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15.4.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Pozo Izquierdo: Kampf um historisches Wasserreservoir
In Pozo Izquierdo setzt sich der 78-jährige Juan Bolaños dafür ein, einen historischen Brunnen wieder freizulegen, der dem Küstenort einst seinen Namen gab. Der Süßwasserbrunnen lag nahe der Küste im Bereich „Barranquillo“ und war über Jahrhunderte eine wichtige Wasserquelle für Menschen und Vieh. Bolaños, der den Brunnen noch aus seiner Kindheit kennt, hat beim Rathaus von Santa Lucía einen Antrag gestellt, das unter Asphalt verborgene Bauwerk wieder sichtbar zu machen. Der Brunnen stammt vermutlich aus dem 15. Jahrhundert und spielte eine zentrale Rolle für die Besiedlung und Wirtschaft der Region. Bis in die 1970er-Jahre war er noch in Nutzung, wurde jedoch mit dem Ausbau der Wasserversorgung aufgegeben und später überbaut. Bolaños sieht in der Wiederherstellung eine Chance, das kulturelle Erbe des Ortes zu bewahren.

Puerto de Las Palmas voll ausgelastet
Der Hafen von Las Palmas ist aktuell vollständig ausgelastet. Insgesamt elf Offshore-Schiffe liegen gleichzeitig an den Kais. Vier neue Einheiten – darunter das Spezialschiff „Castorone“ – sind kürzlich eingetroffen. Die Schiffe nutzen den Hafen für Wartung, Reparaturen und technische Stopps. Hafenpräsidentin Beatriz Calzada betont die internationale Bedeutung des Standorts und dessen Fähigkeit, komplexe Einsätze parallel abzuwickeln.

Inflation in Kanaren steigt weiter
Die Inflation auf den Kanaren ist im März auf 3 % gestiegen. Hauptgrund sind stark gestiegene Energie- und Kraftstoffpreise, die innerhalb eines Monats um rund 11 % zulegten. Wirtschaftsverbände warnen vor weiteren Belastungen für Unternehmen und Haushalte und fordern zusätzliche Maßnahmen, um die Preisentwicklung einzudämmen.

Frühwarnsystem für Überschwemmungen geplant
Gran Canaria soll innerhalb eines Jahres ein neues Frühwarnsystem für Überschwemmungen erhalten. Geplant sind Sensoren in acht besonders gefährdeten Barrancos sowie an mehreren Stauseen. Das System soll Daten in Echtzeit liefern und automatische Warnungen ermöglichen, um schneller auf Starkregen und mögliche Überflutungen reagieren zu können.

Günstigste Spritpreise auf Gran Canaria
Am Mittwoch liegt der günstigste Preis für Super 98 auf Gran Canaria bei 1,395€ pro Liter, unter anderem an Tankstellen in Las Palmas und Ingenio. Super 95 ist ab 1,320€ erhältlich, während Diesel aktuell ab 1,469€ pro Liter angeboten wird.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 15.04.2026 um 15:31

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15.4.2026 - Migration-Kanaren: Aufenthaltstitel künftig über die Post

Ab dem 20. April startet die Regularisierung für Migranten in Postämtern. Termine gibt es ab morgen. Erfahren Sie hier alles zu Fristen und Voraussetzungen!-

Die spanische Post übernimmt ab der kommenden Woche eine zentrale Rolle bei der außerordentlichen Regularisierung von Migranten. Nach dem Inkrafttreten des königlichen Dekrets am gestrigen 14. April können Betroffene ihren Antrag auf einen legalen Aufenthaltsstatus direkt in Postfilialen auf den Kanaren und im Rest Spaniens stellen.

Wer kann den Antrag stellen?

Wer kann die Regularisierung nutzen? Das Angebot richtet sich an alle Migranten ohne legalen Aufenthaltsstatus sowie an Asylbewerber. Voraussetzung für den Antrag ist, dass man vor dem Jahresbeginn 2026 nach Spanien eingereist ist und seither mindestens fünf Monate am Stück hier gelebt hat. Mit diesem Schritt möchte der Staat tausenden Menschen, die hier bereits ihren Alltag bestreiten, aus der Illegalität helfen und ihnen einen festen rechtlichen Rahmen geben.

Die Terminbuchung beginnt am morgigen Donnerstag

Interessenten können den Antrag nicht einfach spontan einreichen. Ab dem morgigen Donnerstag, dem 16. April, wird das Portal für die obligatorische Terminbuchung (cita previa) freigeschaltet. Die Termine können online über die Webseite des Ministeriums für Inklusion, soziale Sicherheit und Migration oder telefonisch über die Nummer 060 vereinbart werden. Erst mit einem bestätigten Termin ist die Abgabe der Unterlagen in den teilnehmenden Filialen möglich.

Die Antragsphase in den Postämtern beginnt am Montag, den 20. April, und läuft bis zum 30. Juni 2026. Landesweit beteiligen sich 371 Filialen an dem Prozess, darunter auch die Ämter in den kanarischen Städten und Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern.

Rund 1.000 speziell geschulte Mitarbeiter von Correos wurden darauf vorbereitet, die Migranten bei der Einreichung zu unterstützen und die administrativen Schritte korrekt abzuwickeln.

Bedeutung für die Gesellschaft

Laut Post-Chef Pedro Saura zeigt dieser Prozess, wie wichtig die Post als staatlicher Dienstleister für die Gesellschaft ist. Er sieht in der Regularisierung eine klare Anerkennung für den Beitrag, den Migranten zur Wirtschaft und Kultur des Landes leisten. Gerade auf den Kanaren sorge dieser Schritt für mehr soziale Sicherheit und ein stabileres Miteinander für alle Bewohner.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 15.04.2026 um 15:27

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15.4.2026 - Axt-Überfall auf Gran Canaria: Juwelier-Räuber flüchtig

Vier maskierte Täter haben einen Juwelier in El Carrizal (Gran Canaria) überfallen. Trotz Widerstand des Inhabers gelang die Flucht. Alle Details zur Fahndung!-

Ein Juweliergeschäft in El Carrizal, in der Gemeinde Ingenio auf Gran Canaria, wurde am Dienstag Ziel eines Raubüberfalls. Vier maskierte und bewaffnete Täter stürmten das Geschäft und konnten trotz der Gegenwehr des Inhabers mit einer beträchtlichen Beute flüchten.

Überfall mit Axt und Hammer

Der Vorfall ereignete sich laut Canarias7 gegen 19:30 Uhr in der Avenida Carlos V, einer der wichtigsten Geschäftsstraßen des Ortes. Laut Zeugenaussagen drangen die Täter in das Geschäft „Joyería Horacio“ ein und begannen sofort, die Vitrinen mit einem Hammer einzuschlagen. Einer der Angreifer war außerdem mit einer Axt bewaffnet.

Mit großem Mut wehrte sich der Inhaber gegen den Überfall und bot dem Axt-Räuber direkt Paroli. Sein beherztes Einschreiten verhinderte vermutlich einen noch massiveren Raubzug. Trotz der Gegenwehr schaffte es die vierköpfige Bande jedoch, eine größere Menge an Schmuck zu stehlen und damit unerkannt zu flüchten.

Geplante Flucht mit Fahrzeugwechsel

Den Ermittlern zufolge handelten die Täter sehr strukturiert. Sie kamen in einem Mietauto, das als gestohlen gemeldet war, und deponierten es nach der Tat in der Avenida de la Florida. Ein bereitstehender Zweitwagen diente daraufhin als eigentliches Fluchtfahrzeug, was den Verdacht einer organisierten Raubaktion erhärtete.

Großfahndung der Polizei

Beamte der Guardia Civil und der Lokalpolizei von Ingenio waren innerhalb kürzester Zeit am Tatort und sicherten Spuren. Die Fahndung nach den vier Verdächtigen läuft auf Hochtouren, bisher konnten jedoch keine Festnahmen vermeldet werden. Die genaue Schadenssumme steht noch nicht fest, dürfte jedoch erheblich sein.

Der Überfall hat El Carrizal unsanft aus der Ruhe gerissen. Die Sorge vor weiterer Kriminalität treibt viele Menschen in der Gemeinde ingenio um, die sich eine stärkere Polizeipräsenz wünschen. Sobald neue Details zum Stand der Fahndung oder zur Höhe des Diebesguts bekannt werden, erfahren Sie es hier im Kanaren News Magazin.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 15.04.2026 um 15:18

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15.4.2026 - Kanaren-Inflation bei 3 %: Spritpreise steigen um 11 %

Die Inflation auf den Kanaren ist im März auf 3 % gestiegen. Vor allem Kerosin und Benzin (+11 %) sowie Eier und Fleisch belasten die Haushalte. Alle Details hier!-

Die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten treffen die Verbraucher auf den Kanaren nun mit voller Härte. Im März stieg die Inflationsrate (IPC) auf dem Archipel auf 3 % im Vergleich zum Vorjahr – der stärkste Anstieg seit fast zwei Jahren. Besonders die massiv gestiegenen Treibstoffpreise wirken als Preistreiber in fast allen Lebensbereichen.

Spritpreise schießen um 11 Prozent in die Höhe

Allein im Vergleich zum Vormonat Februar verteuerten sich Kraftstoffe auf den Inseln um durchschnittlich 11 %. Im Jahresvergleich liegen Benzin und Diesel bereits knapp 10 % über den Werten von 2025. Damit übertrifft der Anstieg auf den Kanaren sogar den Landesdurchschnitt von 8,6 %. Die geografische Lage und die Abhängigkeit von Importen verstärken den Effekt der globalen Ölmarkt-Turbulenzen zusätzlich.

Lebensmittel: Eier und Fleisch über dem Durchschnitt

Neben den Energiekosten belasten vor allem Grundnahrungsmittel das Budget der Familien. Die Preise für Eier schwanken um 17,4 % nach oben, Rindfleisch verteuerte sich um 13,2 % und Geflügel um 8,2 %. Auch bei frischem Obst verzeichnen die Kanaren mit einem Plus von 4,7 % eine weitaus höhere Teuerungsrate als das Festland (0,5 %). Eine kleine Entlastung gibt es lediglich bei Ölen und Fetten, deren Preise um 8,5 % gesunken sind.

Kleidung und Schuhe ziehen an

Nicht nur an der Supermarktkasse und der Zapfsäule wird es teurer. Auch die Preise für Bekleidung und Schuhe verzeichneten im März einen deutlichen Anstieg von 6,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Innerhalb nur eines Monats stiegen die Preise in diesem Sektor sogar um 7,5 %, was den allgemeinen Trend der Teuerung unterstreicht.

Wirtschaft fordert gezielte Maßnahmen

Die Wirtschaftsverbände zeigen sich alarmiert. Der Arbeitgeberverband CEOE warnt vor der besonderen Verwundbarkeit der Inseln gegenüber externen Schocks. Durch die Insellage und die Transportkosten werde jeder Preisanstieg beim Öl auf den Kanaren „verstärkt“.

Santiago Sesé, Präsident der Handelskammer von Teneriffa, warnt außerdem vor einer Gefahr des privaten Konsums, was das lokale Handelsnetz massiv schwächen könnte. Die Wirtschaft fordert daher von der Politik spezifische Antworten, die direkt bei den Treibstoff- und Transportkosten ansetzen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 15.04.2026 um 15:13

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15.4.2026 - Schluss mit der Verschwendung: Wie der Gesetzgeber die spanische Gastronomie transformiert

Neue Regeln gegen Lebensmittelverschwendung in der Gastronomie. Alles zu Präventionsplänen, Mitnahmepflicht und Bußgeldern...
Alles zu Präventionsplänen, Mitnahmepflicht und Bußgeldern.-

Spanien – In Spanien hat eine neue Zeitrechnung für den Umgang mit Lebensmitteln begonnen. Was jahrelang als unschöne, aber tolerierte Praxis galt – nämlich das Wegwerfen von genießbaren Speisen –, ist seit diesem Jahr offiziell Geschichte. Mit dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes 1/2025 zur Vermeidung von Lebensmittelverlusten und -verschwendung rückt der Gesetzgeber die gesamte Wertschöpfungskette in die Pflicht. Besonders hart trifft, aber zugleich fordert dies die Gastronomie: Bars, Restaurants und Cafés stehen im Zentrum einer ökologischen und ökonomischen Umgestaltung.

Das Ziel dieser Gesetzgebung ist nicht nur die bloße Reduzierung von Abfallmengen. Es geht um einen tiefgreifenden kulturellen Wandel. Lebensmittel werden nicht länger als Wegwerfprodukt, sondern als wertvolle Ressource betrachtet. Die neuen Regelungen verlangen von den Akteuren Präventionspläne, fördern gezielt Spenden und stärken massiv die Rechte der Verbraucher. Wer heute in Spanien ein Restaurant besucht, ist Teil eines Systems, das Nachhaltigkeit und Rentabilität auf eine neue Stufe hebt.

Das Gesetz 1/2025: Ein Meilenstein für die Nachhaltigkeit

Das Fundament für diese Entwicklung wurde bereits im April 2025 mit der Veröffentlichung im Staatsanzeiger gelegt. Doch erst seit dem 3. April 2026 sind die meisten der darin enthaltenen Verpflichtungen für die Branche verbindlich. Damit ist die Phase der bloßen Sensibilisierung vorbei. Unternehmen müssen nun konkrete Verfahren nachweisen, um Lebensmittelverluste zu minimieren. Der spanische Staat macht deutlich, dass der Schutz von Ressourcen keine freiwillige Option mehr ist, sondern eine öffentliche Pflicht.

Das Gesetz 1/2025 ist die Antwort auf eine globale Herausforderung. In einer Welt, in der Ressourcen knapper werden und der ökologische Fußabdruck der Lebensmittelproduktion massiv ins Gewicht fällt, konnte Spanien nicht länger tatenlos zusehen. Die Verordnung zielt darauf ab, die Effizienz der gesamten Kette zu steigern – vom Erzeuger über den Handel bis hin zum Teller des Gastes. Es ist ein Aufruf zur Kreislaufwirtschaft, der sowohl den ökologischen Verstand als auch das wirtschaftliche Kalkül anspricht.

Die Prioritätenhierarchie: Ein klarer Plan gegen den Abfall

Kernstück des neuen Regelwerks ist die sogenannte Prioritätenhierarchie. Dieser Stufenplan gibt den Unternehmen genau vor, wie mit überschüssigen Lebensmitteln umzugehen ist. An oberster Stelle steht unmissverständlich die Prävention: Abfälle sollen gar nicht erst entstehen. Dies erfordert eine präzisere Planung beim Einkauf, eine optimierte Lagerung und eine sorgfältige Kalkulation in der Küche. Erst wenn sich Überschüsse trotz aller Bemühungen nicht vermeiden lassen, greift die nächste Stufe.

In der zweiten Stufe hat die Verwendung für den menschlichen Verzehr absoluten Vorrang. Hierbei spielen Spenden an soziale Organisationen, NGOs oder Tafeln eine zentrale Rolle. Das Gesetz verbietet ausdrücklich Vertragsklauseln, die solche Spenden untersagen würden. Sollten Lebensmittel nicht mehr für den direkten Verzehr geeignet sein, sieht das Gesetz die Verarbeitung zu anderen Produkten oder die Verwendung als Tierfutter vor. Erst ganz am Ende dieser Kette, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, darf die Entsorgung oder energetische Verwertung stehen.

Neue Pflichten für Gastronomen: Der Gast hat das Recht auf den Rest

Eine der sichtbarsten Änderungen für den Alltag in spanischen Restaurants ist das verbriefte Recht der Kunden, nicht verzehrte Speisen mit nach Hause zu nehmen. Was früher oft eine Frage der Höflichkeit oder des individuellen Service war, ist nun eine gesetzliche Verpflichtung. Gastronomiebetriebe müssen ihre Gäste aktiv darüber informieren, dass dieser „Restbehälter“-Service zur Verfügung steht. Damit soll die Hemmschwelle gesenkt werden, übrig gebliebene Portionen vor dem Müll zu retten.

Diese Regelung bringt jedoch auch logistische Anforderungen mit sich. Die Betriebe müssen geeignete Verpackungen bereitstellen. Diese dürfen nicht nur funktional sein, sondern müssen auch ökologischen Standards entsprechen: Sie sollen lebensmittelecht, wiederverwendbar oder zumindest leicht recycelbar sein. Insbesondere im Hinblick auf Einwegplastik verweist das neue Gesetz auf die strengen EU-Vorgaben. Ausgenommen von der Mitnahmepflicht sind lediglich spezielle Konzepte wie All-you-can-eat-Buffets, bei denen die Speisenmengen nicht pro Gast portioniert werden.

Präventionspläne: Strategisches Management hinter den Kulissen

Während der Gast meist nur die Verpackung am Ende des Essens wahrnimmt, findet der eigentliche Aufwand für die Gastronomen hinter verschlossenen Türen statt. Das Gesetz fordert von den betroffenen Betrieben die Erstellung und Umsetzung eines detaillierten Präventionsplans. In diesem Dokument muss genau dargelegt werden, wie die Prioritätenhierarchie im individuellen Betriebsalltag angewendet wird. Es ist quasi ein Fahrplan für die Abfallvermeidung, der regelmäßig überprüft werden muss.

Ein solcher Plan betrifft nahezu alle Bereiche eines Restaurants. Angefangen beim strategischen Einkauf über die präzise Kostenaufschlüsselung bis hin zur Gestaltung der Speisekarte. Gastronomen müssen sich fragen: Sind die Portionen zu groß? Gibt es zu viele Gerichte auf der Karte, die selten bestellt werden und deren Zutaten daher oft verderben? Auch wenn das Gesetz keine halben Portionen vorschreibt, regt es doch massiv dazu an, solche Optionen aus betriebswirtschaftlicher und ökologischer Sicht in Betracht zu ziehen.

Ausnahmen und Sonderregelungen: Wer ist betroffen?

Nicht jeder kleine Kiosk oder jede Eckkneipe unterliegt denselben strengen Dokumentationspflichten. Das Gesetz 1/2025 sieht gewisse Erleichterungen für Kleinstunternehmen und kleinere Gastronomiebetriebe vor. Konkret sind Betriebe bis zu einer Fläche von 1.300 Quadratmetern von bestimmten administrativen Pflichten des Artikels 6 befreit. Diese Flächenberechnung bezieht sich dabei auf den Bereich, der dem Gast zur Verfügung steht – also Speisesäle und Barbereiche. Küche und Lagerräume zählen hier nicht mit.

Wichtig ist jedoch: Diese Befreiung gilt nicht, wenn mehrere Betriebe unter derselben Steuernummer (CIF) geführt werden und in der Summe die Flächengrenze überschreiten. Zudem bedeutet die Befreiung von formellen Plänen nicht, dass diese Betriebe vom Kulturwandel ausgenommen sind. Die Pflicht, Kunden über die Mitnahme von Resten zu informieren, gilt beispielsweise für alle. Der allgemeine Rahmen der Prioritätenhierarchie bleibt als Leitlinie für die gesamte Branche bestehen, unabhängig von der Größe des jeweiligen Hauses.

Sanktionen: Wenn das Gesetz missachtet wird

Um der neuen Verordnung den nötigen Nachdruck zu verleihen, sieht der spanische Gesetzgeber empfindliche Strafen bei Nichteinhaltung vor. Die Verstöße werden in drei Kategorien unterteilt: geringfügig, schwer und sehr schwer. Bereits geringfügige Verstöße, wie etwa die Missachtung der Prioritätenhierarchie ohne ausreichende Begründung, können mit Verwarnungen oder Bußgeldern von bis zu 2.000 € geahndet werden. Das zeigt, dass der Staat die Umsetzung des Gesetzes sehr ernst nimmt.

Deutlich teurer wird es bei schweren Verstößen. Das Fehlen des vorgeschriebenen Präventionsplans fällt beispielsweise in diese Kategorie und kann mit Geldstrafen zwischen 2.001 € und 60.000 € bestraft werden. Bei wiederholten schweren Vergehen oder besonders massiven Verstößen gegen die Grundprinzipien des Gesetzes drohen Strafen von bis zu 500.000 €. Was früher als nachlässige Organisation durchging, wird heute als ordnungswidriges Verhalten gewertet, das den Ruf und die finanzielle Existenz eines Betriebes gefährden kann.

Kontrolle und Überwachung: Ein systematischer Ansatz

Damit das Gesetz nicht zum „Papiertiger“ wird, wurde ein umfassendes Kontrollsystem etabliert. Das Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung ist verpflichtet, einen nationalen Plan zur Kontrolle von Lebensmittelverlusten zu verabschieden. Dieser Plan wird mindestens alle vier Jahre überprüft und gibt den zuständigen Behörden klare Inspektionsziele vor. Die Kontrollen finden systematisch und an allen Orten statt, an denen Lebensmittel produziert, verarbeitet oder verkauft werden.

Die Inspektoren haben weitreichende Befugnisse. Sie können zu jeder Zeit und an jedem Ort eingreifen, an dem Lebensmittel im Umlauf sind. Dabei geht es nicht nur um die Suche nach Abfall, sondern um die Überprüfung der gesamten Rückverfolgbarkeit. Ein Jahresbericht wird zudem die Ergebnisse der Kontrollen und die tatsächliche Abfallmenge dokumentieren. Damit rückt der Kampf gegen die Verschwendung in eine ähnliche Kategorie wie die Lebensmittelsicherheit: Es ist eine kontrollierte, dokumentierte und sanktionierte Daueraufgabe für alle Marktteilnehmer.

Der europäische Kontext: Spanien als Teil einer großen Bewegung

Spanien steht mit seinem Gesetz 1/2025 keineswegs allein da. Die Europäische Union hat den Kampf gegen Lebensmittelabfälle zu einer ihrer Prioritäten im Rahmen des „Green Deal“ gemacht. Die überarbeitete Abfallrichtlinie setzt ambitionierte Ziele: Bis zum Jahr 2030 soll die Verschwendung im Einzelhandel und beim Verbraucher (einschließlich der Gastronomie) um 30 % pro Kopf reduziert werden. In der Verarbeitung und Herstellung wird eine Reduktion um 10 % angestrebt.

Die Europäische Kommission betont immer wieder, dass diese Ziele nur durch massive Verhaltensänderungen und Innovationen erreicht werden können. Die spanische Gesetzgebung ist somit ein notwendiger Schritt, um die europäischen Verpflichtungen zu erfüllen. Auch beim Thema Verpackungen gibt Brüssel die Richtung vor: Die EU-Verordnung über Verpackungsabfälle fördert wiederverwendbare Lösungen und schränkt Einwegkunststoffe immer weiter ein. Spanien setzt diese Leitplanken nun konsequent in nationales Recht um und übernimmt damit eine Vorreiterrolle in Südeuropa.

Internationale Vorbilder: Frankreich, Italien und Deutschland

Beim Entwurf des Gesetzes 1/2025 hat Spanien auch über die Grenzen geschaut. Frankreich gilt oft als Pionier und hat bereits seit 2016 mit dem Garot-Gesetz strenge Regeln gegen die Verschwendung eingeführt. Dort wurde das System über Jahre hinweg verfeinert und auf immer mehr Akteure ausgeweitet. In Frankreich ist der Kampf gegen den Abfall mittlerweile eine feste Säule der staatlichen Nachhaltigkeitspolitik, die weit über punktuelle Verbote hinausgeht.

Italien verfolgt mit dem sogenannten Gadda-Gesetz einen eher anreizorientierten Ansatz. Hier liegt der Fokus stark darauf, Spenden für wohltätige Zwecke durch steuerliche Vorteile und den Abbau bürokratischer Hürden zu erleichtern. Deutschland hingegen setzt auf eine nationale Strategie, die stark auf den Dialog zwischen den Branchen und freiwillige Zielvereinbarungen setzt. Spanien kombiniert nun Elemente dieser Modelle: Es nutzt den verpflichtenden Charakter des französischen Modells, integriert die Spendenförderung des italienischen Ansatzes und strebt die strategische Tiefe Deutschlands an.

Unterstützung für die Branche: Plattformen und Hilfsmittel

Die Umstellung auf die neuen Regeln stellt viele Gastronomen vor große Herausforderungen. Um diesen Prozess zu erleichtern, haben Verbände und private Anbieter verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten geschaffen. Der nationale Gaststättenverband Hostelería de España hat beispielsweise ein digitales Portal ins Leben gerufen, das Betrieben als Leitfaden dient. Dort finden Unternehmer Vorlagen für Präventionspläne, Spendenvereinbarungen und Informationsmaterial für Gäste.

Neben den Verbänden haben sich spezialisierte Dienstleister wie Phenix oder Too Good To Go etabliert. Diese Plattformen helfen Gastronomen dabei, überschüssige Lebensmittel effizient zu verwerten. Während Phenix oft im Bereich der Logistik und Spendenabwicklung unterstützt, ermöglicht Too Good To Go den direkten Verkauf von „Überraschungstüten“ mit Resten an Endverbraucher zu reduzierten Preisen. Solche Lösungen wandeln potenzielle Abfälle in zusätzliche Einnahmen um und helfen gleichzeitig dabei, die gesetzlichen Anforderungen ohne großen Mehraufwand zu erfüllen.

Künstliche Intelligenz im Kampf gegen Lebensmittelabfall

Ein besonders spannender Trend ist der Einsatz von modernster Technologie in der Küche. Künstliche Intelligenz (KI) wird zum wichtigsten Verbündeten für Küchenchefs, die ihren Abfall drastisch reduzieren wollen. Systeme von Unternehmen wie Orbisk oder KITRO nutzen Bilderkennung und Waagen, um genau zu protokollieren, was im Müll landet. Jedes Gramm Abfall wird erfasst und analysiert: War es der Rest vom Teller des Gastes oder wurde bereits bei der Zubereitung zu viel weggeworfen?

Diese Daten liefern wertvolle Erkenntnisse für das Management. Wenn die Analyse beispielsweise zeigt, dass jeden Dienstag große Mengen einer bestimmten Beilage unberührt zurückkommen, kann die Küche sofort reagieren und die Portionen oder das Rezept anpassen. KI macht das, was früher auf Intuition basierte, messbar und steuerbar. In Großküchen und bei Buffets führt dieser datenbasierte Ansatz oft zu einer Reduzierung des Abfalls um bis zu 50 %. Damit wird Technologie zum entscheidenden Faktor für die Rentabilität.

Wirtschaftlichkeit und Ethik: Ein Gewinn für alle

Das Gesetz 1/2025 wird oft als ökologische Zwangsmaßnahme wahrgenommen, doch bei genauerer Betrachtung ist es vor allem ein Gesetz für mehr Wirtschaftlichkeit. Jedes Lebensmittel, das weggeworfen wird, stellt einen direkten finanziellen Verlust dar. In die Kosten fließen nicht nur der Einkaufspreis ein, sondern auch die Kosten für Transport, Kühlung, Lagerung und die Arbeitszeit für die Zubereitung. Abfallreduzierung ist somit eine der effektivsten Methoden zur Steigerung der Gewinnmarge.

Zudem spielt der Ruf eines Unternehmens in der heutigen Zeit eine entscheidende Rolle. Gäste legen immer mehr Wert darauf, wo und wie sie essen. Ein Restaurant, das aktiv gegen Verschwendung vorgeht und dies transparent kommuniziert, gewinnt an Attraktivität. Nachhaltigkeit ist längst kein reines Marketing-Schlagwort mehr, sondern eine Erwartungshaltung der modernen Gesellschaft. Wer das Gesetz nicht als Belastung, sondern als Chance zur Optimierung begreift, wird langfristig zu den Gewinnern dieses tiefgreifenden Wandels gehören.

Fazit: Der Beginn einer neuen Ära

Das Inkrafttreten der vollen Verpflichtungen des Gesetzes 1/2025 markiert einen Wendepunkt für die spanische Lebensmittelkette. Die Zeiten, in denen Tonnen von Lebensmitteln achtlos entsorgt wurden, sind vorbei. Mit der Kombination aus gesetzlichem Zwang, technologischer Innovation und einem neuen Bewusstsein bei Verbrauchern und Unternehmern steuert Spanien auf eine nachhaltigere Zukunft zu. Der „Restbehälter“ auf dem Tisch ist dabei nur das äußere Zeichen einer Revolution, die in den Köpfen und Küchen des Landes stattfindet.

Es wird sicherlich Zeit brauchen, bis sich alle Prozesse eingespielt haben und die neuen Strukturen vollständig etabliert sind. Doch der Weg ist unumkehrbar. Die Gastronomie von morgen ist kreislauforientiert, datengesteuert und sozial verantwortlich. Das Gesetz 1/2025 liefert dafür den notwendigen Rahmen. Es fordert Disziplin und Umdenken, bietet aber im Gegenzug die Chance auf effizientere Betriebe, zufriedenere Kunden und einen respektvolleren Umgang mit unseren lebenswichtigen Ressourcen. – TF-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 15.04.2026 um 14:54

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15.4.2026 - Kanaren-Flugverkehr schwächelt zum Ende des Quartals

Nach vier Jahren Wachstum verzeichnen die Kanaren im März erstmals weniger Flüge und Passagiere. Der Krieg im Nahen Osten hinterlässt Spuren im Tourismus.
Flugverkehr sinkt: Nur Gran Canaria entkommt dem Abwärtstrend.-

Die Erfolgssträhne im Luftverkehr der Kanaren ist gerissen. Zum ersten Mal seit 2022 gab es im März wieder ein Minus bei den Flug- und Passagierzahlen. Fachleute sehen einen klaren Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten. Die angespannte Weltlage sorgt dafür, dass viele Urlauber vorsichtiger werden, was die Nachfrage in der eigentlich starken Frühlingssaison deutlich dämpft.

Flugbewegungen: Kanaren als einzige Region im Minus

Laut aktuellen Daten von Enaire wurden im März insgesamt 39.517 Flüge über das Kontrollzentrum der Kanaren abgewickelt, was einem Rückgang von 1,1 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders deutlich sanken die internationalen Flugbewegungen mit einem Minus von 3,4 %. Bemerkenswert ist, dass das kanarische Kontrollzentrum das einzige in ganz Spanien war, das im März einen operativen Eintrag verzeichnete.

40.000 Passagiere weniger im März

Auch bei den Passagierzahlen spiegelt sich dieser Trend wider. Mit 5.018.261 Reisenden bewegten sich im März rund 40.000 Menschen weniger über die Inselflughäfen als im Vorjahresmonat (-0,9 %). Zum Vergleich. In den Jahren 2023 und 2024 lagen die Zuwachsraten im März noch im zweistelligen Bereich. Die aktuelle Entwicklung deutet auf eine deutliche Abkühlung des Marktes hin.

Gran Canaria als einsamer Spitzenreiter

Ein Blick auf die einzelnen Flughäfen zeigt ein geteiltes Bild. Einzig der Flughafen von Gran Canaria konnte sich dem Abwärtstrend entziehen und steigerte seine Passagierzahlen leicht um 0,6 % auf knapp 1,5 Millionen. Alle anderen Inseln verzeichneten teilweise deutliche Einbußen:

- Teneriffa Süd: -0,4 %
- Lanzarote: -0,6 %
- Fuerteventura: -2,8 %
- Teneriffa Nord: -1,7 %
- La Palma: -9,2 %
- El Hierro: -5,2 %
- La Gomera: -7,9 %

Die Quartalsbilanz bleibt durch Überflüge stabil

Trotz der schwachen Märzzahlen schließt das erste Quartal (Januar bis März) insgesamt noch mit einem minimalen Plus von 0,5 % bei den Flugbewegungen ab. Dies liegt jedoch ausschließlich an einem massiven Anstieg der Überflüge (Maschinen, die den kanarischen Luftraum abfragen, ohne zu landen), die um 14,1 % zunahmen. Für den Tourismussektor der Inseln bleibt die Lage jedoch angespannt, da das Kerngeschäft – die Landungen von Urlaubern – unter Druck gerät.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 15.04.2026 um 06:42

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15.4.2026 - Teneriffas bester Käse: Die Gewinner des „Pinolere“ 2026

Wer macht den besten Käse auf Teneriffa? Entdecken Sie alle Gewinner des XIII. Pinolere-Wettbewerbs – vom Gold-Sieger aus Adeje bis zu innovativen Bio-Käsen.-

Die Qualität der Käsesorten Teneriffas hat bei der 13. Ausgabe des Inselwettbewerbs „Pinolere 2026“ erneut ihr außergewöhnliches Niveau unter Beweis gestellt. Am 10. April vergab die Fachjury in der traditionsreichen Casa del Vino in El Sauzal Spitzenpreise an Käsereien, die Tradition und Innovationsgeist meisterhaft verbinden.

Valentín González, Inselrat für den Primärsektor, betonte bei der Preisverleihung: „Diese Auszeichnungen sind eine Anerkennung der täglichen Anstrengungen unserer Viehzüchter- und Käseherstellungsfamilien. Unsere Viehzucht besitzt ein enormes gastronomisches Potenzial und ist ein Maßstab für Nachhaltigkeit.“

Die großen Sieger: Montesdeoca und La Florida

Der strahlende Gewinner des Wettbewerbs ist der gereifte Ziegenkäse mit Gofio-Überzug der Quesería Montesdeoca aus Adeje, der die „Große Goldmedaille“ – die höchste Auszeichnung des Tages – erhielt. Der prestigeträchtige „Pedro-Molina-Ramos-Preis“ für den besten Frischkäse der Insel sicherte sich die Quesería La Florida aus La Laguna.

Innovation und Vielfalt: Die Kategoriesieger

In der Kategorie der nicht-traditionellen Käsesorten siegte die Quesería Granja Ara (Santa Úrsula) mit ihrem Ziegen-Rohmilchkäse „El Minero“, der durch einen Ascheüberzug besticht. Die Quesería Pinolere wurde für ihren kreativen roten Kaktusfeigenkäse mit Bronze ausgezeichnet.

Bei den Käsen aus pasteurisierter Milch feierte die Käserei El Isorano (Guía de Isora) einen historischen Erfolg und räumte gleich drei Goldmedaillen ab (Frischkäse, Paprika-Halbgereift und Gofio-Gereift). Auch die Käserei JG Meneses (El Tanque) sicherte sich Gold für ihren Frischkäse.

In der Rubrik Rohmilchkäse dominierte La Florida mit den frischen und geräucherten Varianten. Weitere Goldmedaillen gingen an:

- Abuelo Manuel (Santa Cruz): Gold für halbgereiften Paprikakäse.
- Quesería Pinolere (La Orotava): Erster Platz für geräucherten Käse.
- Aborigine Cheese Factory (Arafo): Gold für biologischen Rohmilchkäse.

Sonderpreise für Markenimage

Neben dem Geschmack wurde auch der kommerzielle Auftritt gewürdigt. Der Preis für das „Beste Markenimage“ geht in diesem Jahr an Qosos Majuca aus Arico. Damit unterstreicht der Wettbewerb die wachsende Bedeutung von Marketing und Präsentation für die handwerklichen Betriebe der Insel.

Mit der 13. Ausgabe festigt Pinolere seinen Ruf als wichtigste Branchenveranstaltung der Kanaren und leistet einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt der ländlichen Wirtschaft und der einzigartigen Kulturlandschaft Teneriffas.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 15.04.2026 um 06:37

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15.4.2026 - Startschuss für 168 neue Sozialwohnungen in Las Palmas

168 neue Sozialwohnungen für Las Palmas: Die Regierung vergibt den Bauauftrag für über 32 Millionen Euro im Viertel Casablanca III. Erfahren Sie hier alle Details!-

Ein wichtiger Schritt zur Entlastung des Wohnungsmarktes in der Inselhauptstadt ist getan: Die kanarische Regierung hat den Bau von 168 neuen Sozialwohnungen in Las Palmas de Gran Canaria vorläufig vergeben. Das Großprojekt im Viertel Casablanca III ist Teil der Strategie, den öffentlichen Wohnungsbestand massiv zu erweitern.

32,2 Millionen Euro für bezahlbaren Wohnraum

Die Vergabe erfolgte durch die öffentliche Gesellschaft VISOCAN an das Unternehmen „Bilba Construcción e Infraestructuras SLU“. Das Budget für die Umsetzung beläuft sich auf insgesamt 32.231.892 Euro. Das Bauvorhaben umfasst neben den 168 Wohneinheiten auch den Bau von Garagen, Lagerräumen und Gewerbeflächen, um eine integrierte Infrastruktur im Viertel zu schaffen.

Standort: Casablanca III

Das Projekt wird auf einem Grundstück von über 11.200 Quadratmetern im Bereich Casablanca III realisiert, unmittelbar angrenzend an das Viertel La Paterna. Dieser Standort wurde bewusst gewählt, um die bestehende Wohnbebauung sinnvoll zu ergänzen und modernen, würdigen Wohnraum in einer gut angebundenen Lage zu schaffen.

Kampf gegen die Wohnungsnot

Wie Pablo Rodríguez, Minister für öffentliches Arbeiten und Wohnungsbau, mitteilte, unterstreicht diese Maßnahme das Engagement der Regierung, auf die hohe Nachfrage nach gefördertem Wohnraum zu reagieren. Ziel sei es, den Bürgern den Zugang zu angemessenem Wohnraum zu erleichtern und den sozialen Zusammenhalt in der Hauptstadt Gran Canarias zu stärken.

Das Bauprojekt ist ein zentraler Meilenstein der aktuellen Regierung, um die angespannte Lage auf dem Immobilienmarkt der Kanarischen Inseln entschlossen anzugehen und neuen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 15.04.2026 um 06:32

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15.4.2026 - Bergrettung nach Sturz in Vallehermoso auf La Gomera

Ein 55-jähriger Wanderer musste in Epina auf La Gomera nach einem Sturz per Trage und Hubschrauber gerettet werden. Alle Details zum Einsatz der Rettungskräfte!-

Ein Wanderunfall in der Gegend von Epina auf La Gomera hat einen großangelegten Rettungseinsatz ausgelöst. Der 55-jähriger Mann stürzte so unglücklich auf einen Wanderweg in der Gemeinde Vallehermoso, dass er seine Tour nicht mehr aus eigener Kraft bewältigen konnte.

Hubschrauber-Rettung im schwierigen Gelände

Das Rettungszentrum der Kanaren wurde gegen 15:34 Uhr über den Sturz informiert. Aufgrund der Lage des Verunglückten im unwegsamen Gelände von Epina wurde umgehend ein Hubschrauber der kanarischen Regierung aktiviert. Parallel dazu machten sich Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Valle Gran Rey auf den Weg zur Unfallstelle.

Koordinierte Evakuierung per Trage

Durch den schnellen Einsatz von Feuerwehr und Hubschrauber-Crew erhielt der verunglückte Wanderer direkt vor Ort medizinische Hilfe. Anschließend wurde er per Trage aus dem unwegsamen Gelände zu einem Punkt transportiert, an dem ein SUC-Rettungsteam die weitere medizinische Versorgung des 55-Jährigen übernahm.

Transport ins Krankenhaus

Laut ersten Informationen des medizinischen Dienstes erlitt der Mann ein mittelschweres Trauma an einem Bein. Er wurde zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus „Nuestra Señora de Guadalupe“ in San Sebastián de La Gomera transportiert.

Dieser Vorfall erinnert erneut an die Wichtigkeit einer guten Ausrüstung und Vorsicht beim Wandern auf den teilweise anspruchsvollen Pfaden der Insel. Das Kanaren News Magazin wünscht dem Verunglückten eine schnelle und vollständige Genesung.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 15.04.2026 um 06:28

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14.4.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Energieversorgung auf Gran Canaria stabil – Tourismus vorerst nicht gefährdet
Gran Canaria festigt seine Rolle als wichtiges Energiezentrum im Süden der Kanaren. Während Teneriffa beim Flugtreibstoff (Kerosin) führend ist, setzt Gran Canaria stärker auf schwere Brennstoffe: Mit rund 74.695 Einheiten Benzin und 43.726 Einheiten Diesel verfügt die Insel über die größten Reserven in diesen Bereichen im Archipel.

Über den Knotenpunkt Las Palmas werden zudem rund 28.600 Einheiten Kerosin gelagert – ausreichend, um den intensiven Flugverkehr und den Tourismus im Süden, insbesondere in Maspalomas und San Bartolomé de Tirajana, zu sichern. Insgesamt unterstreicht die breite Aufstellung die Energiesicherheit der Insel.

Unsicherheit durch internationalen Konflikt
Der anhaltende Konflikt im Iran sorgt jedoch für neue Unsicherheiten. Die spanische Regierung sieht aktuell keine kurzfristige Gefahr für den Tourismus oder die Treibstoffversorgung, warnt aber vor möglichen Problemen auf längere Sicht, insbesondere bei der Verfügbarkeit von Kerosin.

Ein Vorteil für Spanien ist die starke eigene Raffinerie-Infrastruktur, die eine weitgehende Verarbeitung von Rohöl im Inland ermöglicht. Dennoch könnten steigende Rohölpreise und Störungen globaler Lieferketten indirekte Auswirkungen haben – etwa auf internationale Flugverbindungen.

Die Energieversorgung auf Gran Canaria gilt derzeit als stabil und gut abgesichert. Dennoch beobachten Behörden die Lage genau, da globale Entwicklungen künftig auch den Tourismus beeinflussen könnten.

Günstigste Spritpreise der Kanaren auf Gran Canaria
Die aktuell günstigste Super 95 in der Provinz Las Palmas gibt es in Las Palmas de Gran Canaria an der Tankstelle H2EXAGON Las Torres für 1,320 €/Liter. Ähnlich günstig ist eine Station in Ingenio.

Beim Diesel liegt ebenfalls Las Palmas de Gran Canaria vorn: Hier kostet der Liter bei Plenergy 1,469 €, dicht gefolgt von Petroprix zum gleichen Preis.
Die günstigste Super 98 ist ebenfalls auf Gran Canaria erhältlich, unter anderem bei Santana Domínguez für 1,340 €/Liter.

Immobilienpreise steigen weiter
Die Preise für gebrauchte Wohnungen in Las Palmas sind im ersten Quartal um 2,8 % gestiegen. Damit gehört die Provinz zu den Regionen mit dem stärksten Anstieg in Spanien. Auf den Kanaren liegt der Durchschnittspreis inzwischen bei rund 3.269 €/m² und damit deutlich über dem Landeswert. Experten sehen weiterhin steigende Preise aufgrund hoher Nachfrage und knappen Angebots.

Aufräumarbeiten im Barranco de Arguineguín
Nach den Schäden durch den Sturm „Therese“ laufen die Aufräum- und Bauarbeiten auf Hochtouren. Eine wichtige Straße (GC-505) wurde bereits wieder geöffnet. Derzeit wird eine provisorische Zufahrt im Barranco gebaut, um Schäden zu beseitigen. Weitere Maßnahmen sind geplant, darunter Reparaturen an Straßen und Infrastruktur. Die vollständige Wiederherstellung des Gebiets ist bis Herbst vorgesehen.

UD Las Palmas kämpft um Aufstieg
Die UD Las Palmas steht vor entscheidenden Heimspielen im Estadio de Gran Canaria. Ziel ist es, die letzten drei Heimpartien zu gewinnen und die Playoff-Plätze zu erreichen. Mit durchschnittlich rund 18.500 Zuschauern bleibt die Auslastung jedoch hinter anderen Stadien der Liga zurück. Für den Saisonendspurt hofft der Club auf deutlich mehr Unterstützung von den Fans.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 14.04.2026 um 16:01

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14.4.2026 - Kanaren erwarten Sommer-Feeling: 31 Grad im Anflug

Gute Nachrichten für die Kanaren: Die Wind- und Wellenwarnungen sind aufgehoben. Ab Freitag klettern die Temperaturen auf über 30 Grad. Alle Wetter-Infos hier!-

Aufatmen auf den Kanaren: Nach den stürmischen Tagen der letzten Zeit konnten am heutigen Dienstag alle Warnungen vor Winden und hohem Wellengang deaktiviert werden. Doch die Ruhe ist nur die Vorbereitung auf den nächsten Wetter-Umschwung – diesmal in Richtung Sommer.

Dienstag: Beruhigung mit gelegentlichen Böen

Am heutigen 14. April zeigt sich das Wetter auf dem Archipel deutlich versöhnlicher. Zwar gibt es an den typischen Südost- und Nordwesthängen der gebirgigen Inseln sowie auf Lanzarote noch die Möglichkeit stärkerer Windböen, doch die gefährlichen Spitzenwerte sind abgeklungen. Während es auf den östlichen Inseln am Nachmittag aufklart, bleibt es im Norden der restlichen Inseln teils bewölkt. Die Temperaturen an den Küsten bleiben konstant, steigen aber in den Bergen bereits leicht an.

Ab Freitag: Sommer-Feeling mit bis zu 31 Grad

Wer sich nach Sonne und Strand sehnt, darf sich auf das kommende Wochenende freuen. Ab Freitag wird es auf allen Inseln spürbar heißer. Warme Luftmassen sorgen für einen deutlichen Temperatursprung, bei dem an vielen Stellen die 30-Grad-Marke geknackt wird. In einigen Regionen werden sogar Spitzenwerte von bis zu 31 Grad erwartet.

Laut der Vorhersage wird dieser Sommer-Feeling voraussichtlich von Freitag bis zum darauffolgenden Dienstag (21. April) anhalten. Es erwartet uns auch eine längere Phase mit strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Bedingungen auf dem gesamten Archipel.

Sicherheitshinweis: Flaggen am Strand beachten

Trotz Sommer-Feeling und Entwarnung beim Wind bleibt Vorsicht an den Küsten oberstes Gebot. Das Kanaren News Magazin empfiehlt dringend, die Strandflaggen zu beachten, da Unterströmungen auch bei schönem Wetter lebensgefährlich sein können. Gehen Sie kein Risiko ein und genießen Sie das Badewetter verantwortungsbewusst. Über alle weiteren Wetter-Updates halten wir Sie hier auf dem Laufenden.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 14.04.2026 um 15:56

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14.4.2026 - EU-Asylreform: Kanaren wollen kein „EU-Gefängnis“ sein

Die kanarische Regierung fürchtet, dass der neue EU-Migrationspakt die Inseln in ein dauerhaftes Abschiebezentrum verwandelt. Alle Hintergründe zur Kritik hier!-

Die Anwendung des neuen europäischen Pakts über Migration und Asyl, der am 12. Juni in Kraft tritt, sorgt auf den Kanaren für massive Unruhe. Die Regionalregierung und soziale Organisationen befürchten, dass der Archipel durch die neue Gesetzgebung in ein dauerhaftes Auffanglager oder gar ein „Gefängnis“ für Migranten verwandelt wird, dem der Weg auf das europäische Festland versperrt bleibt.

Regierung fordert Klarheit von Madrid

Kein Sackbahnhof für Europa: Mit diesen deutlichen Worten warnte Ministerin Candelaria Delgado am Montag vor den Folgen des neuen EU-Pakts. Sie forderte von Madrid eine lückenlose Aufklärung darüber, was die neuen Regeln für die Kanaren bedeuten. Für die Inselregierung steht fest: Die Interessen der Bewohner und die Kapazitäten des Archipels dürfen nicht zugunsten einer EU-Abschottungspolitik geopfert werden.

Angst vor dauerhafter Inhaftierung

Besonders kritisch wird die geplante „Erstaufnahme“ und Prüfung von Asylanträgen direkt an den Außengrenzen gesehen. Bisher wurden Migranten nach einer ersten Versorgung auf den Inseln meist zeitnah auf das Festland weitergeleitet. Juan Carlos Lorenzo, Koordinator der Flüchtlingshilfe CEAR auf den Kanaren, warnt jedoch davor, dass unter dem Pakt Menschen ohne Asylanspruch bis zu ihrer Abschiebung auf den Inseln festgehalten werden könnten. Da Rückführungen in die Herkunftsländer oft Monate dauern oder ganz scheitern, drohen die Kanaren zu einem riesigen Warteraum unter freiem Himmel zu werden.

Kritik an Abschiebungen in Drittstaaten

Besonders besorgniserregend ist die Aussicht, dass Schutzsuchende in Drittländer abgeschoben werden könnten, mit denen sie nichts verbindet. In vielen dieser Gebiete ist die Einhaltung der Menschenrechte höchst zweifelhaft. Kritiker warnen davor, dass Europa sich seiner moralischen Pflicht entzieht und den Flüchtlingsschutz lediglich als logistisches Problem behandelt, das fernab der eigenen Grenzen gelöst werden soll.

Transfer von Minderjährigen geht weiter

Trotz der Unsicherheit über den neuen Pakt betonte Ministerin Delgado, dass die Verteilung unbegleiteter minderjähriger Migranten von den Kanaren auf andere spanische Regionen wie geplant fortgesetzt wird. Derzeit befinden sich jedoch noch einige Dossiers in der Bearbeitung, da ein neues Dekret zur Regelung dieser Transfers in Vorbereitung ist. Sobald die rechtlichen Hürden überwunden sind, sollen weitere Minderjährige umgesiedelt werden, um hiesige Kapazitäten zu entlasten.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 14.04.2026 um 15:50

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14.4.2026 - Millionen-Urteil: James Rodríguez gewinnt jahrelangen Steuerstreit gegen Spanien.

Rechtssieg für James Rodríguez im Zusammenhang mit dem Ley Beckham und dem Missbrauch des Finanzamtes: Spanisches Gericht ordnet Millionen-Rückzahlung an! Besonders wichtig auch für digitale Nomaden!-

Madrid – Der kolumbianische Fußballstar James Rodríguez, der derzeit in der US-amerikanischen MLS für den Minnesota United FC aufläuft, kann einen bedeutenden juristischen Erfolg verbuchen. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit der spanischen Steuerbehörde hat die Verwaltungskammer des Nationalgerichts in Madrid nun zugunsten des Mittelfeldspielers entschieden. Das Urteil markiert das Ende einer kostspieligen Auseinandersetzung, die James ursprünglich mehr als drei Millionen Euro gekostet hatte.

Der Kern des Konflikts lag im Jahr 2014 – ein entscheidendes Jahr in der Karriere des Kolumbianers, in dem er nach einer glänzenden Weltmeisterschaft vom AS Monaco zum Weltclub Real Madrid wechselte. Die spanischen Finanzbehörden warfen ihm vor, in diesem Zeitraum Steuern hinterzogen zu haben. Sie argumentierten, James sei bereits das gesamte Jahr 2014 in Spanien steuerpflichtig gewesen.

Der Streitpunkt: Wo schlug das finanzielle Herz?
In Spanien gilt man als steuerlich ansässig, wenn man sich mehr als 183 Tage im Land aufhält oder wenn sich dort der Schwerpunkt der wirtschaftlichen Interessen befindet. Genau hier setzte die Argumentation der Steuerbehörde an: Da James im Sommer 2014 bei Real Madrid unterschrieb und dort ein Gehalt von rund 4,3 Millionen Euro bezog, sahen die Beamten seinen Lebensmittelpunkt in Spanien.

Zusätzlich flossen beachtliche Summen über seine Firma Kenalton Assets Ltd. ein – allein 11 Millionen Euro aus Bildrechten. Demgegenüber standen die Einkünfte aus seiner Zeit in Monaco im ersten Halbjahr, die sich auf etwa 2,2 Millionen Euro beliefen. Für die Behörden war die Sache klar: Wer mehr Geld in Spanien verdient, muss dort auch für das gesamte Jahr Steuern zahlen. James wehrte sich jedoch vehement gegen diese Einstufung.

Gericht bestätigt: Monaco war der rechtmäßige Wohnsitz

Das Nationalgericht folgte nun der Argumentation von James und seinem Verteidigungsteam. Der entscheidende Beweis war eine Bescheinigung der monegassischen Behörden. Diese belegte schwarz auf weiß, dass sich der Fußballer vom 1. Juli 2013 bis zum 21. Juli 2014 dauerhaft im Fürstentum Monaco aufgehalten hatte.

Insgesamt konnte James nachweisen, dass er im Jahr 2014 mindestens 202 Tage in Monaco verbrachte – deutlich mehr als die kritische Grenze von 183 Tagen. Dass die Steuerbehörde diese Dokumente zunächst ablehnte, weil sie von der Polizei und nicht direkt vom Finanzamt in Monaco stammten, ließen die Richter nicht gelten. Für das Gericht war der Nachweis der physischen Anwesenheit zweifelsfrei erbracht.

Ein weiterer wichtiger Punkt des Urteils betrifft die Zeit, die James mit der kolumbianischen Nationalmannschaft verbrachte. Die spanischen Ankläger hatten versucht, Reisen zur Weltmeisterschaft nach Brasilien oder Trainingslager als „Fehlzeiten“ zu werten, die seinen Status in Monaco schwächen sollten. Das Gericht wies dies als „irrelevant“ zurück. Die Richter betonten, dass James bis zu seiner Vertragsunterzeichnung in Madrid am 22. Juli keinerlei persönliche oder finanzielle Verbindung zu Spanien hatte. Sporadische Aufenthalte für Urlaub oder Training änderten nichts an seiner klaren Absicht, bis zum Vereinswechsel in seinem damaligen Wohnort Monaco zu bleiben.

Ein klarer Sieg für die Verteidigung
Durch das aktuelle Urteil werden alle vorherigen Bescheide des Zentralen Wirtschafts- und Verwaltungsgerichts (TEAC) vom Oktober 2020 aufgehoben. Sämtliche verhängten Strafen und Steuernachforderungen sind damit hinfällig. Die Steuerbehörde wurde dazu verpflichtet, dem Fußballer den Betrag von über drei Millionen Euro zurückzuerstatten.

Für James Rodríguez bedeutet dieser Richterspruch nicht nur eine finanzielle Entlastung, sondern vor allem eine moralische Rehabilitation. Es zeigt sich einmal mehr, dass auch prominente Sportler im Visier der strengen spanischen Finanzbehörden erfolgreich für ihr Recht kämpfen können, wenn die Beweislage derart eindeutig ist.

Warum berichten wir darüber?
Die spanischen Steuerbehörden und auch die Sozialversicherung (Seguridad Social) haben in diesem Land gewisse Sonderechte, die von beiden Behörden auch immer wieder missbraucht werden. Eines dieser Rechte ist, dass das von den Behörden Festgelegte als juristisch 100 % korrekt gilt, bis ein richtiges Gericht etwas anderes entschieden hat.

Es ist als eine Umkehrung der klassischen Aussage „Im Zweifel für den Angeklagten“. Beide Behörden müssen nichts nachweisen und können alles ablehnen. Trotzdem bleiben Bescheide, die von den Behörden erstellt wurden, rechtskräftig und können sogar zur Zwangsvollstreckung genutzt werden. So können ganze Leben negativ beeinflusst werden, Bankkonten werden gesperrt, Grundstücke und Fahrzeuge mit Embargos belegt.

Der einfache Bürger hat selten eine Chance gegen diese Willkür der beiden Behörden. Warum? Weil oft das Geld fehlt, um langjährige und kostspielige Gerichtsverfahren durchzuführen. Genau darauf setzten beide Behörden.

Man muss sich dieses Faktors klar bewusst sein, insbesondere dann, wenn man überlegt, „remote“ in Spanien zu arbeiten und als „digitaler Nomade“ in diesem Land für ein paar Monate sein Geld zu verdienen. Das kann ganz schnell extrem teuer werden, selbst wenn man Unterlagen vorlegen kann, die für das eigene Rechtsempfinden ausreichend sein müssten, was sie nach dem aktuellen Urteil ja auch oft sind.

Kompakt erklärt: Was ist die „Ley Beckham“?

Die „Ley Beckham“ (offiziell Régimen Especial para Trabajadores Desplazados) ist eine spanische Steuerregelung aus dem Jahr 2005. Sie wurde eingeführt, um hochqualifizierte ausländische Fachkräfte nach Spanien zu locken. Ihren populären Namen erhielt sie durch den Fußballstar David Beckham, der als einer der ersten von der Regelung profitierte.

Das Gesetz erlaubt es Ausländern, die für einen Job nach Spanien ziehen, für einen Zeitraum von bis zu sechs Jahren wie Nicht-Ansässige besteuert zu werden. Der entscheidende Vorteil: Statt des progressiven Einkommensteuersatzes für Ansässige, der in der Spitze bei rund 47 % liegen kann, zahlen Nutznießer dieses Gesetzes einen Pauschalsatz von lediglich 24 % auf ihr in Spanien erzieltes Einkommen (bis zu einer Grenze von 600.000 Euro). Zudem bleiben im Ausland erzielte Einkünfte weitgehend steuerfrei.

Während Profisportler nach einer Gesetzesreform im Jahr 2015 mittlerweile von der Regelung ausgeschlossen sind, richtet sie sich heute primär an Wissenschaftler, Führungskräfte und digitale Nomaden. Zudem wird genau dieses Gesetz immer mehr von den Behörden „missbraucht“ umd mehr Steuereinnahmen zu erhalten, als ihnen eigentlich zustehen würde.

Die Kehrseite: Negative Auswirkungen für die Steuerzahler
Obwohl das Ley Beckham darauf abzielt, die wirtschaftliche Dynamik durch internationales Talent zu stärken, bringt sie erhebliche Nachteile für die allgemeine Bevölkerung und das staatliche Finanzgefüge mit sich.

Verletzung der Steuergerechtigkeit
Das Hauptproblem ist die entstehende Zwei-Klassen-Gesellschaft im Steuersystem. Ein einheimischer spanischer Arbeitnehmer mit einem hohen Einkommen trägt eine deutlich höhere Steuerlast als ein ausländischer Kollege in einer vergleichbaren Position. Diese steuerliche Bevorzugung wohlhabender Zuzügler wird oft als unfair empfunden und untergräbt die Akzeptanz des Steuersystems bei den lokalen Steuerzahlern.

Einnahmeverluste für den Staat
Durch die pauschale Deckelung der Steuersätze entgehen dem spanischen Fiskus jährlich Millionenbeträge. Kritiker argumentieren, dass dieses Geld direkt bei der Finanzierung des öffentlichen Sektors – etwa im Gesundheitswesen oder im Bildungsbereich – fehlt. Die Theorie, dass die indirekten Steuereinnahmen durch den Konsum dieser Fachkräfte die Verluste ausgleichen, ist ökonomisch umstritten.

Gentrifizierung und Wohnraummangel
Ein indirekter, aber schmerzhafter Effekt für lokale Steuerzahler ist die Auswirkung auf den Immobilienmarkt. Da das Gesetz gezielt einkommensstarke Personen in Städte wie Madrid oder Barcelona lockt, steigt die Nachfrage nach exklusivem Wohnraum. Dies befeuert die Mietpreisspirale, wodurch Einheimische zunehmend aus ihren Vierteln verdrängt werden. Der lokale Steuerzahler finanziert also indirekt ein System mit, das seine eigenen Lebenshaltungskosten in die Höhe treibt.

Wettbewerbsverzerrung auf dem Arbeitsmarkt
Unternehmen könnten dazu neigen, ausländische Experten zu bevorzugen, da diese aufgrund des Steuervorteils ein geringeres Bruttogehalt akzeptieren, um auf dasselbe Nettoeinkommen wie ein Einheimischer zu kommen. Dies stellt eine Benachteiligung für qualifizierte inländische Arbeitskräfte dar, die diesen steuerlichen Hebel nicht nutzen können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Ley Beckham zwar Kapital anzieht, die Kosten dafür jedoch oft von der breiten Masse der ansässigen Bevölkerung getragen werden. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 14.04.2026 um 15:39

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14.4.2026 - Kerosin-Angst auf den Kanaren: Kritik an Donald Trump

Die kanarische Regierung fürchtet einen Kerosinmangel durch den Nahost-Konflikt. Inselpräsident Clavijo fordert in Briefen an Pedro Sánchez einen Notfallplan.-

Alarm auf den Inseln: Die Angst vor einem Kerosin-Mangel wächst. Kanaren-Präsident Fernando Clavijo hat sich deshalb mit einer Serie von Briefen direkt an die Regierung in Madrid gewandt. Er fordert von Ministerpräsident Pedro Sánchez einen speziellen Schutzplan für den Archipel, damit die lebenswichtige Anbindung der Inseln im Fall einer Treibstoff-Krise gesichert bleibt.

Angst vor dem „institutionellen Vergessen“

Wir sind in höchster Sorge“, erklärte Regierungssprecher Alfonso Cabello am Montag. Er warnte davor, dass die Kanaren bei den Notfallplänen der Zentralregierung erneut „vergessen“ werden könnten – so wie es bereits Ende März bei den Anti-Krisen-Maßnahmen zum Iran-Krieg geschah. Für die Inseln ist das Thema existenziell: Da 92 % des Verkehrs über das Wasser oder durch die Luft erfolgen, wäre ein Kerosin-Stopp für den Archipel weitaus katastrophaler als für das spanische Festland.

Tourismus und Industrie unter Druck

Ein Kerosin-Mangel würde den Tourismus – den Motor der Kanaren mit 37 % BIP-Anteil – ins Mark treffen. Doch es geht um mehr als nur Urlaubsflüge: Die Regierung warnt vor Engpässen bei Industrie-Rohstoffen und sogar beim Trinkwasser. Die Reserven für die Entsalzungsanlagen reichen aktuell nur noch für drei Tage. Da auch die Frachtschifffahrt unter Druck steht, ist die Situation für die Grundversorgung der Bevölkerung hochgradig alarmierend.

Forderung nach strategischen Reserven vor Ort

Die aktuellen Treibstoffvorräte auf den Inseln reichen für etwa 15 Tage. Die Regierung fordert nun, dass der Staat die Kanaren bei der Anlage strategischer Reserven priorisiert. Aufgrund der geografischen Entfernung und der Fragmentierung des Archipels sei es nur logisch, einen Teil der nationalen Zusatzlager direkt auf den Inseln anzusiedeln.

Wirtschaftsminister gibt vorsichtige Entwarnung

Laut Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo könnte der Iran-Krieg die Kerosin-Bestände unter Druck setzen. Spanien ist jedoch weniger abhängig als andere Staaten, was einen gewissen Puffer bietet. Während der spanische Tourismussektor aktuell sogar von Umbuchungen aus anderen Krisengebieten profitiert, bleibt der Blick in die Zukunft skeptisch. Der Minister warnt davor, die langfristigen wirtschaftlichen Folgen der geopolitischen Instabilität aus den Augen zu verlieren.

Scharfe Kritik an Donald Trump

In einer ungewohnt scharfen Stellungnahme attackierte Regierungssprecher Cabello die Außenpolitik von US-Präsident Donald Trump. Er verglich dessen Handeln mit dem eines „Schulhof-Schlägers“ und warnte, dass Trump mit seinen Entscheidungen bewährte internationale Vereinbarung aufs Spiel setzte.

Diese Politik provoziert eine globale Instabilität, die sich unmittelbar negativ auf die Märkte für lebenswichtige Rohstoffe auswirkt und damit auch die Versorgung der Kanaren gefährdet.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 14.04.2026 um 09:17

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14.4.2026 - Dank Zeugen: Polizei in Telde überführt Bauschutt-Sünder

Die Lokalpolizei von Telde hat einen Mann identifiziert, der Bauschutt seiner Hausrenovierung im Barranco entsorgte. Dank Zeugenhinweisen droht nun eine hohe Strafe.-

Die Umweltschutzabteilung der Lokalpolizei in Telde (UMAT) auf Gran Canaria hat einen Mann identifiziert, der im Verdacht steht, mehrfach Bauschutt und Holzabfälle illegal in den Schluchten (Barrancos) der Gemeinde entsorgt zu haben. Die Abfälle stammen laut Polizeiangaben von der Renovierung eines Hauses in Las Palmas.

Zwei Taten innerhalb weniger Tage

Die Ermittlungen konzentrieren sich auf zwei Vorfälle im März. Zunächst wurde am 16. März eine illegale Deponie im Barranco Real de Telde entdeckt. Nur vier Tage später, am 20. März, stießen die Beamten auf weitere Schüttberge im Barranco El Cabral. In beiden Fällen handelt es sich um typische Bauabfälle wie Trümmerteile und Holzreste. Die Ermittler konnten beiden Fundorten denselben Verursacher zuordnen.

Bürgerhilfe war entscheidend

Besonders hervorzuheben ist laut Polizei die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung. Hinweise von Anwohnern, die verdächtige Bewegungen beobachtet hatten, waren der Schlüssel für die schnelle Identifizierung des Täters. Die Behörden von Telde betonen, dass diese Zivilcourage entscheidend sei, um das Naturerbe der Insel vor rücksichtsloser Verschmutzung zu schützen.

Hohe Geldstrafen drohen

Das unkontrollierte Abladen von Abfällen in der Natur wird als schwere Ordnungswidrigkeit eingestuft. Neben dem erheblichen Schaden für das lokale Ökosystem muss der Beschuldigte nun mit empfindlichen Geldbußen rechnen. Die Polizei rief die Bürger dazu auf, auch künftig sämtliches Fehlverhalten über die offiziellen Kanäle zu melden, um die Entstehung illegaler Müllkippen bereits im Keim zu ersticken.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 14.04.2026 um 05:13

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14.4.2026 - Kanaren-Flüge in Gefahr? Nahost-Konflikt schürt Sorgen

Experten warnen vor massiven Folgen für den Kanaren-Flugverkehr durch den Nahost-Konflikt. Kerosinmangel und steigende Ticketpreise drohen den Archipel zu treffen.-

Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten werfen einen langen Schatten auf die Kanaren. Experten warnen vor schwerwiegenden Konsequenzen für die Luftverkehrsmobilität des Archipels, die durch Kerosinmangel, steigende Treibstoffpreise und eine drohende globale Inflation massiv beeinträchtigt werden könnten.

Kerosinmangel und steigende Ticketpreise

Román Rodríguez, Vertreter von Nueva Canarias, mahnte zu dringenden Maßnahmen, um die Auswirkungen des Konflikts auf die Wirtschaft und das Wohlbefinden der Bürger abzufedern. Er warnt vor einem „perfekten Sturm“ im Luftfahrtsektor: Die Verknappung von Flugbenzin (Kerosin) führt bereits in einigen Ländern zu Flugstreichungen.

Sollte sich die Lage verschärfen, ist auch auf den Kanaren mit deutlich teureren Flugtickets und ausgedünnten Flugplänen zu rechnen, was die lebensnotwendige Anbindung der Inseln gefährden würde.

Drohende Wirtschaftskrise wie 2008?

Hinter den Risiken für den Flugverkehr lauert eine drohende globale Wirtschaftskrise. Hohe Inflation und ein schwaches Wachstum könnten laut Rodríguez zu einem Finanzbeben wie im Jahr 2008 führen. Dies wäre besonders für die Kanaren verheerend: Die Abhängigkeit vom Tourismus und der Logistik macht die Inseln extrem verwundbar gegenüber globalen Preisschocks, die vor allem Menschen mit geringem Einkommen hart treffen würden.

Kritik an den Regierungsmaßnahmen

Rodríguez kritisierte die bisherigen Reaktionen der Regionalregierung unter Fernando Clavijo als unzureichend. Die bereitgestellten 30 Mio. Euro zur Abmilderung der Krisenfolgen seien angesichts eines Gesamthaushalts von über 12,5 Milliarden Euro für das Jahr 2026 „belanglos“. Er fordert Schritte, um die Mobilität der Inselbewohner und die Stabilität der Wirtschaft in diesen unsicheren Zeiten zu sichern.

Die weitere Entwicklung der Flugpreise und der Verfügbarkeit von Verbindungen hängt nun maßgeblich von der Dauer und Intensität des Konflikts im Nahen Osten sowie der internationalen Reaktion auf die drohende Energieknappheit ab.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 14.04.2026 um 05:05

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13.4.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Neues Meerestier-Zentrum in Telde geplant
Gran Canaria erhält in Taliarte (Telde) ein neues Zentrum zur Rettung von Meerestieren wie Schildkröten, Seevögeln und Walen. Die rund 2.100 Quadratmeter große Anlage soll die steigende Zahl gestrandeter Tiere besser versorgen.

Geplant sind Becken mit Wellensystemen, eine große Voliere für Vögel sowie Behandlungsbereiche im Freien. Besucher sollen die Tiere über Beobachtungsbereiche auch von außen sehen können.

Das Projekt kostet rund 528.000 Euro und wird größtenteils durch EU-Mittel finanziert. Die Bauzeit beträgt etwa ein Jahr. Schwerpunkt der Arbeit werden Meeresschildkröten sein, deren Zahl laut Experten weiter steigen könnte.

Unwetter bringt Wind, hohe Wellen und Regen
Eine Wetterlage mit Tiefdruckeinfluss sorgt auf den Kanaren für starken Wind, hohen Wellengang und Regen.

Der staatliche Wetterdienst warnt vor Küstengefahren und starken Böen, besonders auf den westlichen Inseln sowie in exponierten Lagen auf Gran Canaria und Teneriffa. Es gilt stellenweise Warnstufe Gelb.

Millionen unbezahlte Überstunden auf den Kanaren
Auf den Kanaren wurden im vergangenen Jahr 13,8 Millionen Überstunden geleistet – fast die Hälfte davon unbezahlt.

Der wirtschaftliche Schaden liegt bei rund 99 Millionen Euro. Laut Berechnungen hätten dadurch etwa 3.800 Arbeitsplätze entstehen können. Besonders betroffen sind unter anderem Bildung, Transport und Industrie.

Kritik an Hotelprojekt bei Siam Park
Das Cabildo von Gran Canaria fordert strengere Umweltauflagen für das geplante Hotel beim Siam Park im Süden der Insel.

Das Gebäude soll sich landschaftlich anpassen und möglichst wenig Einfluss auf Natur und Landschaft haben. Zudem werden Nachweise zur Wasserversorgung sowie Maßnahmen gegen Lärm und Lichtverschmutzung verlangt.

Immobilienkonflikt im Süden spitzt sich zu
Im Süden Gran Canarias verschärft sich der Konflikt um Immobiliennutzung. Eigentümer sehen ihr Recht auf private Nutzung durch touristische Vorschriften eingeschränkt.

Besonders in Orten wie Arguineguín und Patalavaca klagen Betroffene über Druck, ihre Immobilien unter Wert zu verkaufen. Bürgerinitiativen warnen vor wachsender Rechtsunsicherheit.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 13.04.2026 um 19:20

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13.4.2026 - Entlastung für Haushalte: SPAR senkt Preise nach IGIC-Reduzierung

Die kanarische Regierung senkt die IGIC auf 0 % für wichtige Lebensmittel. SPAR Gran Canaria setzt die Maßnahme sofort um und senkt die Preise für über 200 Produkte des täglichen Bedarfs...-

Gran Canaria – Bewohner der Insel Gran Canaria können beim täglichen Einkauf ab sofort spürbar sparen. Hintergrund ist eine aktuelle Entscheidung der Regierung der Kanarischen Inseln, die allgemeine indirekte Steuer (IGIC) für bestimmte Warengruppen von zuvor 3 % auf nun 0 % zu senken. Die Supermarktkette SPAR Gran Canaria hat auf diese gesetzliche Änderung umgehend reagiert und die Preise für insgesamt 211 essenzielle Produkte in ihrem Sortiment angepasst.

Ziel dieser steuerlichen Maßnahme ist es, die finanzielle Belastung der Familien auf den Inseln zu reduzieren. Angesichts steigender Lebenshaltungskosten stellt der Wegfall der Steuer bei Grundnahrungsmitteln eine wichtige Stütze für die privaten Haushalte dar. Die Einsparungen betreffen Waren, die in fast jedem Einkaufskorb zu finden sind, darunter Produkte wie Butter, Speisesalz und Kaffee.

Transparenz und direkte Vorteile für den Verbraucher

Um sicherzustellen, dass die Steuersenkung auch tatsächlich bei den Kunden ankommt, hat SPAR Gran Canaria die Einzelhandelspreise zeitnah kalkuliert. Der Preisnachlass wird direkt an die Verbraucher weitergegeben und ist für die Kunden sofort auf dem Kassenbeleg nachvollziehbar. Damit setzt das Unternehmen ein deutliches Zeichen für Transparenz und soziale Verantwortung in der Region.

Dunia Pérez, die Direktorin von SPAR Gran Canaria, unterstrich in einer Stellungnahme die Bedeutung dieses Schrittes. Laut Pérez habe die Kette mit absoluter Sorgfalt gehandelt, um die geltenden Vorschriften präzise umzusetzen. „Unser Ziel war es, dass die Familien bei ihren täglichen Einkäufen einen unmittelbaren und direkten Vorteil bemerken“, erklärte die Direktorin. Man sehe sich in der Pflicht, den Zugang zu qualitativ hochwertigen Grundnahrungsmitteln zu erleichtern und so aktiv zum Wohlergehen der Menschen auf den Kanaren beizutragen.

Die reduzierten Artikel sind nicht nur in ausgewählten Gebieten, sondern flächendeckend in allen Filialen von SPAR Gran Canaria verfügbar. Damit ist gewährleistet, dass alle Inselbewohner – unabhängig von ihrem Wohnort – von den niedrigeren Preisen profitieren können.

Ein starker Partner für die Region
SPAR Gran Canaria nimmt im lokalen Einzelhandel eine besondere Stellung ein. Als einzige Supermarktkette, die zu 100 % mit kanarischem Kapital betrieben wird, ist das Unternehmen tief in der Region verwurzelt. Mit Präsenzen in allen 21 Gemeinden der Insel stellt SPAR die Nahversorgung sicher und fördert gleichzeitig die lokale Wirtschaft.

Neben den stationären Geschäften bietet die Kette ihre Waren auch über einen modernen Online-Shop an. Das Hauptaugenmerk liegt dabei traditionell auf frischen, regionalen Produkten. Besonders im Segment für Obst und Gemüse gilt SPAR Gran Canaria aufgrund seiner hohen Qualitätsstandards und der persönlichen Beratung als Marktführer. Durch die aktuelle Preissenkung festigt das Unternehmen seinen Ruf als verlässlicher Partner für die Bevölkerung in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 13.04.2026 um 19:09

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13.4.2026 - Kurs Gran Canaria: Geenterter Frachter darf weiterfahren

Schweden gibt den Frachter Hui Yuan für die Weiterreise nach Gran Canaria frei. Das Schiff war wegen Umweltdelikten betreten worden. Erfahren Sie hier die Details!-

Die schwedischen Behörden haben dem aus Russland kommenden Frachter „Hui Yuan“ die Erlaubnis zur Weiterfahrt nach Gran Canaria erteilt. Das Schiff war am Sonntag in einer spektakulären Aktion von der Küstenwache geentert worden, nachdem die Besatzung illegale Abfälle in der Ostsee entsorgt hatte.

Kapitän gesteht illegale Müllentsorgung

Wie die schwedische Staatsanwaltschaft mitteilte, hat der Kapitän des unter panamaischer Flagge fahrenden Schiffes während der Vernehmung zugegeben, Kohleabfälle vorsätzlich ins Meer geleitet zu haben. Luftaufnahmen hatten die Besatzung bereits am Samstag dabei erappt, wie sie die Rückstände über Bord kippte und damit massiv gegen internationale Umweltschutzgesetze verstieß. Der Kapitän räumte ein, dass sein Handeln eine strafbare Fahrlässigkeit darstellt.

Kaution ermöglicht Weiterreise zum Zielhafen

Nach einer fünfstündigen Festsetzung vor der Küste von Ystad konnte die „Hui Yuan“ am Nachmittag ihren Kurs in Richtung Gran Canaria wieder aufnehmen. Voraussetzung dafür war die Zahlung einer Kaution, die zur Deckung künftiger Bußgelder dienen soll. Die schwedische Küstenwache betonte, dass der Vorfall Teil einer verschärften Strategie gegen Schiffe mit Russland-Bezug in der Ostsee sei.

Verbindung zur russischen „Schattenflotte“

Schwedische Medien bringen die Operation mit dem Vorgehen gegen die sogenannte russische Schattenflotte in Verbindung, die häufig eingesetzt wird, um Sanktionen zu umgehen. Auch wenn die „Hui Yuan“ Kohle statt Öl transportierte, ist dies bereits die vierte Aktion der schwedischen Behörden gegen solche Schiffe seit März. Zwei weitere Schiffe liegen derzeit noch im schwedischen Häfen fest, da deren Kapitäne verdächtigt werden, gefälschte Dokumente verwendet zu haben.

Auf Gran Canaria wird der Frachter in den nächsten Tagen erwartet. Die hiesige Hafenbehörde wurde über den Fall und die Umweltvergehen in schwedischen Gewässern informiert.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 13.04.2026 um 18:47

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13.4.2026 - Aemet vs. Zivilschutz: Kanaren-Warnstufen kurz erklärt

Nur 41 % der Menschen verstehen den Unterschied zwischen Aemet-Warnungen und Katastrophenschutz-Alarmen. Wir erklären, was Gelb, Prealerta und Alerta bedeuten.
Warum kaum jemand die Warnstufen auf den Kanaren versteht.-

Gelbe Warnung, Vorwarnung oder maximale Alarmstufe: Wer auf den Kanaren lebt oder Urlaub macht, wird regelmäßig mit Wetterwarnungen konfrontiert. Doch eine aktuelle Studie der Universität von Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC) zeigt ein beunruhigendes Ergebnis: Ein Großteil der Bevölkerung versteht die Unterschiede zwischen den Systemen nicht.

Zwei Systeme, eine Verwirrung

Das Hauptproblem liegt laut den Forschern darin, dass zwei unterschiedliche Mechanismen parallel existieren, die oft miteinander verwechselt werden:

Aemet-Warnungen (Farbsystem): Der staatliche Wetterdienst Aemet gibt meteorologische Warnungen in den Farben Gelb (Risiko), Orange (hohes Risiko) und Rot (extremes Risiko) heraus. Dies sind reine Wettervorhersagen über die Intensität eines Phänomens.

Katastrophenschutz-Alarme (Pefma): Die kanarische Regierung aktiviert daraufhin Notfallpläne. Hier gibt es die Stufen Prealerta (Voralarm), Alerta (Alarm) und Alerta Máxima (maximaler Alarm). Diese Stufen legen fest, welche Sicherheitsmaßnahmen und Einsatzkräfte mobilisiert werden.

Studie: Nur 41 % kennen den Unterschied

Die Untersuchung der Forschungsgruppe „Geotigma“ ergab, dass zwar fast 74 % der Befragten angaben, die Farbstufen von Aemet zu kennen, aber lediglich 41,4 % den klaren Unterschied zur Aktivierung von Notfallplänen durch den Katastrophenschutz nutzen können. Besonders besorgniserregend: Rund 36 % der Menschen wissen im Falle eines Alarms nicht genau, wie sie sich verhalten sollen.

Wann wird es ernst?

Oft überschneiden sich die Systeme: Eine gelbe Aemet-Warnung führt häufig zu einer „Prealerta“ des Katastrophenschutzes. Doch das ist kein Automatismus. Die Behörden entscheiden auf Basis der Wetterdaten, ob eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung besteht. Während Aemet nur das Wetter beschreibt, sagt der Katastrophenschutz, wie gefährlich es für die Menschen wird.

Wer nimmt Warnungen ernster?

Interessanterweise zeigt die Studie auch Unterschiede in der Risikowahrnehmung. Ältere Menschen nehmen Wetterwarnungen tendenziell ernster als jüngere. Zudem zeigen Frauen statistisch gesehen eine höhere Sensibilität für Sicherheitsbotschaften als Männer. Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse wie Starkregen oder Waldbrände fordern Experten nun mehr Aufklärung, damit jeder Inselbewohner weiß, was bei „Alarm“ zu tun ist.

Zusammengefasst gilt: Aemet liefert die Wetterdaten (Farben), die Regierung zieht die Konsequenzen für die Sicherheit (Alarm-Stufen). Das Kanaren News Magazin wird Sie auch künftig über beide Systeme auf dem Laufenden halten.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 13.04.2026 um 17:51

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