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21.3.2026 - Kanaren-News: Weniger Ferienwohnungen im Jahr 2026

Die Zahl der Ferienwohnungen auf den Kanarischen Inseln sinkt. Aktuell gibt es 42.896 Einheiten, ein Rückgang von 4 % gegenüber dem Vorjahr.-

Die Landschaft der Ferienunterkünfte auf den Kanaren verändert sich. Laut den neuesten Daten des Kanarischen Instituts für Statistik (Istac) ist die Zahl der verfügbaren Ferienwohnungen (Viviendas Vacacionales, VV) im Februar 2026 auf 42.896 Einheiten gesunken. Dies entspricht einer Abweichung von etwa 4 % im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Trendwende im Beherbergungssektor

Seit zwei Jahren zeichnet sich ein Abwärtstrend ab. Während im Februar 2025 noch 48.168 Einheiten registriert waren, markieren Sie die aktuellen Zahlen den niedrigsten Stand seit 2024. Noch deutlicher ist der Trend bei den verfügbaren Schlafplätzen: Mit 176.657 Betten liegt das Angebot um 6,6 % unter dem Niveau des Vorjahres.

Trotz des sinkenden Angebots bleibt die Nachfrage hoch. Im Februar erhielten 92,7 % der registrierten Wohnungen mindestens eine Buchung über digitale Plattformen.

Regionale Verteilung: Teneriffa bleibt Spitzenreiter

Die Verteilung der Ferienunterkünfte auf den Inseln zeigt klare Schwerpunkte:

- Teneriffa: 17.641 Einheiten (41 % des Gesamtangebots)
- Gran Canaria: 9.533 Einheiten (23 %)
- Lanzarote: 6.517 Einheiten (15 %)
- Fuerteventura: 5.830 Einheiten (14 %)

Auf kommunaler Ebene verzeichnete Arona mit 4.231 Wohnungen das größte Angebot, gefolgt von Adeje (3.815) und San Bartolomé de Tirajana (3.670).

Preise und Einnahmen im Wandel

Auch bei den Preisen gibt es Verschiebungen. Die durchschnittliche Tagesrate (ADR) lag im Februar bei 147,51 Euro – ein deutlicher Unterschied gegenüber den 164,63 Euro im Februar 2025. Lanzarote bleibt mit einem Durchschnittspreis von 172,62 Euro pro Nacht die teuerste Insel für Urlauber in Ferienwohnungen.

Die Gesamteinnahmen des Sektors glauben sich im Februar auf rund 110 Millionen Euro, was ebenfalls einen leichten Nachteil im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

Eigentümer kämpfen in Brüssel um ihre Rechte

Der kanarische Verband für Ferienhausvermieter (Ascav) hat sich in Brüssel erneut für die Rechte kleiner Ferienhausbesitzer eingesetzt. In Gesprächen mit den EU-Abgeordneten Gabriel Matos und Juan Fernando López Aguilar kritisierte der Verband die doppelte Registrierungspflicht in Spanien, die gegen europäisches Recht verstößt.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 21.03.2026 um 08:58

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21.3.2026 - Landung auf Gran Canaria unmöglich: Piloten starten durch

Heftige Sturmböen und gefährliche Scherwinde sorgten am Flughafen von Gran Canaria für abgebrochene Landungen. Warum das „Durchstarten“ die sicherste Lösung ist.
Scherwinde am Flughafen von Gran Canaria: Piloten brechen Landungen ab.-

Die aktuelle Wetterlage auf den Kanaren stellt nicht nur die Bewohner und Urlauber, sondern auch den Flugverkehr vor große Herausforderungen. Am Flughafen von Gran Canaria kam es in den letzten Stunden vermehrt zu abgebrochenen Landungen. Grund dafür waren heftige Sturmböen und das gefährliche Phänomen der sogenannten Scherwinde.

Was ist eine Windschere und warum ist sie so gefährlich?

Unter einer Windschere versteht man abrupte Änderungen von Windstärke oder -richtung, während sich eine Maschine im Landeanflug befindet. In dieser Phase fliegt das Flugzeug mit einer niedrigen und stabilen Geschwindigkeit, sodass eine Windschere das empfindliche Gleichgewicht auf zwei Arten aus der Bahn werfen kann.

- Verlust des Auftriebs: Wenn der Gegenwind plötzlich nachlässt oder in Rückenwind umschlägt, verringert sich die Luftströmung über den Flügeln erheblich. Das Flugzeug kann dadurch abrupt an Höhe verlieren.
- Abweichung von der Flugbahn: Starke seitliche Böen können die Maschine im letzten Moment von der Landebahnachse wegdrücken, was ein sicheres Aufsetzen unmöglich macht.

Das Durchstarten (Go-Around) als Sicherheitsmanöver

Auch wenn das plötzliche Hochfahren der Triebwerke und das Ansteigen für Passagiere stressig wirken kann, betonen Experten: Das Durchstarten ist kein Grund zur Sorge, sondern ein Manöver in kritischen Wetterlagen.

Bei Unsicherheit über die 100-prozentige Sicherheit beim Landeanflug brechen die Piloten den Vorgang ab. Danach wird in einer Warteschleife auf bessere Bedingungen gewartet, um einen neuen Versuch zu starten.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 21.03.2026 um 04:17

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21.3.2026 - Kanaren-Wetter-Update: Gewitter, Wellen, Regen & Sturm

Wetter-Update: Am Samstag, den 21. März, halten Sturm, Regen und Wellen an. Aemet warnt vor bis zu 100 mm Niederschlag und Orkanböen auf den Inseln.
Samstag auf den Kanaren wird ungemütlich.-

Keine Entwarnung für die Kanaren. Die aktuelle Unwetterfront bestimmt auch am 21. März das Wettergeschehen auf den Inseln. Der Wetterdienst Aemet bestätigt die Fortführung der Alarmstufe Orange, wobei vor allem die westlichen Inseln und Gran Canaria von gefährlichen Sturmböen und intensiven Niederschlägen betroffen bleiben.

Starkregen: Bis zu 100 mm Niederschlag erwartet

Für La Palma, Teneriffa (Süden, Osten und Westen), La Gomera und El Hierro gilt die orangefarbene Warnung wegen extremer Niederschlagsmengen. Laut Aemet werden innerhalb von 12 Stunden bis zu 100 Liter pro Quadratmeter niedergehen. Vor allem in den Höhenlagen der Süd- und Westflanken drohen daher massive Sturzbäche.

Auch auf Gran Canaria herrscht erhöhte Alarmbereitschaft. In den Gipfeln sowie im Osten, Süden und Westen werden bis zu 80 mm Regen in 12 Stunden erwartet. In allen Landschaften können die Regenfälle von heftigen Gewittern und kleinerem Hagel begleitet werden.

Sturm-Gefahr: Böen bis 100 km/h

Neben dem Regen stellt der Wind am Samstag eine große Gefahr dar. Auf allen Inseln (außer Lanzarote und Fuerteventura) gilt die orangefarbene Warnstufe für Windböen bis zu 90 km/h. In den zentralen Gipfellagen von Teneriffa warnt Aemet sogar vor Orkanböen, die die 100-km/h-Marke überschreiten können.

Der Wind weht überwiegend aus Südwesten und betrifft besonders die Gipfelregionen sowie die Nord- und Osthänge von Gran Canaria und La Palma. Auf Lanzarote und Fuerteventura gilt eine gelbe Warnstufe für Windböen bis zu 70 km/h, vor allem im Inselinneren.

Küstenwarnung: Hohe Wellen und stärkerer Wind

An den Küsten bleibt die Lage gefährlich. Für fast alle Inseln wurde die gelbe Warnstufe für Küstenphänomene aktiviert. Es wird mit Südwestwind der Stärke 7 (50 bis 61 km/h) und Wellenhöhen von 4 bis 5 Metern gerechnet. Besonders betroffen sind die West- und Nordküsten von La Palma und El Hierro sowie die Kanäle zwischen den Inseln.

Das Kanaren News Magazin rät dringend zur Vorsicht. Halten Sie unbedingt Abstand zu Küstengebieten und Barrancos. Beobachten Sie die Wetterentwicklung genau und beachten Sie sämtliche offiziellen Warnungen der kanarischen Behörden.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 21.03.2026 um 04:10

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20.3.2026 - Sturm Therese bisher 392 Vorfälle und 2.294 Menschen ohne Strom!

Sturmtief Therese hält die Kanarischen Inseln in Atem. Über 2.294 Haushalte ohne Strom, hunderte Notfalleinsätze und Warnungen vor massiven Regenfällen und Sturmböen. Alle Details zur aktuellen Lage...
Noch stürmt es weiter auf den Inseln.-

Kanaren – Die Kanarischen Inseln kämpfen derzeit mit den heftigen Auswirkungen des Sturmtiefs „Therese“. Was als herannahendes Schlechtwetterfront begann, hat sich zu einer ernsthaften Belastungsprobe für die Infrastruktur und die Rettungskräfte des Archipels entwickelt. Montse Román, die Leiterin des Katastrophenschutzes und der Notfallmaßnahmen der Kanarischen Inseln, trat am Freitagnachmittag vor die Presse, um ein umfassendes Update zur aktuellen Lage zu geben. Die Botschaft ist eindeutig: Die Gefahr ist noch lange nicht gebannt.

Bisher verzeichnete das Notfallzentrum (Cecoes) insgesamt 392 Vorfälle. Besonders kritisch stellt sich die Situation für die Energieversorgung dar: Aktuell sind 2.294 Menschen ohne Strom. Trotz einer kurzen Beruhigung am Vormittag wird erwartet, dass die Intensität der Niederschläge und Winde in den kommenden Stunden wieder massiv zunimmt.

Die aktuelle Wetterlage: Keine Entwarnung für die westlichen Inseln
Nach einer kurzen Atempause in den frühen Morgenstunden kehren die heftigen Regenfälle nun mit voller Wucht zurück. Laut Montse Román ist die Entspannung der letzten Stunden trügerisch. „Die Regenfälle werden in den kommenden Stunden weiterhin heftig und anhaltend sein“, warnte sie nach einem Treffen mit den Inselräten und der staatlichen Wetterbehörde Aemet. Besonders betroffen sind die westlichen Inseln sowie Gran Canaria.

Während die Regenfront am Donnerstagabend kurzzeitig nachließ, verstärkte sie sich in der Nacht erneut. Heftige Windböen und wolkenbruchartige Niederschläge prägten das Bild. Für den heutigen Freitagnachmittag wird eine weitere Intensivierung erwartet. Die Bodenbeschaffenheit ist durch die vorangegangenen Regenfälle bereits gesättigt, was das Risiko für Sturzfluten und Erdrutsche drastisch erhöht.

Regionale Unterschiede: Entspannung im Osten, Alarm im Westen

Nicht alle Teile des Archipels sind gleichermaßen betroffen. Für die östlichen Inseln Lanzarote und Fuerteventura gibt es vorsichtige Signale der Besserung. Hier werden die Niederschlagsmengen deutlich geringer ausfallen als zunächst befürchtet. Infolgedessen wurden die Notfallpläne für diese beiden Inseln angepasst.

Auch bei den Küstenphänomenen zeichnet sich im Osten eine leichte Entspannung ab. Die Wellenhöhen, die zeitweise bis zu sechs Meter erreichten, sollen auf etwa drei bis vier Meter sinken. Dennoch bleibt der Seegang gefährlich, und ab Mitternacht wird für diese Regionen eine offizielle Vorwarnung gelten, um auf mögliche Spitzenwerte vorbereitet zu sein.

Im Gegensatz dazu bleibt die Lage auf La Palma, Teneriffa, La Gomera, El Hierro und Gran Canaria kritisch. Hier gelten weiterhin hohe Warnstufen. Besonders die kumulierten Regenmengen bereiten den Experten Sorgen. In Gebieten wie den Gipfeln von Gran Canaria wurden bereits über 130 Liter pro Quadratmeter gemessen, in Frontera auf El Hierro rund 100 Liter und im Orotava-Tal auf Teneriffa zwischen 80 und 100 Liter. Jeder weitere Millimeter Regen trifft nun auf Böden, die kein Wasser mehr aufnehmen können.

Infrastruktur am Limit: Stromausfälle und gesperrte Straßen

Eines der drängendsten Probleme ist die Unterbrechung der Stromversorgung. Während am Freitagmorgen zunächst 1.910 Haushalte als stromlos gemeldet wurden, stieg diese Zahl bis zum Mittag auf 2.294 an. Die Ausfälle betreffen sowohl das Nieder- als auch das Mittelspannungsnetz.

Die betroffenen Gebiete verteilen sich über mehrere Inseln:

- Teneriffa: Hier sind vor allem Santa Cruz de la Laguna, Granadilla und Garachico im Norden sowie Adeje und Fasnia im Süden betroffen.
- Gran Canaria: Die Gemeinden Valsequillo, Telde, Gáldar, Guía, La Aldea, Ingenio, Tejeda und San Bartolomé melden teils massive Störungen.
- Lanzarote: Auch in Yaiza kam es zu vereinzelten Unterbrechungen.

Die Techniker der Stromversorgungsunternehmen arbeiten unter Hochdruck daran, die Leitungen zu reparieren, werden jedoch durch den anhaltenden Wind und die schwierige Zugänglichkeit einiger Gebiete behindert.

Neben der Energieversorgung ist auch das Straßennetz schwer gezeichnet. Allein auf Gran Canaria wurden am Freitagmorgen 15 Erdrutsche registriert, vor allem in der Region Cumbre und in südlichen Gemeinden wie Mogán und Santa Lucía. Auf Teneriffa sind die Auswirkungen ebenfalls spürbar: In der Tahodio-Schlucht in Anaga sind sechs Häuser komplett von der Außenwelt abgeschnitten, da die Zufahrtswege durch Schlamm und Geröll blockiert sind.

Hochwassergefahr und Küstenschutz: Wenn das Meer das Land erobert
Ein weiterer kritischer Punkt ist der Sonderplan für Katastrophenschutz bei Hochwasserrisiken (PEINCA). Da das Sturmtief Therese auch massive Wellenbewegungen verursacht, kam es bereits zu schweren Küstenüberschwemmungen.

An der Nordküste Teneriffas traten Meeresarme über die Ufer und beschädigten Hochwasserschutzmauern in Orten wie Garachico und Los Silos. Auch auf Gran Canaria sind bekannte Abschnitte betroffen, wie etwa der Strand von El Confital, dessen Zufahrt gesperrt werden musste, oder der Strand von Perchel in Arguineguín, der komplett überflutet wurde.

Besondere Aufmerksamkeit widmet der Katastrophenschutz den Schluchten (Barrancos). In Arguineguín musste die Feuerwehr bereits eine dramatische Rettungsaktion durchführen: Eine Person hatte sich in der Nähe eines Fußballplatzes an einen Baum geklammert, um nicht von den Wassermassen der übertretenden Schlucht mitgerissen zu werden. Die Person konnte gerettet werden, musste jedoch wegen schwerer Unterkühlung ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Wind und Schnee: Die Extreme des Sturms
Zusätzlich zum Regen bleibt der Wind ein dominanter Faktor. Die Windwarnung wurde aufrechterhalten, da starke Südwestwinde insbesondere die Hochlagen und die westlich ausgerichteten Küstenabschnitte treffen. Diese Winde fungieren oft als Beschleuniger für die Niederschläge und erhöhen die Gefahr durch umstürzende Bäume oder herabfallende Gegenstände.

Interessanterweise hat sich die Lage bezüglich des Schneefalls leicht verändert. Durch steigende Temperaturen hat sich die Schneefallgrenze nach oben verschoben. Während auf La Palma vorerst kein Neuschnee mehr erwartet wird, bleibt die Warnung für den Teide auf Teneriffa bestehen – allerdings nur in Höhenlagen zwischen 2.000 und 2.200 Metern.

Ausblick: Wann kehrt Ruhe ein?

Die Behörden mahnen die Bevölkerung weiterhin zu äußerster Vorsicht. „Wir dürfen die Wachsamkeit nicht vernachlässigen“, betonte Montse Román mehrfach. Die aktuelle Wetterlage wird als dynamisch eingestuft. Da die Schwellenwerte für Regenmengen bereits vielerorts überschritten sind, kann jeder weitere Schauer zu einer Eskalation der Lage führen.

Eine erste spürbare Besserung wird für den kommenden Sonntag erwartet. Doch auch dann ist Vorsicht geboten: Die Böden bleiben instabil, und kleinere Schluchten könnten auch nach dem Ende der Hauptregenfälle noch überlaufen. Ein stabiles Hochdruckwetter mit „gutem Wetter“ im klassischen Sinne wird laut den Meteorologen erst für den kommenden Mittwoch prognostiziert. Bis dahin kann es am Montag und Dienstag weiterhin zu vereinzelten, wenn auch weniger intensiven Niederschlägen kommen.

Verhaltensempfehlungen für Bürger und Urlauber
Der Katastrophenschutz bittet darum, folgende Sicherheitshinweise strikt zu beachten:

1. Reisen vermeiden: Verzichten Sie auf unnötige Autofahrten, insbesondere in höheren Lagen und in der Nähe von Schluchten.
2. Küsten meiden: Halten Sie großen Abstand zu Klippen und Strandpromenaden, da unvorhersehbare Riesenwellen auftreten können.
3. Informationen einholen: Verfolgen Sie die offiziellen Kanäle der Regierung und des Wetterdienstes Aemet.
4. Notrufe: Nutzen Sie die 112 nur in echten Notfällen, um die Leitungen für lebensbedrohliche Situationen frei zu halten.

Sturm Therese hat gezeigt, wie verwundbar die Infrastruktur selbst eines modernen Urlaubsarchipels gegenüber den Kräften der Natur ist. Die kommenden 48 Stunden werden entscheidend sein, um weitere Schäden zu begrenzen und die Sicherheit der Bewohner und Gäste zu gewährleisten. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 20.03.2026 um 17:40

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20.3.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Unwetter „Therese“ trifft Kanaren: Warnstufe, Ausfälle und erste Schäden
Das Sturmtief „Therese“ sorgt weiterhin für erhebliche Einschränkungen auf den Kanaren. Für vier Inseln gilt Warnstufe Orange. Laut Wetterdienst werden vor allem auf den östlichen Inseln sowie im Süden von Gran Canaria und Teneriffa sehr starke und anhaltende Regenfälle erwartet.
Mehrere Maßnahmen wurden bereits getroffen: Der Unterricht fällt teilweise aus und der gesamte Fußball-Spielbetrieb auf Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote wurde für Freitag abgesagt.

Karneval in Maspalomas verschoben
Die große Karnevalsparade in Maspalomas wird wegen der Wetterlage auf Samstag, den 28. März, verlegt. Auch weitere Veranstaltungen wurden entsprechend angepasst.

Erste Auswirkungen des Sturmtiefs „Therese“
In Telde kam es durch starke Windböen zu umgestürzten Bäumen, herabfallenden Ästen und beschädigten Straßenlaternen. Einsatzkräfte waren die ganze Nacht im Einsatz. Im Barranco de Arguineguín sind zahlreiche Anwohner derzeit von der Außenwelt abgeschnitten, nachdem die Straße GC-505 durch starke Regenfälle unpassierbar wurde.

Wetterlage in Las Palmas
In der Inselhauptstadt zeigte sich der Freitag zunächst sonnig, jedoch wird im Tagesverlauf mit stärkerem Wellengang und möglichen Regenfällen gerechnet.
Die Behörden warnen vor Risiken. Die Bevölkerung wird dringend aufgefordert, sich ausschließlich über offizielle Kanäle zu informieren und Vorsicht walten zu lassen.

Wirtschaft: Kanaren planen Anti-Krisen-Maßnahmen
Angesichts steigender Energiepreise und internationaler Unsicherheiten arbeitet die kanarische Regierung an einem Maßnahmenpaket. Diskutiert werden unter anderem die Senkung der Mehrwertsteuer (IGIC), Zuschüsse auf Kraftstoffe (ca. 20 Cent pro Liter) und die Unterstützung für einkommensschwache Haushalte. Ziel ist es, die wirtschaftlichen Folgen für Bevölkerung und Unternehmen abzufedern.

San Bartolomé de Tirajana schuldenfrei
Die Gemeinde San Bartolomé de Tirajana ist erstmals seit Jahren komplett
schuldenfrei. Nach einem Schuldenstand von über 30 Millionen Euro vor rund 15 Jahren liegt die Verschuldung nun bei null.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 20.03.2026 um 17:33

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20.3.2026 - Streik-Welle an Kanaren-Flughäfen ab 27. März erwartet

Streik-Welle auf den Kanaren: Ab 27. März bestreikt das Bodenpersonal wichtige Flughäfen. Was Reisende zu Ostern über Verspätungen und Ausfälle wissen müssen.-

Reisende, die ihren Osterurlaub auf den Kanaren verbringen möchten, müssen sich auf schwierige Bedingungen einstellen. Das Bodenpersonal mehrerer Fluggesellschaften hat zu Streiks aufgerufen, die mit Beginn der Osterferien am 27. März starten sollen. Die Arbeitsniederlegungen könnten den Urlaubsbeginn für Passagiere in eine Odyssee verwandeln.

Betroffene Flughäfen und Fluggesellschaften

Die Streiks betreffen die wichtigsten Drehkreuze der Inselgruppe: Gran Canaria, Teneriffa Nord, Teneriffa Süd, Fuerteventura und Lanzarote. Da die betroffenen Unternehmen Groundforce und Menzies Dienstleistungen für eine Vielzahl großer Airlines erbringen, ist mit weitreichenden Auswirkungen zu rechnen. Unter den betroffenen Fluggesellschaften befinden sich unter anderem:

- Air Europa
- Ryanair, EasyJet, British Airways
- Norwegian, Wizz Air, Emirates
- Turkish Airlines, Qatar Airways und Avianca

Zeitpläne der Arbeitsniederlegungen

Die Streikmaßnahmen sind unterschiedlich organisiert, was die Planung für Reisende zusätzlich erschwert.

Groundforce: Der Streik beginnt am 27. März und ist auf unbestimmte Zeit angelegt. Er betrifft tägliche Zeitfenster: von 05:00 bis 07:00 Uhr, von 11:00 bis 17:00 Uhr und von 22:00 bis 00:00 Uhr.

Menzies-Gruppe: Hier wurde der Streik für den 28. und 29. März sowie für den Zeitraum vom 2. bis zum 6. April angekündigt – jeweils für volle 24 Stunden.

Hintergrund: Streit um Gehaltstabellen

Kern des Konflikts ist die Anwendung der Gehaltstabellen und des Inflationsausgleichs (Verbraucherpreisindex IPC). Die Gewerkschaften CCOO, UGT und USO werfen den Unternehmen vor, vereinbarte Kaufkraftgarantien nicht korrekt umzusetzen.

Bei Groundforce wird beispielsweise eine Erhöhung von lediglich 4,58 % kritisiert, während den Mitarbeitern laut Vertrag 7,82 % zustehen würden. Ohne Einigung drohen die Gewerkschaften damit, die Streiks an allen Wochenenden bis zum Jahresende auszudehnen.

Gefahr von Flugausfällen und Verspätungen

Da das Bodenpersonal für die Be- und Entladung von Gepäck, die Abfertigung der Passagiere und die Fracht verantwortlich ist, wird mit erheblichen Verzögerungen, Umbuchungen und Flugstreichungen gerechnet. Besonders die kritischen Tage der Rückreise nach Ostern (bis zum 6. April) stehen im Fokus der Maßnahmen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 20.03.2026 um 14:38

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20.3.2026 - Kanaren im Sturm-Chaos: 300 Einsätze & gesperrte Straßen

Sturm Therese hält die Kanaren in Atem: Über 300 Notrufe wegen Stromausfällen, Erdrutschen und gesperrten Straßen. Orangefarbene Alarmstufe auf fünf Inseln aktiv.
Massive Behinderungen durch Sturm Therese.-

Sturm Therese zieht mit voller Wucht über die Kanaren hinweg und hat bis zum frühen Freitagmorgen zu erheblichen Behinderungen geführt. Der Notruf koordinierte bis 06:00 Uhr mehr als 300 Zwischenfälle, die direkt auf die widrigen Wetterbedingungen zurückzuführen sind.

Schwerpunkte der Notrufe: Santa Cruz de Tenerife

Die Provinz Santa Cruz de Tenerife verzeichnete mit rund 200 Vorfällen den Großteil der Einsätze, während in der Provinz Las Palmas etwa 100 Meldungen eingingen. Die meisten Einsätze betrafen Hindernisse auf öffentlichen Straßen, verursacht durch Erdrutsche an Hängen sowie umgestürzte Bäume oder beschädigtes Stadtmobiliar. Zudem gab es vereinzelte Stromausfälle und überflutete Straßen.

Straßensperrungen auf Gran Canaria

Auf Gran Canaria haben die starken Regenfälle und Sturmböen zur Sperrung mehrerer wichtiger Verkehrsverbindungen geführt. Betroffen sind aktuell die Straßen GC-200, GC-210, GC-608 und GC-505. Die Behörden arbeiten daran, die Fahrbahnen von Geröll und Trümmern zu befreien, sobald es die Wetterlage zulässt.

Orangefarbene Alarmstufe: Windböen bis zu 100 km/h

Für fünf Inseln des Archipels gilt weiterhin die orangefarbene Alarmstufe (große Gefahr) wegen Starkregens, Sturmböen und gefährlicher Küstenphänomene. Laut den Vorhersagen der Aemet werden vor allem in den süd- und westlich orientierten Berglagen Niederschlagsmengen von bis zu 80 Litern pro Quadratmeter erwartet. Auf Teneriffa und La Palma können die Windspitzen 100 km/h überschreiten, während auf Gran Canaria Höhen von bis zu 90 km/h prognostiziert werden.

Für Lanzarote und Fuerteventura gilt vorerst eine gelbe Warnstufe, die voraussichtlich bis zum späten Freitagnachmittag aktiv bleibt.

Das Kanaren News Magazin rät zur äußersten Vorsicht. Bitte vermeiden Sie unnötige Fahrten in den Bergregionen und halten Sie sich fern von Küstenzonen und Steilhängen. Beachten Sie unbedingt die offiziellen Anweisungen der Behörden.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 20.03.2026 um 14:05

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20.3.2026 - Karnevalsumzug in Maspalomas wegen Sturm verschoben

Sicherheit geht vor: Wegen Sturm Therese wurde der große Karnevalsumzug in Maspalomas auf den 28. März verschoben.
Umzug wegen Sturmwarnung auf nächsten Samstag verlegt.-

Der Höhepunkt des Karnevals in Maspalomas auf Gran Canaria muss warten. Wegen Sturm Therese hat die Gemeinde San Bartolomé de Tirajana offiziell beschlossen, den großen Karnevalsumzug von diesem Samstag auf den kommenden Samstag, den 28. März, zu verschieben.

Sicherheit hat Vorrang: Sturmwarnung im Süden

Die Entscheidung wurde am Donnerstagabend nach einer intensiven Bewertung der Wetterlage getroffen. Angesichts der Warnungen der kanarischen Regierung vor Starkregen, Sturm und Küstenphänomenen sah sich die Organisation gezwungen, den Umzug aus Sicherheitsgründen zu verlegen. „Dies ist die verantwortungsvolle Entscheidung, um die Sicherheit aller Teilnehmer und Besucher zu gewährleisten“, erklärte die Feststadträtin Yilenia Vega.

Die Verschiebung trifft viele hart: Es wurden mehr als 300.000 Besucher erwartet, von denen bereits viele Hotels und Apartments im Süden Gran Canarias gebucht hatten. Auch die 115 angemeldeten Karnevalswagen (Carrozas) müssen nun umplanen.

Der neue Karnevals-Kalender in Maspalomas

Nicht nur der große Umzug ist betroffen. Hier sind die weiteren neuen Termine für die wichtigsten Events:

- Drag Gala: Verschoben am Mittwoch, den 25. März (21:00 Uhr).
- Hunde-Karneval (Carnaval Canino): Neuer Termin am Donnerstag, den 26. März.
- Gala des Touristen: Verschoben am Freitag, den 27. März.
- Große Cabalgata (Umzug): Samstag, den 28. März.

Da die Sicherheit der Menschen oberste Priorität hat, bittet die Stadtverwaltung um Verständnis für die Verschiebung. Das Kanaren News Magazin empfiehlt allen Bewohnern und Gästen erhöhte Vorsicht. Informieren Sie sich fortlaufend über die Wetterlage und folgen Sie den Anweisungen der Rettungskräfte und Behörden.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 20.03.2026 um 11:51

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20.3.2026 - Kanaren-Flieger mit Notfall auf Gran Canaria gelandet

Ein medizinischer Notfall auf dem Flug von Gatwick nach Gran Canaria und schwere Stürme über Madeira führten zu Umleitungen nach Teneriffa Süd.
Prioritätslandung auf Gran Canaria nach medizinischem Notfall.-

Am Donnerstag waren die Fluglotsen der Kanaren doppelt gefordert: Ein Flug aus London musste wegen eines medizinischen Notfalls bevorzugt auf Gran Canaria landen, während ein schwerer Sturm über Madeira die Umleitung einer Maschine nach Teneriffa Süd erzwang.

Prioritätslandung auf Gran Canaria nach medizinischem Notfall

Die Besatzung eines Fluges aus London-Gatwick forderte kurz vor der Ankunft auf Gran Canaria höchste Priorität an. Grund war ein medizinischer Notfall an Bord. Die Fluglotsen reagierten sofort und ermöglichten der Maschine einen Direktanflug auf Landebahn 21R. Ein Rettungsteam am [/b]Rollfeld übernahm die medizinische Versorgung.

Sturm über Madeira: Flugumleitung nach Teneriffa Süd

Zeitgleich machte ein Gewitter und Sturmböen über Madeira einen sicheren Flugbetrieb unmöglich. Aus Sicherheitsgründen wurde ein Flug, der Madeira ansteuern sollte, zum Flughafen Teneriffa Süd umgeleitet.

Dank der schnellen Koordination der Flugsicherung konnten beide Situationen ohne größere Schwierigkeiten für den restlichen Flugverkehr gelöst werden. Das Team vom Kanaren News Magazin wünscht dem betroffenen Passagier eine schnelle Genesung.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 20.03.2026 um 06:32

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19.3.2026 - Sturm Therese auf Teneriffa: „Das Schlimmste kommt noch“

Heftige Regenfälle, Windböen über 200 km/h und Schnee: Teneriffas Inselpräsidentin Rosa Dávila warnt vor Sturm Therese. Alle Infos zur aktuellen Lage und Sicherheitsmaßnahmen.-

Die Präsidentin des Cabildo von Teneriffa, Rosa Dávila, hat einen „besonderen Appell“ zur Vorsicht an die Bevölkerung gerichtet. Angesichts des Sturms Therese warnte sie eindringlich: „Das Schlimmste steht uns noch bevor.“ Besonders im Süden, Südwesten und im Großraum der Insel werden heftige Regenfälle erwartet, die vor allem in der Nacht ein hohes Risiko darstellen könnten.

Höchste Alarmstufe für Teneriffa

In einer Sitzung mit den Koordinatoren der kommunalen Notfalldienste betonte Dávila die Ernsthaftigkeit der Lage. Neben Starkregen gibt es Warnungen vor heftigem Wind und Küstenphänomenen. Zudem ist die Schneegrenze auf 1.600 Meter gesunken. „Alle Wettermodelle deuten auf ein sehr hohes Risiko hin, daher bleiben die Einschränkungen des Notfallplans bestehen“, so die Inselpräsidentin.

Der Leiter des Zivilschutzes des Cabildo, Néstor Padrón, präzisierte die Erwartungen: Es wird mit Niederschlägen von 20 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde und bis zu 60 Litern in zwölf Stunden gerechnet. Ein Phänomen dieser Dauer ist für die Insel ungewöhnlich und könnte das gesamte Wochenende anhalten.

Windböen über 200 km/h und gesperrte Straßen

In den Gipfelregionen wurden bereits Windgeschwindigkeiten von über 200 km/h gemessen. An den Küsten, insbesondere im Norden, sorgen hohe Wellen für Gefahren. Die Straße nach Garachico musste bereits gesperrt werden, da das Meer die Fahrbahn überflutet hatte. Ebenso sind die Zufahrten zum Teide-Nationalpark und nach Anaga geschlossen.

Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und unnötige Fahrten zu vermeiden, bleibt der Unterricht an Schulen sowie alle sportlichen und kulturellen Aktivitäten – sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen – am Freitag ausgesetzt. Über 1.000 Einsatzkräfte, darunter Zivilschutz, Polizei und Feuerwehr sind mobilisiert, um im Ernstfall sofort einzugreifen.

Verhaltenstipps und Notunterkünfte

Die Behörden raten dringend dazu, Küstengebiete, Häfen und Wellenbrecher zu meiden. Die Bevölkerung wird gebeten, Aktivitäten im Freien auf ein Minimum zu reduzieren und nur absolut notwendige Wege zurückzulegen. Für Menschen ohne festen Wohnsitz oder Personen in Notlagen wurden Notunterkünfte in Adeje, Puerto de la Cruz und Santa Cruz de Teneriffa eröffnet.

Meteorologen prognostizieren für das gesamte Unwetterereignis kumulierte Regenmengen von bis zu 300 Litern pro Quadratmeter. Die ungewöhnliche Windrichtung aus Süd-Südwest verschärft die Gefahrenlage, da zusätzlich die Insel weniger auf Wetterfronten aus dieser Richtung vorbereitet ist als auf die üblichen Passatwinde aus Nordost.

Das Kanaren News Magazin rät zur äußersten Vorsicht. Wir halten Sie hier und in unseren sozialen Netzwerken sofort über jede weitere Entwicklung auf dem Laufenden.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 19.03.2026 um 17:30

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19.3.2026 - Bisher 100 Zwischenfälle durch Therese, das Schlimmste kommt wohl noch!

Sturm „Therese“ auf den Kanaren: Schulschließungen, Flugausfälle und gesperrte Häfen. Behörden warnen vor Starkregen und Sturm auf allen Inseln....
Verletzte gab es bisher keine.-

Kanarische Inseln – Die Kanarischen Inseln befinden sich derzeit im Griff des Sturmtiefs „Therese“. Was zunächst als instabile Wetterlage begann, hat sich mittlerweile zu einer ernsten Situation entwickelt, die den Alltag auf dem gesamten Archipel massiv beeinflusst. Die Behörden haben umfassende Wetterwarnungen herausgegeben, die insbesondere vor heftigem Starkregen, gefährlichen Küstenphänomenen und schweren Sturmböen warnen. Während die westlichen Inseln bereits seit den Morgenstunden mit den Auswirkungen kämpfen, hat der Sturm nun auch die östliche Provinz erreicht, wobei für Gran Canaria eine explizite Windwarnung gilt. Experten erwarten, dass das Unwetter in den kommenden Stunden seinen kritischen Höhepunkt erreichen wird.

Sicherheit geht vor: Schulen bleiben geschlossen
Eine der weitreichendsten Entscheidungen des Tages betrifft das Bildungswesen. Aufgrund der unberechenbaren Wetterlage und des heftigen Seegangs wurde der Präsenzunterricht auf allen westlichen Inseln sowie auf La Graciosa vorsorglich abgesagt. Seit dem heutigen Donnerstagnachmittag gilt diese Maßnahme auch für Gran Canaria. Für den morgigen Freitag ist geplant, dass die Schulschließungen auf das gesamte Archipel ausgeweitet werden, um kein Risiko für Schüler und Lehrpersonal einzugehen. Auch der Bereich des Gesundheitswesens ist betroffen: Krankentransporte für nicht lebensnotwendige Behandlungen, wie etwa Rehabilitationsmaßnahmen oder ambulante Termine, wurden vorerst eingestellt.

Massive Störungen im Reise- und Verkehrsverkehr

Der Sturm hinterlässt deutliche Spuren in der Infrastruktur der Inseln. Besonders Reisende müssen derzeit viel Geduld aufbringen, da der Verkehr zu Lande, zu Wasser und in der Luft stark beeinträchtigt ist.

Einschränkungen im Überblick:

- Schifffahrt: Die Häfen auf Lanzarote und Fuerteventura mussten wegen des extremen Wellengangs komplett geschlossen werden. Auch lokale Verbindungen, wie die Binnenschifffahrt auf La Gomera, haben den Betrieb eingestellt.

- Flugverkehr: Der Flughafen von La Palma verzeichnete bereits zahlreiche Ausfälle bei Verbindungen von und nach Teneriffa und Gran Canaria. Mehrere internationale und nationale Flüge mussten umgeleitet werden. So landete eine Maschine aus München statt auf Gran Canaria auf Fuerteventura, während Flüge aus Sevilla und Leeds ebenfalls auf Ausweichflughäfen ausweichen mussten.

- Straßenverkehr: Auf Teneriffa ist die Zufahrt zum Teide-Nationalpark vollständig gesperrt, da sich auf den Straßen gefährliche Eisflächen gebildet haben. Zudem hat das Verkehrsunternehmen „Titsa“ spezielle Universitäts-Shuttle-Linien vorübergehend eingestellt. AUf Gran Canaria sind bereits ein paar Straßen wegen Steinschlägen bzw. möglichen Steinschlägen gesperrt, darunter auhc die GC-210 zwischen Tejeda und Artenara.

Hilfe für Betroffene und Gestrandete
Trotz der über 100 registrierten Vorfälle gibt es bisher glücklicherweise keine Meldungen über Verletzte. Die lokalen Behörden konzentrieren sich nun vor allem auf die Versorgung von Menschen in Notlagen. In Puerto de la Cruz und La Laguna wurden Notunterkünfte eingerichtet, um Obdachlose oder Menschen aus gefährdeten Wohngebieten sicher unterzubringen.

Auch für Touristen ist die Lage angespannt: Auf La Palma koordinierte der Inselrat die Unterbringung von rund 200 Urlaubern in Hotels, die aufgrund der Flugausfälle festsitzen. Die Behörden rufen die Bevölkerung weiterhin dazu auf, unnötige Wege zu vermeiden und die Wetterentwicklung aufmerksam zu verfolgen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 19.03.2026 um 17:27

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19.3.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Sturm „Therese“: Schulen auf den Kanaren schließen – Online-Unterricht angeordnet
Aufgrund des Sturms „Therese“ wird der Präsenzunterricht auf den Kanarischen Inseln am Donnerstag und Freitag weitgehend ausgesetzt. Stattdessen findet der Unterricht online statt. Bereits ab Donnerstag bleiben Schulen auf Teneriffa, La Palma, La Gomera, ElHierro und La Graciosa geschlossen. Auf Gran Canaria erfolgt die Umstellung im Laufe des Tages. Am Freitag gilt die Online-Regelung für das gesamte Archipel.
Insgesamt sind bis zu 311.000 Schülerinnen und Schüler betroffen.

Auch Kindertagesstätten, Tageszentren und die Universität La Laguna stellen den Betrieb vorübergehend ein oder wechseln in den Online-Modus. Behörden und Unternehmen wurden aufgefordert, möglichst ins Homeoffice zu wechseln, um die Mobilität zu reduzieren.
Grund sind angekündigte starke Winde, heftige Regenfälle und hoher Wellengang. Erste Auswirkungen zeigen sich bereits im Verkehr sowie im Flugverkehr mit
Verspätungen und Ausfällen. Die Behörden rufen die Bevölkerung dazu auf, unnötige Wege zu vermeiden und den Sicherheitsanweisungen zu folgen.

Sturm „Therese“: Verschiebung der Drag-Gala trifft Wirtschaft im Yumbo-Zentrum
Die wetterbedingte Verschiebung mehrerer Veranstaltungen des Karnevals von
Maspalomas wirkt sich bereits wirtschaftlich aus. Besonders betroffen ist das Yumbo-Zentrum, wo Bars und Restaurants für die ursprünglich geplante Drag-Gala mit einem vollen Haus gerechnet hatten.
Die Gemeinde San Bartolomé de Tirajana verlegte die Gala vom Donnerstag auf den 25. März. Weitere Veranstaltungen wurden ebenfalls verschoben. Grund sind Unwetterwarnungen mit starkem Wind, Regen und hohem Wellengang durch Sturm „Therese“.

Viele Betriebe hatten ihre Kapazitäten bereits ausgeschöpft, teils mit bis zu 100
Reservierungen. Nun besteht Unsicherheit, ob diese auf die neuen Termine
übertragen werden können. Branchenvertreter rechnen daher mit wirtschaftlichen Einbußen. Die Veranstalter betonen jedoch, dass die Sicherheit oberste Priorität habe. Die große Karnevalsparade am Wochenende soll vorerst stattfinden, eine endgültige Entscheidung steht noch aus.

Wasserstreit in Tejeda: Bürgermeister verteidigt Vorgehen nach Urteil des Obersten Gerichts
Nach einem Urteil des Obersten Gerichts hält Tejedas Bürgermeister Francisco Perera an der umstrittenen Wasserpolitik seiner Gemeinde fest. Es geht um den Kauf von Anteilen an der Talsperre La Cumbre, die der Wasserversorgung der lokalen Landwirtschaft dienen sollen. Das Gericht hat eine frühere Entscheidung aufgehoben und eine neue Begründung verlangt, jedoch nicht endgültig gegen die Gemeinde entschieden. Tejeda hat inzwischen rund 12 Prozent der Anteile erworben, ist aber nicht Mehrheitsaktionär. Perera betont, dass das Wasser in der Bergregion bleiben müsse und nicht wie
früher an die Küste geleitet werden solle. Ziel sei es, die Versorgung der lokalen Landwirtschaft zu sichern, da die Gemeinde keinen Zugang zu Entsalzungsanlagen habe. Der Rechtsstreit ist noch nicht abgeschlossen und wird weiter vor Gericht verhandelt.

50.000 Euro Strafe für Supermarkt in Vecindario
Die Kanarische Regierung hat gegen ein Unternehmen in Vecindario eine Geldstrafe von rund 49.000 Euro verhängt. Grund ist ein schwerer Verstoß gegen den Arbeitsschutz. Dem Supermarkt wird vorgeworfen, Arbeiten trotz akuter Gefährdung für die Beschäftigten nicht gestoppt zu haben. Die Strafe ist bereits rechtskräftig und wurde im Amtsblatt veröffentlicht. Die Behörden betonen, dass solche Maßnahmen der Sicherheit der Arbeitnehmer dienen und Verstöße konsequent geahndet werden.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 19.03.2026 um 17:20

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19.3.2026 - Sturm Therese trifft Teneriffa jetzt mit voller Wucht

Sturmtief Therese trifft Teneriffa hart: Über 96 Notfälle, Stromausfälle und Chaos auf der TF-5 durch umgestürzte Laternen. Alle aktuellen Warnungen.-

Die Kanarischen Inseln stehen unter dem Einfluss des Sturmtiefs Therese. Besonders Teneriffa ist von den ersten Auswirkungen schwer betroffen. Bis Donnerstagmorgen koordinierte die Notrufzentrale 112 Canarias bereits 96 Einsätze, die meisten davon im Norden der Insel.

Moisés Sánchez, Direktor des 112 Canarias, erklärte gegenüber regionalen Medien, dass die Hauptprobleme derzeit durch extrem starke Windböen verursacht werden. Die Bürger meldeten zahlreiche Schäden an Strom- und Telefonleitungen, verschobene Stadtmöbel auf den Gehwegen sowie herabstürzende Steine ​​auf Landstraßen.

Verkehrschaos auf der TF-5: Laterne stürzt auf Fahrbahn

Einer der schwerwiegendsten Vorfälle ereignete sich auf der Autobahn TF-5 in der Nähe des Flughafens Los Rodeos. Dort riss der Wind eine Straßenlaterne um, die direkt auf ein Fahrzeug stürzte und erheblichen Sachschaden anrichtete. Wie durch ein Wunder gab es keinen Verletzten, doch der Vorfall löste kilometerlange Staus in Fahrtrichtung Norden aus.

Ungewöhnlich lange Dauer des Sturmtiefs

Experten warnen vor der besonderen Gefährlichkeit von Therese. Während solche Fronten die Inseln normalerweise innerhalb von 48 Stunden überqueren, wird dieses Sturmtief voraussichtlich über viereinhalb Tage hinweg für instabiles Wetter sorgen. Die Kombination aus Wind, Starkregen und Wellengang erhöht das Risiko für Sturzfluten und Überschwemmungen in den kommenden Stunden erheblich.

Warnungen und Sicherheitsempfehlungen

Seit Donnerstagmorgen gelten verschärfte Warnungen vor Regen, die zu den bereits aktiven Wind- und Küstenwarnungen hinzukommen. Die Behörden rufen die Bevölkerung zur äußersten Vorsicht auf:

- Vermeiden Sie unnötige Autofahrten in den betroffenen Gebieten.
- Sichern Sie Gegenstände auf Balkonen und Terrassen.
- Halten Sie Abstand von Küstengebieten und exponierten Promenaden.
- Folgen Sie den offiziellen Anweisungen des Zivilschutzes und der 112.

Die Einsatzkräfte bleiben in Alarmbereitschaft, da sich das Wettergeschehen in den nächsten Stunden weiter intensivieren könnte. Besonders für Wanderer und Bergsportler gilt striktes Verbot, die Gipfellagen Teneriffas aufzusuchen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 19.03.2026 um 17:13

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19.3.2026 - Wilde Flucht auf Teneriffa: Drogenhändler rammt Polizei

Bei einem Polizeieinsatz im Süden Teneriffas wurden 230 Kilo Haschisch sichergestellt. Ein 39-jähriger Tatverdächtiger hatte zuvor versucht, sich einer Kontrolle durch das Rammen eines Dienstwagens zu entziehen.-

Ein spektakulärer Polizeieinsatz im Süden von Teneriffa endete mit der Festnahme eines 39-jährigen mutmaßlichen Drogenschmugglers. Nach einer rücksichtslosen Flucht, bei der der Verdächtige einen Streifenwagen rammte und als Geisterfahrer Passanten gefährdete, stellten die Beamten der Guardia Civil eine massive Drogenladung in seinem Fahrzeug sicher.

Polizeiwagen gerammt und als Geisterfahrer geflohen

Der Vorfall ereignete sich auf der Verbindungsstraße zwischen dem Industriegebiet Las Chafiras und dem Küstenort Las Galletas. Den Beamten war ein Transporter aufgefallen, dessen Fahrer eine höchst ungewöhnliche Fahrweise an den Tag legte. Als die Polizisten den Mann zum Anhalten aufforderten, eskalierte die Situation. Der 39-jährige Fahrer ignorierte sämtliche Anweisungen, beschleunigte abrupt und rammte den Streifenwagen der Guardia Civil mit voller Wucht.

Durch den Aufprall wurde das Polizeifahrzeug fahruntüchtig gemacht. Die im Wagen befindlichen Beamten blieben glücklicherweise unverletzt. Der Verdächtige setzte seine Flucht daraufhin als Geisterfahrer fort, streifte mehrere andere Fahrzeuge und gefährdete die Sicherheit zahlreicher Fußgänger und anderer Verkehrsteilnehmer massiv.

230 Kilo Haschisch gesichert

Seine Flucht endete schließlich am Ortsausgang von Las Galletas, wo es zwei weiteren Patrouillen der Guardia Civil gelang, den Fluchtwagen einzukesseln und den Fahrer zu stoppen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Laderaums machten die Beamten einen brisanten Fund. Insgesamt sechs große Ballen Haschisch mit einem Gesamtgewicht von rund 230 Kilo waren im Transporter versteckt.

Fahrt endete in Untersuchungshaft

Der festgenommene Mann, ein in Arona gemeldeter Einwohner, wurde umgehend dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Ihm werden nun schwerer Drogenhandel, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie grobe Gefährdung des Straßenverkehrs vorgeworfen. Aufgrund der Schwere der Delikte und der Fluchtgefahr ordnete das Gericht die sofortige Untersuchungshaft bis zum Prozessbeginn an.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 19.03.2026 um 17:06

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19.3.2026 - Glück im Unglück: Mauereinsturz am Playa del Águila

Schwerer Wellengang reißt eine Stützmauer an Komplex Aguila Playa ein. Keine Verletzten, hier alle Infos....
Der Einsturz ereignete sich am gestrigen Abend.-

San Bartolomé de Tirajana – In der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana entgingen Anwohner und Urlauber am Mittwochabend nur knapp einer Tragödie. Die enorme Wucht des Wellengangs führte dazu, dass ein bedeutender Teil der Ufermauer des Wohn- und Ferienkomplexes Águila Playa nachgab und in sich zusammenbrach. Auf einer Länge von insgesamt zwölf Metern stürzte das Mauerwerk vollständig ein. Auch angrenzende Bereiche der Struktur wurden schwer beschädigt; dort hielt die Basis zwar stand, doch das obere Geländer wurde von den Kräften der Natur weggerissen.

Ein glücklicher Zeitpunkt verhinderte das Schlimmste
Dass es bei diesem Vorfall lediglich bei Sachschaden blieb, ist vor allem dem Zeitpunkt des Einsturzes zu verdanken. Gegen 21:20 Uhr gab die Konstruktion endgültig nach. Zu dieser späten Stunde befanden sich keine Badegäste mehr am darunterliegenden Strandabschnitt.

Dies ist deshalb so entscheidend, weil die Mauer den beliebten Sandstrand Playa del Águila direkt überblickt. Tagsüber suchen viele Strandbesucher gezielt den Schatten der Mauer auf, um dort zu entspannen oder den Blick auf die Bucht zu genießen. Wäre die Mauer nur wenige Stunden früher eingestürzt, hätte dies fatale Folgen für die Menschen am Strand haben können.

Noé Armas, Inhaberin des beauftragten Bauunternehmens Noé Armas Construcciones, zeigte sich bei einer Besichtigung am Donnerstagmorgen sichtlich erleichtert. Die Erleichterung darüber, dass niemand zu Schaden kam, stand ihr und ihrem Team ins Gesicht geschrieben.

Schnelle Reaktion der Einsatzkräfte und Behörden

Unmittelbar nach dem Einsturz am Mittwochabend reagierte die Feuerwehr von San Bartolomé de Tirajana prompt und sicherte die Gefahrenstelle großräumig ab. Am nächsten Morgen folgten weitere Maßnahmen: Arbeiter der Baufirma trafen sich mit der Präsidentin der Eigentümervereinigung von Águila Playa, Michela Haupt, um den Umfang der Schäden zu begutachten. Obwohl die Feuerwehr bereits Vorarbeit geleistet hatte, wurde das Areal am frühen Donnerstagmorgen nochmals verstärkt abgesperrt, um neugierige Passanten vor weiteren möglichen Abbrüchen zu schützen.

Bürokratie und Naturgewalten im Wettlauf gegen die Zeit
Besonders bitter an dem Vorfall ist die Tatsache, dass der Einsturz nicht völlig unerwartet kam. Laut Angaben des Bauunternehmers war der Verfall der Mauer bereits bekannt und dokumentiert. Die Eigentümergemeinschaft befand sich bereits in einem aktiven Prozess, um die notwendigen Reparaturen in die Wege zu leiten.

Allerdings gestaltete sich der administrative Weg als langwierig. Da die Mauer direkt an der Küstenlinie liegt, müssen für Sanierungsmaßnahmen Genehmigungen von zwei verschiedenen Instanzen eingeholt werden: der übergeordneten Küstenbehörde sowie dem Stadtrat von San Bartolomé de Tirajana. Der Einsturz ereignete sich nun genau in dem Moment, als die Bearbeitung dieser Anträge noch in vollem Gange war. Dieser Vorfall verdeutlicht einmal mehr den enormen Druck, unter dem die Infrastruktur an den Küstenabschnitten durch den stetigen Wellengang steht, und wie wichtig eine beschleunigte Bearbeitung von Sicherheitsreparaturen ist. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 19.03.2026 um 15:35

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19.3.2026 - Sturm Therese: Kanaren-Flieger umgeleitet, Schulen dicht

Stillstand am Donnerstag: Nach den Schulschließungen vom Mittwoch sind heute vier Inseln ohne Unterricht. Gleichzeitig sorgt Sturm ‚Therese‘ für massives Chaos im Luftverkehr mit 36 ​​gestrichenen Flügen.
Sturm Therese bremst Kanaren-Flugverkehr aus.-

Die Kanaren erwachen am heutigen Donnerstag im Griff von Sturm „Therese“. Nachdem am gestrigen Mittwoch bereits weitreichende Schulschließungen beschlossen wurden und der Flugverkehr ins Stocken geriet, hat sich die Lage am Donnerstagmorgen weiter verschärft.

Der heutige Donnerstag markiert die kritischste Phase des Unwetters. Die Behörden haben bereits am Mittwochabend Fakten geschaffen, um die Sicherheit der Bevölkerung angesichts von Orkanböen bis 100 km/h und massiven Regenfällen zu gewährleisten.

Schulen auf vier Inseln bleiben heute geschlossen

Wie das Bildungsministerium am Mittwochabend anordnete, bleiben am heutigen Donnerstag alle Schulen und Bildungseinrichtungen auf La Palma, El Hierro und La Gomera geschlossen. Auch auf Teneriffa findet in den vom Sturm am stärksten betroffenen Gemeinden kein Unterricht statt. Diese präventive Maßnahme soll gefährliche Schulwege während der prognostizierten Orkanböen und Starkregen verhindern.

Flug-Chaos: 36 Streichungen und zahlreiche Umleitungen

Bereits am Mittwoch sorgte der heranziehende Sturm für erste Störungen im Luftverkehr. Mehrere Maschinen mussten wegen heftiger Winde und Nebel umgeleitet werden. Am heutigen Donnerstagmorgen spitzt sich die Situation weiter zu: Laut offiziellen Daten sind bereits 36 Flüge der Gesellschaften Binter und Canaryfly gestrichen worden.

Besonders die Flughäfen La Palma und Teneriffa Nord kämpften mit extremen Bedingungen, was zu weitreichenden Verspätungen auf dem gesamten Archipel führte.

Höchste Alarmbereitschaft am Donnerstag

Die staatliche Wetterbehörde hält die Warnstufe Orange für weite Teile der westlichen Inseln aufrecht. Neben den Sturmböen bereiten vor allem die erwarteten Regenmengen Sorgen, die zu Sturzfluten in den Barrancos führen können. Das Cabildo de Tenerife hat den Insel-Notfallplan PEIN voll aktiviert; der Teide und alle Wanderwege bleiben gesperrt.

Sicherheitshinweise und Live-Updates

Wir blicken für Sie auf die Ereignisse seit Mittwoch zurück und halten Sie auch am heutigen Donnerstag über alle Entwicklungen zur Wetterlage hier und in unseren sozialen Netzwerken auf dem Laufenden.

Das Kanaren News Magazin rät dringend: Meiden Sie die Küsten und Berge und bleiben Sie nach Möglichkeit in geschlossenen Räumen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 19.03.2026 um 07:33

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19.3.2026 - Kanaren lösen Schnee-Alarm für Teneriffa & La Palma aus

Infolge des Sturms ‚Therese‘ wurde für Teneriffa und La Palma offiziell Schnee-Alarm ausgerufen. In Höhenlagen ab 1.800 Metern ist mit winterlichen Bedingungen zu rechnen.-

Während Sturm „Therese“ den Archipel mit Regen und Wind überzieht, sorgt die Kaltluft in den Höhenlagen nun für ein seltenes Naturschauspiel. Die Regierung der Kanaren hat offiziell den Vor-Alarmzustand wegen Schneefalls für Teneriffa und La Palma ausgerufen.

Temperatursturz und sinkende Schneegrenze

Die Generaldirektion für Notfälle hat die Maßnahme mit Wirkung ab Donnerstag, den 19. März, 00:00 Uhr aktiviert. Hintergrund ist die heranziehende Kaltfront von Sturm „Therese“, die in den mittleren und hohen Lagen der Gebirgsinseln für einen deutlichen Temperatursturz sorgt. Die Meteorologen erwarten, dass die Schneegrenze im Laufe des Donnerstags zeitweise auf 1.800 bis 2.000 Meter sinken wird.

Schneemengen auf Teide und Roque de los Muchachos

Vor allem auf dem Teide (Teneriffa) und am Roque de los Muchachos (La Palma) wird mit Neuschneemengen von etwa zwei Zentimetern innerhalb von 24 Stunden gerechnet. In exponierten Lagen über 2.000 Metern können die Ansammlungen jedoch deutlich höher ausfallen. Da der Schneefall mit starken Sturmböen aus Südwest einhergeht, warnt Aemet vor Sichtbehinderungen und Verwehungen in den Hochlagen.

Sperrungen und Sicherheitshinweise

Aufgrund des Schneefalls und der bereits bestehenden Windwarnungen bleiben die Zufahrten zum Teide-Nationalpark sowie die Bergstraßen auf La Palma bis auf weiteres gesperrt. Die Behörden mahnen die Bevölkerung eindringlich, die Gipfellagen zu meiden und keine unnötigen Risiken einzugehen. Diese Warnung ergänzt die bereits bestehenden Warnungen wegen Regen, Sturm, Wellen und Überschwemmungsgefahr.

Das Kanaren News Magazin rät zur äußersten Vorsicht in den Bergregionen. Wir halten Sie hier und in unseren sozialen Netzwerken sofort über jede weitere Entwicklung auf dem Laufenden.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 19.03.2026 um 04:19

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19.3.2026 - Schlauchboot mit 59 Migranten erreicht Fuerteventura

Erneute Rettung auf der Atlantikroute: Die Seenotrettung weitere 59 Personen vor Fuerteventura gerettet. Die Menschen befanden sich auf einem Schlauchboot und wurden in den Hafen von Gran Tarajal gebracht.-

Erneut hat die Seenotrettung 59 Migranten vor Fuerteventura aus Seenot gerettet. Die Gruppe war in einem Schlauchboot auf der riskanten Atlantikroute zu den Kanaren unterwegs. Alle Personen wurden sicher in den Hafen von Gran Tarajal im Süden der Insel gebracht.

Medizinische Erstversorgung im Hafen

Direkt nach der Ankunft im dortigen Hafen wurde das standardisierte medizinische Hilfsprogramm aktiviert. Ein koordiniertes Team aus dem kanarischen Notfalldienst (SUC), Mitarbeitern der primären Gesundheitsversorgung sowie Helfern des Roten Kreuzes sicherte die sofortige Untersuchung der Personen direkt an der Kaimauer.

Niemand musste ins Krankenhaus

Trotz der kräftezehrenden Reise in Richtung der Kanarischen Inseln fiel das Ergebnis der medizinischen Untersuchung erfreulich aus. Laut offiziellen Angaben der Rettungsdienste war für keine der 59 Personen ein Weitertransport ins Krankenhaus erforderlich.

Direkt an der Anlegestelle wurden alle Geretteten zudem mit Verpflegung und frischer Kleidung versorgt ehe die Übergabe an die Behörden erfolgte.

Das Kanaren News Magazin berichtet fortlaufend über die aktuelle Migrationslage auf dem Archipel. Alle neuen Entwicklungen erfahren Sie hier und auf unseren sozialen Kanälen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 19.03.2026 um 04:13

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18.3.2026 - Ausweichtermine Karneval Maspalomas 2026 stehen fest

Sowohl Drag-Show als auch andere Events rund um den Karneval Maspalomas 2026 haben einen neuen Termin, hier die Details...
Man muss sich etwa um eine Woche geldulden.-

Maspalomas – Nachdem der Gemeinderat von San Bartolomé de Tirajana diverse Veranstaltungen rund um den Karneval Maspalomas 2026 verschoben hatte, stehen nun auch die Ausweichtermine fest. Sie findet die hochbeliebte Drag-Queen-Gala am Mittwoch, dem 25. März 2026, um 21 Uhr statt. Die bereits angekündigte Sängerin Mónica Naranjo wird ebenfalls als Gastkünstlerin erwartet.

Laut dem neuen Zeitplan findet der ursprünglich für den Abend geplante Hundekarneval indessen am Donnerstag, den 26., statt, und die Touristengala, die für diesen Freitag vorgesehen war, wird auf Freitag, den 27. März, verschoben.

Ob die Karnevalsparade am Samstag stattfinden kann, ist weiter ungewiss. Eine entsprechende Entscheidung der Gemeinde steht noch aus. Diese Entscheidung soll am morgigen Donnerstag gefällt werden und auf den Daten des spanischen Wetterdienstes (AEMET) beruhen. Sollte die Parade verschoben werden und nicht, wie manche befürchten, abgesagt werden, wird diese dann wohl am Samstag, den 28. März stattfinden. Das wäre der Vorabend zu Palmsonntag.

Das Los40-Konzert am Strand, das bei den Karnevalsfeiern im Süden bereits Tradition hat, wurde unterdessen auf nächsten Freitag, den 27., verschoben. Dieses Mal findet es jedoch erstmals auf der Hauptbühne im Einkaufszentrum Yumbo statt, wie die Ser-Kette, die zum selben Unternehmensverbund gehört, mitteilte. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 18.03.2026 um 17:13

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18.3.2026 - Sturm „Therese“ legt Schulbetrieb auf den Kanaren lahm

Kanaren mal wieder keine Schule, diesmal wegen Sturm Therese. Hier die Details...
Gran Canaria ab Donnerstagnachmittag betroffen.-

Kanarische Inseln – Die Kanarischen Inseln rüsten sich gegen die Auswirkungen des herannahenden Sturms „Therese“. Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und unnötige Gefahren im Straßenverkehr zu vermeiden, hat das regionale Bildungsministerium unter der Leitung von Poli Suárez tiefgreifende Maßnahmen beschlossen. Ab dem heutigen Donnerstag wird der Präsenzunterricht in weiten Teilen des Archipels ausgesetzt und, sofern technisch möglich, durch digitale Lernformate ersetzt. Diese Entscheidung folgt einer klaren Empfehlung der Generaldirektion für Notfälle und Katastrophenschutz, die vor den potenziellen Risiken des Unwetters warnt.

Gestaffelte Schließungen: Ein Archipel im Ausnahmezustand
Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt aufgrund der Zugbahn des Sturms zeitlich und geografisch gestaffelt. Bereits seit Donnerstagmorgen bleiben die Bildungseinrichtungen in der westlichen Provinz – also auf Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro – sowie auf der Insel La Graciosa geschlossen. Letztere ist besonders von gefährlichen Küstenphänomenen betroffen, die einen regulären Schulweg unmöglich machen.

Für die Insel Gran Canaria gilt eine Übergangsregelung: Während am Vormittag der Betrieb teilweise noch aufrechterhalten wurde, trat die Aussetzung des Präsenzunterrichts am Nachmittag in Kraft. Die östlichen Inseln Lanzarote und Fuerteventura folgen dem Sicherheitsbeispiel am Freitag, wenn die Aussetzung des Unterrichts auf den gesamten Archipel ausgeweitet wird.

Das Ministerium betonte in einer offiziellen Stellungnahme, dass die Vermeidung von Mobilität oberste Priorität habe. „Die Entscheidung wurde getroffen, um Bewegungen zu vermeiden, welche die Bevölkerung gefährden könnten“, erklärte die Abteilung von Poli Suárez. Wo immer es die technische Infrastruktur der Schulen und der Haushalte zulässt, wird der Unterricht virtuell fortgesetzt. In Fällen, in denen ein Online-Betrieb nicht realisierbar ist, wird der Unterricht bis auf Weiteres komplett gestrichen.

Digitale Kontinuität und bauliche Vorsorge

Um den Bildungsanspruch der Schüler auch während der Sturmtage zu sichern, greift das Ministerium auf moderne Lösungen zurück. Den Schulen wurden bereits vorab spezifische Instrumente und Anleitungen zur Verfügung gestellt, um einen reibungslosen Wechsel in den digitalen Raum zu ermöglichen. Das Ziel ist eine größtmögliche Kontinuität des Lehrplans, trotz der widrigen Umstände.

Parallel zur pädagogischen Umstellung stehen auch praktische Sicherheitsmaßnahmen an den Schulgebäuden selbst im Fokus. Das Bildungsministerium hat die Schulleitungen angewiesen, die Infrastruktur der Gebäude kritisch zu prüfen. Dazu gehören insbesondere:

- Die Kontrolle und Reinigung von Dachrinnen und Entwässerungssystemen, um Überschwemmungen zu verhindern.
- Die Sicherung von losen Gegenständen auf dem Schulgelände, die durch starke Windböen zu gefährlichen Geschossen werden könnten.
- Eine allgemeine Inspektion der baulichen Anlagen, um Sturmschäden präventiv zu minimieren.

Akademische Autonomie: Universitäten ziehen nach
Nicht nur der Primar- und Sekundarsektor ist betroffen; auch die Hochschuleinrichtungen der Inseln reagieren auf die Wetterlage. Die Universität La Laguna (ULL) auf Teneriffa machte von ihrer administrativen Autonomie Gebrauch und verkündete ebenfalls die Einstellung des Präsenzbetriebs ab Donnerstagmorgen. Dies betrifft nicht nur die Vorlesungen, sondern auch den Verwaltungsapparat.

An der ULL ruhen zudem alle sportlichen und kulturellen Aktivitäten. Lediglich absolut notwendige Dienstleistungen in Spezialbereichen bleiben unter strengen Sicherheitsvorkehrungen besetzt. An der Universität Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC) wurde die Lage am Donnerstagmorgen noch sondiert, wobei eine ähnliche Entscheidung als unmittelbar bevorstehend gilt, um eine einheitliche Sicherheitsstrategie auf der Insel zu gewährleisten.

Hintergrund: Das Protokoll für widrige Wetterlagen (FMA)
Die aktuellen Maßnahmen sind kein Produkt von Willkür, sondern folgen einem präzisen, im Jahr 2014 etablierten Aktionsplan. Dieses sogenannte Protokoll für Maßnahmen bei widrigen Wetterphänomenen (FMA) regelt detailliert, ab welcher Warnstufe welche Schritte einzuleiten sind.

Der Prozess ist streng hierarchisch gegliedert:
Eine Schließung wird erst dann ernsthaft in Erwägung gezogen, wenn die Generaldirektion für Katastrophenschutz aufgrund der Wetterdaten offiziell den Notstand ausruft. Sobald diese Stufe erreicht ist, unterliegt es der Verantwortung des Generaldirektors für Bildungszentren und Infrastruktur, nach Rücksprache mit dem Bildungsministerium, die Schließung anzuordnen. Dieses System stellt sicher, dass Entscheidungen auf fundierten meteorologischen Daten basieren und die Sicherheit der Schüler und Lehrkräfte stets an erster Stelle steht.

Die Bevölkerung wird gebeten, die offiziellen Kanäle der Regierung und des Wetterdienstes im Auge zu behalten, da die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts von der weiteren Entwicklung des Sturms „Therese“ abhängt. Aktuell wird damit gerechnet, dass sich die Lage über das Wochenende stabilisiert, eine endgültige Bestätigung für den Schulstart am kommenden Montag steht jedoch noch aus. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 18.03.2026 um 17:11

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