheit ist für den Erhalt der Zementfabrik. Es gibt zwar auch Stimmen, die einen neuen touristischen Hafen bevorzugen würden, aber die Mehrheit ist eben klarer Meinung bei dem Thema. Mal sehen, was die Gerichte daraus machen werden. – TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 15.05.2026 um 06:29

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14.5.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Mogán führt neue Biomüllsamlung mit intelligenten Containern ein
Die Gemeinde Mogán baut ihr Recycling-System weiter aus und hat neue Maßnahmen zur getrennten Sammlung von Biomüll vorgestellt. Herzstück des Projekts sind intelligente braune Container, die nur mit einer persönlichen elektronischen Karte geöffnet werden können.
Das Vorhaben ist Teil des Projekts „Für ein nachhaltiges und widerstandsfähiges Mogán“ und wird mit rund 2,8 Millionen Euro aus EU-Fördermitteln unterstützt. Neben den neuen Containern wurden auch Elektro-Müllfahrzeuge, elektrische Häcksler sowie kleine Biomüllbehälter für Haushalte angeschafft.
Restaurants, Hotels und Cafés erhalten eigene Behälter für organische Abfälle. Gleichzeitig startet die Gemeinde mit der Verteilung kostenloser Mini-Container und kompostierbarer Beutel an Haushalte.
Bürgermeisterin Onalia Bueno betonte, dass Mogán bereits zu den Gemeinden mit den höchsten Recyclingquoten auf Gran Canaria gehöre. Langfristig soll das System auch Anreize für korrektes Recycling schaffen.

Japan sieht die Kanaren als strategischen Standort für internationale Projekte
Japan betrachtet die Kanarischen Inseln zunehmend als wichtigen strategischen Standort zwischen Europa, Afrika und Lateinamerika. Das erklärte der japanische Diplomat Shinichi Sato bei einer Veranstaltung an der Universität von Las Palmas de Gran Canaria.
Besonders die geografische Lage der Inseln mache die Kanaren attraktiv für wirtschaftliche, technologische und logistische Projekte. Japan wolle seine internationalen Partnerschaften ausbauen und sehe die Kanaren dabei als bedeutende Plattform im Atlantikraum.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen außerdem internationale Sicherheit, wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie die geopolitische Rolle Europas und Asiens.

Papst León XIV besucht Arguineguín auf Gran Canaria
Der Vatikan hat offiziell bestätigt, dass Papst León XIV am 11. Juni den Hafen von Arguineguín in Mogán besuchen wird. Der Besuch findet im Rahmen seiner Spanienreise statt und ist historisch: Zum ersten Mal besucht ein Papst offiziell die Kanarischen Inseln.
Im Mittelpunkt des Aufenthalts stehen Themen wie Migration, Solidarität und humanitäre Hilfe. Geplant ist ein Treffen mit Hilfsorganisationen, Freiwilligen und Betreuern im Hafen von Arguineguín, der seit Jahren eine wichtige Rolle bei der Aufnahme von Migranten spielt.
Die Vorbereitungen laufen bereits seit Monaten. Vertreter des Vatikans, der kanarischen Hafenbehörde sowie des spanischen Außenministeriums haben den Hafen mehrfach besucht, um Sicherheits- und Organisationsfragen zu prüfen.
Die Gemeinde Mogán und die Insel Gran Canaria sehen den Besuch als bedeutendes internationales Signal und als Anerkennung für die soziale Arbeit und die Willkommenskultur der Kanaren. Der Hafen von Arguineguín wird sich an diesem Tag in einen zentralen Treffpunkt für Frieden, Solidarität und internationale Aufmerksamkeit verwandeln.

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Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 14.05.2026 um 18:01

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14.5.2026 - Russische „Geisterflotte“ vor den Kanaren: Sicherheitsrisiko für die Inseln

Spaniens Sicherheitsbericht warnt: Die russische „Geisterflotte“ wächst massiv. Erfahren Sie, wie 50 Schiffe pro Woche die Küsten und Umwelt der Kanaren bedrohen..-

Erfahren Sie, wie 50 Schiffe pro Woche die Küsten und Umwelt der Kanaren bedrohen.

Kanaren – Die spanische Regierung schlägt Alarm: Einem aktuellen Bericht zur nationalen Sicherheit zufolge stellt die sogenannte russische „Geisterflotte“ eine zunehmende Bedrohung für die Stabilität und Umwelt des Landes dar. Besonders die Gewässer rund um die Kanarischen Inseln stehen im Fokus der Ermittler. Jede Woche werden dort rund 50 Schiffe gesichtet, die versuchen, internationale Sanktionen zu umgehen.

Was ist die russische Geisterflotte?

Bei der Geisterflotte handelt es sich primär um ältere Tanker, die Kohlenwasserstoffe wie Rohöl und raffinierte Produkte transportieren. Diese Schiffe stammen häufig aus Russland, aber auch aus Venezuela und dem Iran. Ihr Ziel: Die wertvolle Fracht auf hoher See von kleineren auf größere Schiffe umzuladen, um die Herkunft zu verschleiern und die Waren schließlich in asiatische Länder zu exportieren.

Laut dem Nationalen Sicherheitsdepartement im Büro des Premierministers hat sich die Präsenz dieser Schiffe im Jahr 2025 verfünffacht. Das Maritime Operations- und Überwachungszentrum der Marine (COVAM) meldet mittlerweile durchschnittlich 50 verdächtige Bewegungen pro Woche. Die Liste der von der EU sanktionierten Schiffe umfasst mittlerweile fast 600 Einheiten.

Risiken für Umwelt und Infrastruktur

Die Aktivitäten dieser Flotte sind nicht nur ein politisches Problem, sondern bergen handfeste Gefahren für die spanische Küstenregion. Der Bericht nennt insbesondere folgende Risiken:

- Umweltverschmutzung: Viele der Tanker sind in schlechtem technischem Zustand, was die Gefahr von Ölunfällen massiv erhöht.
- Sabotage: Es besteht die Sorge, dass die Schiffe für illegale Aktivitäten gegen kritische Infrastrukturen wie Unterwasser-Gaspipelines genutzt werden könnten.
- Drohnen-Plattformen: Obwohl als unwahrscheinlich eingestuft, schließt die Regierung nicht aus, dass solche Schiffe als Startrampen für Drohnen dienen könnten.

Besonders betroffen sind neben den Kanaren auch das Alborán-Meer und die strategisch wichtige Straße von Gibraltar. Hier konzentriert sich der „anomale Seeverkehr“, der die Behörden in Atem hält.

Herausforderungen bei der Kontrolle

Obwohl die Bedrohung erkannt wurde, gestaltet sich das Vorgehen gegen die Flotte schwierig. Die Regierung räumt ein, dass die rechtlichen Möglichkeiten, auf offener See direkt gegen diese Schiffe vorzugehen, stark begrenzt sind. Dennoch wird die Überwachung massiv hochgefahren.

Zum Einsatz kommt unter anderem das Integrierte Externe Überwachungssystem (SIVE) der Guardia Civil. Mit Küstensensoren, Seepatrouillen und in enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMSA) versucht Spanien, die „Phantomflotte“ lückenlos zu verfolgen. Ziel ist es, verdächtige Schiffe in Echtzeit zu identifizieren und sensible Bereiche wie Häfen und Ankerplätze vor potenziellen Sabotageakten zu schützen.

Spanien wird zwar weiterhin als „sekundäres Ziel“ russischer hybrider Aktivitäten eingestuft, doch die schiere Masse an unkontrollierten Tankern vor der eigenen Haustür zwingt die Marine nun zu einer deutlich erhöhten Wachsamkeit. – MF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 14.05.2026 um 14:14

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14.5.2026 - Justiz-Hammer auf Gran Canaria: Inselplan PIO erneut für ungültig erklärt

Der Oberste Gerichtshof der Kanaren erklärt den Inselplan (PIO) von Gran Canaria erneut für nichtig. Erfahren Sie, warum Lopesan siegte und was das für die Insel bedeutet..-

Erfahren Sie, warum Lopesan siegte und was das für die Insel bedeutet.

Gran Canaria – Ein politisches Beben erschüttert die Verwaltung von Gran Canaria. Der Oberste Gerichtshof der Kanarischen Inseln (TSJC) hat in einer aktuellen Entscheidung den Inselplanungsplan von Gran Canaria (PIO) erneut für komplett nichtig erklärt. Damit gaben die Richter einer Berufung des Hotel-Giganten Lopesan sowie weiterer Bauunternehmen statt. Für die Inselverwaltung, das Cabildo de Gran Canaria, ist dies eine herbe Niederlage, die weitreichende Folgen für die rechtliche Sicherheit von Bauprojekten haben könnte.

Ein juristisches Deja-vu für das Cabildo

Es ist nicht das erste Mal, dass der PIO vor Gericht scheitert. Bereits am 17. April dieses Jahres gab es ein ähnliches Urteil. Nun hat die Kammer für Verwaltungsstreitigkeiten am 6. Mai 2026 erneut klargestellt: Die am 29. Dezember 2022 verabschiedete Überarbeitung des Plans hält rechtlich nicht stand. In der Urteilsbegründung heißt es deutlich, dass die Planvereinbarung das geltende Rechtssystem missachtet.

Besonders pikant: Das Cabildo wurde nicht nur zur Aufhebung des Plans gezwungen, sondern muss auch die Kosten des Verfahrens tragen. Geklagt hatten die Schwergewichte der lokalen Wirtschaft, darunter die Firmen Asfaltos y Construcciones, SL und Hijos de Francisco López Sánchez, SA (Teil der Lopesan-Gruppe).

Warum wurde der Plan für nichtig erklärt?

Der Kern des Streits liegt in einer rechtlichen Zeitkapsel. Das Gericht bemängelt, dass sich das Cabildo bei der Erstellung des PIO auf veraltete Richtlinien aus dem Jahr 2003 stützte. Zum Zeitpunkt der endgültigen Genehmigung Ende 2022 waren diese Regelungen jedoch längst durch das Gesetz 4/2017 über Land und Naturschutzgebiete der Kanarischen Inseln abgelöst worden.

Die Richter fanden deutliche Worte für dieses Vorgehen. Eine Planung, die auf bereits aufgehobenen Gesetzen basiert, sei „sinnlos“. Ein solcher Plan würde sofort nach seinem Inkrafttreten wieder überarbeitet werden müssen, um der aktuellen Gesetzgebung zu entsprechen. Anstatt also für Klarheit zu sorgen, hätte der PIO in seiner jetzigen Form nur neues bürokratisches Chaos gestiftet.

Fehlende Anpassung an modernes Recht

In den Gerichtsakten wird präzisiert, dass das Dokument zahlreiche Verweise auf die alten Planungsrichtlinien enthielt, die im neuen Rechtsrahmen von 2017 keinen Platz mehr haben. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass die Revision Elemente enthielt, die mit den heute geltenden Vorschriften schlicht unvereinbar sind. Da diese Fehler den Kern des Dokuments betreffen, konnte der Plan rechtlich nicht aufrechterhalten werden.

Was bedeutet das für Investoren und Bürger?

Für Investoren auf Gran Canaria ist dieses Urteil eine wichtige Warnung, aber auch ein Signal. Die Nichtigkeitserklärung bedeutet, dass die rechtliche Grundlage für viele zukünftige Bau- und Entwicklungsprojekte vorerst fehlt. Während Unternehmen wie Lopesan den juristischen Sieg feiern, stehen andere Projekte nun vor einer unsicheren Zukunft.

Die Folgen auf einen Blick:

- Rechtsunsicherheit: Bauvorhaben, die auf dem PIO basierten, könnten nun angefochten werden.
- Verzögerungen: Das Cabildo muss nun mühsam eine neue Version des Plans erstellen, die dem Gesetz von 2017 entspricht.
- Finanzieller Schaden: Die Kosten für die Erarbeitung des nun ungültigen Plans sowie die Prozesskosten belasten den Steuerzahler.

Gibt es noch Hoffnung für die Inselverwaltung?

Ganz am Ende ist der Weg für das Cabildo noch nicht. Das Urteil weist darauf hin, dass gegen diese Entscheidung Berufung beim Obersten Gerichtshof eingelegt werden kann. Dafür muss jedoch ein „objektives rechtliches Interesse“ nachgewiesen werden. Experten bezweifeln jedoch, dass eine Berufung angesichts der klaren Verstöße gegen die Hierarchie der Gesetze erfolgreich sein wird.

Für die Bewohner und Unternehmer auf Gran Canaria bleibt zu hoffen, dass die Verwaltung nun schnell reagiert. Eine Insel von der Größe und wirtschaftlichen Bedeutung Gran Canarias benötigt einen stabilen und rechtssicheren Rahmen für ihre räumliche Entwicklung. Der aktuelle „Justiz-Hammer“ zeigt jedoch, dass Abkürzungen im Baurecht selten zum Ziel führen.

Bleiben Sie informiert: Wir verfolgen die Entwicklungen rund um den Inselplan und die Reaktionen des Cabildo de Gran Canaria weiterhin für Sie. – TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 14.05.2026 um 13:45

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14.5.2026 - In Arguineguin wurde ein Drogendealer festgenommen

Ein der Polizei bekannter Mann wurde in Arguineguin wegen Drogenhandels festgenommen. Hier alle Details zu der Festnahme...-

Der Mann war der Polizei wohl schon bekannt.

Mogan – In der südlichen Gemeinde wurde durch die lokale Polizei ein Mann wegen des mutmaßlichen Verbrechens gegen die öffentliche Gesundheit festgenommen. Also geht es um Drogenhandel! Laut einem Bericht der lokalen Polizei wurde der Mann mit mehreren Dosen mutmaßlichen Kokains erwischt, der Labortest steht noch aus. Er wollte diese Dosen wohl im Shopping-Center Áncora in Arguineguin verkaufen.

Die Festnahme erfolgte in den frühen Morgenstunden des vergangenen 8. Mai 2026. Zu dem Zeitpunkt führte die Polizei eine allgemeine Drogenkontrolle in dem Gebiet durch.

Laut weiteren Angaben wurden zwei verdächtige Personen in der Nähe des Einkaufszentrums durch Polizeibeamte in Zivil beobachtet. Eine der Polizei bereits bekannte Person wurde sichtlich nervös, als diese die Beamten entdeckte. Dies führte zum sofortigen Eingriff der Polizisten.

Bei der entsprechenden Person wurde eine Durchsuchung durchgeführt. Dabei wurden neben den 15 Dosen auch 590 Euro an Bargeld sichergestellt. Dies erhärtete den Verdacht auf Drogenhandel und der Mann wurde festgenommen.

Nachdem alle Protokolle auf der Polizeistation in Mogán durchgeführt worden waren, wurde der Verdächtige zusammen mit den Beweismitteln an die zuständie Station der Guardia Civil in Puerto Rico überstellt. – TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 14.05.2026 um 13:24

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14.5.2026 - Achtung Immobilienkäufer: Haftung für Steuerschulden in Spanien ausgeweitet

Wer in Spanien eine Immobilie kauft, könnte für alte Steuerschulden der Eigentümergemeinschaft zur Kasse gebeten werden. Erfahren Sie alles zum neuen DGT-Urteil..-

Altschulden sind nun Neuschluden der neuen Eigentümer!

Spanien – Ein aktuelles Urteil der spanischen Finanzbehörden sorgt derzeit für Unruhe unter Investoren und privaten Immobilienkäufern. Wer eine Wohnung oder ein Gewerbeobjekt in Spanien erwirbt, tritt automatisch einer Wohnungseigentümergemeinschaft (Comunidad de Propietarios) bei. Was viele nicht wissen: Damit übernimmt man nun auch eine weitreichende finanzielle Verantwortung, die weit über die eigene Wohnungstür hinausgeht.

Die spanische Generaldirektion für Steuern (DGT) hat eine Entscheidung getroffen, die den Immobilienmarkt nachhaltig verändern könnte. Demnach haften neue Eigentümer gesamtschuldnerisch für die Steuerschulden der gesamten Gemeinschaft – und das sogar für Rückstände, die bereits lange vor dem Kauf entstanden sind.

Der Paradigmenwechsel: Warum der Kauf jetzt riskanter ist

Bisher herrschte auf dem spanischen Markt die Auffassung, dass neue Eigentümer weitgehend vor den „Sünden der Vergangenheit“ geschützt sind, die die Gemeinschaft als Ganzes betreffen. Doch die DGT hat diese Interpretation nun gekippt. Grundlage ist der Artikel 42.1 Buchstabe b) des Allgemeinen Steuergesetzes (LGT).

Die Behörde stellt klar: Die Haftung gilt für jedes Mitglied der Gemeinschaft, völlig unabhängig davon, wann die Steuerschuld entstanden ist. Es spielt also keine Rolle, ob Sie zum Zeitpunkt der Entstehung der Schuld bereits Eigentümer waren oder nicht. Mit dem Eintrag ins Grundbuch und dem Beitritt zur Gemeinschaft werden Sie zum Mithafter.

Besonders betroffen: Einkaufszentren und Gewerbeimmobilien

Diese Neuregelung hat besonders in Bereichen mit wirtschaftlicher Aktivität enorme Auswirkungen. In vielen Einkaufszentren oder großen Wohnkomplexen ist es üblich, dass die Eigentümergemeinschaft Gemeinschaftsflächen wie Parkplätze, Dachterrassen für Mobilfunkmasten oder Werbeflächen vermietet. Diese Einnahmen sind steuerpflichtig.

Kommt es hier zu Fehlern in der Buchführung oder zu einer Steuerprüfung durch das Finanzamt, können die Nachzahlungen immens sein. Experten der internationalen Kanzlei Ashurst warnen, dass Käufer nun für „historische Unwägbarkeiten“ geradestehen müssen, die oft erst Jahre später bei einer Prüfung ans Licht kommen.

Kritik von Experten: Eine rechtlich fragwürdige Basis?

Rechtsexperten betrachten diesen Wandel mit großer Sorge. Die Kritik richtet sich vor allem gegen die Begründung der Finanzbehörde. Die DGT stützt sich auf das Bürgerliche Gesetzbuch und argumentiert, dass der Erwerb einer Immobilie die Übernahme aller damit verbundenen Rechte und Pflichten bedeutet.

Die Kritikpunkte im Überblick:

- Unfaire Belastung: Käufer haften für Schulden, die sie weder verursacht noch zu deren Entstehung sie beigetragen haben.
- Mangelnde Transparenz: Während man beim Kauf eines Unternehmens eine Bescheinigung des Finanzamts anfordern kann, um Haftungsfreiheit zu garantieren, gibt es einen solchen Mechanismus für Wohnungseigentümergemeinschaften bisher nicht.
- Rechtliche Grauzone: Die Vermischung von Zivilrecht und Steuerrecht wird von vielen Juristen als fragwürdig eingestuft.

Wie können sich Käufer in Spanien jetzt schützen?

Angesichts dieser neuen Rechtslage reicht eine einfache Prüfung der Immobilie nicht mehr aus. Investoren müssen künftig eine deutlich tiefergehende Steuerliche Due Diligence durchführen. Es genügt nicht mehr zu wissen, dass die Grundsteuer für das Objekt bezahlt ist. Man muss die gesamte Buchhaltung der Eigentümergemeinschaft prüfen.

Drei Strategien zur Risikominimierung:

- Erweiterte Prüfung: Lassen Sie die Steuerunterlagen der Gemeinschaft für alle noch nicht verjährten Steuerjahre durch spezialisierte Anwälte prüfen.
- Vertragliche Absicherung: Vereinbaren Sie im Kaufvertrag explizite Erstattungsansprüche gegenüber dem Verkäufer, falls alte Steuerschulden der Gemeinschaft später auf Sie abgewälzt werden.
- Versicherungen: Prüfen Sie den Einsatz von Gewährleistungsversicherungen (W&I-Versicherungen), um unvorhersehbare steuerliche Risiken abzudecken.

Der Immobilienkauf in Spanien wird durch dieses Kriterium der DGT komplexer und potenziell teurer. Wer jedoch gut beraten ist und die Risiken im Vorfeld genau analysiert, kann böse Überraschungen durch das Finanzamt vermeiden. – TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 14.05.2026 um 13:18

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14.5.2026 - Lopesan expandiert: Neues 5-Sterne-Familienhotel in Meloneras geplant

Die Lopesan-Gruppe investiert 300 Millionen Euro in das neue „Lopesan Meloneras Family Hotel“ auf Gran Canaria. Erfahren Sie alles über das Projekt mit 1.000 Zimmern, Wasserpark und 1.000 neuen Arbeitsplätzen..-

300 Millionen Euro sollen investiert werden!

Maspalomas – Der Süden von Gran Canaria steht vor einem weiteren Meilenstein in seiner touristischen Entwicklung. Die renommierte Lopesan-Gruppe, eines der führenden Unternehmen der Branche unter dem Vorsitz von Eustasio López, hat den Startschuss für ein neues Großprojekt gegeben. Im Herzen von Meloneras, einer der exklusivsten Lagen in San Bartolomé de Tirajana, soll ein neues Fünf-Sterne-Resort entstehen, das den Namen Lopesan Meloneras Family Hotel tragen wird.

Mit einem Investitionsvolumen von rund 300 Millionen Euro setzt die Gruppe ein deutliches Zeichen für das Wachstum und die Modernisierung des Tourismussektors auf den Kanarischen Inseln. Das geplante Hotel wird nicht nur die Kapazitäten erweitern, sondern auch einen massiven wirtschaftlichen Impuls für die Region liefern. Nach offiziellen Angaben werden durch das Projekt etwa 1.000 neue Arbeitsplätze im Hotelgewerbe geschaffen, was die Bedeutung des Unternehmens als regionaler Jobmotor unterstreicht.

Ein Flaggschiff für Familien: Strategiewechsel in Meloneras

Das neue Resort markiert eine interessante strategische Neuausrichtung für die Lopesan-Gruppe in diesem Teil der Insel. Während in den vergangenen Jahren viele Häuser im Premium-Segment auf das „Adults Only“-Konzept setzten – wie das Hotel Faro, das Corallium Dunamar oder das Corallium Beach – rückt nun die Zielgruppe der Familien wieder in den Fokus. Das Lopesan Meloneras Family Hotel ist als neues Flaggschiff konzipiert, das speziell auf die Bedürfnisse von Reisenden mit Kindern zugeschnitten ist.

Das geplante Resort wird über rund 1.000 Zimmer verfügen und damit Platz für etwa 2.000 neue Gästebetten bieten. Um dem Anspruch eines modernen Familienresorts gerecht zu werden, sind umfangreiche Freizeit- und Erlebnisbereiche geplant. Zu den Highlights des von einem Architekturbüro aus Miami entwickelten Projekts gehören:

- Ein großer, moderner Wasserpark für alle Altersklassen.
- Mehrere großzügig angelegte Swimmingpools.
- Vier spezialisierte Themenrestaurants für kulinarische Vielfalt.
- Weitläufige Gartenanlagen, die als Rückzugsorte dienen.
- Integrierte Einzelhandels- und exklusive Freizeitbereiche.

Trotz der fortgeschrittenen Planung betont die Unternehmensführung, dass bis zur endgültigen Fertigstellung noch punktuelle Anpassungen am architektonischen Konzept vorgenommen werden können, um auf aktuelle Markttrends zu reagieren.

Standort und Baustatus: Grünes Licht nach Jahrzehnten

Das Baugrundstück umfasst eine beeindruckende Fläche von 60.000 Quadratmetern und liegt strategisch günstig auf den Parzellen 28 und 29, direkt hinter dem Kongresszentrum Expomeloneras. Begrenzt wird das Areal durch die Straßen Mar Mediterráneo und Mar Adriático.

Der Weg für dieses Großprojekt wurde erst durch die politische Einigung im Mai 2025 geebnet. Der Stadtrat von San Bartolomé de Tirajana verabschiedete einstimmig den Teilplan „Meloneras 2A“. Damit endete eine über 23-jährige Wartezeit, in der Investitionen von insgesamt mehr als 700 Millionen Euro blockiert waren. Dieser Plan ermöglicht nun nicht nur den Bau des Familienhotels, sondern gibt auch den Weg für bis zu fünf weitere Hotelprojekte in der Zone frei.

Die Arbeiten vor Ort haben bereits begonnen. Seit Erteilung der Baugenehmigung im November 2023 wird das Gelände eingezäunt, und die notwendigen Erdarbeiten sind in vollem Gange. Derzeit befindet sich die Gruppe in der finalen Phase der Einholung branchenspezifischer Genehmigungen, um zeitnah mit der weltweiten Vermarktung des neuen Hauses beginnen zu können.

Globale Expansion der Lopesan-Gruppe

Parallel zum Neubau in Meloneras treibt die Gruppe weitere Projekte voran. So wurde kürzlich die Genehmigung erteilt, das traditionsreiche Hotel Villa del Conde um 103 Zimmer zu erweitern. Hierfür investiert das Unternehmen zusätzliche 16,4 Millionen Euro auf einem direkt angrenzenden Grundstück.

Doch nicht nur auf den Kanaren ist Lopesan aktiv. Die Unternehmensgruppe diversifiziert ihr Portfolio zunehmend:

- Stadthotellerie: Mit dem Erwerb des Hotels Iberia in Las Palmas de Gran Canaria stieg man erfolgreich in das urbane Segment ein.
- Festlandspanien: In einer Allianz mit Stoneweg Hospitality wurde das Hotel Miguel Ángel in Madrid für 250 Millionen Euro erworben und renoviert.
- Karibik: In Punta Cana (Dominikanische Republik) entstehen derzeit mit einem Budget von 320 Millionen Euro drei neue Hotelkonzepte (Lopesan Caoba Lagoon, ein Luxushotel und das Lopesan Splash Cove) mit insgesamt über 1.000 Zimmern.

Mit diesen umfassenden Investitionen festigt Lopesan seinen Ruf als global agierender Player und sichert gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Kanarischen Inseln als führende Destination im internationalen Qualitätstourismus. – TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 14.05.2026 um 13:12

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14.5.2026 - Wohnungsnot auf Gran Canaria: Warum 16 neue Sozialwohnungen in Valleseco leer stehen

Trotz hoher Nachfrage stehen 16 neue Sozialwohnungen im Zentrum von Valleseco seit fast anderthalb Jahren leer. Erfahren Sie alles über die bürokratischen Hürden und wann die ersten Familien einziehen könnten...-

Alles über die bürokratischen Hürden und mehr!

Valleseco – In der Gemeinde Valleseco auf Gran Canaria spielt sich derzeit ein bürokratisches Drama ab, das viele Bürger fassungslos macht. Seit fast 18 Monaten steht ein moderner Wohnkomplex mit 16 Einheiten im Stadtzentrum fertiggestellt bereit – doch die Türen bleiben verschlossen. Während die Wohnungsnot auf den Kanarischen Inseln wächst, verhindern Papierkram und Zuständigkeitsfragen den Einzug der dringend benötigten Mieter. Es ist das erste öffentliche Wohnbauprojekt in der Region seit drei Jahrzehnten, und dennoch herrscht Stillstand.

Ein Hoffnungsschimmer gegen die Abwanderung

Valleseco kämpft, wie viele ländliche Gemeinden auf Gran Canaria, mit einem massiven demografischen Wandel. Ein Viertel der Bevölkerung befindet sich bereits im Rentenalter. Junge Menschen verlassen die Region oft, weil es an attraktivem und bezahlbarem Wohnraum mangelt sowie die beruflichen Perspektiven in den städtischen Zentren besser erscheinen.

Die Nachfrage nach den neuen Wohnungen ist enorm: Aktuell gibt es rund 80 offizielle Bewerber. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl gehört Valleseco damit zu den Spitzenreitern bei der Nachfrage nach Sozialwohnungen auf den Kanaren. Das Bauprojekt sollte eigentlich ein klares Signal gegen die Landflucht sein und jungen Familien eine Perspektive im Ort bieten.

Vom Geisterbau zum Vorzeigeprojekt: Die Geschichte des Gebäudes

Die Geschichte der Immobilie reicht weit zurück. Ursprünglich wurde das Gebäude im Jahr 2008 von einem privaten Bauträger, der Firma Covaial SL, begonnen. Mitten in der schweren Immobilienkrise musste das Unternehmen jedoch aufgrund finanzieller Schwierigkeiten aufgeben, und der Bau blieb jahrelang eine Ruine.

Im November 2022 machte der Inselrat (Cabildo de Gran Canaria) Nägel mit Köpfen: Er erwarb das halbfertige Gebäude für einen Gesamtpreis von 1,75 Millionen Euro. Das Ziel war klar definiert: Die ursprünglich für den freien Markt geplanten Wohnungen sollten in subventionierte Wohneinheiten (VPO) umgewandelt werden, um einkommensschwachen Familien ein sicheres Zuhause zu geben.

Das Projekt wurde als „schlüsselfertiges Modell“ realisiert. Das bedeutet, dass der Bauträger die Bauarbeiten mit Mitteln des Wohnungsbaukonsortiums abschloss, bevor das Eigentum vollständig an die öffentliche Hand überging. Jede der 16 Wohnungen ist modern ausgestattet und bietet auf rund 63 Quadratmetern:

- Zwei Schlafzimmer
- Eine Küche
- Ein Badezimmer
- Einen Hauswirtschaftsraum
- Einen Garagenplatz sowie einen Abstellraum

Bürokratische Hürden: Warum dauert es so lange?

Obwohl die Bauarbeiten längst abgeschlossen sind und der Gemeinderat Augusto Hidalgo bereits für den Sommer 2024 die Fertigstellung und Übergabe ankündigte, blieben die Wohnungen leer. Die Gründe dafür liegen tief in der Verwaltung begraben.

Nach offiziellen Angaben gab es zwei Hauptprobleme:
Erstens trat ein Fehler im Grundbuch auf, der langwierig korrigiert werden musste.
Zweitens gestaltete sich die Übertragung der Verwaltung komplizierter als gedacht. Das Gran Canaria Housing Consortium muss die Immobilie offiziell an das Canary Islands Housing Institute (ICAVI) übergeben. Erst wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, kann die Regierung der Kanarischen Inseln mit der Auswahl der begünstigten Familien beginnen.

Ein Lichtblick: Das Ende der Wartezeit in Sicht?

In den letzten Tagen kam endlich Bewegung in die Angelegenheit. Das Wohnungsbaukonsortium von Gran Canaria hat das interne Verfahren zur Übertragung vor einer Woche erfolgreich abgeschlossen. Da während der öffentlichen Anhörungsfrist keine Einwände erhoben wurden, wird die Resolution nun an das ICAVI weitergeleitet.

Dieser letzte Schritt ist die Voraussetzung für die endgültige Vereinbarung zwischen den Institutionen. Sobald diese unterzeichnet ist, können die 16 Familien, die teilweise schon seit Jahren auf eine Zusage warten, endlich ihre Koffer packen. Für Valleseco ist dies nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern eine existenzielle Notwendigkeit, um die Gemeinde lebendig zu halten.-

Fazit: Das Beispiel Valleseco zeigt deutlich, dass Geld und Bauwille allein oft nicht ausreichen. Die Trägheit der Verwaltung ist in Zeiten akuter Wohnungsnot ein Hindernis, das sich Gemeinden im Kampf gegen die Abwanderung eigentlich nicht leisten können. Es bleibt zu hoffen, dass die Schlüsselübergabe nun zügig erfolgt, damit aus dem „toten Kapital“ endlich ein lebendiges Zuhause wird. TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 14.05.2026 um 13:02

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13.5.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Mogán kämpft um Arbeitsplätze von zwölf Feuerwehrleuten
Die Gemeinde Mogán fordert eine außerordentliche Sitzung des Notfall-Konsortiums von Gran Canaria, um die Entlassung von zwölf internen Feuerwehrleuten zu verhindern.
Bürgermeisterin Onalia Bueno kritisierte, dass die langjährigen Feuerwehrleute trotz ihrer besonderen rechtlichen Situation gemeinsam mit externen Bewerbern in ein reguläres Auswahlverfahren aufgenommen wurden. Die Betroffenen arbeiten seit Jahren auf festen Stellen und sehen nun ihre Arbeitsplätze gefährdet.
Unterstützung erhält Mogán durch aktuelle Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs und des spanischen Obersten Gerichts, die bei missbräuchlicher Befristung eine Festanstellung ermöglichen könnten.

Festnahme wegen Drogenhandels in Arguineguín
Die Lokalpolizei von Mogán hat in Arguineguín einen Mann wegen mutmaßlichen Drogenhandels festgenommen.
Bei einer Kontrolle im Einkaufszentrum Áncora fanden Beamte 15 verkaufsfertige Dosen mutmaßlichen Kokains sowie knapp 600 Euro Bargeld. Die Ermittlungen wurden an die Guardia Civil übergeben.
Die Gemeinde kündigte an, ihre Kontrollen gegen Straßenhandel mit Drogen weiter zu verstärken.

Bauwirtschaft warnt vor Wohnungsnot auf den Kanaren
Die Bau- und Immobilienbranche auf den Kanaren schlägt Alarm wegen der anhaltenden Wohnungsnot. Nach Angaben des Unternehmerverbands fehlen bis 2039 rund 140.000 Wohnungen auf den Inseln. Die Branche macht vor allem fehlende staatliche Haushaltsmittel und langwierige Bürokratie für die Krise verantwortlich.
Verbandspräsidentin María de la Salud Gil kritisierte zudem, dass zahlreiche öffentliche Bauprojekte scheitern, weil Ausschreibungen mit unrealistisch niedrigen Preisen kalkuliert würden.

Neue Bushaltestelle für Tunte geplant
San Bartolomé de Tirajana investiert rund 325.000 Euro in eine neue Bushaltestelle im Ortskern von Tunte.
Geplant ist ein moderner Haltebereich mit Wartehäuschen, Gehweg und eigener Einbuchtung für Busse entlang der Straße Fernando Guanarteme. Zusätzlich wird ein kleiner Wertstoffbereich neu organisiert.
Die Bauarbeiten sollen etwa vier Monate dauern. Die neue Haltestelle könnte im zweiten Halbjahr 2026 in Betrieb gehen.

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Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 13.05.2026 um 14:23

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13.5.2026 - Frauenfußball-Highlight: Gran Canaria wird zum Schauplatz des großen Pokalfinales 2026

Gran Canaria wird zum Zentrum des Frauenfußballs! Erfahren Sie alles zum Finale Barcelona gegen Atlético, dem Programm und den Highlights im Gran Canaria Stadion...-

Finale: Barcelona gegen Atlético

Las Palmas – An diesem Wochenende blickt die gesamte Sportwelt auf Gran Canaria. Die Insel verwandelt sich in das pulsierende Zentrum des spanischen Frauenfußballs, wenn das Finale der Copa de SM la Reina Iberdrola 2026 ausgetragen wird. Im beeindruckenden Gran Canaria Stadion kämpfen die besten Spielerinnen des Landes um die begehrte Trophäe.

Das Duell der Giganten: Barcelona gegen Atlético Madrid

Am Samstag, den 16. Mai um 20:00 Uhr, kommt es zum ultimativen Showdown. Der amtierende Champion, die Frauen des FC Barcelona, trifft auf die Herausforderinnen von Atlético de Madrid. Dieses Finale ist weit mehr als nur ein einfaches Fußballspiel – es ist die Neuauflage des letztjährigen Endspiels in Huesca.

Damals setzten sich die Katalaninnen souverän mit 2:0 durch. Für Atlético ist die Partie am Samstag also die perfekte Gelegenheit zur Revanche. Während Barcelona seine Vormachtstellung im nationalen Fußball untermauern will, brennen die Madrileninnen darauf, den Thron zu stürmen. Es wird bereits das fünfte Mal sein, dass diese beiden Teams in einem Pokalfinale aufeinandertreffen, wobei die Statistik aktuell zugunsten von Barcelona spricht.

Gran Canaria als Leuchtturm des Sports

Die Entscheidung, das Finale auf Gran Canaria auszutragen, ist kein Zufall. Die Insel hat sich in den letzten Jahren als erstklassiger Austragungsort für internationale Sportevents etabliert. Die Austragung des Pokalfinals gilt als wichtiger Impulsgeber für den Frauensport auf den Kanarischen Inseln und soll die Sichtbarkeit des Sports weiter erhöhen.

Die lokale Fußball-Ikone Andrea Sánchez Falcón betonte kürzlich die enorme Bedeutung dieses Events. Für viele junge Fußballerinnen auf dem Archipel dient die Anwesenheit ihrer Vorbilder als direkte Inspiration, um selbst sportliche Träume zu verfolgen.

Ein Rahmenprogramm für die ganze Familie

Rund um das sportliche Geschehen wurde ein umfangreiches Begleitprogramm auf die Beine gestellt, das Fans und Bewohner gleichermaßen begeistern soll. Organisiert vom Königlich Spanischen Fußballverband (RFEF) und lokalen Institutionen, bietet das Wochenende zahlreiche Highlights:

- Ausstellung: „Die Königinnen Spaniens“ beleuchtet die faszinierende Geschichte der Copa de SM La Reina.
- Bildung: Funktionärinnen des Nationalteams besuchen Schulen auf der Insel, um über Werte im Sport zu sprechen.
- Fanzone: Auf der Plaza de Santa Ana erwartet die Besucher am Freitag und Samstag eine bunte Mischung aus Sport, Musik und Mitmach-Aktionen.

Bereits am Freitag, den 15. Mai, können Fans einen Blick hinter die Kulissen werfen. Am traditionellen Vorbereitungstag finden die offiziellen Trainingseinheiten sowie die Pressekonferenzen mit den Trainerinnen und Kapitäninnen statt.

Wirtschaftlicher Aufschwung und mediale Aufmerksamkeit

Neben der sportlichen Relevanz ist das Finale auch ein Gewinn für die lokale Wirtschaft. Tausende Fans aus ganz Spanien reisen an, was für eine hohe Hotelauslastung und volle Restaurants sorgt. Die nationale Medienberichterstattung rückt Gran Canaria für ein Wochenende in das Rampenlicht der internationalen Öffentlichkeit.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Gran Canaria ist bereit für ein historisches Sportfest. Wenn am Samstagabend der Anpfiff ertönt, geht es um weit mehr als einen Pokal – es geht um die Feier des modernen Frauenfußballs in einer einzigartigen Kulisse.-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 13.05.2026 um 12:56

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12.5.2026 - Lokalnachrichtern Mix Radio

Drogenboot vor Gran Canaria gestoppt – acht Festnahmen
Die Nationalpolizei hat in der Nacht zum Montag acht Personen festgenommen, nachdem sie mit einer sogenannten Narcolancha rund 2,8 Tonnen Haschisch vor der Nordküste Gran Canarias transportiert haben sollen.
Die Verfolgung begann vor Las Palmas und endete an der Playa de Martorell in Sardina del Norte bei Gáldar. Dort versuchten die Insassen, die Drogenladung an Land zu bringen. Die Polizei stellte insgesamt 90 Pakete sicher.
An dem Einsatz waren auch Guardia Civil und Policía Local beteiligt. Die Ermittlungen laufen weiter.

Voralarm wegen Meeresverschmutzung in Las Palmas
Vor der Küste von Las Palmas de Gran Canaria wurde am Montag eine Öl- beziehungsweise Treibstoffspur entdeckt. Die kanarische Regierung aktivierte daraufhin die Vorwarnstufe wegen Meeresverschmutzung.
Die etwa 1.000 Quadratmeter große Verschmutzung wurde nahe des Hafens Reina Sofía festgestellt. Spezialkräfte von Salvamento Marítimo arbeiten an der Eindämmung und Reinigung. Nach Angaben der Behörden ist die Lage unter Kontrolle.

Telde eröffnet wieder Freiwasser-Schwimmkanal
Die Stadt Telde hat ihren Schwimmkanal im offenen Meer zwischen Taliarte und Salinetas nach fast zehn Jahren wieder eröffnet.
Die rund 1,5 Kilometer lange Strecke wurde mit neuen Bojen und Informationstafeln ausgestattet und soll mehr Sicherheit für Freiwasserschwimmer bieten. Zusätzlich wurden künstliche Meeresbiotope installiert, um die Unterwasserwelt zu schützen und die Artenvielfalt zu fördern. Telde war 2014 die erste Gemeinde der Kanaren mit einem solchen Schwimmkanal.

Familienkonzert „Uzaza“ begeistert Kinder in Mogán
Die städtischen Kindergärten von Mogán und Arguineguín haben den Tag der Familie mit dem Kinderkonzert „Uzaza“ gefeiert.
Im Kulturzentrum von Arguineguín erlebten Kinder und Eltern eine musikalische Reise durch Afrika mit Geschichten, Rhythmen und Liedern aus Uganda. Die Gemeinde betonte die Bedeutung kultureller Angebote für die frühkindliche Entwicklung und das Familienleben.

Familienausflug nach Sioux City
Anlässlich des Tags der Familie organisierte die Gemeinde Mogán außerdem einen Ausflug in den Freizeitpark Sioux City. Rund 100 Teilnehmer aus verschiedenen Familien des Gemeindegebiets nahmen an der Veranstaltung teil und genossen Shows und Aktivitäten im Westernpark.

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Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 12.05.2026 um 08:45

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12.5.2026 - Mission erfüllt: MV Hondius verlässt Teneriffa – Ein positiver Fall in Madrid bestätigt

Nach 40 Stunden Hochspannung ist die Evakuierung der MV Hondius abgeschlossen. Erfahren Sie alles über den positiven Fall in Madrid, die dramatische Planänderung im Hafen und den neuen „Tag Null“ der Quarantäne....

Der neue "Tag Null“ der Quarantäne wurde auch festgelegt!

Kanaren – Nach einer nervenaufreibenden, rund 40-stündigen internationalen Operation hat das Kreuzfahrtschiff MV Hondius am Montagabend die Kanarischen Inseln verlassen. Während die Behörden von einem „nationalen Stolz“ sprechen, wurde nun ein spanischer Passagier in Madrid positiv auf das Hantavirus getestet. Schlechte Wetterbedingungen sorgten bis zuletzt für dramatische Planänderungen im Hafen von Granadilla.

Abschied unter Hochspannung: Die MV Hondius sticht wieder in See

Es war exakt 19:00 Uhr am Montagabend, als die MV Hondius die Anker lichtete und den Hafen von Granadilla auf Teneriffa in Richtung Rotterdam verließ. Hinter der Besatzung und den Rettungskräften liegt eine der komplexesten internationalen Gesundheitsoperationen der letzten Jahre. Insgesamt dauerte der Einsatz von der ersten Ankerlegung am Sonntagmorgen um sechs Uhr bis zum endgültigen Abschluss rund 40 Stunden.

An Bord befinden sich nun noch 27 Besatzungsmitglieder sowie ein begleitender Arzt der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die die Überfahrt in den niederländischen Heimathafen sicherstellen. Die Abreise markiert das Ende eines Einsatzes, der eine Woche zuvor begann, als die WHO Spanien offiziell um Hilfe bat, das vom Hantavirus-Ausbruch betroffene Schiff aufzunehmen.

Dramatische Planänderung: Wetter erzwang riskantes Manöver

Die Evakuierung verlief bis zum Schluss nicht ohne Komplikationen. Ursprünglich war geplant, die Passagiere in kleinen Gruppen mit Zodiac-Schlauchbooten vom Schiff an Land zu bringen. Doch die Natur machte diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung. Starke Wellen und heftiger Seegang machten den Einsatz der kleinen Boote zu einem lebensgefährlichen Unterfangen. Die Schifffahrtsbehörden warnten vor der akuten Gefahr, dass Passagiere ins Meer stürzen und ertrinken könnten.

Um die Sicherheit der verbliebenen 54 Personen an Bord nicht zu gefährden, wurde am Montagnachmittag kurzfristig entschieden, das Schiff direkt im Hafen anlegen zu lassen. Für weniger als eine Stunde dockte die MV Hondius am Kai an, damit die letzten 26 Personen – darunter sechs Passagiere und 20 Besatzungsmitglieder – sicher von Bord gehen konnten. Diese wurden umgehend zum nahegelegenen Flughafen Teneriffa Süd gebracht, wo bereits zwei Flugzeuge für den Rücktransport in die Niederlande bereitstanden.

Medizinisches Update: Positiver Hantavirus-Befund in Madrid

Trotz der erfolgreichen Logistik gibt es nun eine besorgniserregende medizinische Nachricht: Einer der spanischen Passagiere, die nach Madrid in das Zentrale Verteidigungskrankenhaus Gómez Ulla verlegt wurden, ist positiv auf das Hantavirus getestet worden. Der Patient zeigte am Dienstag bereits erste klinische Symptome, darunter leichtes Fieber und milde Atembeschwerden. Sein Zustand wird jedoch als stabil beschrieben, eine akute klinische Verschlechterung liegt derzeit nicht vor.

Für die weiteren 13 Personen, die sich im Gómez Ulla unter Beobachtung befinden, gab es hingegen Entwarnung: Ihre abschließenden Tests fielen negativ aus. Auch internationale Verdachtsfälle konnten teilweise geklärt werden. Ein US-Bürger, dessen Testergebnisse zunächst unklar waren, wurde mittlerweile negativ getestet.

„Tag Null“: Neues Quarantäne-Protokoll und 28-Tage-Frist

In enger Abstimmung mit internationalen Experten haben die Gesundheitsbehörden das Protokoll für den Umgang mit dem Ausbruch aktualisiert. Der 10. Mai wurde offiziell als „Tag Null“ für den Beginn der Quarantäne festgelegt. Ursprünglich war der 6. Mai vorgesehen, doch WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom gab die Verschiebung auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Premierminister Pedro Sánchez bekannt.

Die neuen Richtlinien sehen vor, dass nur Personen, die direkt vom Schiff evakuiert wurden, im Krankenhaus Gómez Ulla unter Quarantäne gestellt werden. Alle anderen potenziellen Kontaktpersonen werden individuell von den Gesundheitsämtern untersucht. Die getroffenen Maßnahmen sollen innerhalb der nächsten 28 Tage kontinuierlich überprüft und an die aktuelle wissenschaftliche Lage angepasst werden.

Bilanz des Ausbruchs: Todesopfer und kritische Fälle

Der Hantavirus-Ausbruch auf der MV Hondius fordert einen hohen Tribut. Bisher sind drei Todesopfer zu beklagen, zudem gibt es zehn bestätigte Neuinfektionen. Die WHO verfolgt mit großer Sorge den Fall eines französischen Patienten, der sich in einem kritischen Zustand befindet, nachdem er bereits während seines Rückfluges erste Symptome bemerkt hatte.

Hoffnung gibt es hingegen bei zwei Frauen in Alicante und Barcelona. Beide hatten im selben Flugzeug wie eine verstorbene Niederländerin gesessen. Ihre PCR-Tests fielen jedoch negativ aus. Tedros Adhanom betonte, dass das globale Risiko weiterhin als gering eingestuft wird, warnte jedoch davor, dass sich die Situation aufgrund der langen Inkubationszeit des Virus jederzeit ändern könne.

Hafen von Granadilla nimmt Betrieb wieder auf

Nachdem die letzten Passagiere das Schiff verlassen hatten, begannen sofort umfangreiche Desinfektionsarbeiten im Hafen von Granadilla. Pedro Suárez, Präsident der Hafenbehörde von Santa Cruz de Tenerife, bestätigte, dass die Arbeiten bereits am Dienstag abgeschlossen wurden. Desinfiziert wurden nicht nur die Hafenanlagen selbst, sondern auch alle Schiffe, die in direktem Kontakt mit der MV Hondius standen.

Sämtlicher Müll sowie die benutzte Schutzausrüstung der Mitarbeiter wurden fachgerecht entsorgt. Seit Dienstag läuft der normale Betrieb des industriell genutzten Docks wieder planmäßig.

Stolz auf Spanien: „Mission erfüllt“

Die spanische Regierung zieht eine überaus positive Bilanz der Operation. Gesundheitsministerin Mónica García, Innenminister Fernando Grande-Marlaska und Minister Ángel Víctor Torres sprachen von einem „Erfolg und einer Quelle nationalen Stolzes“. Spanien habe in dieser Krise eine internationale Führungsrolle übernommen, was auch ausdrücklich vom Generaldirektor der WHO gewürdigt wurde.

Hintergrund: Der letzte Akt der Evakuierung

Die letzten Augenblicke an Bord waren für viele Beteiligten emotional. Die verbliebenen Passagiere, gehüllt in Plastikkittel und Masken, verabschiedeten sich von der restlichen Besatzung, bevor sie mit zwei Flugzeugen Richtung Niederlande abflogen. Vier Australier, ein Neuseeländer und ein Brite traten von dort aus ihre lange Heimreise nach Ozeanien an. – TF

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 12.05.2026 um 08:39

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11.5.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Antonio „Santa Lucía“ wird Romero de Honor 2026
Antonio Pérez Vega, bekannt als „Antonio Santa Lucía“, wurde in El Tablero mit der Vara de Romero de Honor 2026 ausgezeichnet. Geehrt wurde er für sein jahrzehntelanges Engagement für Nachbarschaft, Sport, Traditionen und das gesellschaftliche Leben im Ort. Die Auszeichnung wurde im Rahmen der Fiestas der Heiligen Dreifaltigkeit überreicht. Besonders hervorgehoben wurden sein Einsatz im Hallenfußball, seine Arbeit für die Nachbarschaftsvereinigung Garajonay sowie sein Beitrag zur Organisation der Dorffeste.

Tausende Besucher bei der Romería in El Tablero
Mehr als 6.000 Menschen nahmen am Wochenende an der traditionellen Romería und Opfergabe zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit in El Tablero teil. 20 festlich geschmückte Wagen zogen durch die Straßen, begleitet von Musik, Trachten und kanarischer Folklore. Besonderen Applaus erhielten Kinder aus Güímar auf Teneriffa mit ihrer traditionellen „Danza de las Cintas“. Die diesjährige Ausgabe stand im Zeichen der Erinnerungen an die Schule von El Tablero und zeigte erneut die starke Beteiligung der Nachbarschaften und Vereine aus der gesamten Gemeinde.

Mogán feiert den Kanarischen Tag mit Traditionen und Ziegenkäse
Mogán veranstaltet am 29. Mai in La Cardonera in Veneguera eine große Feier zum Día de Canarias. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Ziegenmilch und ihre Bedeutung für die kanarische Küche. Geplant sind Käse-Workshops, Handwerksvorführungen, traditionelle Spiele, Folkloremusik sowie regionale Spezialitäten wie Gofio und frisch gebackenes Brot aus dem Holzofen.

Fiestas in Motor Grande beginnen am 17. Mai
Im Viertel Motor Grande in Puerto Rico finden vom 17. bis 24. Mai die Fiestas zu Ehren von María Auxiliadora statt. Das Programm bietet Familienaktivitäten, Musik, Sport, Kinderanimation, Bingo, Schaumparty, Feuerwerk und traditionelle Prozessionen. Höhepunkte sind die „Noche del Vecino“ am 22. Mai sowie die große Verbena am 23. Mai.

80 Teilnehmer bei Trauer-Seminaren in Mogán
Rund 80 Menschen nahmen an den „Jornadas de Crecimiento Personal“ in Arguineguín teil. Die diesjährige Veranstaltungsreihe beschäftigte sich mit dem Umgang mit Trauer und Verlust. Psychologin und Thanatologin Nuria Vega vermittelte praktische Hilfen zum Verständnis von Trauerprozessen und sprach auch über Warnsignale bei komplizierter Trauer. Die Gemeinde Mogán bewertete die große Beteiligung als sehr positiv.

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Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 11.05.2026 um 11:00

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10.5.2026 - Spielplan UD Las Palmas – Saison 2025/2026 in Liga 2

39. Spieltag: UD Las Palmas wird von FC Andorra in die Wüste geschickt!...

Dieser Spielplan UD Las Palmas ist ein Richtwert für die Saison 2025/2026 für das Team von Gran Canaria in der spanischen zweiten Liga (La Liga 2). Die Spieltage variieren ja nach Saisonverlauf. Wir passen dies regelmäßig an. UD Las Palmas hat in der vergangenen Saison den Klassenerhalt leider nicht geschafft. Man will aber umgehend wieder in die erste Liga! – VIEL ERFOLG DABEI!

Tabelle der TOP 6 2025/2026 (Stand 10.05.2026 – 18:00 Uhr) - weiterlesen umnd zum Spielplan...

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Quelle: zum Spielplan
Autor: infos-grancanaria - 10.05.2026 um 17:32

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6.5.2026 - Flugpreise auf die Kanaren: Präsident Clavijo sichert EU-Unterstützung gegen Kosten-Explosion

Drohen den Kanaren massive Preissteigerungen bei Flügen und Schiffen? Präsident Fernando Clavijo kämpft in Brüssel für Ausnahmen bei der CO2-Steuer. Lesen Sie alles über die Verhandlungen zu Ticketpreisen, Tourismus-Strategien und dem Immobilienkauf-Stopp für Ausländer...-

Es ging aber auch um nachhaltigen Tourismus und die Immobilien-Frage.

Brüssel – Die Kanarischen Inseln stehen an einem entscheidenden Wendepunkt ihrer wirtschaftlichen Zukunft. Während die Europäische Union mit Hochdruck an ihren Klimazielen arbeitet, wächst auf dem Archipel die Sorge vor massiven Preissteigerungen. Fernando Clavijo, der Präsident der Kanarischen Inseln, ist deshalb nach Brüssel gereist, um eine Mission von höchster Priorität zu erfüllen: Er will verhindern, dass das Reisen von und zu den Inseln unbezahlbar wird.

Im Zentrum der Verhandlungen steht die Befreiung der Kanaren von den EU-Emissionsabgaben. Die gute Nachricht vorab: Clavijo konnte sich am Dienstag die wichtige Unterstützung des EU-Kommissars für Verkehr und Tourismus, Apostolos Tzitzikostas, sichern. Es geht dabei um eine Verlängerung der Ausnahmeregelungen über das Jahr 2030 hinaus.

Warum die CO2-Steuer die Kanaren härter trifft als andere

Für die Bewohner von Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und den anderen Inseln ist das Flugzeug kein Luxusgut, sondern ein lebensnotwendiges Verkehrsmittel. Während man auf dem europäischen Festland oft auf die Bahn oder das Auto ausweichen kann, gibt es mitten im Atlantik keine Alternative zum Luft- oder Seeweg.

Präsident Clavijo betonte in Brüssel unmissverständlich: „Die Canarios brauchen das Flugzeug, um zum Arzt zu gehen, zu studieren oder zur Arbeit zu kommen.“ Ohne die Fortführung der Ausnahmeregelungen vom EU-Emissionshandelssystem (ETS) drohe ein sozialer und wirtschaftlicher Rückschlag.

Die nackten Zahlen: So viel teurer könnten Tickets werden

Um seine Forderungen zu untermauern, legte die Regionalregierung eine detaillierte Studie vor. Die Ergebnisse sind alarmierend. Sollten die Kanaren voll in das ETS-System integriert werden, müssten Reisende mit folgenden Aufschlägen rechnen:

Flüge zwischen den Inseln: Ein Anstieg von durchschnittlich 2 bis 3 Euro pro Ticket.
Flüge zum spanischen Festland: Hier droht ein Preisplus von 15 bis 20 Euro pro Flug.

Was auf den ersten Blick moderat klingen mag, summiert sich für Familien, Pendler und Unternehmen zu einer enormen finanziellen Belastung. Zudem befürchtet die Regierung, dass auch die Warenpreise steigen werden, da etwa 90 % aller Konsumgüter über den Seeweg auf die Inseln gelangen.

Rückendeckung in Brüssel: Ein Teilerfolg für die Kanaren

Clavijo zeigte sich nach seinem Treffen mit Tzitzikostas „sehr zufrieden“. Der EU-Kommissar sicherte zu, sich gemeinsam mit seinem Kollegen Raffaele Fitto für die Belange der sogenannten Regionen in äußerster Randlage (RUP) einzusetzen. Diese Sonderstellung ist im Artikel 349 des Europäischen Vertrags verankert und erkennt an, dass Gebiete wie die Kanaren aufgrund ihrer Abgeschiedenheit eine Sonderbehandlung benötigen.

Doch der Weg ist noch weit. Das letzte Wort in dieser Angelegenheit liegt bei der Exekutiv-Vizepräsidentin Teresa Ribera und dem Klimakommissar Wopke Hoekstra. Clavijo hofft, dass auch sie die besondere geografische Lage des Archipels anerkennen, besonders in Zeiten, in denen globale Krisen wie die Iran-Contra-Affäre bereits jetzt die Kraftstoffpreise und die Versorgungssicherheit beeinflussen.

Hintergrund: Der aktuelle Bericht der EU-Kommission zum Emissionshandel im Luft- und Seeverkehr wird noch vor dem Sommer erwartet. Er wird die Weichen für die Jahre nach 2030 stellen.

Gefahr für die Häfen: Wettbewerb mit Afrika verschärft sich

Ein weiteres kritisches Thema der Brüsseler Reise war die Wettbewerbsfähigkeit der kanarischen Häfen. Aktuell gibt es eine gefährliche Schieflage im System. Während Routen zwischen den Kanaren und dem spanischen Festland vorerst befreit sind, gilt dies nicht für Verbindungen mit dem restlichen Europa.

Das Problem: Schiffe, die zwischen den Kanaren und europäischen Häfen verkehren, müssen 100 % ihrer Emissionen bezahlen. Schiffe, die hingegen Ziele in Drittländern (zum Beispiel Marokko oder Mauretanien) ansteuern, zahlen oft deutlich weniger. Dies führt dazu, dass Reedereien ihre Flotten in afrikanische Häfen umleiten, was die kanarische Hafenwirtschaft massiv schädigt. Clavijo forderte Brüssel auf, diese Richtlinien dringend anzupassen, um eine Abwanderung von Logistikströmen zu verhindern.

Nachhaltiger Tourismus und die Immobilien-Frage

Neben dem Verkehr stand der Tourismus im Fokus – der wichtigste Wirtschaftszweig der Inseln. Clavijo drängte darauf, dass die geplante EU-Strategie für nachhaltigen Tourismus die spezifischen Bedürfnisse der Kanaren berücksichtigt. Hierbei geht es nicht nur um Ökologie, sondern auch um die soziale Akzeptanz des Tourismus.

Beschränkung des Immobilienkaufs für Ausländer?

Ein besonders brisantes Thema, das Clavijo ansprach, ist der Zugang zu Wohnraum. Die Regionalregierung fordert von Brüssel die Erlaubnis, den Kauf von Immobilien durch Nicht-Residenten (Ausländer) zu beschränken. Diese Maßnahme soll den angespannten Wohnungsmarkt entlasten und sicherstellen, dass die lokale Bevölkerung nicht durch zahlungskräftige Investoren verdrängt wird. Überraschend dabei: Auch die spanische Zentralregierung unterstützt diesen Vorstoß mittlerweile.

Kommissar Tzitzikostas zeigte sich offen für diese Diskussionen, wenngleich er darauf hinwies, dass viele Pläne aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage (wie die Auswirkungen des Iran-Irak-Konflikts) zeitlich angepasst werden müssen.

Der Kampf um die EU-Millionen: Next Generation Fonds

Zum Abschluss seiner Gespräche widmete sich Clavijo dem Thema Finanzen. Es geht um viel Geld – konkret um über 200 Millionen Euro. Diese Mittel stammen aus den „Next Generation“-Fonds der EU und sind für Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien vorgesehen.

Die Zeit drängt jedoch. Die Kanaren fordern eine Verlängerung der Umsetzungsfrist um ein Jahr. Obwohl die EU-Kommission diesen Antrag bisher kategorisch abgelehnt hat, gibt es Hoffnung. Die spanische Regierung hat alternative Vorschläge unterbreitet, um die Investitionen abzusichern. Clavijo nutzte seinen Besuch, um erneut auf eine positive Entscheidung zu drängen, damit der Archipel seinen Weg zur Klimaneutralität ohne finanzielles Risiko fortsetzen kann.

Fazit: Ein Balanceakt zwischen Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit

Die Kanarischen Inseln unterstützen die Ziele des European Green Deal und das Ziel, bis 2050 klimaneutral zu sein. Doch Präsident Clavijo machte in Brüssel eines klar: „Die Regionen in äußerster Randlage müssen zu den Klimazielen beitragen, ohne dabei ihren sozialen Zusammenhalt, ihre Wirtschaft oder ihre Vernetzung zu opfern.“

Der Besuch in Brüssel war ein wichtiger Schritt, um die Sonderstellung der Kanaren in den Köpfen der EU-Entscheider zu verankern. Ob die Ausnahmeregelungen tatsächlich über 2030 hinaus Bestand haben werden, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Für die Urlauber und Bewohner der Inseln bleibt zu hoffen, dass die Vernunft über die reine Bürokratie siegt.

Bleiben Sie informiert über die weiteren Entwicklungen auf den Kanaren und abonnieren Sie unseren Newsletter für tägliche Updates aus dem Archipel.-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 06.05.2026 um 08:12

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6.5.2026 - Drama auf hoher See: Tödliches Hantavirus an Bord – Kreuzfahrtschiff soll auf die Kanaren kommen

Drei Tote und ein diplomatischer Eklat: Die MV Hondius soll nach einem Hantavirus-Ausbruch die Kanarischen Inseln ansteuern. Madrid und die Inselregierung streiten über das Anlegen. Alle Hintergründe zu den 14 Spaniern an Bord und den Sicherheitsrisiken...-

Ein medizinischer Notfall auf dem Atlantik hält derzeit die Behörden in Atem: Das Expeditionsschiff MV Hondius steuert nach einem folgenschweren Ausbruch des Hantavirus die Kanarischen Inseln an. Drei Menschen sind bereits verstorben, mehrere Passagiere wurden evakuiert. Während die spanische Zentralregierung aus humanitären Gründen grünes Licht für das Anlegen gibt, regt sich auf dem Archipel massiver Widerstand. Ein politisches Tauziehen zwischen Madrid und Las Palmas ist entbrannt. Der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, hat ein dringendes Treffen mit Pedro Sánchez gefordert, um die Überführung des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs MV Hondius nach den Inseln zu stoppen. Er begründete dies mit dem völligen Fehlen von Sicherheitsgarantien und technischen Informationen. Aus Brüssel aus hinterfragte Clavijo die Wahl des Archipels als Zielort anstelle der Rückführung der Passagiere von Kap Verde – wo das Schiff derzeit vor Anker liegt – und erklärte sich bereit, unverzüglich nach Madrid zu reisen, um die Krise zu bewältigen und die Bevölkerung der Kanarischen Inseln zu schützen.

Ankunft in drei bis vier Tagen: Wo wird die MV Hondius anlegen?

Die Entscheidung ist gefallen, doch die Unsicherheit bleibt. Nach einem offiziellen Ersuchen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die spanische Regierung unter Berufung auf internationales Seerecht entschieden, der MV Hondius die Einfahrt in einen spanischen Hafen zu gestatten. Das Schiff, das derzeit noch vor der Küste Kap Verdes liegt, wird voraussichtlich in drei bis vier Tagen die Gewässer der Kanarischen Inseln erreichen.

Bisher ist jedoch unklar, welches Ziel das Schiff genau ansteuern wird. Im Gespräch sind die beiden großen Hafenstädte Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife. Beide verfügen über die notwendige Infrastruktur, um medizinische Notfälle dieser Größenordnung zu bewältigen, doch die logistischen Vorbereitungen laufen hinter verschlossenen Türen auf Hochtouren.

Politischer Eklat: Madrid gegen die Kanarischen Inseln

Was als medizinische Krise begann, hat sich innerhalb weniger Stunden zu einer handfesten politischen Krise ausgeweitet. Der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, macht aus seinem Unmut keinen Hehl. Aus Brüssel ließ er verlauten, dass das Schiff keinesfalls anlegen dürfe. Seine Forderung: Die Versorgung der Erkrankten solle an der aktuellen Position des Schiffes erfolgen, um jedes Risiko für die Bevölkerung der Inseln auszuschließen.

„Wir fordern die WHO auf, diese Entscheidung medizinisch und logistisch zu begründen“, so der Sprecher der kanarischen Regierung, Alfonso Cabello. Noch am Dienstagmorgen hieß es von Seiten der Regionalregierung, man gehe davon aus, dass das Schiff direkt Kurs auf die Niederlande nehmen würde.

Das Machtwort aus Madrid

Nur kurze Zeit später folgte das Machtwort aus dem spanischen Gesundheitsministerium. Ministerin Mónica García betonte die moralische und rechtliche Verpflichtung Spaniens. Die Kanarischen Inseln seien geografisch der nächstgelegene sichere Ort. Zudem befinden sich 14 spanische Staatsbürger an Bord, für deren Sicherheit der Staat garantieren müsse. Die betroffenen Spanier befinden sich derzeit in Isolation und zeigen glücklicherweise noch keine Symptome.

Die medizinische Lage: Drei Tote und dramatische Evakuierungen

Die Bilanz des Hantavirus-Ausbruchs auf der MV Hondius ist erschütternd. Drei Passagiere haben den Kampf gegen die Infektion bereits verloren. Die Lage an Bord bleibt angespannt:

Südafrika: Ein Patient liegt dort auf einer Intensivstation, sein Zustand wird als stabil bezeichnet.
Kap Verde: Drei weitere infizierte Personen werden derzeit per Ambulanzflug evakuiert. Zwei werden in die Niederlande und einer nach Deutschland geflogen.
Schiffsarzt: Besonders tragisch ist der Zustand des Bordmediziners. Er schwebt in Lebensgefahr und soll in den kommenden Stunden direkt auf die Kanarischen Inseln ausgeflogen werden, noch bevor das Schiff den Hafen erreicht.

Warum lehnte Kap Verde das Schiff ab?

Die MV Hondius lag bereits mehrere Tage vor der Küste Kap Verdes. Doch die dortigen Behörden verweigerten die Ausschiffung. Die Begründung: Das nationale Gesundheitssystem sei nicht für den Umgang mit einem hochinfektiösen Virusausbruch dieser Art gerüstet. Die Angst vor einer unkontrollierten Ausbreitung auf dem afrikanischen Inselstaat war schlicht zu groß.

Das kanarische Gesundheitsministerium hingegen versichert, dass man auf alles vorbereitet sei. In enger Zusammenarbeit mit dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) wurde ein strenges Protokoll entwickelt. Sobald das Schiff anlegt, werden Passagiere und Besatzung unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen untersucht und direkt in ihre Herkunftsländer zurückgeführt. Ein Kontakt mit der lokalen Bevölkerung soll durch Sicherheitszonen komplett ausgeschlossen werden.

Was ist das Hantavirus und wie gefährlich ist es?

Hantaviren werden normalerweise durch Nagetiere (wie Mäuse oder Ratten) übertragen – entweder durch Bisse oder das Einatmen von Staub, der mit Exkrementen kontaminiert ist. Der aktuelle Fall auf der MV Hondius gibt Experten jedoch Rätsel auf.

Maria Van Kerkhove von der WHO erklärte, dass an Bord keine Nagetiere gefunden wurden. Die wahrscheinlichste Theorie ist, dass sich die Betroffenen bereits vor der Einschiffung in Südamerika infiziert haben. Das Schiff startete seine Reise in Argentinien, einer Region, in der die sogenannte Anden-Variante des Virus vorkommt.

Gefahr der Mensch-zu-Mensch-Übertragung?

Besonders besorgniserregend für die Virologen: Die Anden-Variante ist der einzige bekannte Hantavirus-Stamm, bei dem eine Übertragung von Mensch zu Mensch in begrenztem Maße möglich ist. Dennoch gibt die WHO Entwarnung für die breite Öffentlichkeit. Da die Inkubationszeit zwischen einer und sechs Wochen liegt, können Infektionen lange unentdeckt bleiben, aber das Risiko für Unbeteiligte außerhalb des Schiffes gilt als extrem gering.

Leben an Bord: Ein Reise-Influencer berichtet

Trotz der tragischen Todesfälle und der Quarantäne-Maßnahmen scheint die Stimmung unter den gesunden Passagieren gefasst zu sein. Der bekannte Reise-Influencer Jake Rosmarin befindet sich selbst auf dem Expeditionsschiff und teilt regelmäßig Updates in den sozialen Medien. Er berichtet von strengen Biosicherheitsregeln: Maskenpflicht, Abstandsregeln und ein Verbot von Versammlungen in geschlossenen Räumen bestimmen den Alltag.

„Den meisten von uns geht es gut. Wir vertrauen den Protokollen und hoffen auf eine schnelle Heimreise“, so Rosmarin in einem seiner Posts. Die MV Hondius gilt als eines der modernsten Expeditionsschiffe weltweit und ist technisch für schwierige Situationen ausgerüstet.

Fazit: Kanarische Inseln als „humanitärer Rettungsanker“

Die kommenden Tage werden zeigen, wie reibungslos die logistische Operation auf den Kanaren ablaufen wird. Trotz des politischen Streits steht fest: Die Kanarischen Inseln fungieren in diesem Fall als der notwendige humanitäre Rettungsanker im Atlantik. Das integrierte WHO-Netzwerk der kanarischen Krankenhäuser und das hochqualifizierte Personal sind bereit, die 14 Spanier und die weiteren Passagiere sicher in Empfang zu nehmen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Hantavirus-Ausbruch

Besteht eine Gefahr für Urlauber auf den Kanaren?
Nein. Laut WHO und den lokalen Behörden wird das Schiff in einer isolierten Zone anlegen. Es gibt keinen Kontakt zwischen Passagieren und der Bevölkerung oder Urlaubern vor Ort.

Wie wird das Hantavirus übertragen?
Meistens durch Kontakt mit Ausscheidungen von Nagetieren. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist extrem selten und bisher nur bei der Anden-Variante beobachtet worden.

Was passiert mit den 14 spanischen Passagieren?
Sie werden nach der Ankunft untersucht und bei Symptomfreiheit in häusliche Quarantäne oder in spezielle Überwachungszentren gebracht, bis die Inkubationszeit abgelaufen ist. – TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 06.05.2026 um 08:03

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