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11.3.2026 - Sorge auf den Kanaren: Spritpreis-Anstieg bedroht die Inselwirtschaft Der Nahost-Konflikt treibt die Treibstoffpreise auf den Kanaren in die Höhe. Casimiro Curbelo warnt vor den Folgen und fordert einen Eingriff der Regierung.- Die Auswirkungen des Nahost-Konflikts sind an den Zapfsäulen der Kanaren bereits spürbar und sorgen für wachsende Unruhe. Für den stark importabhängigen Archipel droht eine Preisspirale, die bei der teurerer Treibstoff unweigerlich zu höheren Kosten für Transport, Logistik und alltägliche Produkte führt Casimiro Curbelo, Präsident des Inselrats von La Gomera, forderte die öffentlichen Verwaltungen und insbesondere die kanarische Regierung auf, die Auswirkungen des Krieges genau zu beobachten und Notfallpläne vorzubereiten. Er betonte, dass die Kanaren aufgrund ihrer Insellage „besonders anfällig“ für Energiekrisen seien. Curbelo warnte, dass der Preis für Treibstoff innerhalb einer Woche bereits um mehr als 10 Cent pro Liter gestiegen sei. Dies habe direkte Auswirkungen auf die Subventionen für die nichthauptstädtischen Inseln, die eigentlich die Mehrkosten der doppelten Insellage ausgleichen sollen. Schock an der Zapfsäule auf den Kanaren Auf Inseln wie La Gomera ist der Preis bereits um über 10 Cent gestiegen. Wenn man bedenkt, dass die Regierung 25 Cent pro Liter subventioniert, bedeutet das, dass ein Teil dieser Subvention bereits durch den Preisanstieg neutralisiert wird, so Curbelo. Er fordert daher eine dringende Überprüfung und mögliche Anpassung der Maßnahmen, damit die Subventionen ihre tatsächliche Wirkung beibehalten. Kanarische Regierung trifft sich mit Transportbranche Die kanarische Regierung erklärte ihrerseits, man verfolge die Konsequenzen des Krieges „sehr aufmerksam“. Wie der Minister für öffentliches Arbeiten, Wohnungsbau und Mobilität, Pablo Rodríguez, ankündigte, ist in den nächsten Tagen ein Treffen mit dem Transportsektor geplant, um über den Preisanstieg zu beraten. Seine Abteilung stimmte sich außerdem eng mit dem von Manuel Domínguez geleiteten Wirtschaftsministerium ab, um einen Plan zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen zu entwickeln. Auch die Zentralregierung in Madrid verhalte sich zunächst abwartend.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 11.03.2026 um 17:11 |
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11.3.2026 - Warum der Kanaren-Tourismus jetzt eine Krise fürchtet Die explodierenden Ölpreise, ausgelöst durch den jüngsten Militärschlag im Nahen Osten, stellen eine unmittelbare Bedrohung für die kanarische Wirtschaft dar. Steigende Flugpreise und eine geringere Kaufkraft der Urlauber könnten den Tourismus, die wichtigste Einnahmequelle der Inseln, empfindlich treffen.- Ein Militärschlag im Nahen Osten schickt Schockwellen durch die Ölmärkte und gefährdet die nahe Zukunft des Kanaren-Tourismus. Die Wirtschaft der Inseln steht vor einer doppelten Bedrohung: explodierende Flugpreise und Urlauber, die weniger Geld in der Tasche haben. Bei 150 Dollar pro Barrel kann kaum noch jemand reisen Juan José Hernández, technischer Sekretär des Kollegiums der Wirtschaftswissenschaftler von Teneriffa, fasst die Lage zusammen: „Mit einem Ölpreis von 150 Dollar pro Barrel werden nur noch wenige reisen können.“ Er warnt, dass eine Zuspitzung des Konflikts, insbesondere eine Beeinträchtigung der Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Erdöls transportiert wird, sogar zu „Engpässen“ führen könnte. Dieses „weltweite Erdbeben“, so der Ökonom, hat bereits jetzt besondere Auswirkungen auf die Kanaren. Die direkten Folgen: Teurere Flüge und Hotels Da der Flugtourismus die Lebensader der kanarischen Wirtschaft ist, wirken sich die steigenden Kerosinpreise direkt aus. Eine baldige Erhöhung der Flugticketpreise gilt daher als unvermeidlich. Auch die Hotels müssten ihre Preise kurzfristig anpassen, da ihre Kostenstrukturen, insbesondere für Energie, in die Höhe schnellen. Trotz des Ausbaus erneuerbarer Energien ist die Stromerzeugung auf den Inseln immer noch stark von fossilen Brennstoffen abhängig. Der Dominoeffekt: Alles wird teurer Die Preissteigerung beim Öl wirkt sich auf die gesamte Wirtschaft aus. Bürger haben weniger Geld in der Tasche, weil alles teurer wird – von den Lebensmitteln im Supermarkt (aufgrund höherer Transportkosten) bis hin zu den Kosten in der Landwirtschaft. Dieser Kaufkraftverlust trifft nicht nur die Einheimischen, sondern auch die Menschen in den wichtigsten Herkunftsländern der Touristen, wie Deutschland. Abwartende Haltung auf der ITB in Berlin Von der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin brachte Tourismusministerin Jéssica de León eine klare Botschaft mit: Angesichts der geopolitischen Lage haben deutsche Reiseveranstalter und Fluglinien eine abwartende Haltung eingenommen. Statt weitreichender Maßnahmen zu ergreifen, hofft die Branche einstweilen auf eine baldige Deeskalation des Konflikts. Ausblick: Ostern gebucht, Sommer ungewiss Als zusätzliche Belastung könnte die traditionelle Antwort der Zentralbanken auf Inflation folgen: eine Anhebung der Leitzinsen, die Kredite und Hypotheken für die Bürger verteuern würden. Während die Oster-Saison durch Frühbuchungen noch relativ gesichert scheint, gilt der Sommer als erster Test für die Widerstandsfähigkeit der Branche. Sollten Gäste ausbleiben, warnt Ökonom Hernández, könnten „Restrukturierungen“, auch Entlassungen in Hotels, die Folge sein.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 11.03.2026 um 17:04 |
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11.3.2026 Lokalnachrichten Mix Radio Benzinpreise auf den Kanaren steigen – Autofahrer spüren die Folgen Der deutliche Anstieg der Benzin- und Dieselpreise macht sich auch auf den Kanarischen Inseln bemerkbar. An vielen Tankstellen kostet ein Liter Benzin inzwischen über 1,30 Euro, Diesel liegt bei rund 1,40 Euro pro Liter. Viele Autofahrer befürchten, dass die Preise in den kommenden Wochen weiter steigen. Als Ursache wird unter anderem der Konflikt zwischen Iran und Israel genannt. Kritiker bezweifeln jedoch, dass dieser bereits solche Auswirkungen haben dürfte, da ein Großteil des aktuell verkauften Kraftstoffs noch aus bestehenden Reserven stammt. Viele Verbraucher fühlen sich daher benachteiligt und kritisieren, dass letztlich wieder die Arbeitnehmer und Pendler die steigenden Kosten tragen müssen. Besonders betroffen sind Pendler und Berufsfahrer. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, muss bereits deutlich mehr für das Tanken ausgeben. Auch Lieferfahrer berichten von steigenden Kosten: Ein Fahrer gibt an, dass sein täglicher Benzinverbrauch innerhalb von zwei Wochen von etwa 7 auf 9 Euro gestiegen ist. Hochgerechnet bedeutet das rund 60 Euro Mehrkosten im Monat. Wechselhaftes Wetter auf den Kanaren Auch beim Wetter bleibt es auf den Inseln unbeständig. Laut der spanischen Wetterbehörde Aemet sind weiterhin Regen, Wind und zeitweise Calima möglich, wenn auch etwas schwächer als zuletzt. In den höheren Lagen Teneriffas kann es weiterhin leichte Frostwerte geben. Für Freitag wird jedoch eine leichte bis mäßige Erwärmung der Temperaturen erwartet. Straßenarbeiten auf Gran Canaria Am 11. März kommt es auf mehreren Straßen auf Gran Canaria zu Verkehrsbehinderungen wegen Wartungs- und Reinigungsarbeiten. Betroffen sind unter anderem Abschnitte der GC-60, GC-2 und GC-200. Teilweise wird der Verkehr durch Ampeln oder Einweiser geregelt. Autofahrer sollten mehr Zeit einplanen. San-Telmo-Busbahnhof in Las Palmas wird modernisiert Die Busstation San Telmo in Las Palmas soll nach fast 40 Jahren umfassend modernisiert werden. Geplant sind unter anderem neue Decken, LED-Beleuchtung, ein neuer Bodenbelag sowie Verbesserungen bei Sicherheit und Barrierefreiheit. Ziel der Arbeiten ist es, den stark genutzten Verkehrsknotenpunkt moderner, sicherer und übersichtlicher zu gestalten.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 11.03.2026 um 13:14 |
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11.3.2026 - Kanaren brauchen Blut: Spendenbereitschaft bricht ein Die Blutspenden auf den Kanarischen Inseln sind 2025 auf den viertniedrigsten Stand seit 2000 gefallen.- Die Blutspenden auf den Kanaren zeigen einen Abwärtstrend. Mit 59.106 Blut- und Apherese-Spenden im Jahr 2025 verzeichneten die Inseln nicht nur einen Rückgang von 2,67 % im Vergleich zum Vorjahr, sondern auch den viertniedrigsten Wert in den letzten 25 Jahren. Zahlen und die offizielle Reaktion Die Statistik der letzten vier Jahre belegt einen signifikanten Rückgang um mehr als 11 Prozent. Die Zahl sank von 66.554 (2021) auf 59.106 (2025). Ein niedrigerer Wert wurde zuletzt erst in den drei Jahren nach der Jahrtausendwende registriert. Wie konnte die Versorgung trotz sinkender Ausgaben stabil bleiben? Laut Gesundheitsministerium ist die Antwort das „solidarische Engagement der Bevölkerung“. Nur dank der Spender sei es gelungen, die medizinische Versorgung zu gewährleisten, auch wenn die Behörde den Verdacht selbst nur als „leicht“ bezeichnet. Insgesamt spendeten im vergangenen Jahr 45.578 Personen Blut. Weitere 11.445 Bürger waren ausgabewillig, konnten aber aufgrund medizinischer Kriterien nicht zur Spende zugelassen werden. Mobile Einheiten als Stütze des Systems Das Spendensystem der Kanaren hat eine Besonderheit: Es ist stark dezentralisiert. Über drei Viertel (75 %) der Blutspenden wurden 2025 nicht in Krankenhäusern gesammelt. Allerdings gibt es hier einen kritischen Punkt. Blutbank-Mitarbeiter prangern an, dass die mobilen Einheiten in den letzten zwei Jahren die Inseln El Hierro und La Gomera kaum noch angefahren haben. Dort wurden die Spenden daher fast ausschließlich in den Inselkrankenhäusern gesammelt. Spenden nach Inseln Bei der regionalen Verteilung zeigt sich ein klares Bild: Die Mehrheit der Spenden kam mit 33.819 (57,2 %) aus der Provinz Las Palmas, während auf die Provinz Santa Cruz de Tenerife 25.287 Spenden (42,8 %) entfielen. Die Aufteilung nach Inseln sieht wie folgt aus: 1 -Gran Canaria: 27.686 2 -Teneriffa: 23.455 3 -Fuerteventura: 3.192 4 -Lanzarote: 2.941 5 -La Palma: 1.383 6 -La Gomera: 250 7 -El Hierro: 199 Wer sind die Spender? Erfreulicherweise gab es 8.725 Erstspender, was 19,1 % der Gesamtzahl ausmacht und für die langfristige Stabilität des Systems entscheidend ist. Die größte Spendergruppe ist zwischen 36 und 55 Jahren alt. Die jungen Spender (18-24 Jahre) machen 13,5 % aus – eine Zielgruppe, die verstärkt umworben wird, um den Generationenwechsel zu sichern. 56,7 % der Spender waren Männer und 43,3 % Frauen. Hier können Sie auf Teneriffa Blut spenden - Fester Spendeort (Santa Cruz): Calle Méndez Núñez. Montag bis Freitag, 8:15 – 20:30 Uhr. - Fester Spendeort (San Isidro): Centro de Salud de San Isidro. Montag bis Freitag, 8:15 – 19:30 Uhr. - HUC (Uniklinik): Ohne Termin. Sonntag bis Freitag und an Feiertagen, 8:30 – 21:30 Uhr; Samstags 8:30 – 14:30 Uhr und 15:30 – 20:00 Uhr. - Hospital de La Candelaria: Ohne Termin. Montag bis Freitag, 8:00 – 20:00 Uhr; Samstags 9:00 – 13:00 Uhr (außer an Feiertagen). - Krankenhaus San Juan de Dios: Montag bis Freitag, 10:30 – 12:30 Uhr (außer an Feiertagen). - Hospiten Bellevue: Nur mit Termin. Montag bis Freitag, 11:00 – 14:30 Uhr.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 11.03.2026 um 13:01 |
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11.3.2026 - Spritpreise der Kanaren explodieren – Verbraucher zahlen Kriegszeche auch hier Spritpreise zwischen 1,30 € und 1,40 € pro Liter auf den Kanaren, Verbraucher zahlen die Zeche für den Krieg. Hier alle Infos und Reaktionen... 1,30 € für Benzin und 1,40 € für Diesel, so ist es aktuell auf den Kanaren.- Kanarische Inseln – Der Konflikt im Nahen Osten wirkt sich schon auf das Leben der Menschen auf den Kanarischen Inseln aus. Insbesondere die Kraftstoffpreise schnellen derzeit in die Höhe. An den Tankstellen der Kanaren kostet Benzin derzeit mindestens 1,30 € und Diesel mindestens 1,40 € pro Liter, wobei hier die „Billigtankstellen“ nicht berücksichtigt sind. An diesen kann man mit Glück noch unter 1,20 € pro Liter tanken. Die Verbraucher sind sich einig, dass der Konflikt zwischen Iran und Israel kaum begonnen hatte und die Benzin- und Dieselpreise bereits nach zwei Tagen spürbar gestiegen waren. Eine Tankfüllung kostet auf den Inseln jetzt 6 Euro mehr, und die Preise steigen weiter. Wie so oft: Der derzeit im Verkauf befindliche Benzin stammt nicht aus der Konfliktzone, sondern aus den Reservetanks der Mineralölkonzerne. „Das Benzin, das sie uns verkaufen, ist nicht dasselbe, das sie zu einem höheren Preis gekauft haben. Ich verstehe nicht, warum sie den Preis erhöhen müssen; am Ende sind es immer die Arbeiter und Benzinverbraucher, die den Preis zahlen“, sagt Yeray, ein Verbraucher bei der Tageszeitung Canarias7. Besonders fragwürdig ist, dass die Tankstellen auf den Kanaren und sogar in Spanien völlig unabhängig von dem Konflikt in dieser Region der Welt sind, denn kein Tropfen Öl, welcher hier benötigt wird, stammt aus dieser Region. Aber der internationale Handel macht es eben möglich, dass die Preise überall anziehen. Ähnlich wie zu Kriegsbeginn zwischen Russland und der Ukraine gibt es derzeit wieder Spekulationen darüber, dass Spanien eine neue Subvention für Treibstoff auf den Weg bringen könnte. Die Endverbraucher werden davon doch wieder nichts haben, letztendlich gewinnen, wie immer, die Mineralölkonzerne an diesem Konflikt. Schwer betroffen, die ärmeren Arbeiter Diverse Branchen sind von diesen Preisen betroffen, darunter natürlich auch die Lieferdienste wie Just-Eat oder Glovo. David, ein Lieferfahrer von Just Eat, berichtet, dass die gestiegenen Spritpreise sogar seinen Fahrstil und die Zeit, die er für Lieferungen aufwendet, beeinflussen. Um Geld zu sparen, fährt er jetzt langsamer und liefert manchmal sogar weniger Bestellungen pro Tag aus. David schätzt, dass sein täglicher Spritverbrauch vor zwei Wochen bei sieben Euro lag und nun auf neun Euro gestiegen ist – ein Anstieg von 28,57 Prozent. Hochgerechnet auf einen Monat wird David diesen Monat 62 Euro mehr für Sprit ausgeben als im Februar. Diese Mehrausgaben werden sich zweifellos im Geldbeutel vieler Lieferfahrer bemerkbar machen. Dabei ist es erst der Anfang der Krise, sollte der Konflikt länger anhalten, werden die Spritpreise weiter steigen, und oft ist es so, dass zumindest ein Teil der Preissteigerungen für immer bleibt. Es sind immer die gleichen, die diese Zeche zahlen müssen. Meist die ohnehin schon ärmeren Menschen, die wenig Geld verdienen und alles an Arbeit erledigen, was es gibt, doch wenn man die Fahrt zur Arbeit nicht mehr bezahlen kann, wird auch das irgendwann beendet sein. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 11.03.2026 um 12:55 |
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11.3.2026 - Santa Brígida: Projekt „Tagoror Goro“ gewinnt Architekturwettbewerb für Gran Canaria Central Projekt „Tagoror Goro“ gewinnt Architektur-Wettbewerb in Santa Brígida. Das Team überzeugt mit 92 Punkten durch Tradition & moderne Stadtplanung für die Bürger. Hier alle Details... Gute 20 Jahre war die Fläche ungenutzt...- Santa Brígida – Die Gemeinde Santa Brígida auf Gran Canaria hat eine richtungsweisende Entscheidung für ihre städtebauliche Zukunft getroffen. Im Rahmen des vom Stadtrat ausgeschriebenen Wettbewerbs für das Großprojekt „Gran Canaria Central“ konnte sich der Entwurf mit dem Titel „Tagoror Goro“ als klarer Sieger durchsetzen. Das Projekt umfasst nicht nur die Erstellung der Entwurfs- und Ausführungspläne, sondern sieht auch das umfassende Projektmanagement sowie die Koordination der Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen vor Ort vor. Mit einer beeindruckenden Bewertung von 92 von 100 möglichen Punkten erzielte der Vorschlag die höchste Punktzahl unter allen eingereichten Arbeiten. Das Urteil der Fachjury fiel dabei einstimmig aus, was die besondere Qualität und Durchdachtheit des Entwurfs unterstreicht. Hinter dem Projekt steht eine strategische Arbeitsgemeinschaft (Joint Venture), die namhafte Experten vereint: Die Architekten von Linazasoro & Sánchez Arquitectura SLP arbeiteten hierfür eng mit Felipe Gago Doreste, Violeta Rivero Herrera, Ricardo Tuya Cortés und Raúl García Toledo zusammen. Expertise und internationale Anerkennung Dass Santa Brígida mit diesem Team hochkarätige Expertise gewonnen hat, zeigt ein Blick auf die Referenzen der Beteiligten. Insbesondere das Madrider Büro Linazasoro & Sánchez genießt weltweit einen exzellenten Ruf. Unter der Leitung von José Ignacio Linazasoro, einem Professor für Architekturdesign und Experten für Stadtplanung und Restaurierung, hat sich das Studio auf eine Architektur spezialisiert, die sich durch Zurückhaltung und einen starken Kontextbezug auszeichnet. Ihre Stärke liegt darin, moderne Akzente in historischen Stadtkernen zu setzen, ohne deren ursprünglichen Charakter zu zerstören. Auch Ricardo Sánchez González, ein Kernmitglied des Teams, blickt auf eine beeindruckende Liste an Auszeichnungen und Projekten zurück. Er wurde unter anderem mit dem Iconic Award für den Campus Segovia und dem Moreno-Mansilla-Preis für das Kongresszentrum in Troyes geehrt. Zu den bekanntesten Arbeiten des Büros zählen zudem prestigeträchtige Projekte wie die Neugestaltung des Viertels rund um die Puerta del Sol in Madrid, die Sanierung des Vorplatzes am Centre Pompidou in Paris sowie die Umgestaltung des Eingangsbereichs des Nationalmuseums Reina Sofía. Ein Entwurf, der Tradition und Gemeinschaft vereint Der Wettbewerb zielte darauf ab, die beste architektonische und städtebauliche Lösung für ein strategisch entscheidendes Areal der Gemeinde zu finden. Insgesamt acht verschiedene Vorschläge wurden von der Jury unter dem Vorsitz von Bürgermeister José Armengol Martín gesichtet und bewertet. Dem Gremium gehörten neben dem Bürgermeister renommierte Fachleute wie Jordi Garcés i Brusés, Juan Antonio González Pérez, Antonio Corona Bosch und Jon Aguirre Such an. Auch die Stadträtin für Stadtplanung, María Lozano Lordán, sowie weitere Experten der Stadtverwaltung begleiteten den Prozess. Die Jury legte bei der Bewertung strenge Kriterien an. Es ging nicht nur um ästhetische Fragen, sondern vor allem um die funktionale Integration in das bestehende Umfeld. Das Projekt „Tagoror Goro“ überzeugte hierbei in mehreren Kernbereichen: - Stimmigkeit des Stadtplans: Der Entwurf fügt sich harmonisch in die vorhandene Bebauung ein. - Fundierte Analyse: Die Planer zeigten ein tiefes Verständnis für die örtlichen Gegebenheiten und Herausforderungen. - Kulturelles Erbe: Besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, wie die traditionelle Struktur und das kulturelle Erbe von Santa Brígida interpretiert und respektiert werden. - Gemeinschaftsleben: Ein zentraler Aspekt des Entwurfs ist die Schaffung von Räumen, die die soziale Interaktion fördern und eine hohe Aufenthaltsqualität für den Alltag der Bürger bieten. Ausblick: Einbeziehung der Bürger Mit dem Abschluss des Wettbewerbs ist ein entscheidender Schritt getan, doch der Dialog mit der Bevölkerung fängt nun erst richtig an. Der Stadtrat bereitet derzeit gemeinsam mit dem Gewinnerteam eine öffentliche Veranstaltung vor. Ziel ist es, den Entwurf „Tagoror Goro“ den Einwohnern von Santa Brígida im Detail vorzustellen und die Vision hinter „Gran Canaria Central“ transparent zu machen. Für die Gemeinde bedeutet dieser Sieg den Aufbruch in eine neue Phase der Stadtentwicklung. Durch die Kombination aus internationaler Architekturkompetenz und einem tiefen Respekt vor der lokalen Identität soll ein Raum entstehen, der Santa Brígida nachhaltig prägt und als modernes Zentrum der Begegnung fungiert. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 11.03.2026 um 12:44 |
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11.3.2026 - Umbau am Teresitas Strand auf Teneriffa: Alle Infos hier Pünktlich zur Sommersaison: Der Strand Las Teresitas erhält ein großes Upgrade. Vier Zugänge werden komplett barrierefrei umgebaut, um allen Besuchern mehr Komfort und Service zu bieten.- Eine radikale Veränderung steht bevor: Am Playa de Las Teresitas, dem beliebtesten Strand von Santa Cruz auf Teneriffa, laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Noch vor Beginn der Sommersaison wird sich das Gesicht von vier Hauptzugängen für immer verändern, um den Strand barrierefreier, moderner und komfortabler für alle Besucher zu machen. Diese 4 Zugänge werden umgebaut Die von der Stadtverwaltung koordinierten Arbeiten sind keine Kleinigkeit. Sie konzentrieren sich gezielt auf die Zugänge 1, 5, 7 und 10. An diesen strategischen Punkten werden modernste, barrierefreie Plattformen installiert und neue Fußgängerwege geschaffen. Das Ziel ist es, aus den alten Barrieren vollständig inklusive Bereiche zu machen, die den Zugang zu Toiletten und Umkleidekabinen für alle Nutzer einfach und sicher gestalten. Betroffener Zugang Wichtigste Verbesserungen Ziel der Maßnahme Zugang 1 Erweiterung der Plattform & neue Toiletten Barrierefreiheit vom Haupteingang Zugang 5 Angepasste Fußgängerwege Sichere Verbindung zum Badebereich Zugang 7 Bessere Umkleiden & neue Schattenbereiche Mehr Komfort für Menschen mit eingeschränkter Mobilität Zugang 10 Neue Ausstattung & Infrastruktur Premium-Services am letzten Strandabschnitt Der 30. April als Stichtag Besucher des Las Teresitas Strandes können sich auf die kommende Saison freuen. Stadtrat Carlos Tarife bestätigte den Abschluss der Modernisierungsarbeiten für den 30. April. So stehen die neuen, komfortableren Zonen rechtzeitig für die Hauptsaison bereit. Man wolle sicherstellen, dass alle Menschen diesen Strand unter den bestmöglichen Bedingungen genießen können, so Tarife. Ein modernerer und inklusiverer Strand Auch der Bürgermeister von Santa Cruz, José Manuel Bermúdez, hob hervor, dass die Arbeiten „zügig voranschreiten“, was die Servicequalität an Las Teresitas erheblich verbessern wird. Für die Anwohner des Bezirks Anaga sind diese Maßnahmen ein wichtiger Fortschritt, wie die Bezirksstadträtin Gladis de León erklärte: „Las Teresitas ist der wichtigste Treffpunkt der Stadt. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, den Strand noch komfortabler zu machen.“ Mit der Umgestaltung soll der Strand nicht nur ästhetisch, sondern vor allem funktional aufgewertet werden, um das Wahrzeichen von Santa Cruz endlich zu einem Strand für alle zu machen.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 11.03.2026 um 08:41 |
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11.3.2026 - Reiseführer auf Gran Canaria warnen vor Taschendieben Organisierte Taschendieb-Clans haben es auf Touristen in Las Palmas de Gran Canaria abgesehen. Erfahren Sie, wie die Täter vorgehen und wie Sie sich wirksam vor Diebstahl schützen können.- Sie tarnen sich als Urlauber, agieren in Gruppen und schlagen in Sekundenschnelle zu. In den touristischen Zentren von Las Palmas auf Gran Canaria wächst die Sorge vor einem professionell organisierten Clan von Taschendieben, der es gezielt auf Besucher abgesehen hat. Die neue Masche der Taschendiebe in Las Palmas Der Modus Operandi ist immer derselbe: Mit Rucksäcken, Sonnenbrillen und Sommerkleidung mischen sich die Täter unter Reisegruppen. Sie beobachten, warten und wählen ihre Opfer sorgfältig aus: abgelenkte Touristen, die ihr Handy zücken, oder ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Beliebte Tatorte sind Gegenden mit hohem Touristenaufkommen wie die Umgebung des C.C. El Muelle in Santa Catalina oder die Altstadt. Zeugen berichten, wie sich die Täter strategisch positionieren und auf einen Moment der Unachtsamkeit warten. Ihr Ziel ist Bargeld und Kreditkarten; Leere Geldbörsen werden später oft in Mülleimern gefunden. Tourismusbranche schlägt Alarm Die Vereinigung der professionellen Reiseführer auf Gran Canaria warnt, die Situation sei „schlimmer als je zuvor“. In internen Chatgruppen werden täglich schnell neue Vorfälle gemeldet. Kürzlich drangen Diebe sogar in einen Reisebus ein, während die Gruppe ein Museum besuchte, und stahlen Bargeld und Karten. Als Reaktion darauf haben die Reiseführer ihre Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Vor dem Aussteigen aus dem Bus werden die Touristen nun standardmäßig über die Gefahren aufgeklärt. Einige Guides halten sogar Schilder mit der Aufschrift „Vorsicht Taschendiebe“ in mehreren Sprachen hoch, um die Prävention zu verstärken. Polizei bestätigt organisierten Clan und rät zur Vorsicht Die Ermittlungen der letzten Monate deuten auf einen spezialisierten Clan hin, der auf den Kanarischen Inseln operiert. Die Täter nutzen Mietwagen, um schnell zwischen verschiedenen Gemeinden zu wechseln und so unentdeckt zu bleiben. Kürzlich konnte die Polizei vier Verdächtige identifizieren, von denen einer bereits per Haftbefehl auf dem spanischen Festland gesucht wurde. Obwohl die Kanaren weiterhin als sicheres Reiseziel gelten, beeinflusst die Zunahme dieser Stärke das Image der Destination. Polizei und Guardia Civil haben Sondereinheiten in den betroffenen Gebieten eingerichtet. So schützen Sie sich: Tipps der Polizei Die Sicherheitskräfte betonen, dass die Diebstähle in der Regel ohne Gewaltanwendung geschehen sind. Die Schnelligkeit und Koordination der Täter sind ihre Hauptwaffen. Um kein Opfer zu werden, raten Sie zu folgenden einfachen Verhaltensregeln: - Taschen und Rucksäcke: Tragen Sie Ihre Taschen immer geschlossen und an der Vorderseite des Körpers. - Wertsachen: Bewahren Sie Ihre Geldbörse und Ihr Handy niemals in den hinteren Hosentaschen auf. - Bargeld: Hantieren Sie nicht mit großen Mengen Bargeld in der Öffentlichkeit. - Ablenkungsmanöver: Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie angesprochen und abgelenkt werden. - Notfall: Notieren Sie sich Notrufnummern und sperren Sie Ihre Karten im Falle eines Diebstahls sofort.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 11.03.2026 um 08:34 |
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11.3.2026 - Mangel an Polizisten auf El Hierro gefährdet die Sicherheit Auf der Kanareninsel El Hierro herrscht ein kritischer Mangel an Polizisten. Erfahren Sie, warum Valverde nur einen Beamten hat, La Frontera am Limit ist und El Pinar ganz ohne Polizei auskommen muss.- Auf der Kanareninsel El Hierro schlagen die Bürgermeister der drei Gemeinden Alarm: Ein akuter Mangel an lokalen Polizeikräften beeinträchtigt die Sicherheit der Bürger erheblich. Die Rathäuser von Valverde, La Frontera und El Pinar fordern dringend Maßnahmen, um die auf ein Minimum geschrumpften Personalbestände aufzustocken. Kritische Lage in der Hauptstadt Valverde Die Situation in der Inselhauptstadt Valverde ist besonders dramatisch: Aktuell ist nur ein einziger Polizist für das gesamte Gemeindegebiet zuständig. Seit Jahren versucht die Stadtverwaltung, vier neue Stellen zu besetzen, um die prekäre Lage zu stabilisieren, scheitert jedoch immer wieder an einem langwierigen Verwaltungsverfahren. Bürgermeister Carlos Brito erklärt, dass für eine angemessene Überwachung eigentlich elf Beamte nötig wären, insbesondere aufgrund der geografischen Weitläufigkeit und wichtiger Infrastruktur wie dem Hafen und dem Flughafen. Nach dem neuen Auswahlverfahren soll der derzeit einzige Polizist offiziell zum Dienststellenleiter ernannt werden. La Frontera am Limit Die Gemeinde La Frontera verfügt nach mehreren Pensionierungen in jüngster Zeit nur noch über sechs Beamte. Bürgermeister Pablo Rodríguez bezeichnete diese Zahl als „äußerst kritisches Limit“. Aus diesem Grund verhandelt das Rathaus bereits über eine neue öffentliche Stellenausschreibung. Geplant ist, demnächst eine Stelle für einen weiteren Agenten und eine für einen Offizier zu schaffen, um den Dienstbetrieb und eine schnelle Versorgung der Bürger sicherzustellen. El Pinar: Eine Gemeinde ohne Polizei Seit seiner offiziellen Gründung hat die Gemeinde El Pinar überhaupt keine eigene Lokalpolizei. Bürgermeister Juan Miguel Padrón begründete dies mit finanziellen Hürden. Die Kosten für die Einstellung von fünf Beamten und deren komplette Ausrüstung seien für den Haushalt der Gemeinde derzeit schlicht „nicht tragbar“.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 11.03.2026 um 02:18 |
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10.3.2026 - Lanzarote erlebte einen der wärmsten Februarmonate der Geschichte Der Februar 2026 auf Lanzarote war extrem warm mit Temperaturen über 30 Grad, aber kaum Regen. Erfahren Sie alle Details zur Wetter-Bilanz, den Gründen und den Auswirkungen der Stürme.- Der Februar 2026 war auf Lanzarote, La Graciosa und dem Rest des kanarischen Archipels außergewöhnlich warm. Laut Bericht der staatlichen Wetteragentur Aemet war es für die Region der siebtwärmste und für die Provinz Las Palmas der achtwärmste Februar seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1961. Die Niederschläge blieben äußerst gering. Temperaturen deutlich über dem Durchschnitt Im Durchschnitt verzeichnete der Monat eine Temperatur von 16,5 Grad Celsius, was einer positiven Abweichung von 1,6 Grad gegenüber dem Normalwert entspricht. Besonders auffällig war die Anomalie bei den Höchstwerten, die mit 1,7 Grad über dem Erwartungswert lag. Laut Aemet war der Monat thermisch von fünf aufeinanderfolgenden „Impulsen“ geprägt, in denen die Temperaturen stark anstiegen. Diese Hitzewellen, die mit Calima-Wetterlagen zusammenhingen, führten zu den hohen Durchschnittstemperaturen. Dabei gab es durchaus kühlere Phasen. So sorgte das Tief „Leandro“ zwischen dem 6. und 7. Februar für einen Temperaturrückgang, ebenso wie eine Kaltfront Ende des Monats. Spitzenwerte über 30 Grad Am 22. Februar wurde auf La Graciosa mit 30,7 Grad die viertwärmste Temperatur auf den Kanaren gemessen. Am selben Tag erreichte die Wetterstation in Los Dolores (Tinajo, Lanzarote) einen Wert von 29 Grad. Niederschläge blieben die Ausnahme Niederschläge im Februar waren insgesamt „spärlich“. Die bedeutendsten Regenmengen brachte ein Tiefdruckgebiet, das in Playa Blanca (Yaiza) bis zu 18 Liter pro Quadratmeter und in Las Vegas (Tías) 8,4 Liter pro Quadratmeter hinterließ. Auf der Nachbarinsel La Graciosa wurde jedoch kein messbarer Niederschlag registriert.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 10.03.2026 um 15:42 |
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10.3.2026 - Luftnotfall über den Kanaren: Landung auf Gran Canaria Ein Passagierflug von Bolivien nach Madrid wurde wegen eines dringenden medizinischen Notfalls nach Gran Canaria umgeleitet. Erfahren Sie mehr über die schnelle Reaktion der Fluglotsen und die sichere Landung.- Ein Passagierflug von Boliviana de Aviación auf dem Weg von Bolivien nach Madrid wurde heute außerplanmäßig zum Flughafen von Gran Canaria umgeleitet. Grund für die unerwartete Landung war ein dringender medizinischer Notfall, der eine Passagierin betraf. Die Piloten nahmen Kontakt mit der Flugsicherung auf, als sich die Maschine im Luftraum der Kanaren befand. Sie baten um Erlaubnis, den nächstgelegenen Flughafen ansteuern zu dürfen, um eine sofortige medizinische Versorgung für die erkrankte Person zu gewährleisten. Die Fluglotsen reagierten daraufhin umgehend. Sie koordinierten einen kontinuierlichen Sinkflug und optimierten die Route, um wertvolle Zeit zu sparen. Gleichzeitig wurde am Boden alles für die Ankunft vorbereitet: Ein Ärzteteam und ein Krankenwagen standen bei der Landung bereit, um die Patientin sofort in Empfang zu nehmen. Die Landung auf dem Flughafen von Gran Canaria erfolgte ohne weitere Zwischenfälle. Hier wurde die Passagierin den Sanitätern übergeben und ins Krankenhaus gebracht. Die Flugsicherung sprach der Passagierin über soziale Medien ihre besten Wünsche für eine schnelle Genesung aus.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 10.03.2026 um 15:40 |
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10.3.2026 - Erschütterndes Verbrechen auf Gran Canaria: Mutter nach Tod ihres Kindes in U-Haft Nach dem Tod einer 20 Monate alten Tochter in Las Palmas wurde gegen die 29-jährige Mutter Untersuchungshaft wegen Mordverdachts angeordnet. Lesen Sie alle Details zu den Ermittlungen und Hintergründen... Das Kind war erst 20 Monate alt...- LAS PALMAS DE GRAN CANARIA – Die Justiz auf Gran Canaria zieht erste Konsequenzen nach dem tragischen Tod eines 20 Monate alten Mädchens im Fischereiviertel San Cristóbal. Gegen die 29-jährige Mutter wurde nun Untersuchungshaft ohne Aussicht auf Kaution angeordnet. Ihr wird vorgeworfen, ihr eigenes Kind grausam getötet zu haben. Der Fall sorgt auf der gesamten Insel für Entsetzen. Richter Tomás Luis Martín, der die Sonderabteilung für Gewalt gegen Kinder und Jugendliche leitet, folgte mit seiner Entscheidung dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Beschuldigte, Richely González, steht unter dem dringenden Verdacht des Mordes an einer Minderjährigen. Nach spanischem Recht droht ihr bei einer Verurteilung eine lebenslange Freiheitsstrafe, die frühestens nach einer festgelegten Mindestverbüßungsdauer zur Bewährung ausgesetzt werden kann. Ein Abend voller Rätsel und Entsetzen Die Rekonstruktion der Ereignisse vom vergangenen Mittwochabend zeichnet ein düsteres Bild. Gegen 22:00 Uhr ging bei der Nationalpolizei ein Notruf ein. Passanten am Cruce de Hoya de la Plata, einer Bushaltestelle oberhalb des Küstenviertels San Cristóbal, waren auf eine Frau aufmerksam geworden, die barfuß und desorientiert über die Promenade schlich. In ihren Armen hielt sie ein in eine Decke gewickeltes Kind. Zeugen berichteten von dem „leeren Blick“ der Frau. Als Ersthelfer die Decke anhoben, bot sich ihnen ein schrecklicher Anblick: Das kleine Mädchen, Vanesa Alexandra, reagierte nicht mehr und hatte Schaum vor dem Mund. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen durch herbeigerufene Sanitäter und einer fast einstündigen Reanimation im Mutter-Kind-Krankenhaus von Las Palmas konnten die Ärzte nur noch den Tod des Kindes feststellen. Besonders verdächtig: Sowohl die Kleidung der Mutter als auch die des Kindes waren komplett durchnässt. Erste vage Erklärungen der Mutter, das Kind sei „ins Meer gefallen“, stellten die Ermittler schnell infrage. Bei einer Absuche der nahen Felsküste entdeckten Beamte Meerwasserpfützen und persönliche Gegenstände der Frau, was die Ermittlungen in eine eindeutige Richtung lenkte. Schuldfähigkeit im Fokus der Ermittlungen Ein zentraler Aspekt des Verfahrens ist der psychische Zustand der 29-jährigen Venezolanerin. Vor der Anordnung der Untersuchungshaft wurde sie von Experten des Instituts für Rechtsmedizin untersucht. Zwar zeigten sich Anzeichen für psychische Belastungen, doch das vorläufige Gutachten kommt zu einem klaren Schluss: Die Frau war zum Tatzeitpunkt in der Lage, das Unrecht ihrer Handlung zu erkennen. Ihre kognitiven Fähigkeiten seien nicht so weit eingeschränkt gewesen, dass sie ihr Handeln nicht mehr hätte steuern können. Interessanterweise ergaben medizinische Untersuchungen im Krankenhaus keine Hinweise auf Drogenkonsum oder organische Erkrankungen des Gehirns. Die Ärzte notierten jedoch eine „auffällige emotionale Gleichgültigkeit“ während der Befragungen. In ihrer polizeilichen Vernehmung legte die Beschuldigte schließlich ein erschreckendes Geständnis ab. Sie beschrieb, wie sie das Kind in eine der flachen Wasserstellen zwischen den Felsen legte und es dort unter Wasser drückte, bis es sich nicht mehr rührte. Warnsignale im Vorfeld der Tat Die Ermittlungen beleuchten auch das familiäre Umfeld. Der Vater des Kindes, Juan Carlos Quintero, berichtete den Ermittlern von einer massiven Verschlechterung der Beziehung in den Wochen vor der Tat. Er schilderte, dass seine Ex-Partnerin unter Verfolgungswahn gelitten und behauptet habe, Stimmen zu hören. Noch am Tattag habe er besorgniserregende Nachrichten erhalten, die er als „paranoid“ einstufte. Er habe sie sogar ausdrücklich gebeten, auf das Kind aufzupassen – eine Warnung, die das schreckliche Ende nicht verhindern konnte. Aufgrund der Schwere der Tat und einer potenziellen Fluchtgefahr bleibt die Frau in Haft. Wegen ihrer eigenen Aussagen zu Suizidgedanken wurde im Gefängnis zudem ein spezielles Präventionsprotokoll aktiviert. Die Verteidigung hat nun drei Tage Zeit, gegen den Haftbeschluss Einspruch einzulegen. Während die Insel um die kleine Vanesa trauert, warten die Behörden auf den abschließenden Autopsiebericht, der letzte Gewissheit über die Todesursache bringen soll. – MF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 10.03.2026 um 15:30 |
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10.3.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Vier Festnahmen nach Drogenrazzia in Las Palmas Vier Menschen sind gestern in Las Palmas de Gran Canaria und Arucas festgenommen worden, nachdem Ermittler einen mutmaßlichen Drogenvertrieb unter dem Deckmantel eines Cannabis-Clubs ausgehoben haben. Die Polizei und die Zollfahndung haben dabei laut Canarias7 mehr als neun Kilo Marihuana, Haschisch, hunderte Cannabis-Zigaretten, mehr als tausend Behälter mit Haschischöl, Vaporizers und rund 13.000 Euro Bargeld sichergestellt. Der Fall ist brisant, weil er nach Einschätzung der Ermittler auf ein professionell organisiertes System hindeutet. Gesperrte Konten, fünf beschlagnahmte Fahrzeuge und die Spur zu offenbar legal wirkenden Firmen zeigen, dass es hier nicht nur um Straßenhandel geht. Der Fall steht exemplarisch für ein Problem, das Sicherheitsbehörden auf den Kanarischen Inseln schon länger beschäftigt: Kriminelle Strukturen tarnen sich zunehmend seriös. Juan Ramírez mahnt mehr Verantwortung im Digitalzeitalter an Nicht die Technik selbst, sondern ihr Missbrauch steht im Zentrum einer Warnung von Unternehmerpräsident Juan Ramírez. Der Chef des Círculo de Empresarios hat in einem Interview gesagt, Digitalisierung habe Alltag, Wirtschaft und Kommunikation in wenigen Jahren radikal verändert, zugleich werde die Geschwindigkeit digitaler Medien aber oft genutzt, um Polarisierung statt Reflexion zu fördern. Damit trifft Ramírez einen empfindlichen Punkt. Auf den Kanarischen Inseln wie anderswo bestimmt digitale Sofort-Kommunikation längst politische Debatten, Konsum und Informationsverhalten. Seine Botschaft ist deshalb klar: Technologie eröffnet Chancen, verlangt aber Urteilsvermögen und Verantwortung. Gerade in einer Zeit, in der sich wirtschaftliche und gesellschaftliche Konflikte schnell hochschaukeln, ist das mehr als ein allgemeiner Appell. Santa Cruz bereitet sich auf möglichen Vulkanausbruch vor Während die Wissenschaft die Entwicklung rund um den Teide weiter beobachtet, hat Santa Cruz de Tenerife gestern vorsorglich eine technische Kommission eingerichtet. Bürgermeister José Manuel Bermúdez hat damit Vorbereitungen für mögliche Szenarien angestoßen, bei denen die Hauptstadt im Ernstfall Evakuierte aus anderen Gemeinden aufnehmen und Grundversorgung wie Wasser und Betreuung sichern müsste. Noch ist das keine akute Alarmmeldung. Aber der Schritt zeigt, wie ernst die Behörden die ungewöhnliche sismovolkanische Lage auf Teneriffa nehmen. Santa Cruz bekommt damit eine Schlüsselrolle in der Notfallplanung auf der Insel. Genau das macht die Nachricht relevant: Die Stadt plant nicht nur für eine Eruption, sondern für die Folgen, die sie für Infrastruktur, Unterbringung und Versorgung hätte. Zwölf Jahre Wohnsitz werden Hürde für Sozialwohnungen Wer auf den Kanarischen Inseln künftig eine öffentliche Wohnung beantragen will, muss deutlich strengere Voraussetzungen erfüllen. Die Regionalregierung hat gestern ein neues Vergabesystem beschlossen, das das bisherige Losverfahren abschafft und stattdessen soziale, wirtschaftliche und familiäre Kriterien gewichtet. Neu ist vor allem: Erforderlich sind künftig zwölf Jahre ununterbrochener Wohnsitz auf den Inseln, bei unterbrochenem Aufenthalt sogar 15 Jahre. Die Regierung nennt das gerechter und transparenter. Politisch ist der Kern der Reform aber heikel, weil Bedürftigkeit damit nicht allein entscheidet. Der starke Fokus auf Verwurzelung dürfte die Debatte über Zugang, Ausschluss und soziale Fairness deutlich verschärfen. Gleichzeitig werden bestimmte Gruppen stärker berücksichtigt, darunter junge Menschen, Ältere, Menschen mit Einschränkungen und Betroffene von Gewalt. Beim Wohnungsdruck auf dem Archipel ist das ein hochsensibler Umbau. Streit um El Confital spitzt sich neu zu Fast neun Jahre nach der Schließung von El Confital drängt die Stadt Las Palmas de Gran Canaria jetzt auf eine neue Klärung. Stadtrat Pedro Quevedo hat gestern angekündigt, die eigenen Messdaten mit denen von Salud Pública vergleichen lassen zu wollen, weil beide Seiten bei derselben Problemzone weiter zu gegensätzlichen Ergebnissen kommen. Die Stadt sagt, ihre Werte lägen seit zwei Jahren im Normalbereich, die Regionalbehörde hält an ihrer Vorsicht fest. Das Problem ist längst größer als eine einzelne Badezone. Wenn zwei Institutionen mit akkreditierten Verfahren zu unterschiedlichen Bewertungen kommen, leidet das Vertrauen in Verwaltung und Gesundheitsaufsicht. Genau deshalb wächst der politische Druck. Für Las Palmas ist El Confital inzwischen auch ein Symbol für stockende Zusammenarbeit. Solange die Daten nicht gemeinsam bewertet werden, bleibt eine Wiedereröffnung in weiter Ferne. Aemet warnt vor rauer See auf fünf Inseln Gelbe Warnstufe für Küstengefahren hat gestern den Wochenstart auf mehreren Inseln geprägt. Betroffen waren laut Aemet Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro, dazu kam böiger Nordostwind. Auf Lanzarote und Fuerteventura blieb es teils wolkig, auf den größeren Inseln waren örtlich schwache Niederschläge möglich, und auf Teneriffa ist sogar Schnee in den Hochlagen nicht ausgeschlossen worden. Solche Lagen wirken auf den ersten Blick unspektakulär, sind aber im Alltag oft heikler als viele glauben. Hoher Wellengang trifft nicht nur Badegäste, sondern auch Uferstraßen, Küstenwege und Häfen. Für das Archipel ist das eine klassische Wetterlage mit konkreten Folgen. Gerade an exponierten Küsten wird aus scheinbar stabilem Wetter schnell ein Sicherheitsrisiko. Doku rückt Touristifizierungs-Konflikt auf Gran Canaria ins Rampenlicht Mit dem Dokumentarfilm „La hora robada“ hat der Streit über Touristifizierung und Verdrängung auf Gran Canaria jetzt neue Öffentlichkeit bekommen. Das Projekt greift die Kritik von Initiativen wie Derecho al Techo, Guanarteme se Mueve oder Las Kellys auf und zeigt, wie Wohnungsnot, steigende Mieten und sozialer Druck mit dem aktuellen Tourismusmodell verknüpft werden. Der Film ist bereits auf Gran Canaria und in Galicien gezeigt worden. Die eigentliche Sprengkraft liegt in der politischen Wirkung. Was bisher oft als lokale Protestszene abgetan worden ist, erreicht nun auch Publikum außerhalb des Archipels. Der Konflikt um Wohnraum, soziale Teilhabe und Wachstum wird dadurch sichtbarer und schärfer. Für die Kanaren ist das relevant, weil die Frage immer lauter wird, ob touristischer Erfolg noch Wohlstand für viele schafft oder vor allem Verdrängung produziert. Russische Gastanker sorgen vor den Kanaren für Sicherheitsfragen Drei russische Gastanker der sogenannten Geisterflotte haben sich nach Angaben eines Experten zuletzt in Gewässern nahe der Kanarischen Inseln bewegt. Einer lag demnach nördlich von Gran Canaria an der Grenze spanischer Hoheitsgewässer, ein anderer trieb seit Tagen südlich von Teneriffa. Einer der genannten Tanker soll auf Sanktionslisten der USA, Großbritanniens und der Europäischen Union stehen. Damit bekommt die Lage vor dem Archipel eine sicherheitspolitische Dimension. Es geht nicht nur um Schiffsbewegungen, sondern um Kontrolle, Überwachung und mögliche geopolitische Risiken. Wenn sanktionierte oder politisch sensible Einheiten in der Nähe der Inseln operieren, stellt sich zwangsläufig die Frage nach maritimer Präsenz und Reaktionsfähigkeit Spaniens. Die Kanaren liegen damit plötzlich näher an einem internationalen Krisenraum, als vielen lieb sein dürfte. Krebs bleibt auf Lanzarote häufigste Todesursache 902 Menschen sind 2024 auf Lanzarote und La Graciosa gestorben, und erneut haben Tumorerkrankungen die Statistik angeführt. Nach Daten des Centro de Datos des Cabildo auf Basis von Istac-Zahlen sind 295 Todesfälle auf Krebs zurückgeführt worden, gefolgt von 218 durch Herzerkrankungen. Auffällig ist zudem der deutliche Anstieg bei psychischen Erkrankungen und Leiden des Atmungssystems. Diese Zahlen sind mehr als Statistik. Sie zeigen, wo Gesundheitspolitik und Versorgung besonders gefordert sind. Wenn Krebs weiter die häufigste Todesursache bleibt und zugleich psychische sowie respiratorische Leiden zunehmen, wächst der Druck auf Prävention, Früherkennung und Pflege. Für Lanzarote und La Graciosa ist das eine klare Warnung: Die Gesundheitslage verändert sich, und darauf muss die öffentliche Infrastruktur reagieren. Das Cabildo sichert neue Pflegeplätze in Arrecife und Tinajo Knapp fünf Millionen Euro investiert das Cabildo von Lanzarote in vier Gebäude, um das soziale und pflegerische Angebot auszubauen. Gestern ist unter anderem der Kauf der früheren ONCE-Zentrale in Arrecife beschlossen worden. Das Gebäude soll für Menschen mit Abhängigkeit oder Behinderung umgebaut werden. Hinzu kommen zwei weitere Immobilien in Arrecife und ein Objekt in Tinajo, mit denen zusätzliche Wohn- und Tagesplätze geschaffen werden sollen. Der politische Wert dieser Entscheidung ist erheblich, weil auf Lanzarote seit langem mehr Plätze für Pflege, Betreuung und Wohnen mit Unterstützung gebraucht werden. Noch steht vor der Nutzung der Umbau. Aber aus Ankündigungen werden jetzt konkrete Immobilien und damit greifbare Infrastruktur. Das Cabildo sendet damit das Signal, dass soziale Versorgung nicht länger nur verwaltet, sondern ausgebaut werden soll. Teguise stockt sein Taxiangebot deutlich auf Sechs neue Taxilizenzen sollen in Teguise vergeben werden, und seit gestern läuft dafür offiziell das Verfahren. Die Gemeinde hat die Grundlagen veröffentlicht, bis Mitte April können sie eingesehen werden. Wenn alles planmäßig verläuft, steigt die Zahl der Lizenzen später von bisher 37 auf dann 45. Die endgültige Entscheidung wird zur Jahresmitte erwartet. Auf den ersten Blick ist das eine technische Verwaltungsnachricht. Tatsächlich geht es aber um Mobilität im Alltag und um die Anpassung an ein wachsendes Gemeindegebiet. Mehr Lizenzen sollen das Angebot an die aktuelle Nachfrage anpassen und dem Sektor mehr Stabilität geben. Ob das am Ende auch spürbar bessere Verfügbarkeit bringt, wird sich erst zeigen. Der Bedarf jedenfalls ist offenkundig. Dertour sondiert neue Hotelprojekte auch auf Lanzarote Deutschlands zweitgrößter Reiseveranstalter Dertour hat nach einer Rundreise über das Archipel neue Hotelchancen auf den Kanarischen Inseln ins Auge gefasst. Nach Angaben aus der Branche sieht der Konzern neben Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa auch Lanzarote als attraktiven Standort. Dertour-Chef Christoph Debus hat betont, die Kanaren seien wegen ihres Ganzjahresgeschäfts ein besonders wichtiger Markt. Wirtschaftlich ist das eine starke Nachricht für den Tourismussektor. Gleichzeitig verschärft sie aber genau die Debatte, die auf den Inseln schon läuft. Neue Hotelprojekte bedeuten Investitionen, Jobs und Sichtbarkeit, sie erhöhen jedoch auch den Druck auf Flächen, Infrastruktur und Wohnraum. Damit steht diese Meldung exemplarisch für das Grunddilemma des Archipels: Wachstum bleibt attraktiv, wird gesellschaftlich aber immer umstrittener.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 10.03.2026 um 15:21 |
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10.3.2026 - Anglerin auf El Hierro stirbt bei Sturz in den Atlantik Eine Frau ist auf El Hierro bei einem Angelausflug tödlich verunglückt. Ihr lebloser Körper wurde vom GES-Rettungshubschrauber aus dem Meer geborgen.- Charco de los Sargos - El Hierro - Kanaren News Magazin An der Küste von El Hierro hat sich am Montag eine Tragödie ergeben. Eine Frau kam ums Leben, nachdem sie während eines Angelausflugs ins Meer gestürzt war. Ein Rettungshubschrauber der kanarischen Regierung konnte nur noch ihre leblosen Körper bergen. Wie verschiedene Medien berichten, ereignete sich der Unfall an der Küste der Gemeinde La Frontera. Die Frau befand sich im felsigen Gebiet des Arco de la Tosca, einem Küstenabschnitt zwischen Arenas Blancas und El Verodal, als sie aus bisher ungeklärten Gründen ins Wasser fiel. Nachdem über das Koordinationszentrum der Kanaren ein Notruf eingegangen war, wurde eine sofortige Rettungsaktion eingeleitet. Ein Hubschrauber der Notfall- und Rettungsgruppe (GES) wurde mobilisiert, um die Küste abzusuchen. Nachdem die kurz darauf eintreffende Hubschrauberbesatzung die leblose Frau im Wasser gesichtet hatte, wurde die Bergung per Seilwinde eingeleitet und die Verstorbene an Land geflogen. Dort warteten Einsatzkräfte der Polizei und Sanitäter. Ein Notarzt konnte nur noch Ihren Tod bestätigen.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 10.03.2026 um 15:14 |
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10.3.2026 - Santa Cruz: Notfallplan für Teide-Ausbruch wird konkret Angesichts ungewöhnlicher Aktivitäten am Teide richtet Santa Cruz de Tenerife eine Expertenkommission ein. Erfahren Sie mehr über den Notfallplan der Hauptstadt.- Mit einer klaren Botschaft hat Bürgermeister José Manuel Bermúdez die Dringlichkeit des Notfallplans für den Teide auf Teneriffa unterstrichen. Die neuesten wissenschaftlichen Beurteilungen zur Aktivität des Vulkans sind der Grund für die verstärkten Vorbereitungen der Hauptstadt. „Ich möchte niemanden beunruhigen, aber wenn die Wissenschaftler sagen, dass das, was auf dem Teide geschieht, nicht normal ist, wir handeln müssen“, erklärte Bermúdez. „Die Stadtverwaltung schaltet daher in den Präventivmodus.“ Diese Aussagen geben den entscheidenden Kontext für die bereits zuvor per Dekret eingerichtete technische Kommission, deren Aufgabe es ist, einen detaillierten Aktionsplan für den Ernstfall zu entwickeln. Santa Cruz als humanitäre und logistische Drehscheibe Obwohl für die Hauptstadt selbst nur eine geringe direkte Gefahr durch Lavaströme besteht, ist ihre Funktion im Krisenfall entscheidend. Bermúdez betonte diese unverzichtbare „Schlüsselrolle“. Im Falle einer Eruption müsste Santa Cruz als logistisches und humanitäres Zentrum für die gesamte Insel agieren, insbesondere bei der Aufnahme und Versorgung von evakuierten Personen aus anderen Gemeinden. „Wir müssen auf alle Szenarien vorbereitet sein“, so der Bürgermeister. Expertenkommission erarbeitet vertraulichen Bericht Die neu geschaffene Kommission besteht aus hochrangigen Experten aller wichtigen Bereiche der Stadtverwaltung – von Sicherheit und Infrastruktur bis hin zu Finanzen und öffentlichen Diensten. Sie wurden beauftragt, einen detaillierten und vertraulichen Bericht zu erstellen. Dieser soll konkrete Präventivmaßnahmen auf kommunaler Ebene sowie ein effektives Koordinationsmodell mit anderen Behörden wie dem Inselrat (Cabildo) und der kanarischen Regierung definieren. Nach Vorlage des Berichts wird entschieden, ob die Kommission als dauerhaftes Gremium zur Krisenbewältigung bestehen bleibt.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 10.03.2026 um 08:08 |
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10.3.2026 - Razzia in Las Palmas: Polizei macht Cannabis-Club dicht! Schlag gegen den Drogenhandel in Las Palmas: Polizei und Zoll nehmen 4 Personen fest und beschlagnahmen 9kg Marihuana, 13.000€ und weitere Drogen in einem Cannabis-Club.- Beamte der Nationalpolizei haben in einer gemeinsamen Operation mit der Zollfahndung einen Drogen-Hotspot in Las Palmas auf Gran Canaria zerschlagen, der unter dem Deckmantel eines Cannabis-Clubs operierte. Bei der Razzia wurden vier Personen festgenommen, über 9 Kilogramm Marihuana und mehr als 13.000 Euro Bargeld sichergestellt. Die Ermittlungen der auf Drogen und organisiertes Verbrechen spezialisierten Einheit (UDYCO) begannen bereits Ende 2025. Auslöser waren diverse Hinweise auf den Verkauf von Marihuana, Haschisch und anderen Cannabis-Derivaten in einem Lokal in einer zentralen Straße der Inselhauptstadt, was für Unmut unter den Anwohnern sorgte. Daraufhin wurde eine gemeinsame Ermittlungsgruppe von Polizei und Zoll gebildet, um nicht nur die Drogenverteilung zu stoppen, sondern auch die illegalen Gewinne zu untersuchen. Gemischte Teams analysierten die Vermögensverhältnisse der Verdächtigen, um eine mögliche Geldwäsche über legal erscheinende Firmen aufzudecken. Im Februar 2026 mündete die monatelange Untersuchung in einem Großeinsatz. Es wurden zwei Durchsuchungsbefehle vollstreckt – einer in Las Palmas de Gran Canaria und ein weiterer in der Gemeinde Arucas. Vier mutmaßlich beteiligte Personen wurden festgenommen. Umfangreiche Funde bei den Durchsuchungen Die Beamten stellen eine erhebliche Menge an Drogen und Bargeld sicher. Die Liste der beschlagnahmten Güter umfasst: - 9,1 Kilogramm Marihuana - 1,2 Kilogramm Haschisch - 248 fertige Marihuana-Zigaretten - 1.018 Fläschchen Haschisch-Öl - 110 Marihuana-Verdampfer - Über 13.000 Euro in der Bar Zusätzlich wurden Dokumente von Firmen beschlagnahmt, die mutmaßlich zur Wäsche der Drogengelder genutzt wurden. Im Rahmen der Ermittlungen wurden zudem die Konten der Hauptverantwortlichen gesperrt und fünf Fahrzeuge beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an, weitere Maßnahmen werden nicht ausgeschlossen.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 10.03.2026 um 06:24 |
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10.3.2026 - Tierquälerei auf Gran Canaria: Hund stirbt angekettet im Unwetter In Tejeda auf Gran Canaria wird aktuell gegen einen Mann wegen Tierquälerei ermittelt. Sein Hund starb angekettet und schutzlos während eines Unwetters.- Die Guardia Civil von Las Palmas ermittelt aktuell gegen einen Mann aus Tejeda (Gran Canaria) wegen Tierquälerei mit Todesfolge. Sein Hund verstarb, nachdem er tagelang unter freiem Himmel angekettet und dem jüngsten schweren Unwetter schutzlos ausgesetzt war. Der Fall wurde durch zwei aufmerksame Wanderer aufgedeckt. Als sie in der Nähe des Grundstücks vorbeikamen, bemerkten sie den Hund, der sich kaum noch bewegte. Obwohl sie ihn zunächst für tot hielten, erkannten sie schwache Lebenszeichen und entschieden sich in Abwesenheit des Besitzers zum sofortigen Handeln. Rettung des Tieres kam zu spät Die Wanderer brachten den Hund sofort in eine Tierklinik. Doch der Zustand des Tieres war aufgrund extremer Entkräftung und anhaltender Vernachlässigung bereits irreversibel. Trotz aller Bemühungen des Veterinärteams verstarb der Hund kurz nach seiner Ankunft. Nach dem tragischen Tod erstatteten die Wanderer eine Anzeige bei der Polizei, woraufhin die Tierschutzeinheit SEPRONA die Ermittlungen aufnahm. Die Beamten identifizierten den Halter, einen Anwohner, der sich für den desolaten Zustand des Tieres verantworten muss. Obduktion bestätigt Vernachlässigung Um die genaue Todesursache zu klären, führte die Veterinärmedizinische Fakultät der Universität von Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC) eine Autopsie durch. Der Befund bestätigte die mangelhafte Versorgung, welche der Auslöser für den Tod des Tieres war. Juristische Konsequenzen Der Fall wurde an das zuständige Gericht in Arucas übergeben. Das spanische Gesetz sieht für die Vernachlässigung und das Aussetzen von Tieren mit Todesfolge harte Strafen vor, die von Gefängnisstrafen bis zum Verbot der Tierhaltung reichen können. Die Guardia Civil appelliert an die Bevölkerung, jeden Verdacht auf Tierquälerei sofort über die Notrufnummern 062 oder 112 zu melden und betont, dass auch unterlassene Hilfeleistung strafbar sein kann.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 10.03.2026 um 03:21 |
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9.3.2026 - Auflug in die Berge, diese Woche nur mit Mantel und Regenschirm! Das Wetter in den Bergen und im Norden ist derzeit kanarisch winterlich, Mantel und Schirm sollten immer Griffbereit sein! Dicker Nebel fast den ganzen Tag...- Gran Canaria – Wer derzeit in den Bergen von Gran Canaria oder im Norden der Insel unterwegs ist, stellt schnell fest: Ohne Mantel und Regenschirm geht es oft nicht. Dieses für die Kanaren typische winterliche Wetter wird uns auch noch einige Zeit erhalten bleiben, zumindest, wenn es nach den Langzeitprognosen der Wetterfrösche geht. Die frischen Temperaturen, oft knapp über oder unter 10°C in den Bergen (z.B. Valleseco, Artenara und Tejeda), werden durch Winde auch noch mal deutlich abgekühlt und fühlen sich entsprechend kälter an. Hinzu kommen immer wieder starke Wolkenfelder und Nebelbänke an den Berghängen. Starke Regenfälle gibt es zwar nicht, wenn dann nur leichter Niesel, aber ungemütlich ist es draußen allemal. Noch bis mindestens zum Wochenende soll das Wetter so bleiben, erst dann kann es ggf. zu Verbesserungen, sogar mit Sonnenschein, kommen. Die Temperaturen bleiben ebenfalls nur bei knapp über 10 °C und erreichen maximal 12/13 Grad. Sollte die Sonne am Wochenende in den Bergen scheinen, dann sind sogar Tageswerte von bis zu 17 °C drin, aber dafür muss die Sonne auch herauskommen. Für alle Ausflügler ist es angeraten, warme Kleidung anzuziehen und ggf. auch einen Regenschirm dabei zu haben, wenn man diese Woche die Bergwelt der Insel oder den Norden besuchen will. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 09.03.2026 um 17:33 |
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9.3.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Clavijo stellt sich im Parlament der Debatte über den Zustand der Kanaren Am Dienstag hat sich Kanarenpräsident Fernando Clavijo im Regionalparlament der Debatte über den Zustand der Autonomie gestellt. Drei Jahre nach Beginn der Legislatur hat seine Regierung zwar stabile Wirtschaftsdaten präsentiert, doch gleichzeitig bleibt die soziale Lage auf dem Archipel angespannt. Die Wirtschaft wächst dank Tourismus weiterhin stärker als im spanischen Durchschnitt. Dennoch lebt laut Sozialbericht Foessa etwa ein Viertel der Bevölkerung in Armut, und die Durchschnittslöhne liegen weiterhin deutlich unter dem nationalen Niveau. Der politische Streit konzentriert sich deshalb vor allem auf Wohnungsnot, niedrige Einkommen und die Situation in Gesundheits- und Bildungssystem. Die Opposition wirft der Regierung vor, wirtschaftliches Wachstum bisher nicht ausreichend in soziale Verbesserungen umzusetzen. Neugeborenes stirbt auf Migrantenboot vor Senegal auf Atlantikroute Vor der Küste Senegals hat die Marine ein Migrantenboot mit rund 140 Menschen an Bord entdeckt, das sich auf der Atlantikroute Richtung Kanarische Inseln befand. Dabei ist ein Neugeborenes gestorben, das während der elf Tage dauernden Überfahrt ums Leben gekommen ist. Die Überlebenden wurden nach der Rettung an Land gebracht und medizinisch versorgt. Der Leichnam des Kindes wurde ebenfalls geborgen und den zuständigen Behörden übergeben. Die Atlantikroute gilt weiterhin als eine der gefährlichsten Fluchtrouten der Welt. Laut Internationaler Organisation für Migration sind allein in diesem Jahr bereits rund 160 Menschen beim Versuch gestorben oder verschwunden, Europa über den Atlantik zu erreichen. Gericht entlässt Verdächtige der Drogenoperation „Sombra Negra“ Die Audiencia Nacional hat mehrere Beschuldigte aus dem kanarischen Teil der groß angelegten Anti-Drogen-Operation „Sombra Negra“ aus der Untersuchungshaft entlassen. Grundlage der Entscheidung ist eine neue Rechtsprechung des spanischen Verfassungsgerichts. Die Richter haben festgestellt, dass Verteidiger vor der Anordnung der Untersuchungshaft nicht ausreichend Zugang zu den Ermittlungsakten hatten. Dadurch sei das Recht auf Verteidigung verletzt worden. Die Beschuldigten bleiben zwar unter Auflagen wie Meldepflicht und Ausreiseverbot auf freiem Fuß. Die Ermittlungen gegen das Netzwerk, das tonnenweise Kokain über den Atlantik transportiert haben soll, laufen jedoch weiter. Mehr als 270 Mikroerdbeben unter dem Teide registriert Unter dem Teide auf Teneriffa haben Wissenschaftler innerhalb von weniger als 24 Stunden insgesamt 272 Mikroerdbeben registriert. Das hat das Instituto Geográfico Nacional bestätigt. Die Beben erreichten maximal eine Stärke von etwa 1,6 und lagen in Tiefen zwischen acht und sechzehn Kilometern. Sie konzentrieren sich vor allem im Bereich von Las Cañadas im Nationalpark. Experten betonen jedoch, dass diese Aktivität derzeit kein Hinweis auf eine bevorstehende Eruption ist. Der Vulkanstatus bleibt weiterhin auf Grün, dennoch wird die Entwicklung rund um den Teide permanent überwacht. Hospital Doctor Negrín gehört zu Spaniens besten Krankenhäusern Das Universitätskrankenhaus Doctor Negrín auf Gran Canaria hat es in die Liste der hundert besten Krankenhäuser Spaniens geschafft. Das zeigt das internationale Ranking „World’s Best Hospitals 2026“. Die Rangliste wird von der Zeitschrift Newsweek gemeinsam mit dem Analyseunternehmen Statista erstellt. Bewertet werden medizinische Qualität, Empfehlungen von Ärzten und die Zufriedenheit der Patienten. Das Krankenhaus belegt Platz 89 und ist das einzige öffentliche Krankenhaus auf den Kanarischen Inseln in dieser Liste. Damit bestätigt sich die Rolle des Zentrums als wichtiges Referenzkrankenhaus für spezialisierte Behandlungen auf dem Archipel. AEMET-Beschäftigte protestieren gegen Personalmangel auf Gran Canaria Mitarbeiter der staatlichen Wetterbehörde AEMET haben auf Gran Canaria gegen Personalmangel und Arbeitsbedingungen protestiert. Gleichzeitig fanden ähnliche Aktionen auch in mehreren Städten auf dem spanischen Festland statt. Nach Angaben der Gewerkschaften hat die Behörde in den vergangenen Jahrzehnten mehr als 40 Prozent ihrer Belegschaft verloren. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Wetterwarnungen und Klimabeobachtung deutlich. Die Beschäftigten fordern deshalb mehr Personal sowie bessere Bezahlung für Nacht- und Feiertagsdienste. Sollten Gespräche mit der Regierung ohne Ergebnis bleiben, schließen die Gewerkschaften weitere Proteste nicht aus. Tausende demonstrieren auf Gran Canaria zum Weltfrauentag Rund 4.000 Menschen haben am Sonntag in Las Palmas de Gran Canaria zum Internationalen Frauentag demonstriert. Die Kundgebung startete im Parque de San Telmo und führte durch die Altstadt bis zur Plaza de Santa Ana. Organisiert wurde die Demonstration von feministischen Organisationen und sozialen Gruppen. Viele Teilnehmer forderten stärkeren Schutz vor Gewalt gegen Frauen sowie mehr Gleichstellung im Arbeitsleben. Auffällig war in diesem Jahr eine größere Beteiligung von Männern an der Demonstration. Aktivisten sehen darin ein Zeichen dafür, dass Gleichstellung zunehmend als gesamtgesellschaftliches Thema verstanden wird. Polisario warnt auf Gran Canaria vor geopolitischen Spannungen mit Marokko Der Vertreter der Frente Polisario in Spanien, Abdulah Arabi, hat auf Gran Canaria vor geopolitischen Spannungen im Umfeld der Kanarischen Inseln gewarnt. Anlass ist der fünfzigste Jahrestag der Ausrufung der Demokratischen Arabischen Republik Sahara. Arabi kritisierte insbesondere die Unterstützung Spaniens für den marokkanischen Autonomieplan für die Westsahara. Aus Sicht der Polisario müsse weiterhin ein Referendum über die Selbstbestimmung stattfinden. Der Konflikt um die Westsahara prägt seit Jahrzehnten die Beziehungen zwischen Spanien und Marokko. Für die Kanarischen Inseln bleibt die Entwicklung im nordwestafrikanischen Raum deshalb ein wichtiges geopolitisches Thema. Baustopp für Einkaufszentrum an der Strandpromenade von Costa Teguise Das neue Einkaufszentrum an der Strandpromenade von Costa Teguise auf Lanzarote steht vor erheblichen Problemen. Die Gemeinde Teguise hat Teile der Bauarbeiten vorläufig stoppen lassen. Nach einem technischen Bericht wurde offenbar mehr Fläche gebaut als ursprünglich genehmigt. Besonders mehrere Terrassen sollen über die zulässige Bebauungsgrenze hinausgehen. Der Betreiber muss nun Änderungen vornehmen und eine neue Genehmigung beantragen. Die geplante Eröffnung des rund 50 Millionen Euro teuren Projekts bleibt deshalb vorerst ungewiss. Lastwagen rollt im Hafen von Las Palmas ins Meer Im Hafen von Las Palmas ist ein Lastwagen am Samstagmorgen direkt ins Hafenbecken gerollt. Der Vorfall ereignete sich an der Terminal der Reederei Naviera Armas Trasmediterránea. Nach ersten Angaben befand sich niemand im Fahrzeug. Vermutlich hatte der Fahrer den Lkw ohne angezogene Handbremse abgestellt, während gleichzeitig starke Windböen über das Hafengelände zogen. Taucher konnten das Fahrzeug später sichern und aus dem Wasser bergen. Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt. Mann stirbt nach Sturz von Klippen bei Ajuy auf Fuerteventura Auf Fuerteventura ist ein Mann nach einem Sturz von einer Klippenzone bei Ajuy ums Leben gekommen. Der Notruf ging am Freitagnachmittag beim kanarischen Rettungsdienst ein. Ein Rettungshubschrauber des Grupo de Emergencias y Salvamento entdeckte den Mann im Meer und brachte ihn zum Krankenhaus. Während des Transports befand er sich bereits im Herz-Kreislauf-Stillstand. Trotz intensiver Reanimationsmaßnahmen konnte sein Leben nicht gerettet werden. Feuerwehr, Guardia Civil und medizinische Einsatzkräfte waren an dem Rettungseinsatz beteiligt. Polizei muss Guardia Civil für Drogentest anfordern Bei einer Verkehrskontrolle in Las Palmas de Gran Canaria musste die Policía Local Unterstützung der Guardia Civil anfordern. Grund war, dass die zuständige Einheit nicht über die erforderliche Zertifizierung für Drogentests verfügte. Beamte hatten einen Fahrer kontrolliert, bei dem deutlicher Cannabisgeruch aus dem Fahrzeug wahrnehmbar war. Der Test wurde schließlich von der Guardia Civil durchgeführt. Das Ergebnis fiel positiv auf Marihuana aus. Die Polizeigewerkschaft CSIF sieht darin ein Zeichen für strukturelle Ausbildungs- und Personalprobleme innerhalb der lokalen Polizei.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 09.03.2026 um 17:25 |
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9.3.2026 - Spritpreise Kanaren: Benzin auf höchstem Stand seit April 2025 Die Benzinpreise auf den Kanaren erreichen mit 1.183 €/l einen neuen Höchststand. Daten des Istac zeigen den größten Anstieg seit fast einem Jahr. Alle Details hier.- Die Preise für Benzin und Diesel auf den Kanaren haben den höchsten Stand seit April 2025 erreicht. Daten des Kanarischen Statistikinstituts (Istac) für die letzte Februarwoche (23. bis 29. Februar) bestätigen einen deutlichen Anstieg, der Autofahrer auf dem gesamten Archipel betrifft. Der Preis für 95-Oktan-Benzin ist deutlich gestiegen. Mit 1.183 Euro pro Liter wurde der höchste Stand seit April des Vorjahres erreicht. Dieser Anstieg ist der stärkste innerhalb einer Woche seit fast einem Jahr. Parallel dazu verteuerte sich auch der Dieselkraftstoff und erreichte einen Durchschnittspreis von 1.176 Euro pro Liter. Experten sehen in dieser Entwicklung einen klaren Ausblick auf die Zukunft, auch wenn die jüngsten internationalen Entwicklungen noch nicht berücksichtigt sind. Die zunehmende Unsicherheit auf den Weltmärkten dürfte den Preisdruck auf Kraftstoffe weiter verstärken. Trotz des aktuellen Anstiegs gibt es einen positiven Aspekt im Jahresvergleich: Im Vergleich zur selben Woche im Vorjahr sind die heutigen Preise immer noch rund sechs Cent pro Liter niedriger.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 09.03.2026 um 17:19 |