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6.4.2026 - La Graciosa: Insel fordert Schutz vor Tourismus-Massen

300.000 Besucher bei nur 500 Bewohnern: La Graciosa kämpft gegen Massentourismus und fordert 40 Jahre nach Ernennung zum Biosphärenreservat endlich Schutzregeln. Bewohner fordern Schutzplan gegen Tourismus-Massen -

Die kleinste bewohnte Insel der Kanaren schlägt Alarm. La Graciosa leidet unter einer massiven Überlastung durch Besucher und Fahrzeuge, die das geschützte Ökosystem gefährdet. Im vergangenen Jahr setzten rund 300.000 Menschen auf die Insel über – eine gewaltige Zahl für ein Territorium, auf dem nur etwa 500 Menschen dauerhaft leben.

Die Bewohner fordern nun einen modernen Managementplan, um die Balance zwischen Tourismus und Naturschutz wiederherzustellen.

40 Jahre Biosphärenreservat ohne aktuellen Plan

Nächsten Monat feiert La Graciosa das 40-jährige Jubiläum seiner Ernennung zum UNESCO-Biosphärenreservat. Doch trotz dieses Titels fehlt es der Insel an einem aktuellen rechtlichen Rahmen.

Administrativ hinkt die Entwicklung auf La Graciosa weit hinterher. Weder gibt es einen zeitgemäßen Managementplan noch eine Stelle, die die Umweltbelange der Insel steuert. Ein deutliches Beispiel für diesen Stillstand ist die Verkehrsregelung. Die aktuelle Verordnung ist über 20 Jahre alt und stammt aus einer Zeit, in der die Zahl der Fahrzeuge auf der Insel nur einen Bruchteil des heutigen Volumens ausmachte.

Das Problem der 4×4-Ausflüge

Eine der Hauptursachen für die Sorge der Bewohner ist der Boom der Geländewagen-Touren. Schätzungsweise 400 Fahrzeuge sind auf den staubigen Pisten des Naturraums unterwegs – eine offizielle Zahl existiert wegen veralteter Registrierung nicht einmal.

Diese Touren sind für viele lokale Unternehmer das wichtigste Standbein, führen aber zu einer massiven Erosion des Bodens und belasten die Tier- und Pflanzenwelt. Ziel der Bewohner ist kein Verbot, sondern eine nachhaltige Regulierung dieser Aktivitäten.

Appell an die Regierung

Die sozialen Netzwerke und Bürgerbewegungen auf der Insel fordern, dass das Jubiläum im kommenden Monat nicht nur gefeiert, sondern als Startschuss für echte Veränderungen genutzt wird.

Die Bewohner mahnen: Der Schutz der Insel beginnt bei jedem Einzelnen, muss aber durch klare staatliche Regeln gestützt werden. Das Ziel ist es, dass Besucher nur Eindrücke mitnehmen und keine dauerhaften Schäden in der Natur hinterlassen. Es wird höchste Zeit für ein professionelles Management, damit La Graciosa nicht länger zum Opfer seines eigenen Status als Trend-Reiseziel wird.-

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Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 06.04.2026 um 12:38

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6.4.2026 - 47 Migranten südöstlich von Fuerteventura gerettet

Am Ostersonntag erreichte eine Patera mit 47 Migranten die Küste von Fuerteventura. Alle Details zur Ankunft in Gran Tarajal.-

Am Ostersonntag rettete die Seenotrettung südöstlich von Morro Jable auf Fuerteventura 47 Migranten aus einer Patera. Das Rettungsschiff Salvamar Izar holte das Boot etwa 18 Kilometer vor der Küste ab und eskortierte die Insassen sicher in den Hafen von Gran Tarajal.

Entdeckung durch ein Sportboot

Die Besatzung eines Sportbootes sichtete die Patera gegen 14:40 Uhr und setzte einen Notruf ab. Das Boot blieb in der Nähe bis die Einsatzkräfte eintrafen. Zeitgleich hatte auch das Küstenradar der Guardia Civil das Signal des Migrantenbootes bestätigt, was die Lokalisierung auf dem offenen Meer beschleunigte.

Die Gruppe bestand aus 36 nordafrikanischen Männern, einer Frau und zehn Männern aus Gebieten südlich der Sahara. Alle Insassen befanden sich in einem stabilen Gesundheitszustand. Die Ankunft im Hafen von Gran Tarajal erfolgte gegen 18:00 Uhr.

Anhaltende Migration am Osterwochenende

Dies war die dritte größere Rettungsaktion innerhalb weniger Tage in kanarischen Gewässern. Bereits am Freitag und Samstag erreichten Boote mit über 200 Personen die Inseln El Hierro und Gran Canaria. Die Behörden verzeichnen damit auch während der Feiertage eine konstante Aktivität auf der Atlantikroute.-

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Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 06.04.2026 um 02:49

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6.4.2026 - Atlantikfront streift die Kanaren mit Regen im Gepäck

Nach sonnigen Ostertagen folgt der Wetterwechsel: Eine Atlantikfront nähert sich den Kanaren. Ab Dienstag wird es kühler und regnerisch. Alle Details hier.-

Nach den überwiegend sonnigen Osterfeiertagen steht auf den Kanaren ein spürbarer Wetterwechsel bevor. Eine herannahende Atlantikfront wird den Archipel streifen und laut Wetterdienst ab dem kommenden Dienstag für Regen und sinkende Temperaturen sorgen. Bewohner und Urlauber sollten sich auf eine unbeständigere Wetterphase einstellen.

Ruhiger Montag vor dem Wetterwechsel

Für den heutigen Montag prognostiziert AEMET zunächst noch ein weitgehend stabiles Szenario mit überwiegend geringer Bewölkung. Lediglich an den Nordseiten der bergigen Inseln kann es in den Morgen- und Abendstunden zu lockeren Wolkenfeldern kommen. Während die Temperaturen auf den westlichen Inseln noch stabil bleiben, kündigt sich auf Lanzarote und Fuerteventura bereits eine leichte Abkühlung an.

Dienstag: Regen und sinkende Temperaturen

Ab Dienstag verändert sich das Wetterbild grundlegend. Besonders im Norden der Inseln mit ausgeprägtem Relief (Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, La Gomera und El Hierro) wird mit leichtem, teils anhaltendem Regen gerechnet. Auch auf den östlichen Inseln steigt die Wahrscheinlichkeit für gelegentliche, schwache Schauer deutlich an.

Neben dem Niederschlag sorgt die Front für einen merklichen Rückgang der Höchstwerte, was besonders in den höheren Lagen des Inselinneren spürbar sein wird. Der Wind dreht sich auf Nordwest bis Nordost und frischt im Tagesverlauf spürbar auf, wobei am Nachmittag starke Böen an den Südost- und Nordwestflanken der Inseln möglich sind.

Ausblick: Unsicherheit durch DANA

Ursache für den Umschwung ist ein Ausläufer einer Atlantikfront, die in Verbindung mit einem isolierten Höhentief (DANA) steht. Auch wenn die genauen Zugbahnsysteme solcher Systeme oft schwer vorherzusagen sind, deuten die aktuellen Modelle auf eine Zufuhr feuchterer und kühlerer Luftmassen hin. Das Kanaren News Magazin empfiehlt, Outdoor-Aktivitäten für die Wochenmitte flexibel zu planen.-

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Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 06.04.2026 um 02:41

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5.4.2026 - Biker auf Gran Canaria in Schlucht gestürzt und schwer verletzt

Ein 32-jähriger Motorradfahrer kam am Samstagabend gegen 19:22 Uhr auf der GC-42 in San Mateo von der Fahrbahn ab und stürzte in einen Barranco.
Ein Rettungshubschrauber flog den Schwerverletzten im Hospital Doctor Negrín nach Las Palmas.-

In der Gemeinde San Mateo auf Gran Canaria hat sich am Samstag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein 32-jähriger Biker kam von der GC-42 ab und stürzte mit seiner Maschine in eine Schlucht. Wie das Rettungszentrum mitteilte, erlitt der Mann dabei schwere Verletzungen.

Komplizierte Rettungsaktion aus dem Barranco

Der Notruf ging um 19:22 Uhr in der Rettungsleitstelle ein und löste einen komplizierten Einsatz in der Schlucht aus. Da der Verunglückte in unzugänglichem Gelände lag, forderte die Einsatzleitung die Feuerwehr des Inselkonsortiums zur technischen Rettung an.

Evakuierung per Rettungshubschrauber

Der Motorradfahrer wies schwere Polytraumen auf und wurde nach seiner Stabilisierung per Hubschrauber ins Hospital Doctor Negrín nach Las Palmas geflogen. Vom dortigen Landeplatz aus wurde er direkt in die Notaufnahme überstellt. Die behandelnden Ärzte bewerten seinen Zustand aufgrund der schweren Verletzungen als äußerst kritisch.

Neben der Feuerwehr und dem Rettungsdienst waren auch Beamte der Guardia Civil und Kräfte des Zivilschutzes am Unfallort im Einsatz, um den Verkehr auf der GC-42 zu regeln und den Einsatz abzusichern. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.-

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Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 05.04.2026 um 10:31

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5.4.2026 - Migranten-Boot erreicht Arguineguín auf Gran Canaria

Einsatz am Karsamstag: Die Seenotrettung hat südlich von Gran Canaria 47 Migranten aus einer Patera gerettet. Lesen Sie den Rückblick zur Ankunft in Arguineguín.-

Ein Rückblick auf das Osterwochenende an der Küste von Gran Canaria. Am gestrigen Karsamstag hat die Seenotrettung erneut eine Gruppe von Migranten sicher an Land gebracht. Insgesamt 47 Personen, die in einer Patera auf dem Atlantik südlich der Insel unterwegs waren, erreichten am Nachmittag den Hafen von Arguineguín.

Fischerboot leistete wichtige Vorarbeit

Entdeckt wurde das Boot rund 50 Kilometer vor der Küste durch die Besatzung des Fischerbootes „Julio y Olga“. Die Fischer handelten sofort, setzten den Notruf ab und bleiben bis ein Rettungsschiff eintraf in der Nähe der Patera. Diese schnelle Reaktion war entscheidend für den reibungslosen Ablauf der Rettungsaktion auf dem Atlantik.

Details zur Ankunft in Arguineguín

Nachdem erste Meldungen von einer größeren Gruppe ausgingen, bestätigte sich bei der Aufnahme der Geretteten die Zahl von 47 Personen. Unter den Ankömmlingen, die größtenteils aus dem Maghreb stammen, waren 44 Männer und drei Frauen vor.

Gegen 14:40 Uhr legte das Rettungsschiff im Hafen von Arguineguín an, wo das Rote Kreuz die medizinische Erstversorgung stellte. Alle Personen befanden sich in einem stabilen Gesundheitszustand.

Hohe Frequenz auf der Atlantikroute

Der Vorfall am Karsamstag war bereits der zweite größere Einsatz innerhalb kurzer Zeit. Nur einen Tag zuvor war ein Boot mit fast 160 Menschen auf El Hierro eingetroffen. Kanaren News beobachtet die aktuelle Entwicklung an den Küsten der Kanaren weiter und informiert Sie über neue Ankunftszahlen am Osterwochenende.-

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Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 05.04.2026 um 08:12

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5.4.2026 -Herzlos auf Teneriffa: Welpe vor Tierheim-Tor angebunden

Trauriger Fund auf Teneriffa: Ein kleiner Welpe wurde einfach vor dem Tor des Tierheims ADEPAC angebunden und verlassen. Ein Vorfall, der fassungslos macht.-

Ein Vorfall von besonderer Grausamkeit sorgt derzeit in den sozialen Netzwerken für Empörung. Vor den Toren des Tierheims ADEPAC in El Sauzal auf Teneriffa wurde ein kleiner Welpe einfach angebunden und sein Schicksal überlassen. Die Mitarbeiter des Heimes fanden das verängstigte Tier am frühen Morgen.

Angebunden und im Stich gelassen

Die Art und Weise der Aussetzung macht besonders fassungslos. Anstatt das Gespräch mit dem Tierschutzverein zu suchen oder eine legale Lösung zu finden, wurde der junge Hund unter Ausnutzung der Dunkelheit kurz und knapp am Eingangstor festgebunden. Für die Tierschützer von ADEPAC ist dies ein klares Zeichen von Feigheit und Mangelm Respekt gegenüber dem Lebewesen.

Tierheime am Limit

Dieser traurige Vorfall ereignet sich in einer Zeit, in der die Tierheime auf Teneriffa und den anderen Kanarischen Inseln ohnehin an ihrer Belastungsgrenze arbeiten. Besonders während der Ferienzeiten wie Ostern steigt die Zahl der ausgesetzten Tiere erfahrungsgemäß an.

ADEPAC betont immer wieder, dass das Aussetzen von Tieren nicht nur eine moralische Schande, sondern in Spanien auch eine Straftat ist, die mit hohen Bußgeldern geahndet werden kann.

Ein Appell an die Verantwortung

Der Welpe befindet sich nun im Obhut des Vereins und wird medizinisch versorgt. Doch der Vorfall rückt das Thema Haustier-Verantwortung erneut in den Fokus. Ein Hund ist kein Wegwerfartikel. Wer ein Tier adoptiert, geht eine lebenslange Verpflichtung ein.

Die Tierschützer hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung, um den ehemaligen Besitzern ausfindig zu machen. Gleichzeitig wird dazu aufgerufen, Tierheime durch Spenden oder ehrenamtliche Arbeit zu unterstützen, damit Opfer von Herzlosigkeit eine zweite Chance auf ein würdevolles Leben erhalten.-

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Autor: Kanaren News Magazin - 05.04.2026 um 07:54

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5.4.2026 - Vermisstenfall in Las Palmas: Wer sah Moisés Ernesto? Polizei bittet um Hilfe: Moisés Ernesto in Las Palmas vermisst.

Seit Freitag wird der 24-jährige Moisés Ernesto in Las Palmas auf Gran Canaria vermisst. Die Polizei bittet die Bevölkerung dringend um Hilfe bei der Suche.-

Die Nationalpolizei (Policía Nacional) hat am Samstag einen dringenden Aufruf zur Unterstützung der Bevölkerung veröffentlicht. Gesucht wird der 24-jährige Moisés Ernesto PR, der seit Freitag, dem 3. April 2026, in Las Palmas auf Gran Canaria als vermisst gilt.

Personenbeschreibung

Nach Angaben der Polizeidirektion der Kanaren wird Moisés Ernesto wie folgt beschrieben:

- Größe: 1,70 Meter
- Statur: Normale Statur
- Haare: Kastanienbraun
- Augen: Braun

Zum Zeitpunkt seines Verschwindens trug er eine schwarze Jogginghose, eine schwarze Jacke sowie eine schwarze Mütze.

Polizei bittet um Hinweise

Die Behörden betonen, dass in solchen Fällen die Zusammenarbeit mit den Bürgern und die Verbreitung über die Medien oft entscheidend für das Auffinden vermisster Personen sind. Wer Moisés Ernesto gesehen hat oder Angaben zu seinem aktuellen Aufenthaltsort machen kann, wird dringend gebeten, sich mit der Nationalpolizei unter der Notrufnummer 091 in Verbindung zu setzen.

Jeder Hinweis kann wertvoll sein, um den jungen Mann wohlbehalten zu finden. Das Kanaren News Magazin hält Sie über die weiteren Entwicklungen in diesem Fall auf dem Laufenden.-

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Autor: Kanaren News Magazin - 05.04.2026 um 07:41

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4.4.2026 - Dünen-Schutz: Gran Canaria rüstete in Maspalomas auf

Das Cabildo de Gran Canaria verstärkt den Schutz der Dünen von Maspalomas. 20 Einsatzkräfte und Drohnen kontrollieren das Naturschutzgebiet über die Osterfeiertage.-

Das Cabildo de Gran Canaria hat die Überwachung der Dünen von Maspalomas über Ostern deutlich intensiviert. Insgesamt 20 Einsatzkräfte sind im Dienst, um das empfindliche Ökosystem vor negativen Einflüssen durch den Tourismus zu schützen. Die Präventionsmaßnahmen wurden pünktlich zum Beginn der Feiertage auf ein neues Maximum hochgefahren.

Personal-Offensive und moderne Technik

Das Personal für den Dünen-Schutz setzt sich aus Kräften der Polizei, der Guardia Civil und des Zivilschutzes zusammen. Vor allem in den besucherstarken Nachmittagsstunden wird die Präsenz durch vier weitere Umweltagenten deutlich erhöht. Zur technischen Unterstützung nutzen die Behörden Drohnen, mit denen Areal lückenlos überwacht wird, um Naturschutzverstöße umgehend zu unterbinden.

Besucherlenkung und Sensibilisierung

Im Fokus der Kontrollen steht vor allem die Aufklärung der Besucher. Ziel ist es, Touristen und Einheimische, die sich in Sperrzonen aufhalten, höflich, aber bestimmt auf die ausgewiesenen Wanderwege zurückzuführen. Raúl García Brink, Inselrat für Umwelt, betonte die Fragilität der Dünen: „Unser Blick sollte der einzige Abdruck sein, den wir in dieser Landschaft hinterlassen.

Kameras und Sensoren im Einsatz

Im Rahmen des Projekts „Impulsa Maspalomas“ wurden bereits moderne Kamerasysteme und Sensoren installiert, um den Druck auf den Naturraum besser messen und steuern zu können. Auch Megafon-Anlagen am Aussichtspunkt werden genutzt, um Informationen direkt an den Besucher weiterzugeben.

Das Cabildo erinnert eindringlich daran, dass das Betreten von Sperrzonen streng verboten ist und bei Verstößen empfindliche Bußgelder drohen. Die Erhaltung dieses einzigartigen Naturerbes hängt maßgeblich von der Eigenverantwortung jedes Einzelnen ab.-

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Autor: Kanaren News Magazin - 04.04.2026 um 10:27

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4.4.2026 - Nach 7-tägiger Reise: 157 Migranten erreichen die Kanaren

Nach einer Woche auf dem Atlantik ist ein Boot mit 157 Migranten im Hafen von La Restinga auf El Hierro eingetroffen. Eine Person wurde sofort ins Krankenhaus gebracht.-

Ein Migrantenboot, das rund acht Meilen vor der Küste von El Hierro geortet wurde, erreichte am Freitag den Hafen von La Restinga. An Bord befanden sich 157 Menschen, die die gefährliche Überfahrt zu den Kanaren gewagt hatten. Nach ihrer Ankunft wurde eine Person zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Vom Radar erfasst und eskortiert

Gegen 15:00 Uhr schlug das Radar der Guardia Civil Alarm, als ein verdächtiges Signal südlich der Insel geortet wurde. Die Seenotrettung mobilisierte daraufhin das Rettungsschiff Salvamar Diphda, das das Boot kurze Zeit später und sicher in den Hafen eskortierte. Um 15:35 Uhr machten die Insassen schließlich im Hafen von La Restinga fest.

Eine Woche auf dem Atlantik

Nach Angaben der Geretteten dauerte die gefährliche Überfahrt sieben Tage. Gestartet war das Boot in Gunjur, einem Ort in Gambia. Die Passagiere stammen aus verschiedenen westafrikanischen Ländern, darunter Gambia, Senegal, Guinea-Conakry, Mauretanien, der Elfenbeinküste und Nigeria. In La Restinga wurden die Ankömmlinge vom Roten Kreuz und den lokalen Notfalldiensten erstversorgt.

Die Ankunft dieses Bootes verdeutlicht die anhaltende Aktivität auf der Migrationsroute in Richtung der westlichsten Inseln des Archipels, die aufgrund ihrer Lage oft das Ziel für Boote aus tiefer gelegenen Regionen der afrikanischen Küste sind.-

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Autor: Kanaren News Magazin - 04.04.2026 um 10:24

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4.4.2026 - Teneriffa weitet Warnung wegen giftiger Seeblasen aus

Vorsicht an der Küste von Santa Cruz auf Teneriffa. Wegen giftiger Seeblasen wehen nun an drei Stränden Warnflaggen. Diese Küstenabschnitte sind betroffen.-

Die Situation an den Stränden der Hauptstadt von Teneriffa verschärft sich. Nachdem am Donnerstag bereits Alarm für die Playa de Las Teresitas gegeben wurde, hat das städtische Koordinationszentrum am Freitag die Warnung vor giftigen Seeblasen (Physalia physalis) auf weitere Küstenabschnitte ausgeweitet. Pünktlich zum besucherstarken Karfreitag waren drei beliebte Strände betroffen.

Gelbe Flagge an Teresitas, Gaviotas und Playa Chica

Aufgrund zahlreicher Sichtungen der portugiesischen Galeere wehen ab sofort die gelbe Flagge (Vorsicht beim Baden) und die spezielle Fauna-Flagge an folgenden Stränden im Gemeindegebiet von Santa Cruz:

- Playa de Las Teresitas
- Playa de Las Gaviotas
- Playa Chica

Dringender Appell: „Nicht anfassen, auch wenn sie tot wirken“

Die Behörden warnen eindringlich davor, die charakteristischen blau-violett schimmernden Organismen zu berühren. Dies gilt ausdrücklich auch für Exemplare, die Leblos am Flutsaum liegen oder bereits im Sand vertrocknet sind. Die nesselnden Filamente behalten ihre Giftigkeit auch außerhalb des Wassers für längere Zeit bei. Ein Kontakt kann extreme Schmerzen und schwere gesundheitliche Probleme auslösen.

Verhaltenstipps für Urlauber

Obwohl die Strände offiziell geöffnet bleiben, wird empfohlen, auf das Baden zu verzichten, sobald Tiere im Wasser oder an Land gesichtet werden. Die Rettungsschwimmer vor Ort haben die Überwachung verstärkt und stehen für Fragen zur Verfügung. Sollten Sie dennoch mit einer Seeblase in Berührung kommen, spülen Sie die Stelle ausschließlich mit Meerwasser ab und suchen Sie sofort eine Rettungsstation auf. In Notfällen mit Atemnot rufen Sie umgehend die 112 an .-

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Autor: Kanaren News Magazin - 04.04.2026 um 10:19

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4.4.2026 - Schock in Las Palmas: „Noch nie so etwas gesehen“

Schock am Morgen in Pedro Hidalgo (Las Palmas): Unbekannte zerstachen in der Nacht die Reifen von über 20 Fahrzeugen. Die Polizei ermittelt wegen Massenvandalismus.-

Die Bewohner des Viertels Pedro Hidalgo in Las Palmas auf Gran Canaria erlebten am gestrigen Morgen ein böses Erwachen. In den frühen Morgenstunden wurden bei mehr als zwanzig geparkten Fahrzeuge die Reifen zerstochen. Die Tat geschah offenbar ohne erkennbare Systematik oder ein offensichtliches Motiv, wie betroffene Anwohner berichteten.

Polizei ermittelt: Bisher keine Festnahmen

Gegen 8:00 Uhr bemerkten erste Anwohner den Vandalismus an ihren Fahrzeugen. Im Anschluss daran wurde die Polizei verständigt. Die Beamten trafen wenig später am Tatort ein, um den Vorfall aufzunehmen. Außer den zerstochenen Reifen wurden keine weiteren Schäden wie Diebstähle oder Aufbrüche an den Autos festgestellt. Die Polizei fordert alle Betroffenen auf, umgehend Anzeige zu erstatten.

Betroffene fassungslos: „In 30 Jahren nie erlebt“

Die Ermittlungen zur Ursache und den Tätern dauern an. José Juan Vera, einer der Betroffenen, schließt eine persönliche Abrechnung aus. „In den 30 Jahren, die ich hier wohne, habe ich so etwas noch nie erlebt“, berichtet er fassungslos. Da die Reifen wahllos über das gesamte Viertel verteilt beschädigt wurden, deutet derzeit alles auf reinen Vandalismus hin.

Kein Einzelfall auf Gran Canaria

Dieser Vorfall weckt Erinnerungen an ähnliche Taten auf der Insel. Erst im September wurden in La Garita (Telde) ebenfalls über zwanzig Fahrzeuge auf die gleiche Weise beschädigt. Aber auch in Maspalomas ist es zu ähnlichen Vorfällen gekommen, bei denen neben zerstochenen Reifen auch Außenspiegel beschädigt wurden. Die Polizei prüft nun, ob es Zusammenhänge zwischen diesen Serien von Massenvandalismus gibt.-

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Autor: Kanaren News Magazin - 04.04.2026 um 10:15

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4.4.2026 - Frau am Karfreitag vor Puerto de la Cruz fast ertrunken

Ein Badeunfall an der Küste von Puerto de la Cruz auf Teneriffa löste am Karfreitag gegen 13:00 Uhr einen größeren Rettungseinsatz aus. Im Bereich des Lago Martiánez musste eine Frau nach einem Notfall im Wasser unter laufenden Wiederbelebungsmaßnahmen in ein Krankenhaus gebracht werden.-

Am Karfreitag gegen 13:00 Uhr wurde der Rettungsdienst zu einem Badeunfall an der Küste von Puerto de la Cruz gerufen. Im Bereich des Lago Martiánez war eine Frau im Wasser verunglückt und musste nach ihrer Bergung von den Einsatzkräften reanimiert werden. Der Vorfall ereignete sich während des Feiertagsbetriebs im Norden von Teneriffa.

Rettungseinsatz im Herzen der Stadt

Nach ersten Informationen erlitt das Opfer im Wasser einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Rettungsschwimmer reagieren sofort und leiten gemeinsam mit dem alarmierten kanarischen Notfalldienst (SUC) Wiederbelebungsmaßnahmen ein.

Aufgrund des kritischen Zustands der 70-Jährigen wurde ein Heli angefordert, der die Erstversorgung durch Notärzte unterstützte und den schnellen Transport in eine Spezialklinik ermöglichte.

Die Patientin wurde in ein Krankenhaus auf Teneriffa eingeliefert, wo sie auch am heutigen Samstag weiterhin intensivmedizinisch betreut wird. Ihr Zustand wird nach wie vor als äußerst besorgniserregend eingestuft.

Der Lago Martiánez war am gestrigen Karfreitag eines der Hauptziele für viele Urlauber und Einheimische. Dieser Vorfall mahnt einmal mehr zur besonderen Vorsicht bei Aktivitäten am und im Wasser, insbesondere an stark frequentierten Feiertagen wie dem Osterwochenende.-

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Autor: Kanaren News Magazin - 04.04.2026 um 01:50

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3.4.2026 - Karfreitag auf Teneriffa: Prozessions-Magnet La Laguna

Heute am Karfreitag steht La Laguna im Zentrum der Semana Santa. Tausende Gläubige begleiten die feierlichen Prozessionen durch die historische Altstadt.
Ein Tag der Stille und tiefen Andacht.-

Heute am Karfreitag blickt ganz Teneriffa auf San Cristóbal de La Laguna. Die Bischofsstadt wird zum Schauplatz der bedeutendsten Zeremonien der Karwoche 2026. Tausende Gläubige versammeln sich an der Kathedrale, um gemeinsam an die Passion Jesu Christi zu erinnern.

Damit beweist La Laguna einmal mehr seinen Status als religiöses Zentrum des Archipels, in dem Tradition und tiefer Glaube am wichtigsten Tag des Kirchenjahres auf einzigartige Weise verschmelzen.

Die „Procesión Magna“ am Nachmittag

Die ‚Procesión Magna‘ am Nachmittag ist das religiöse Glanzstück La Lagunas. Zahlreiche kostbare Heiligenfiguren verlassen ihre Kirchen, um sich zu einer der größten Prozessionen der Insel zu vereinen. Inmitten der historischen Kulisse des UNESCO-Weltkulturerbes sorgen die heftigen Trommelschläge und das respektvolle Schweigen der tausenden Besucher für einen Moment von tiefer emotionaler Kraft.

Bischof Eloy Santiago leitet die Karfreitags-Liturgie

In der Kathedrale von La Laguna wird der neue Bischof der Diözese Nivariense, Eloy Santiago, heute die feierliche Liturgie vom Leiden und Sterben des Herrn leiten. Dabei steht die Verehrung des Kreuzes im Mittelpunkt. Für die christliche Gemeinschaft in La Laguna ist dieser Akt ein Moment der Hoffnung, der über den Schmerz des Todes hinausweist.

Stimmungsvoller Abschluss: Die Prozession des Schweigens

In den späten Abendstunden wird die „Procesión del Silencio“ (Prozession des Schweigens) die Karfreitags-Feierlichkeiten abschließen. Nur vom Licht der Kerzen beleuchtet, bewegt sich der Zug durch die dunklen Straßen der Altstadt. Es ist dieser Moment der totalen Stille, der La Laguna jedes Jahr aufs Neue in eine mystische Aura hüllt und den Ruf der Stadt als kulturelles und religiöses Erbe der UNESCO festigt.-

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Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 03.04.2026 um 13:06

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3.4.2026 - Kanaren News und Peters Infoseiten für Gran Canaria wünscht seinen Lesern ein frohes Osterfest.

Sonnige Ostergrüße vom Kanaren News Magazin! und Peters Infoseiten für Gran Canaria.
Entdecken Sie kanarische Traditionen, Prozessionen und kulinarische Highlights der Osterfeiertage auf den Inseln.-

Die Osterfeiertage sind eine Zeit des Innern, des Genießens und vor allem der Gemeinschaft. Kanaren News möchte diese Gelegenheit nutzen, um allen Lesern und ihren Familien ein wunderschönes, sonniges und zugleich erholsames Osterfest zu wünschen.

Egal, ob Sie die Feiertage an einem der traumhaften Strände auf den Kanarischen Inseln genießen oder die Prozessionen in den historischen Altstädten verfolgen – wir hoffen, dass Sie die freien Tage im Kreise Ihrer Liebsten in vollen Zügen genießen können.

Semana Santa und der Sancocho Canario

Ostern auf den Kanaren ist ein Erlebnis für alle Sinne. Die feierlichen Prozessionen der Karwoche (Semana Santa) durch die Gassen von Städten wie La Laguna oder Vegueta lassen die reiche Geschichte der Inseln lebendig werden. Und was wäre Ostern ohne kulinarische Bräuche?

Besonders am Karfreitag darf der traditionelle Sancocho Canario nicht fehlen. Der gesalzene Fisch mit Papas, Batata, Mojo und Gofio ist weit mehr als nur ein Rezept – er ist ein Symbol für die kanarische Identität, die wir gemeinsam mit Ihnen feiern.

Genießen Sie die sonnigen Feiertage beim Eiersuchen am Strand oder bei Wanderungen durch unsere Natur. ¡Felices Pascuas!-

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Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 03.04.2026 um 12:54

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3.4.2026 - Netflix-Casting auf den Kanaren: Komparsen & Statisten gesucht

Netflix dreht eine neue internationale Produktion auf den Kanaren! Gesucht werden Komparsen, Paare, Musiker und Fahrer für Lanzarote und Fuerteventura.
Klappe, die Erste! Die Kanarischen Inseln sind ein gefragter Drehort für internationale Produktionen wie von Netflix.-

Netflix setzt erneut auf die Kanaren: Die Suche nach Personal für eine neue internationale Fiction-Serie hat begonnen. Unter der Leitung von „Figu Canaria“ finden im April und Mai auf Lanzarote und Fuerteventura umfangreiche Dreharbeiten statt. Für alle Rollen und Helferstellen ist eine faire Vergütung sowie die Anmeldung zur Sozialversicherung garantiert.

Gesuchtes Profil: Von Komparsen bis hin zu Musikern

Die Produktion sucht nach einer Vielzahl unterschiedlicher Profile, um die Szenen der neuen Serie oder des Films mit Leben zu füllen. Besonders im Fokus stehen:

- Kleindarsteller und Komparsen: Männer und Frauen, vorzugsweise mit afrikanischer Herkunft. Ein Teil dieser Gruppe soll Erfahrung als Kellner oder Kellnerin mitbringen und sicher im Umgang mit dem Tablett sein.
- Echte Paare: Gesucht werden Paare im Alter zwischen 18 und 40 Jahren für den Dreh einer Kuss-Szene.
- Musikgruppen: Speziell für den Dreh auf Lanzarote werden afrikanische Musikgruppen gesucht, die über eigene Instrumente verfügen.

Logistik-Personal für das Filmset

Neben den künstlerischen Rollen wird auch Unterstützung in der Logistik benötigt. Gesucht werden Männer mit einem Führerschein der Klasse D sowie dem gültigen CAP-Nachweis. Ihre Aufgabe wird es sein, das technische und künstlerische Team mit Kleinbussen zu den verschiedenen Drehorten zu transportieren.

Drehtermine und Standorte

Die Dreharbeiten sind zeitlich klar nach Inseln getrennt:

- Lanzarote: Hier wird konzentriert im Zeitraum vom 21. bis 28. April gedreht. Die Suche nach den Musikgruppen bezieht sich ausschließlich auf diese Insel.
- Fuerteventura: Die Dreharbeiten auf der Nachbarinsel erstrecken sich über den gesamten Mai, vom 1. bis zum 31. Mai.

Interessierte Bewerber können sich über die Agentur Figu Canaria für die jeweiligen Stellen bewerben. Dieser neue Dreh unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der Kanaren als erstklassiger „Filmset“ für globale Streaming-Giganten wie Netflix.-

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Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 03.04.2026 um 12:45

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3.4.2026 - ???? Wichtige Änderungen wegen Sturm Therese an der Rallye Islas Canarias ????

Durch Sturm Therese musste Änderungen an der Rallye Islas Canarias (WRC-Event) vorgenommen werden, hier die Details.
Für Freitag gibt es entsprechende Anpassungen!-

Gran Canaria – Bei der 50. Ausgabe der Rallye Islas Canarias, die seit dem Vorjahr Teil der WRC ist, gibt es in diesem Jahr bekanntlich erstmals vier Wettkampftage (Zum Eventn im Kalender). Doch durch den Sturm Therese sind Änderungen an dem bisher geplanten Kalender notwendig geworden.

Ein ganz besonderes Event in einem Fußballstadion – eine Premiere in Spanien.
Die innovative Super-Sonderprüfung „BP Ultimate – Las Palmas de Gran Canaria“ eröffnet die Rallye am Donnerstagnachmittag, wenige Stunden nach dem Shakedown „Santa Brígida“ (6,26 km), und wird auch am Freitag ausgetragen. Sie ist eine der Hauptattraktionen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum und vor allem ein historischer Meilenstein: Erstmals findet eine Super-Sonderprüfung im Rahmen einer internationalen Rallye in einem spanischen Fußballstadion statt.

Die durch den jüngsten Sturm verursachten Schäden in zahlreichen Gebieten Gran Canarias zwangen das Organisationskomitee zu einer schnellen und geschickten Reaktion und zur Überarbeitung der ursprünglich für die Freitagsetappe geplanten Route. Dank der Zusammenarbeit des Inselrats von Gran Canaria und aller beteiligten Gemeinden kann der erste volle Rallyetag trotz einiger Änderungen weiterhin als Rundkurs mit drei Wertungsprüfungen stattfinden.

Anpassungen an der Rallye wegen Sturm Therese

Die Etappe „Valleseco – Artenara“ eröffnet den Abschnitt wie geplant, allerdings liegt der Startpunkt weiter hinten als in der ursprünglich veröffentlichten Route, und der Schlussabschnitt ist länger. „Tejeda – San Mateo“ befindet sich nun in der Mitte der Schleife und ist damit die längste Etappe des Tages, die möglicherweise eine entscheidende Rolle im ersten Abschnitt spielen könnte. Schließlich wird „Mogán – La Aldea“ in umgekehrter Richtung als ursprünglich geplant gefahren und ist somit eine komplett neue Etappe für alle WRC-Teams.

Das Organisationskomitee hat in Zusammenarbeit mit der FIA und dem WRC Promoter die Streckenkarte für Freitag an die neuen Gegebenheiten angepasst. Dabei wurden optimale Alternativrouten sowie komfortablere und leichter zugängliche Anreisen zu den Startbereichen der Wertungsprüfungen wie auch zum Servicepark im Gran Canaria Stadion sichergestellt.

Samstag und Sonntag keine Änderungen und mit mehr als 300 km Zeitmessung
Die Streckenführung für die Etappen am Samstag und Sonntag bleibt unverändert gegenüber der im Februar vorgestellten, mit insgesamt über 300 Zeitkilometern. Die längste Wertungsprüfung der Strecke ist weiterhin „Moya – Gáldar“, die dritte und letzte Etappe der Samstagsrunde, die mit „Maspalomas“ und „Arucas – Firgas – Teror“ beginnt.

Am Sonntag drehen sich die Wertungsprüfungen um zwei Abschnitte, die für die WRC-Teams völlig neu sind: „Ingenio – Telde – Valsequillo“, eine weitere wichtige Ergänzung der Strecke, und „Santa Lucía – Agüimes“, die erstmals als „Wolf Power Stage“ ausgetragen wird. Diese Bezeichnung verleiht ihr die Rolle der Bonus- und entscheidenden Wertungsprüfung des Wettbewerbs und macht sie zum großen Finale der legendären 50. Auflage der Rallye Islas Canarias – Rallye Spanien. – TF-

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Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 03.04.2026 um 12:31

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3.4.2026 - Spielplan UD Las Palmas – Saison 2025/2026 in Liga 2

33. Spieltag: UD Las Palmas mit wichtigem Heimsieg gegen Granada...-

Dieser Spielplan UD Las Palmas ist ein Richtwert für die Saison 2025/2026 für das Team von Gran Canaria in der spanischen zweiten Liga (La Liga 2). Die Spieltage variieren ja nach Saisonverlauf. Wir passen dies regelmäßig an. UD Las Palmas hat in der vergangenen Saison den Klassenerhalt leider nicht geschafft. Man will aber umgehend wieder in die erste Liga! – VIEL ERFOLG DABEI!

Tabelle der TOP 3 2024/2025 (Stand 03.04.2026 – 09:05 Uhr) -weiterlesen und zum Spielplan...-

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Quelle: zum Spielplan
Autor: infos-grancanaria - 03.04.2026 um 08:31

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3.4.2026 - Blutmangel: Krankenhäuser der Kanaren schlagen Alarm!

Akute Lage vor Ostern: Wegen Blutmangels mussten am Hospital Insular bereits Operationen verschoben werden.
Reserven reichen nur noch für drei bis vier Tage. Hier erfahren Sie alles zur aktuellen Situation auf den Inseln.-

Die Gesundheitsversorgung auf den Kanaren steht vor einer Herausforderung. Kurz vor Beginn der Osterfeiertage schlagen die Kliniken Alarm, da die Blutreserven auf ein kritisches Niveau gesunken sind. Am Hospital Insular in Las Palmas auf Gran Canaria mussten am 24. und 25. März bereits drei geplante Operationen abgesagt werden, da nicht genügend Blutkonserven zur Verfügung standen.

Reserven reichen nur noch für drei bis vier Tage

Die aktuelle Situation ist brisant, da fast alle Blutgruppen derzeit auf „Alarmstufe Orange“ stehen. Das bedeutet, dass die vorhandenen Vorräte in den Krankenhäusern nur noch für die nächsten drei bis vier Tage ausreichen. Besonders vor den Osterfeiertagen, an denen die Spendenbereitschaft erfahrungsgemäß sinkt, während die Nachfrage durch Notfälle stabil bleibt, ist dies ein besorgniserregender Zustand.

Trend: Spendenbereitschaft auf dem Archipel sinkt weiter

Die Statistik verdeutlicht das Problem: Im Jahr 2025 wurden auf den Kanaren 59.106 Blutspenden verzeichnet – damit sank die Zahl erstmals seit Jahren unter die Marke von 60.000. Zum Vergleich: 2021 wurden noch über 66.500 Spenden registriert. Die Folgen sind spürbar: Allein im Jahr 2024 mussten archipelweit 89 chirurgische Eingriffe wegen fehlender Blutreserven verschoben werden.

Aufruf zur Spende während der Osterwoche

Die Gesundheitsbehörden appellieren dringend an die Bürger, die Zeit vor und während Ostern für eine Blutspende zu nutzen. Auf Gran Canaria bleibt die Blutbank des Hospital Insular die gesamte Osterwoche täglich von 10:00 bis 19:30 Uhr geöffnet. Auch auf Teneriffa wurden zusätzliche Möglichkeiten, etwa in Adeje, geschaffen, um die Versorgung sicherzustellen und weitere OP-Absagen zu verhindern.-

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Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 03.04.2026 um 08:16

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3.4.2026 - Teneriffa warnt vor giftigen Seeblasen am Teresitas-Strand

Achtung an der Playa de Las Teresitas auf Teneriffa! Wegen portugiesischer Galeeren wurden Warnflaggen gehisst.
Giftige Seeblasen an der Las Teresitas sorgen für erhöhte Alarmbereitschaft. Erfahren Sie hier alles zum richtigen Verhalten.-

Am beliebten Teresitas-Strand in Santa Cruz auf Teneriffa herrscht seit Donnerstagmittag erhöhte Wachsamkeit. Es wurde die gelbe und lila Flagge gehisst. Grund dafür war die Sichtung mehrerer giftigen Seeblasen im Badebereich. Angesichts der hohen Besucherzahlen am heutigen Karfreitag rufen die Behörden zu extremer Vorsicht auf.

Gefährliche Schönheit im Wasser

Die giftige Seeblase, oft auch als portugiesische Galeere bekannt, wird häufig fälschlicherweise für eine Qualle gehalten. Tatsächlich handelt es sich um eine Staatsqualle – eine Kolonie aus spezialisierten Polypen.

Ihr Gift kann bei Kontakt starke Schmerzen, Entzündungen und in schweren Fällen sogar Atemnot oder Herzrhythmusstörungen verursachen. Da die Tiere mit ihren langen Tentakeln oft kaum sichtbar unter der Wasseroberfläche treiben, ist besondere Vorsicht geboten – auch wenn sie scheinbar leblos am Strand liegen.

Richtiges Verhalten bei Kontakt

Sollten Sie im Wasser oder am Strand mit einer giftigen Seeblase in Berührung kommen, ist schnelles und korrektes Handeln entscheidend:

- Tentakel entfernen: Nutzen Sie eine Pinzette oder Handschuhe. Berühren Sie die Tentakel niemals mit bloßen Händen.
- Nur Meerwasser nutzen: Spülen Sie die betroffene Stelle ausschließlich mit reichlich Meerwasser ab.
- Kein Süßwasser: Verwenden Sie niemals Leitungswasser oder Essig, da dies das Platzieren weiterer Nesselkapseln auslösen kann.
- Nicht reiben: Reiben Sie die Stelle nicht mit Sand oder Handtüchern ab.
- Hilfe suchen: Suchen Sie umgehend die nächstgelegene Rettungsstation auf.

Die Rettungsschwimmer an der Las Teresitas haben die Überwachung des Küstenabschnitts für die Feiertage verstärkt. Badegäste werden gebeten, die Beflaggung strikt zu beachten und bei Unsicherheit das Personal vor Ort anzusprechen. Im Falle von allergischen Reaktionen oder Atemnot sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden.-

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Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 03.04.2026 um 08:10

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2.4.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Blutreserven zwingen Kliniken zu Notmaßnahmen
Kurz vor der Semana Santa haben Kliniken auf den Kanarischen Inseln erneut Alarm wegen knapper Blutreserven geschlagen. Im Hospital Insular auf Gran Canaria sind am 25. und 26. März drei Operationen abgesagt worden, weil Blutkonserven gefehlt haben. Das Gesundheitsressort hat erklärt, die Lage dort habe sich inzwischen stabilisiert, insgesamt bleibe die Versorgung aber angespannt.

Genau das macht die Situation so heikel. Vor Feiertagen gehen die Spenden meist zurück, während der Bedarf in den Krankenhäusern bestehen bleibt. Fast alle Blutgruppen liegen derzeit nur im Warnbereich, also in einem sehr schmalen Sicherheitskorridor.

Hinzu kommt ein klarer Abwärtstrend. 2025 ist die Zahl der Blutspenden auf den Kanarischen Inseln unter 60.000 gefallen. Das bedeutet: Aus einem akuten Engpass wird zunehmend ein dauerhaftes Versorgungsproblem.

Las Palmas stemmt sich gegen ein Urteil über elf Millionen
Die Stadt Las Palmas de Gran Canaria hat gestern Berufung gegen ein Urteil eingelegt, das Nachzahlungen von rund elf Millionen Euro an Beschäftigte der Stadtverwaltung auslösen könnte. Es geht um ein Leistungsbewertungssystem, das rückwirkend seit 2021 angewendet und vergütet werden soll. Das Rathaus hält das für rechtswidrig und praktisch nicht umsetzbar.

Die Rechtsabteilung argumentiert, in den betroffenen Jahren habe es weder festgelegte Ziele noch echte Bewertungen gegeben. Eine nachträgliche Leistungsprüfung wäre aus Sicht der Stadt willkürlich. Dazu kommt ein weiterer Streitpunkt: Die Verwaltung bezweifelt, dass die rechtliche Grundlage auf den Kanarischen Inseln überhaupt so weit reicht, wie das Urteil annimmt.

Der Fall ist politisch explosiv. Für die Stadt geht es um Millionen, für rund 2.400 Beschäftigte um mögliche Ansprüche. Die nächste Entscheidung liegt nun beim Obersten Gerichtshof der Kanarischen Inseln.

Die 024 legt die seelische Not auf den Inseln offen
Die neue Jahresbilanz der Notruf- und Beratungsnummer 024 hat ein alarmierendes Bild für die Kanarischen Inseln gezeigt. 2025 kamen rund 5,8 Prozent aller Anrufe aus dem Archipel, damit lag die Region landesweit auf Rang sechs. Besonders schwer wiegt: Gut 40 Prozent der Gespräche wurden als Risiko im mittleren bis hohen Bereich eingestuft.

Das heißt, es ging in vielen Fällen nicht um diffuse Verunsicherung, sondern um akute seelische Krisen. In Tausenden Fällen landesweit musste die Lage sogar an den Notruf 112 weitergegeben werden. Gleichzeitig ist die Zahl der Chats deutlich gestiegen, besonders bei jüngeren Menschen.

Die 024 ist kostenlos, vertraulich und rund um die Uhr erreichbar. Die Zahlen zeigen aber vor allem eines: Die psychische Belastung ist auf den Kanarischen Inseln kein Randthema mehr, sondern ein akutes gesellschaftliches Problem.

Zwölfjährige aus verwahrloster Wohnung geholt
In Las Palmas de Gran Canaria hat die Polizei ein zwölfjähriges Mädchen aus einer Wohnung geholt, in der es unter offenbar unhaltbaren Bedingungen gelebt hat. Ausgelöst worden ist der Einsatz am 30. März durch einen Handwerker, der bei Reparaturarbeiten auf massive hygienische Mängel gestoßen ist. Die Beamten fanden laut Polizeibericht eine vermüllte Wohnung vor, das Mädchen schlief auf einem Sessel und trug eine beschädigte Brille.

Die Mutter hat erklärt, sie sei krank, zudem sei die Wasserversorgung wegen eines Defekts unterbrochen gewesen. Für die Einsatzkräfte war dennoch klar, dass das Kind dort nicht bleiben konnte. Die Minderjährige ist zunächst bei einer Nachbarin untergebracht worden.

Jetzt prüfen Sozialdienste und Jugendstaatsanwaltschaft den Fall. Die Meldung ist deshalb so bedrückend, weil sie zeigt, wie lange Kindeswohlgefährdung unbemerkt bleiben kann, bis ein Zufall die Lage sichtbar macht.

Die Osterwoche bringt Sonne, aber keine Wärme
Wer auf frühsommerliches Osterwetter gehofft hat, muss umdenken. Die Aemet hat für die kommenden Tage auf den Kanarischen Inseln überwiegend stabiles Wetter angekündigt, aber keine warme Phase. Heute liegen die Höchstwerte meist nur zwischen 22 und 24 Grad, ab Dienstag wird die Luft sogar noch etwas frischer.

Der Calima lässt nach, der Nordostwind bleibt aber spürbar. Für Freitag und Samstag wird vielerorts freundliches Wetter erwartet, auf den bergigen Inseln im Norden zeitweise mit Wolken. Große Hitze ist damit vorerst kein Thema.

Das klingt unspektakulär, ist für die Osterwoche aber wichtig. Für Urlauber, Ausflüge und Veranstaltungen bedeutet die Prognose: viel Sonne, aber eher Frühlingsgefühl als Badewetter.

Für den Calima soll es bald schärfere Warnstufen geben
Nach den jüngsten Staubepisoden wollen die Aemet und die kanarische Regierung das Warnsystem für den Calima überarbeiten. Bisher gibt es praktisch nur eine gelbe Warnstufe, die sich vor allem an der Sichtweite orientiert. Künftig sollen mehrere Stufen eingeführt werden, die sich stärker an der tatsächlichen Gesundheitsgefahr ausrichten.

Im Mittelpunkt stehen dann nicht mehr nur historische Sichtwerte, sondern die Belastung durch Partikel in der Luft. Genau darüber beraten Wetterdienst und Gesundheitsbehörden bereits. Das Ziel ist ein System, das früher und klarer zeigt, wann der Calima wirklich gesundheitsschädlich wird.

Das ist überfällig. Der jüngste Calima hat nicht nur den Himmel eingetrübt, sondern Krankenhäuser belastet und den Alltag vieler Menschen beeinträchtigt. Ein präziseres Warnsystem löst das Problem nicht, es macht die Gefahr aber endlich ehrlicher sichtbar.

Der Handling-Streik trifft die Flughäfen zur Unzeit
Der Streik beim Bodenabfertiger Groundforce hat den Druck auf die Flughäfen der Kanarischen Inseln weiter erhöht. Betroffen sind unter anderem Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura. Die Gewerkschaften haben erklärt, der Ausstand gehe weiter, solange es keine Bewegung bei Löhnen und Arbeitsbedingungen gebe.

Besonders schwer wiegen die Vorwürfe gegen das Unternehmen. Arbeitnehmervertreter sprechen von Druck auf Beschäftigte und von Disziplinarverfahren gegen Streikende. Schon am ersten Streiktag sind zahlreiche Flüge ohne Gepäck abgefertigt worden, auch auf den Inseln gab es spürbare Folgen.

Brisant wird der Konflikt vor allem wegen der Nähe zur Semana Santa. In einer Phase mit hohem Reiseaufkommen reichen schon begrenzte Störungen, um Urlauber, Pendler und die Tourismuswirtschaft gleichzeitig zu treffen.

Der Inlandstourismus bricht spürbar ein
Auf den Kanarischen Inseln ist der Tourismus zu Jahresbeginn nur noch leicht gewachsen, der spanische Binnenmarkt ist dagegen deutlich eingebrochen. In den ersten beiden Monaten des Jahres sind vom Festland fast neun Prozent weniger Reisende gekommen als im Vorjahreszeitraum. Das entspricht rund 22.800 Gästen weniger.

Getragen wird das Gesamtbild derzeit vor allem vom britischen Markt. Gleichzeitig haben aber auch Deutschland und die nordischen Länder an Kraft verloren. Gerade das ist auffällig, weil diese Schwäche mitten in die Wintersaison fällt, also in die eigentliche Hochphase.

Als Hauptgründe gelten teurere Flüge und sinkende Kaufkraft. Genau darin liegt das Warnsignal: Wenn der Inlandstourismus nachgibt und wichtige Auslandsmärkte gleichzeitig schwächeln, gerät das bisher stabile Geschäftsmodell spürbar unter Druck.

Tödliche Wasserunfälle nehmen deutlich zu
Seit Jahresbeginn sind auf den Kanarischen Inseln bereits 19 Menschen bei Wasserunfällen ums Leben gekommen. Das sind 36 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Hinzu kommen mehrere Schwerverletzte, kritische Fälle und zahlreiche weitere Rettungseinsätze.

Auffällig ist, dass viele Opfer nicht beim Baden gestorben sind. Immer wieder geraten Menschen durch starke Wellen, Stürze oder plötzliche Brandung von Promenaden, Häfen oder Felsen ins Wasser. Besonders betroffen war bisher Teneriffa, gefolgt von Gran Canaria, Fuerteventura und El Hierro.

Die Zahlen kommen zu einem heiklen Zeitpunkt. Vor der Semana Santa zieht es wieder mehr Menschen an Strände und Küsten. Die Bilanz ist deshalb vor allem eine Warnung: Das Meer bleibt auf den Kanarischen Inseln auch bei freundlichem Wetter lebensgefährlich.

Nach 20 Monaten Haft spricht das Gericht ihn frei
Ein junger Mann aus Mali ist nach mehr als einem Jahr und acht Monaten Haft in einem Schleuserverfahren auf den Kanarischen Inseln freigesprochen worden. Ihm war nach seiner Ankunft auf Fuerteventura vorgeworfen worden, eine Patera gesteuert zu haben. Das Gericht hat die Beweise am Ende aber als nicht ausreichend bewertet.

Entscheidend waren belastende Aussagen geschützter Zeugen, die nicht durch weitere Belege gestützt worden sind. Der Betroffene hat seine Unschuld von Anfang an beteuert und erklärt, er habe vor seiner Flucht nie das Meer gesehen. Das Gericht hat diese Zweifel nicht ausräumen können.

Der Fall reicht weit über das Einzelschicksal hinaus. Er zeigt, wie riskant Identifizierungen unter extremem Zeitdruck sein können. Genau darin liegt die politische Sprengkraft dieses Freispruchs.

Im Hafen von Las Palmas geht der Fischumschlag stark zurück
Der Hafen von Las Palmas hat in den ersten beiden Monaten dieses Jahres fast 30 Prozent weniger frischen Fisch umgeschlagen als im gleichen Zeitraum 2025. Nach Angaben von Puertos del Estado sank das Volumen von 42 auf 29 Tonnen. Auch landesweit sind die Anlandungen zurückgegangen, auf Gran Canaria fällt das Minus aber besonders deutlich aus.

Noch ist offen, ob das nur ein schwacher Jahresstart oder schon ein belastbarer Trend ist. Klar ist aber: Rückgänge in diesem Bereich treffen nicht nur Fischer, sondern auch Handel, Verarbeitung und die wirtschaftliche Aktivität rund um einen der wichtigsten Häfen des Archipels.

Die Meldung ist deshalb mehr als eine Zahl aus der Fischerei. Häfen zeigen oft früh, wo sich wirtschaftliche Schwäche aufbaut. Genau deshalb lohnt sich auf diese Entwicklung ein genauer Blick.

Guardia Civil sprengt Fälscherwerkstatt auf Teneriffa
Die Guardia Civil hat auf Teneriffa und auf La Palma rund 70.000 gefälschte Markenartikel sichergestellt und 19 Personen ins Visier der Ermittlungen genommen. Der geschätzte Marktwert der Ware liegt bei fast sieben Millionen Euro. Kontrolliert worden sind insgesamt 20 Geschäfte und Lager.

Im Zentrum der Operation stand ein mutmaßlicher illegaler Produktionsstandort im Süden von Teneriffa. Dort fanden die Ermittler Maschinen zum Bedrucken gefälschter Kleidung, dazu Bargeld, Schmuck und Gold im Wert von mehr als 300.000 Euro. Aus Sicht der Behörden ging es also nicht nur um Verkauf, sondern um eine komplette Vertriebsstruktur.

Der Schlag ist deshalb relevant, weil er weit über billige Imitate hinausgeht. Es geht um Schattenwirtschaft, Steuerverluste und organisierte Vertriebswege. Genau deshalb ist der Fall wirtschaftlich und strafrechtlich gleichermaßen brisant.

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Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 02.04.2026 um 15:17

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