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9.3.2026 - Kanaren Wetter: Sturm- & Wellenwarnung für 5 Inseln ausgelöst

Aktuelle Wetterwarnung für Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, La Gomera & El Hierro. Warnung vor Sturm mit 80 km/h und hohen Wellen. Erfahren Sie, welche Gebiete ausgenommen sind.-

Die staatliche Wetteragentur hat die bestehende Wetterwarnung für die Kanaren soeben erweitert. Neben der bereits ausgerufenen Warnung vor hohen Wellen gilt ab sofort auch eine Warnung vor starken Windböen für Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, La Gomera und El Hierro.

Die ursprüngliche Warnung, die sich auf gefährlichen hohen Wellen an den Küsten bezog, wurde nun um eine Windwarnung ergänzt. Es wird mit heftigen Windgeschwindigkeiten um 80 km/h gerechnet.

Die Behörden rufen zu erhöhter Vorsicht auf, insbesondere in Küstennähe und bei Aktivitäten im Freien in den betroffenen Gebieten.

Ausgenommene Gebiete

Wichtig ist, dass nicht alle Gebiete der Inseln betroffen sind. Von beiden Wetterwarnungen ausdrücklich ausgenommen sind folgende Regionen:

- Der Norden von Gran Canaria
- Der Osten von La Palma
- Die Metropolregion sowie der gesamte Norden von Teneriffa

Reisende und Anwohner in den nicht genannten Gebieten der betroffenen Inseln sollten die lokalen Nachrichten verfolgen und Vorsicht walten lassen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 09.03.2026 um 17:13

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9.3.2026 - Taxi-Tricks am Flughafen von Gran Canaria mit System

Tausende Taxi-Transfers am Flughafen Gran Canaria werden von Fahrern storniert, um Limits zu umgehen.-

Am Flughafen von Gran Canaria nutzen Taxifahrer ein Schlupfloch, um Systembeschränkungen zu umgehen. Allein im Jahr 2025 stornierten sie rund 12.000 bereits genehmigte Transfer-Fahrten selbst – eine gängige Praxis, die 40 % aller erteilten Genehmigungen betraf.

Das Problem: Stornierungen zur Umgehung von Limits

Die Inselregierung von Gran Canaria hat für Taxi-Lizenzen, die nicht aus den Gemeinden Telde oder Ingenio stammen, eine Obergrenze von 20 Flughafen-Transfers pro Monat festgelegt. Um diese Beschränkung zu umgehen, beantragen Sie beim Fahrer eine Genehmigung über die offizielle Online-Plattform, stornieren diese aber nach Erhalt wieder.

Da die Stornierung lediglich eine Mitteilung erfordert und keine Überprüfung erfolgt, ob die Fahrt tatsächlich ausgefallen ist, können die Fahrer ihr Kontingent zurücksetzen und neue Fahrten beantragen. Im Jahr 2025 wurden auf diese Weise etwa 12.000 der 30.000 erteilten Genehmigungen annulliert – eine ähnliche Quote wie schon im Vorjahr.

Geplante Lösung: Schranken und Kennzeichenerkennung

Um dieser Praxis ein Ende zu setzen, hat die Verkehrsbehörde eine grundsätzliche Einigung mit dem spanischen Flughafenbetreiber Aena erzielt. Geplant ist die Installation von Ein- und Ausfahrtsschranken, die mit Kameras zur Kennzeichenerkennung ausgestattet sind.

Taxis mit einer Genehmigung müssten diese Schranken passieren, um den für sie reservierten Abholbereich zu erreichen. Sobald ein Fahrzeug die erste Schranke passiert hat, kann die Genehmigung nicht mehr gelöscht werden. Dies würde sicherstellen, dass nur tatsächlich durchgeführte Fahrten vom Monatskontingent abgezogen werden.

Ungewisse Zukunft

Obwohl die Pläne konkret sind, gibt es derzeit noch keinen festen Zeitplan für die Installation der neuen Schrankanlage. Bis dahin bleibt das System anfällig für die beschriebene Umgehungstaktik.

Das Ganze verdeutlicht vor allem eines: Das Potenzial des Systems wird kaum ausgeschöpft. Obwohl über eine halbe Million Fahrten pro Jahr möglich wären, wurden 2025 nur 30.000 beantragt. Anders gesagt: Weniger als 6 % der theoretisch möglichen Fahrten wurden überhaupt genehmigt, Stornierungen nicht mitgerechnet.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 09.03.2026 um 17:09

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9.3.2026 - Tragödie in Tejeda: Ermittlungen nach qualvollem Tod eines Hundes

Schockierender Fall in Tejeda, Gran Canaria: Ein Hund stirbt nach jahrelanger Vernachlässigung und ungeschütztem Ausharren im Sturm. Die Seprona ermittelt gegen den Besitzer. Lesen Sie alle Details zum forensischen Bericht und den drohenden Strafen....
Jahrelange Vernachlässigung und ungeschütztes Ausharren im Sturm...-

Tejeda – Ein erschütternder Fall von Tiervernachlässigung sorgt derzeit im Bergdorf Tejeda für Bestürzung. Die Guardia Civil von Las Palmas hat offizielle Ermittlungen gegen einen Anwohner eingeleitet, dem Tierquälerei mit Todesfolge vorgeworfen wird. Das Tier verstarb kurz nach seiner Rettung an den Folgen extremer Verwahrlosung und den Auswirkungen der ungeschützten Witterung.

Eine Zufallsentdeckung mit fatalem Ausgang
Der Fall kam nur durch die Aufmerksamkeit zweier Wanderer ans Licht, die in der ländlichen Region von Tejeda unterwegs waren. Beim Passieren eines Privatgrundstücks bemerkten sie ein Tier, das leblos und völlig entkräftet am Boden lag. Zunächst gingen die Passanten davon aus, dass der Hund bereits verendet sei. Bei näherem Hinsehen entdeckten sie jedoch schwache Lebenszeichen. Da vom Besitzer jede Spur fehlte und die Situation keinen Aufschub duldete, handelten die Wanderer instinktiv und brachten das Tier umgehend in eine nahegelegene Tierklinik.

Die medizinische Diagnose vor Ort war jedoch niederschmetternd. Die Tierärzte stellten fest, dass sich der Hund in einem Zustand befand, der als irreparabel eingestuft werden musste. Trotz intensiver Notfallbehandlung verstarb das Tier kurz nach der Einlieferung. Die Mediziner sind sich einig: Der Tod war das Resultat jahrelanger systematischer Vernachlässigung und fehlender Grundversorgung.

Schutzlos im Unwetter: Die Ermittlungen der Seprona

Nachdem der Vorfall durch Anwohner bei der Guardia Civil gemeldet wurde, übernahm die Sondereinheit für Naturschutz (Seprona) den Fall. Die Beamten identifizierten den Besitzer schnell und konfrontierten ihn mit dem Zustand seines Tieres. Die bisherigen Ermittlungsergebnisse zeichnen ein düsteres Bild der Haltungsbedingungen.

Besonders tragisch: Das Tier war zum Zeitpunkt seines Todes permanent angekettet. Als Gran Canaria kürzlich von schweren Unwettern mit heftigem Regen und einem massiven Temperatursturz heimgesucht wurde, hatte der Hund keinerlei Möglichkeit, Schutz zu suchen. Ohne eine isolierte Hütte oder einen trockenen Rückzugsort war er der Kälte und Nässe schutzlos ausgeliefert. Die Ermittler gehen davon aus, dass die ohnehin geschwächte Konstitution des Tieres der Wucht des Sturms nichts mehr entgegenzusetzen hatte.

Wissenschaftlicher Beleg für jahrelanges Leid
Um die rechtliche Grundlage für ein Strafverfahren zu sichern, wurde die Fakultät für Veterinärmedizin der Universität Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC) mit einer detaillierten Nekropsie (Tierautopsie) beauftragt. Der nun vorliegende forensische Bericht bestätigt den Verdacht der Ermittler auf ganzer Linie.

Der Bericht hält fest, dass die mangelhafte Pflege – darunter fehlende Nahrung, mangelnde Hygiene und das Ausbleiben jeglicher medizinischer Vorsorge – zu einem allgemeinen körperlichen Verfall geführt hatte. Dieser schleichende Prozess war letztlich die Hauptursache dafür, dass das Tier an den Folgen der Witterungseinflüsse starb. Die Wissenschaftler beschreiben den Zustand des Tieres als Resultat einer lang anhaltenden Vernachlässigung, die weit über ein einmaliges Versäumnis hinausgeht.

Rechtliche Konsequenzen und Appell der Behörden
Die Akte wurde bereits an das zuständige Gericht in Arucas übergeben. In Spanien wurde das Tierschutzrecht in den letzten Jahren deutlich verschärft. Tierquälerei mit Todesfolge ist kein Kavaliersdelikt mehr. Dem Beschuldigten drohen im Falle einer Verurteilung:

- Haftstrafen, die je nach Schwere des Falls verhängt werden können.
- Ein langjähriges oder lebenslanges Tierhalteverbot.
- Hohe Geldstrafen zur Deckung der Ermittlungs- und Verfahrenskosten.

Die Guardia Civil nimmt diesen Fall zum Anlass, die Bevölkerung erneut für das Thema Tierschutz zu sensibilisieren. In einer offiziellen Stellungnahme betonten die Behörden, dass das Wegsehen bei Tierquälerei rechtliche Konsequenzen haben kann, da Unterlassung der Hilfeleistung unter bestimmten Umständen ebenfalls strafbar ist.

Bürger werden dazu aufgerufen, verdächtige Beobachtungen sofort unter den Notrufnummern 062 oder 112 zu melden. Nur durch frühzeitiges Eingreifen, wie es im aktuellen Fall durch die Wanderer versucht wurde, können weitere Tragödien in den ländlichen Regionen der Insel verhindert werden. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 09.03.2026 um 17:05

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9.3.2026 - 5.000 Kilo Käse zur 9. Käse-Messe in La Aldea verkauft

Ein voller Erfolg! Die 9. Europäische Käsemesse in La Aldea zog Tausende Besucher an und verkaufte über 5.000 kg Käse.-

Die neunte Ausgabe der Europäischen Käsemesse ging am Sonntag nach einem ereignisreichen Wochenende in den Straßen von La Aldea de San Nicolás auf Gran Canaria zu Ende. Tausende Besucher und über 5.000 Kilogramm verkaufter Käse krönen das Wochenende, das ganz im Zeichen des gastronomischen Erbes der Kanarischen Inseln stand.

La Aldea de San Nicolás verwandelte sich für zwei Tage in das Epizentrum des Käsegenusses. Die Plaza de la Alameda und die umliegenden Straßen waren voller Einheimischer und Touristen, die das reichhaltige Angebot der rund 30 Käsereien von den Kanarischen und Balearischen Inseln, dem spanischen Festland, Italien und Portugal erkundeten. Bereits am Sonntagmittag meldeten viele der Aussteller „ausverkauft“.

Das Erfolgsrezept der Messe war die Mischung aus kommentierten Verkostungen, innovativen Käseprodukten, Live-Musik – unter anderem vom Timple-Spieler Germán López –, Kultur und einer durchweg positiven Atmosphäre. Die Veranstaltung feiert damit ihren Ruf als eines der wichtigsten kulinarischen Events im europäischen Kalender.

Stimmen von Besuchern und Organisatoren

Die Begeisterung war bei allen spürbar. José, ein Einwohner von Agaete, bestätigte, dass es für seine Familie eine jährliche Tradition sei. Das Ambiente ist einfach wunderbar. Auch Alexis aus Gáldar, ein Stammgast, betonte: „Es ist eine Gelegenheit, nicht nur Käse, sondern auch die Insel selbst neu zu entdecken.

Pedro Suárez, Bürgermeister von La Aldea, bezeichnete die Veranstaltung als „absoluten Erfolg“ und betonte die Wichtigkeit, den Primärsektor und lokale Produkte in den Vordergrund zu stellen. „Unsere Käse sind von Weltklasse, und diese Messe ist eine entscheidende Plattform, um das zu zeigen“, so Suárez.

Ausblick: Das 10. Jubiläum in Agaete

Mit dem erfolgreichen Abschluss der neunten Ausgabe richtet sich der Blick bereits nach vorn auf die Jubiläumsausgabe, die in Agaete stattfinden wird. Die Messe ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch ein Bekenntnis zur Tradition, Kultur und zur harten Arbeit der Menschen im ländlichen Raum.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 09.03.2026 um 17:03

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9.3.2026 - Santa Cruz: Notfallplan für Vulkanausbruch auf Teneriffa

Santa Cruz de Tenerife erstellt einen Notfallplan für einen Vulkanausbruch auf der Insel. Lesen Sie, welche Maßnahmen die Hauptstadt für den Ernstfall plant.-

Die Stadtverwaltung von Santa Cruz auf Teneriffa hat eine Kommission zur Ausarbeitung eines Aktionsplans für den Fall eines Vulkanausbruchs auf der Insel eingesetzt. Obwohl die Hauptstadt als direktes Risikogebiet für Lavaströme unwahrscheinlich ist, soll sie eine zentrale Rolle in der logistischen und humanitären Versorgung übernehmen.

Der Bürgermeister José Manuel Bermúdez, hat per Dekret die Einrichtung einer speziellen technischen Kommission angeordnet. Ihre Aufgabe ist es, die Stadt auf die möglichen Folgen eines Vulkanausbruchs vorzubereiten. Das neue Gremium soll den Bürgermeister bei der Bewertung von Szenarien unterstützen und Präventivmaßnahmen vorschlagen.

Schlüsselrolle in der Krisenbewältigung

Obwohl für Santa Cruz selbst nur eine direkte geringe Gefahr durch Lavaströme besteht, wird die Stadt im Ernstfall eine zentrale Funktion übernehmen. Bürgermeister Bermúdez begründete die Notfallpläne mit dieser unverzichtbaren „Schlüsselrolle“. Die gesamte Hauptstadt müsste als logistisches und humanitäres Zentrum für die Insel agieren, insbesondere bei der Aufnahme und Versorgung evakuierter Personen.

Schutz kritischer Infrastrukturen

Die Stadtverwaltung steht in ständigem Kontakt mit dem Inselrat (Cabildo de Tenerife) und der kanarischen Regierung, um die aktuelle Lage zu überwachen. Diese institutionelle Koordination soll die Sicherheit wesentlicher Dienstleistungen und die Notfallplanung für die kritischen Infrastrukturen der Hauptstadt gewährleisten.

Den Vorsitz der Kommission übernimmt der Generalkoordinator für Infrastruktur, Gemeinschaftseinrichtungen, Notfälle und Mobilität.

Zusammensetzung des Expertenausschusses

Dem Ausschuss gehören hochrangige Experten aus allen wichtigen Bereichen der Stadtverwaltung an, darunter Finanzen, öffentliche Dienste, Sicherheit und Datenmanagement.

Vertraulicher Maßnahmenkatalog

Die Kommission wurde beauftragt, einen detaillierten und vertraulichen Bericht zu erstellen. Dieser soll auf kommunaler Ebene zu ergreifende Präventivmaßnahmen sowie ein Governance-Modell für eine effektive Koordination zwischen den städtischen Gebieten und anderen Behörden definieren. Nach der Vorlage des Dokuments wird entschieden, ob die Kommission dauerhaft bestehen bleibt.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 09.03.2026 um 06:57

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9.3.2026 - Teenager vor Gran Canaria seit nunmehr 2 Jahren vermisst

Vor zwei Jahren verschwanden Alejandro und Yassine beim Angeln in El Confital. Ein Rückblick auf die tragischen Ereignisse, die Suche und den Schmerz der Familie, die mit der Ungewissheit lebt.-

Zwei Jahre sind vergangen, seit die Teenager Alejandro (17) und Yassine (16) während eines Angelausflugs in El Confital auf Gran Canaria, spurlos verschwanden. Für ihre Familien ist es eine „Wunde, die niemals heilen wird“ und eine ständige Erinnerung an die Kraft des Meeres.

Es war der 8. März 2024, ein Morgen ohne Schule, den die beiden Freunde für ihre große Leidenschaft nutzen wollten: das Angeln in der Militärzone La Hondura im äußersten Norden. Sie verabredeten sich mit Alejandros Mutter für den Nachmittag in Las Colorados zum gemeinsamen Essen, doch an dem Treffpunkt kamen sie nie an. Dieser Moment löste eine der größten Suchaktionen der letzten Jahre auf Gran Canaria aus.

Trotz des massiven Einsatzes von Rettungskräften zu Wasser, zu Land und aus der Luft wurden nur wenige Spuren der beiden Jungen gefunden: ihre Angeln, Mobiltelefone, fast volle Wasserflaschen und ein paar Snacks. Die wahrscheinlichste Theorie, die bis heute Bestand hat, ist, dass eine unerwartete Welle die beiden erfasste und ins Meer riss. Möglicherweise stürzte einer der Jungen ins Wasser und der andere verunglückte beim Versuch, seinem Freund zu helfen.

Alejandro & Yassine: Zwei Jahre Schmerz und offene Fragen

Ancor Morán, Sprecher der örtlichen Polizei von Las Palmas de Gran Canaria und Cousin von Alejandro, erinnert sich an die schmerzhaften Stunden und die darauf folgende Zeit. „Dieser Vorfall hat eine Wunde aufgerissen, die niemals heilen wird“, sagt er. Er appelliert an alle, sich der Gefahren des Meeres bewusst zu sein: „Manchmal wiegen wir uns in einer falschen Sicherheit, dabei ist die Natur unzähmbar. Wir versuchen, sie vorherzusagen, aber sie überrascht uns mit Tragödien wie dieser.

Die Suche war intensiv. Innerhalb weniger Stunden fand man dank der Hilfe eines Bekannten, der die Angelplätze der Jungen kannte, ihre Habseligkeiten – erstaunlich geordnet. Auf den Handys auch Videos, die sie kurz nach ihrer Ankunft aufgenommen hatten. „Wir können tausend Vermutungen anstellen, aber was wirklich passiert ist, bleibt eine ewige Ungewissheit“, so Morán.

Die Anteilnahme der Bevölkerung war überwältigend. Anwohner von Las Coloradas versorgten die verzweifelten Familien mit Kaffee, Wasser und Essen und boten ihre Häuser als Rückzugsort an. Es war unglaublich, wie die Stadt nach dem Verschwinden hinter den beiden stand, betont Morán.

Alejandros Familie erinnert sich an einen „ganz normalen Jungen, liebevoll zu seiner Mutter und seinen Großen Eltern“. Sein Vater drückt den unendlichen Schmerz in einem Brief aus: „Wir haben nichts, was wir umarmen können, außer Fotos und Erinnerungen.

Während die Familie jeden einzelnen Tag des Verlustes spürt, setzt das Gesetz eine Frist von zehn Jahren, bevor ein vermisster Minderjähriger offiziell für tot erklärt wird. Doch diese Zeitrechnung kann den Schmerz nicht lindern. ‚Es sind zwei Jahre vergangen‘, so Alejandros Vater, ‚aber manche Abwesenheiten kann die Zeit einfach nicht auslöschen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 09.03.2026 um 06:53

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9.4.2026 - Kunsthandwerksmesse am Faro de Maspalomas eröffnet

Die XV. Kunsthandwerksmesse Primavera Sur in Maspalomas ist eröffnet! Bis zum 15. April präsentieren 52 Kunsthandwerker ihre Werke. Infos zu Programm & Musik.

In Maspalomas hat am Mittwoch die 15. Ausgabe der beliebten Kunsthandwerksmesse „Primavera Sur“ ihre Tore geöffnet. Bis zum 15. April haben Besucher die Gelegenheit, die kulturelle Vielfalt und das traditionelle Handwerk von Gran Canaria direkt am Fuße des berühmten Leuchtturms zu erleben.

Handwerkskunst aus 15 Gemeinden

Die Messe findet auf dem Dach des Parkplatzes Faro de Maspalomas (Avenida Cristóbal Colón) statt. Insgesamt 52 Kunsthandwerker aus 15 verschiedenen Gemeinden der Insel präsentieren ihre handgefertigten Unikate. Das Angebot umfasst 20 verschiedene Werke, die eine Brücke zwischen Tradition und Moderne schlagen.

Besucher finden unter anderem:

- Traditionelles: Korbflechterei, Schmiedekunst und die Herstellung kanarischer Zigarren.
- Modernes & Design: Schmuck, Keramik, Mode, Makramee sowie Upcycling-Produkte aus recycelten Materialien.
- Besonderheiten: Handgefertigte Seifen, Spielzeug, Textilien und Holzarbeiten.

Musikalisches Rahmenprogramm

Neben den Ausstellungsstücken sorgt ein tägliches Musikprogramm für Unterhaltung. Die Konzerte finden in der Regel um 17:00 Uhr statt (Ausnahme: Samstag um 12:00 Uhr). Zu den Highlights gehören Auftritte der internationalen Solistin Ana García am Donnerstag sowie Gruppen wie Hits2Rock am Sonntag und Los del Son am Dienstag.

Öffnungszeiten und Informationen

Besucher können die Primavera Sur täglich zwischen 10:00 und 19:00 Uhr erkunden. Ein Besuch ist die ideale Chance, ein echtes Stück Gran Canaria als Andenken mit nach Hause zu nehmen und dabei das lokale Kunsthandwerk aktiv zu unterstützen. Gefördert wird die Messe vom Cabildo de Gran Canaria durch die Fedac-Stiftung, die sich der Erhaltung der kanarischen Kultur verschrieben hat.

Bild

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 09.03.2026 um 05:01

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9.4.2026 - Kunsthandwerksmesse am Faro de Maspalomas eröffnet

Die XV. Kunsthandwerksmesse Primavera Sur in Maspalomas ist eröffnet! Bis zum 15. April präsentieren 52 Kunsthandwerker ihre Werke. Infos zu Programm & Musik.

In Maspalomas hat am Mittwoch die 15. Ausgabe der beliebten Kunsthandwerksmesse „Primavera Sur“ ihre Tore geöffnet. Bis zum 15. April haben Besucher die Gelegenheit, die kulturelle Vielfalt und das traditionelle Handwerk von Gran Canaria direkt am Fuße des berühmten Leuchtturms zu erleben.

Handwerkskunst aus 15 Gemeinden

Die Messe findet auf dem Dach des Parkplatzes Faro de Maspalomas (Avenida Cristóbal Colón) statt. Insgesamt 52 Kunsthandwerker aus 15 verschiedenen Gemeinden der Insel präsentieren ihre handgefertigten Unikate. Das Angebot umfasst 20 verschiedene Werke, die eine Brücke zwischen Tradition und Moderne schlagen.

Besucher finden unter anderem:

- Traditionelles: Korbflechterei, Schmiedekunst und die Herstellung kanarischer Zigarren.
- Modernes & Design: Schmuck, Keramik, Mode, Makramee sowie Upcycling-Produkte aus recycelten Materialien.
- Besonderheiten: Handgefertigte Seifen, Spielzeug, Textilien und Holzarbeiten.

Musikalisches Rahmenprogramm

Neben den Ausstellungsstücken sorgt ein tägliches Musikprogramm für Unterhaltung. Die Konzerte finden in der Regel um 17:00 Uhr statt (Ausnahme: Samstag um 12:00 Uhr). Zu den Highlights gehören Auftritte der internationalen Solistin Ana García am Donnerstag sowie Gruppen wie Hits2Rock am Sonntag und Los del Son am Dienstag.

Öffnungszeiten und Informationen

Besucher können die Primavera Sur täglich zwischen 10:00 und 19:00 Uhr erkunden. Ein Besuch ist die ideale Chance, ein echtes Stück Gran Canaria als Andenken mit nach Hause zu nehmen und dabei das lokale Kunsthandwerk aktiv zu unterstützen. Gefördert wird die Messe vom Cabildo de Gran Canaria durch die Fedac-Stiftung, die sich der Erhaltung der kanarischen Kultur verschrieben hat.

Bild

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 09.03.2026 um 05:01

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8.3.2026 - Küstenwarnung: Kanaren erwarten erneut 4-Meter-Wellen

Aktuelle Wetterwarnung für die Kanarischen Inseln: Ab Montag gilt für Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, La Gomera und El Hierro eine Küstenwarnung wegen hoher Wellen. Vorsicht ist geboten.-

Mit dem Start in die neue Woche kehrt auch der Wind auf die Kanaren zurück und mit ihm eine deutliche Zunahme des Wellengangs. Die staatliche Wetteragentur (AEMET) hat die bestehende Küstenwarnung der Stufe Gelb für Teneriffa und Gran Canaria nun erweitert. Ab Montag sind nun alle Inseln der westlichen Provinz davon betroffen.

Meteorologen rechnen mit Wellen, die eine Höhe von bis zu vier Metern erreichen können. Die Warnung gilt somit ab Montag für die Küsten von Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, La Gomera und El Hierro. Von der Warnung ausgenommen ist der Norden von Gran Canaria, der Osten von La Palma sowie die Metropolregion und der Norden von Teneriffa.

Auch für Dienstag wird eine ähnliche Wetterlage prognostiziert, weshalb die Warnung in Kraft bleiben wird. Touristen und Bewohner werden dringend gebeten, die entsprechenden Sicherheitshinweise zu beachten.

Wichtige Warnung für Küstenbereiche

Aufgrund der erwarteten hohen Wellen und starken Strömungen wird dringend davon abgeraten, sich in unmittelbarer Nähe von Küsten, Promenaden und Wellenbrechern aufzuhalten.

- Meiden Sie Spaziergänge direkt am Wasser.
- Betreten Sie keine gesperrten Küstenabschnitte.
- Seien Sie beim Fotografieren der Wellen besonders vorsichtig und halten Sie stets einen sicheren Abstand ein.
- Baden im Meer ist unter diesen Bedingungen lebensgefährlich.

Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau und werden bei Bedarf weitere Informationen veröffentlichen. Aktuelle Informationen und Live-Updates zur Wetterlage finden Sie auch auf den Social-Media-Kanälen von Kanaren News.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 08.03.2026 um 17:58

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8.3.2026 - Medizinisches Problem – Kanaren-Flieger muss notlande

Ein Jet2-Flug von Teneriffa nach Edinburgh wurde am Samstag wegen eines medizinischen Notfalls an Bord nach Santiago de Compostela umgeleitet. Lesen Sie mehr über die schnelle Reaktion der Crew und Fluglotsen.-

Ein Kanaren-Flieger von Teneriffa nach Edinburgh musste am Samstag aufgrund eines medizinischen Notfalls nach Santiago de Compostela umgeleitet werden. Die schnelle Reaktion von Crew und Flugsicherung ermöglichte eine sofortige medizinische Versorgung des Passagiers.

Ereignet habe sich der Vorfall am Abend in einer Maschine von Jet2. Die Piloten mussten aufgrund dessen ihren Kurs ändern und forderten eine sofortige Umleitung an. Ziel dieser Entscheidung war es dem Passagier möglichst schnell ärztliche Hilfe zu ermöglichen.

Direkter Anflug

Nach der Meldung leiteten die Fluglotsen alle notwendigen Maßnahmen ein. Sie genehmigten einen kontinuierlichen Sinkflug sowie einen direkten Anflug auf der Landebahn 35 des Flughafens in Santiago. Dieses Manöver war entscheidend, um die Zeit bis zur Landung auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und keine wertvollen Minuten zu verlieren.

Perfekte Koordination am Boden

Während des gesamten Sinkflugs fand eine enge Abstimmung zwischen der Flugsicherung und dem Bodenpersonal des Flughafens Santiago statt. Dadurch wurde sichergestellt, dass die Rettungsdienste bereits bei der Landung des Flugzeugs bereitstanden. Unmittelbar nach dem Aufsetzen der Maschine konnte der betroffene Passagier von den Sanitätern in Empfang genommen und ärztlich versorgt werden.

Die Flugsicherung sprach dem Passagier über die sozialen Medien öffentlich ihre besten Wünsche für eine baldige Genesung aus. Weitere Einzelheiten zum Gesundheitszustand des Passagiers oder zu den genauen Umständen wurden zunächst nicht bekannt gegeben.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 08.03.2026 um 17:54

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8.3.2026 - Käsemesse in La Aldea sorgt für neuen Besucherrekord

Die 9. Europäische Käsemesse in La Aldea de San Nicolás auf Gran Canaria war ein voller Erfolg. Erfahren Sie alles über die exklusiven Käsesorten, den Besucheransturm und das Programm des Events.-

Ein voller Erfolg auf ganzer Linie: Tausende von Besuchern strömten am Samstag zur Eröffnung der 9. Europäischen Käsemesse nach La Aldea de San Nicolás auf Gran Canaria und verwandelten die Straßen in ein pulsierendes Zentrum der Gastronomie. Das Interesse an den exklusiven Produkten von über 30 Käsereien war so enorm, dass viele besondere Sorten bereits in den ersten zwei Stunden restlos ausverkauft waren.

Von den Kanarischen Inseln über das spanische Festland bis nach Italien und Portugal – die Produzenten boten eine beeindruckende Vielfalt. Besucher konnten Spezialitäten wie Mandelkäse, Käse mit Mojo-Sauce, süßen Käse und sogar in Wein gereifte „betrunkene Käse“ entdecken. Der Andrang war von der ersten Minute an riesig; Nur die Schnellsten konnten sich einige der begehrten Käselaibe sichern.

Verschiedene Käsesorten auf einem Brett
Kanaren News Magazin
Doch die Messe war mehr als nur ein Markt. Sie war ein Fest für die ganze Familie mit Food-Trucks, Live-Musik und einem besonderen Schwerpunkt: die Ehrung der Käserinnen. Passend zum Weltfrauentag wurde die zentrale Rolle der Frauen für die ländliche Tradition und das Käsehandwerk gewürdigt. Bürgermeister Pedro Suárez bezeichnete die Veranstaltung als „Hommage an die Käserinnen, die ein Grundpfeiler unserer Traditionen und der ländlichen Welt sind.“

Auch Luis Arráez, Direktor des Kanarischen Instituts für Agrar- und Lebensmittelqualität (ICCA), lobte den Erfolg und die Qualität der lokalen Produkte: „Wir exportieren Käse, und er ist so gut, dass man sogar von außerhalb Europas kommt, um ihn zu holen.“

Die Messe setzt ihren Erfolg am heutigen Sonntag, den 8. März, fort. Ab 10:00 Uhr öffnen sich die Stände erneut rund um die Plaza de La Alameda. Auf dem Programm stehen weitere kommentierte Verkostungen und Live-Musik vom Timplisten Germán López, bevor die Veranstaltung um 15:00 Uhr ihre Tore schließt.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 08.03.2026 um 17:50

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8.3.2026 - Wellen-Warnung für Gran Canaria und Teneriffa ausgelöst

Erneut hat der spanische Wetterdienst Aemet eine Warnstufe für die Kanaren ausgelöst. Diese Warnung gilt am Montag (09.03.) wegen bis zu 4,5m hohen Wellen an den Küsten von Teneriffa und Gran Canaria.-

Die Staatliche Meteorologische Agentur (AEMET) prognostiziert für die Kanaren einen windigen Sonntag, dem am morgigen Montag eine amtliche Warnung vor hohem Wellengang folgt. Insbesondere an den Küsten von Teneriffa und Gran Canaria ist dann Vorsicht geboten.

Die Prognose für den heutigen Sonntag

Auf Lanzarote, Fuerteventura und im Norden der gebirgigen Inseln beginnt der Tag mit bewölktem Himmel, der sich im Laufe des Tages aber wieder auflockern wird. Leichte und vereinzelte Regenschauer sind möglich, insbesondere in den mittleren Höhenlagen am frühen Morgen und erneut nach Einbruch der Dunkelheit.

Abseits der Wolkenfelder bleibt es bei stabilen Temperaturen meist sonnig. Der mäßige Nordostwind bringt allerdings starke Böen an die Nordwest- und Südosthänge, die sich am Nachmittag lokal zu sehr starken Böen steigern können. Die Südwestküsten der großen Inseln bleiben davon unberührt und erleben nur eine leichte Brise.

Die Prognose für den Start in die neue Woche

Für den Montag wird eine Fortsetzung des bewölkten Wetters auf Lanzarote und Fuerteventura erwartet. Im Norden der gebirgsreicheren Inseln wird es voraussichtlich zu leichten Regenfällen kommen. Die Temperaturen bleiben stabil und der mäßige Nordostwind hält an.

Zusätzlich zu dieser Prognose gilt ab Montag an den Süd-, Ost- und Westküsten von Teneriffa und Gran Canaria eine Warnung vor hohem Wellengang. Es werden laut den Wetterfröschen wieder Wellen von 4 bis 4,5 Metern Höhe erwartet.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 08.03.2026 um 17:45

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7.3.2026 - Sattelzug stürzte ins Hafenbecken von Las Palmas

Am heutigen Morgen stürzte im Hafen von Las Palmas de Gran Canaria ein Sattelzug ins Meer, hier alle Details nachlesen...
Der Unfall ereignete sich gegen 5:15 Uhr.-

Las Palmas – In den frühen Morgenstunden des Samstages ist am Fährterminal von Naviera Armas ein Sattelzug ins Meer gestürzt. Der Unfall ereignete sich um 5:15 Uhr heute Morgen im Nelson-Mandela-Dock des Hafens Las Palmas de Gran Canaria. Da sich zum Zeitpunkt des Unfalls niemand im Fahrzeug befand, wurden keine Verletzten gemeldet.

Aus noch unklaren Gründen setzte sich der Sattelzug selbst in Bewegung und stürzte ungebremst ins Wasser. Ersten Berichten von Naviera Armas Trasmediterránea zufolge ereignete sich der Unfall aufgrund von Fahrlässigkeit des Fahrers kurz vor Fahrtantritt. Der Mann verließ das Fahrzeug, ohne die Handbremse anzuziehen, und starke Windböen ließen den Lkw allmählich ins Meer rollen.

Schockierende Bilder des riesigen, teilweise im Hafenbecken versunkenen Fahrzeugs kursierten schnell, die Behörden bestätigten jedoch, dass es keine Opfer gab. Die Bergung des Fahrzeugs aus dem Wasser wurde von den zuständigen Hafenbehörden durchgeführt. Das Nelson-Mandela-Terminal dient normalerweise als Umschlagplatz für Frachtsendungen zu den Inseln und dem spanischen Festland.

Schwere Umweltschäden gab es wohl auch keine, also ist alles nochmal gutgegangen! – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 08.03.2026 um 03:29

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7.3.2026 - Synergie der Generationen: Das Smart Green Island Innovationsfestival 2026 setzt neue Maßstäbe für die technologische Zukunft

Vom 24. bis 28. Februar 2026 verwandelte sich Las Palmas in ein globales Zentrum für Technologie. Über 800 Teilnehmende aus Wissenschaft, Industrie und Schulen entwickelten beim Smart Green Island Innovationsfestival zukunftsweisende Lösungen für die Circular Economy....
Ein Meilenstein für Kreislaufwirtschaft!-

LAS PALMAS / MÜNCHEN – Wenn Theorie auf Praxis trifft und etablierte Forscher auf die Ingenieure von morgen folgen, entsteht ein Raum, in dem Visionen greifbar werden. Vom 24. bis zum 28. Februar 2026 fand auf Gran Canaria das neunte Smart Green Island Innovationsfestival statt. Organisiert von der Münchner ITQ GmbH und ihrer spanischen Tochtergesellschaft Dr. Stetter ITQ S.L.U., diente die Veranstaltung als lebendiges Ökosystem für technologische Durchbrüche in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Automatisierung und nachhaltige Kreislaufwirtschaft.

Im Zentrum des Geschehens stand das technische Museum „Museo Elder“ in Las Palmas. Wo normalerweise Exponate die Geschichte der Technik erzählen, arbeiteten fünf Tage lang 334 „Young Talents“ – Studierende und junge Fachkräfte – gemeinsam mit Professoren und erfahrenen Wirtschaftsvertretern an den Lösungen für die drängendsten industriellen Herausforderungen unserer Zeit.

Ein ganzheitliches Konzept gegen den Fachkräftemangel
Das Festival ist weit mehr als eine reine Fachkonferenz. Es ist ein hybrides Format, das die Grenzen zwischen Ausbildung, akademischer Forschung und industrieller Anwendung aufhebt. Während beim Herzstück des Events, dem Makeathon, interdisziplinäre Teams unter Hochdruck Prototypen entwickelten, tagten parallel 150 internationale Wissenschaftler auf der renommierten EUROCAST-Konferenz. Gleichzeitig wurden 350 Schülerinnen und Schüler in praxisnahen Workshops an die Welt der Technik herangeführt.

Dieses Ineinandergreifen der verschiedenen Bildungsebenen ist die Antwort auf eine der größten globalen Herausforderungen: den Fachkräftemangel. Dr. Rainer Stetter, CEO der ITQ GmbH, betonte vor Ort die Relevanz dieses Ansatzes: „Der Makeathon zeigt, wie Innovations- und Nachwuchsstrategie konkret aussehen können: gemeinsam entwickeln, statt getrennt diskutieren.“

CirQmind in der Umsetzung: Wenn aus Abfall Rohstoffe werden

Das diesjährige Leitthema „CirQmind – Circular Economy through Circular Society“ bildete den roten Faden für die 18 Teams des Makeathons. Das Ziel war klar definiert: Die lineare Wirtschaft („Produzieren, Nutzen, Wegwerfen“) durch intelligente, kreislauforientierte Systeme zu ersetzen.

Dank der Unterstützung namhafter Partner aus der Industrie konnten die Teilnehmenden an realen Problemstellungen arbeiten, die weit über rein akademische Übungen hinausgingen:

Intelligente Bildverarbeitung mit MVTec: Ein Team nutzte KI-gestützte Kamerasysteme, um Abfallströme in Echtzeit zu analysieren. Die Technologie ermöglicht es, unterschiedliche Materialien und Objekte so präzise zu identifizieren, dass eine automatisierte Sortierung und damit ein hochwertiges Recycling erst möglich wird.

Präzision in der Sortierung durch Beckhoff: In Kombination mit hochmoderner SPS-Steuerung (Speicherprogrammierbare Steuerung) wurden physische Sortieranlagen entwickelt. Diese Systeme trennen Wertstoffe mit einer Geschwindigkeit und Genauigkeit, die menschliche Sortierprozesse bei weitem übertrifft.

Zirkuläre Logistik mit Lorenz: Gemeinsam mit dem Messgerätehersteller Lorenz entstanden Prototypen für smarte Transportboxen. Diese Boxen für Wasserzähler sind nicht nur robust und wiederverwendbar, sondern verfügen über Tracking-Systeme und Zustandsüberwachung. So bleibt der Lebenszyklus jedes Produkts transparent und steuerbar.

Autonome Schwerlastsysteme für MEILLER-Kipper: Ein besonderes Highlight war die Entwicklung eines autonom gesteuerten Modellfahrzeugs. Ausgestattet mit einer Hooklift-Funktion, konnte der Prototyp Wechselbehälter selbstständig ansteuern, aufnehmen und punktgenau positionieren. Dies demonstrierte eindrucksvoll das Potenzial der Automatisierung für die Logistik der Kreislaufwirtschaft.

Bereits am zweiten Tag des Festivals waren die ersten funktionsfähigen Prototypen in den Werkstätten des Museo Elder zu sehen – ein Beweis für die enorme Energie und die schnelle Auffassungsgabe der beteiligten Talente.

Innovation durch „Doing“: Ein alternatives Modell der Rekrutierung

Der Erfolg des Smart Green Island Makeathons basiert auf der Erkenntnis, dass echte Innovationsfähigkeit nicht im Hörsaal, sondern durch das Machen unter realen Bedingungen entsteht. Die Studierenden und Auszubildenden trainierten in Las Palmas systematisch Kompetenzen, die im späteren Berufsleben entscheidend sind: kreatives Problemlösen, technisches Prototyping und das Treffen verantwortlicher Entscheidungen in multidisziplinären Teams.

Für die beteiligten Unternehmen fungiert das Festival zudem als hocheffizientes Recruiting-Tool. Statt klassischer Bewerbungsgespräche erleben Personalverantwortliche die potenziellen Mitarbeiter direkt im Projektalltag. Kompetenzen, Teamfähigkeit und Arbeitsweise werden unmittelbar sichtbar. Gleichzeitig entwickeln die jungen Fachkräfte eine intrinsische Motivation, innovative Lösungen aktiv in die Unternehmen zu tragen, in denen sie später arbeiten werden.

Die Rolle der Wissenschaft: Theorie trifft Praxis
Ein Alleinstellungsmerkmal des Festivals ist die enge Verzahnung mit der akademischen Welt. Die EUROCAST-Konferenz brachte 150 Forschende von über 20 internationalen Universitäten zusammen. Die Themen reichten von Quantenmechanik über fortgeschrittene Robotik bis hin zu neuesten Erkenntnissen in der KI-Forschung.

Besonders wertvoll: Die Professorinnen und Professoren blieben nicht in ihren Konferenzräumen. Viele von ihnen waren als Mentoren direkt am Makeathon beteiligt. So floss aktuelles Spitzenwissen ohne Zeitverzögerung in die Projektarbeit der Teams ein. Forschung wurde hier nicht als Selbstzweck betrieben, sondern als Werkzeug zur Lösung praktischer Probleme verstanden.

Nachhaltigkeit von klein auf: Die nächste Generation
Um langfristig Begeisterung für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu wecken, integrierte das Festival 350 lokale Schülerinnen und Schüler. In kostenfreien Workshops erhielten sie Einblicke in Robotik, Programmierung und Elektronik.

Unterstützt wurden diese Bildungsangebote von deutschen Hochschulen, der kanarischen Stiftung Fundación Sergio Alonso sowie der Gerda Stetter Stiftung „Technik macht Spaß!“. Letztere brachte das EU-geförderte Projekt „EduDemoS“ ein, das speziell darauf abzielt, technologische Kompetenzen bereits im Schulalter systematisch und mit Bezug zu ökologischer Nachhaltigkeit aufzubauen.

Ein starkes Netzwerk aus Sponsoren und Partnern
Ein Event dieser Größenordnung erfordert ein breites Fundament an Unterstützern. Insgesamt 24 nationale und internationale Sponsoren ermöglichten das Festival durch finanzielle Mittel, Materialspenden und fachliches Know-how.

Platin-Sponsor: MVTec Software GmbH
Gold-Sponsoren: Beckhoff Automation, MEILLER-Kipper, Lorenz, sowie die regionalen Institutionen Gobierno de Canarias, Cabildo de Gran Canaria, Fundación Sergio Alonso und das Museo Elder.
Silber-Sponsoren: igus, MathWorks, Quanderland (Fraunhofer-Institut), IES El Rincón, Algorithmics sowie Protect the Planet – Dorothea Sick-Thies.

Besonders hervorzuheben ist das Engagement der Karl-Peter-Obermaier Schule Passau und der Berufsbildenden Schulen Wilhelmshaven. Deren Auszubildende waren nicht nur Teilnehmer, sondern maßgeblich an der Organisation, dem Aufbau der Werkstätten und dem Catering beteiligt. Für sie war der Makeathon ein reales Großprojekt, bei dem Eventplanung und Logistik unter echtem Zeitdruck trainiert wurden.

Warum Gran Canaria?
Die Wahl des Austragungsortes ist kein Zufall. Gran Canaria fungiert aufgrund seiner klimatischen Bedingungen als ideales „Reallabor“. Mit seinen vielfältigen Klimazonen bietet die Insel perfekte Voraussetzungen für die Erprobung autarker Energieversorgung aus Sonne, Wind und Wasser. Die ITQ GmbH nutzt diesen Standort bewusst, um die digitale Transformation voranzutreiben und eine internationale Brücke zwischen Europa und den technologischen Herausforderungen der Zukunft zu schlagen.

Das Smart Green Island Innovationsfestival 2026 hat erneut bewiesen, dass die Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft lösbar sind – vorausgesetzt, man bringt die richtigen Köpfe über alle Altersgrenzen und Fachdisziplinen hinweg zusammen.

Über die ITQ GmbH:
Die ITQ GmbH ist ein unabhängiges Engineering- und Software-Dienstleistungsunternehmen, das sich auf die Optimierung von Entwicklungsprozessen im Maschinen- und Anlagenbau spezialisiert hat. Mit einem starken Fokus auf Ausbildung und Innovation initiiert das Unternehmen regelmäßig Formate wie Makeathons, um die Brücke zwischen akademischer Lehre und industrieller Praxis zu schlagen. – MF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 07.03.2026 um 17:08

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7.3.2026 - Russische „Schattenflotte“ vor den Kanaren: Experte schlägt Alarm

Drei russische Gastanker, Teil der sogenannten 'Schattenflotte', operieren in kanarischen Gewässern. Ein Experte für maritime Sicherheit äußert Bedenken und stellt Fragen zur nationalen Sicherheit.-

Die Gewässer um die Kanaren sind offenbar zu einem Wartepunkt für russische Gastanker der sogenannten „Schattenflotte“ geworden. Aktuell halten sich drei dieser Schiffe in der Nähe der Inseln auf, was bei Experten für maritime Sicherheit Besorgnis auslöst.

Dr. Rafael Muñoz, ein anerkannter Experte für Zivile Seefahrt und Maritime Sicherheit, machte über seinen X-Account auf die Situation aufmerksam. Bei den Schiffen handelt es sich um den „Clean Ocean“, die „Buran“ nördlich von Gran Canaria und den „Clean Planet“, der bereits seit acht Tagen südlich von Teneriffa treibt. Zusammen machen sie 12 % der gesamten russischen Flotte von LNG-Gastankern aus.

Besondere Brisanz birgt der Fall der „Buran“: Das Schiff steht auf den internationalen Sanktionslisten der USA, des Vereinigten Königreichs und der Europäischen Union. Es operiert derzeit genau an der Grenze der spanischen Hoheitsgewässer. Laut Dr. Muñoz darf das Schiff nicht in spanische Gewässer einlaufen oder einen Hafen wie Las Palmas ansteuern, es sei denn, es liegt ein Notfall vor – was zu erheblichem administrativen Aufwand führen würde.


Der Experte wirft die Frage auf, ob sich diese Schiffe nach dem jüngsten Angriff des ukrainischen Geheimdienstes auf den Gastanker „Artic Metagaz“ vor der Küste Libyens in die Nähe der Kanaren zurückgezogen haben. „Könnte die Ukraine ein solches Schiff in Gewässern nahe der Kanaren angreifen?“, fragt Muñoz und fordert Aufklärung darüber, ob die spanische Regierung die Lage überwacht.

„Gibt es eine vorausschauende Marine-Aufklärung für solche Szenarien? Angesichts der Ereignisse beginne ich daran zu zweifeln“, so Muñoz, der regelmäßig für eine Lokalzeitung schreibt. Er kritisiert das Fehlen von Seeaufklärungsflügen oder Patrouillenschiffen der Marine, um Präsenz zu zeigen.

Abschließend warnt der Experte, dass eine mögliche Schließung der Straße von Hormus den Verkehr von russischen Öl- und Gastankern der „Schattenflotte“ in den Gewässern nahe der Kanaren weiter erhöhen könnte.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 07.03.2026 um 16:23

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7.3.2026 - 60 Migranten vor Fuerteventura aus Seenot gerettet

Die Seenotrettung hat am Freitag 60 Personen von einem Schlauchboot gerettet, das südöstlich von Fuerteventura trieb. Alle Insassen wurden in den Hafen von Gran Tarajal gebracht.-

Rettung vor den Kanaren: Am Freitagmorgen hat die Seenotrettung in den Gewässern vor Fuerteventura 60 Migranten aus einem Schlauchboot gerettet. Die Rettungsaktion fand etwa 30 Seemeilen südöstlich der Insel statt und ist ein weiteres Beispiel für die anhaltende humanitäre Krise auf der Atlantikroute.

Eine der gefährlichsten Fluchtrouten der Welt

Die Atlantikroute von Westafrika zu den Kanarischen Inseln gilt als eine der gefährlichsten Migrationsrouten weltweit. Insbesondere in den letzten Jahren ist die Zahl der Menschen, die diese gefährliche Überfahrt in oft seeuntüchtigen Booten wagen, stark angestiegen.

Starke Strömungen, hoher Wellengang und die weite Entfernung machen die Reise unberechenbar und lebensgefährlich. Hilfsorganisationen und die Internationale Organisation für Migration (IOM) weisen regelmäßig auf die hohe Zahl an Todesopfern und Vermissten auf dieser Route hin.

Details der Rettungsaktion

Im konkreten Fall hatte das Suchflugzeug „Sasemar 103“ das überfüllte Schlauchboot entdeckt. Daraufhin mobilisierte die Rettungsleitstelle in Las Palmas das Schiff „Salvamar Izar“, das die 60 Personen an Bord nahm. Alle Insassen wurden anschließend sicher in den Hafen von Gran Tarajal auf Fuerteventura gebracht.

Mit der sicheren Ankunft der Migranten im Hafen von Gran Tarajal war der Rettungseinsatz erfolgreich abgeschlossen. Dort wurden sie den zuständigen Gesundheitsbehörden und Hilfsorganisationen übergeben.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 07.03.2026 um 06:15

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7.3.2026 - Einbrecher-Duo am Flughafen Teneriffa Süd geschnappt

Zwei Männer, die für eine Serie von Einbrüchen in leeren Häusern auf Teneriffa verantwortlich sein sollen, wurden am Flughafen gefasst, als sie mit dem Diebesgut fliehen wollten.-

In einer gemeinsamen Aktion haben die Guardia Civil und die Policía Nacional am vergangenen Donnerstag zwei mutmaßliche Einbrecher festgenommen, die für eine Serie von Einbrüchen in leeren Häusern auf Teneriffa verantwortlich sein sollen.

Die Festnahme erfolgte am Flughafen Teneriffa Süd, als die Täter versuchten, die Insel mit einem Teil des Diebesguts zu verlassen. Bei den beiden Festgenommenen handelt es sich um georgische Staatsbürger im Alter von 30 und 37 Jahren.

Sie wurden von Beamten der Policía Nacional abgefangen, als sie im Begriff waren, ein Flugzeug zu besteigen. Der Fall wurde anschließend an die Guardia Civil übergeben, die bereits aufgrund zahlreicher Einbrüche ermittelt hatte.

Die Einbruchsserie erstreckte sich laut den Behörden über zahlreiche Gemeinden der Insel, darunter Granadilla de Abona, Arico, Fasnia, Güímar, Candelaria, La Orotava sowie der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife. Ermittler beider Polizeieinheiten analysieren nun das gesicherte Diebesgut, um es den Anzeigen des Opfers zuzuordnen.

Die Vorgehensweise der Täter

Ihrer Masche war offenbar immer dieselbe: Während ein Täter langsam im Auto folgte, ging der andere, oft schwarz gekleidet und mit Rucksack, zu Fuß durch die Straßen. Er klingelte an Haustüren und spähte durch Fenster, um sicherzustellen, dass niemand zu Hause war. Bevorzugt schlugen sie am Vormittag zu, wenn die Bewohner bei der Arbeit waren. Wenn niemand reagierte, verschafften sie sich Zutritt zu den Häusern.

Bürgerhinweise führten zum Erfolg

Entscheidend für den Ermittlungserfolg war die Hilfe der Bevölkerung. Anwohner hatten in den letzten Wochen immer wieder Alarm geschlagen und den Behörden Fotos und Videos der Verdächtigen sowie die Kennzeichen der Autos geschickt. Diese Hinweise trugen maßgeblich zur Identifizierung und endgültigen Ergreifung der Männer bei.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 07.03.2026 um 06:08

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7.3.2026 - Lkw in Las Palmas ins Hafenbecken gestürzt

Ein LKW ist heute Morgen im Hafen von Las Palmas ins Wasser gestürzt. Der Fahrer war nicht im Fahrzeug. Erfahren Sie die Ursache und wie der LKW geborgen wurde.-

Zu einem ungewöhnlichen Unfall kam es am frühen Samstagmorgen im Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria. Am Terminal der Reederei Naviera Armas Trasmediterránea stürzte ein kompletter Sattelzug ins Hafenbecken. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Ersten Informationen zufolge ereigneten sich der Vorfall, als der Fahrer sein Fahrzeug für die Verladung auf die Fähre vorbereitete. Nach aktuellem Ermittlungsstand verließ der Fahrer das Führerhaus, ohne die Handbremse anzuziehen.

In Verbindung mit starken Windböen setzte sich der LKW selbständig in Bewegung, rollte über die Kaimauer und stürzte ins Meer. Die Zugmaschine des LKW versank vollständig im Wasser, während der Auflieger teilweise unter der Wasseroberfläche trieb. Seitens der Reederei wurde umgehend das Notfallprotokoll aktiviert. Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und koordinierten die Bergungsarbeiten.

Der Unfall ereignete sich am Schifffahrtsterminal Armas

Trasmediterránea im Hafen von Las Palmas
Dank des schnellen und professionellen Eingreifens konnte der Lastwagen bereits nach kurzer Zeit aus dem Wasser geborgen und abtransportiert werden. Wie die Reederei Naviera Armas bestätigte, wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Der Betrieb am Terminal konnte nach der Bergung zügig wieder aufgenommen werden.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 07.03.2026 um 06:05

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7.3.2026 - Flucht auf die Kanaren fordert weiteres Todesopfer

Die gefährliche Migration zu den Kanaren fordert ein weiteres, unschuldiges Opfer. Retter finden auf einem Boot mit 140 Migranten ein totes Baby.-

Vor der Küste des Senegals hat sich eine weitere Tragödie der Migration auf dem Weg zu den Kanaren ergeben. Retter fand auf einem Boot mit 140 Migranten auch die Leiche eines Neugeborenen. Die Überlebenden wurden sicher an Land gebracht und den Behörden übergeben.

Nach Angaben der senegalesischen Marine wurde das seeuntüchtige Boot am Mittwoch entdeckt. Es war elf Tage zuvor mit ursprünglich 139 Migranten an Bord von Gambia aus in See gestochen.

In einer kurzen Mitteilung in den sozialen Netzwerken bestätigte die Marine: „Die 139 Migranten und der Leichnam eines neugeborenen Babys wurden zum Marinestützpunkt Admiral Faye Gassama gebracht und den zuständigen Behörden übergeben.“

Die Gefahr der Atlantikroute zu den Kanaren

Die Atlantikroute gilt wegen ihrer starken Strömungen und des hohen Wellengangs als eine der gefährlichsten Migrationsrouten nach Europa. Insbesondere die Kanarischen Inseln sind in den letzten Jahren zu einem Hauptziel geworden, was zu einem Anstieg der Überfahrten geführt hat.

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) dokumentiert das schreckliche Ausmaß dieser Tragödien. Laut ihrer Website sind allein in diesem Jahr fast 160 Menschen bei dem Versuch, den Atlantik von Westafrika aus zu überqueren, gestorben oder werden vermisst.

Seit 2014 hat diese Route laut der Organisation mehr als 6.540 Todesopfer und Vermisste gefordert.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 07.03.2026 um 06:02

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6.3.2026 - Wie Trickdiebe auf Fuerteventura arglose Touristen bestehlen

Die Guardia Civil hat auf Fuerteventura eine Diebesbande gestoppt, die sich auf den Diebstahl von Touristen spezialisiert hatte. Erfahren Sie mehr über ihre Methoden.

Die Polizei auf Fuerteventura hat eine Diebesbande zerschlagen, die es gezielt auf Touristen abgesehen hatte. Im Rahmen der „Operation Jefuire“ wurden zwei Personen festgenommen und gegen zwei weitere wird jetzt ermittelt. Der Gruppe werden aktuell zehn Fälle von Diebstahl und Unterschlagung zur Last gelegt. Sie agierte auf mehreren Inseln des kanarischen Archipels.

Mitte Februar löste ein Anstieg von Anzeigen in der Gemeinde Pájara die Ermittlungen aus. Dabei zeigte sich schnell ein klares Muster: Die Täter hatten es bei Diebstählen aus Fahrzeugen und in belebten Gegenden gezielt auf ältere sowie unachtsame Touristen abgesehen.

Diebstahl mit System: Die Tricks der Bande

Die Gruppe nutzt zwei besonders ausgefeilte Techniken:
Die „Muleta“-Technik: Im Gedränge näherten sich die Täter ihren Opfern von hinten. Mit einem Kleidungsstück, einer Zeitung oder einer Zeitschrift verdeckten sie ihre Hand („la muleta“ – die Krücke), öffneten unbemerkt Rucksäcke oder Handtaschen und entwendeten die Geldbörsen, ohne dass das Opfer eine Berührung spürte.

Der Mietwagen-Trick: Die Täter beobachten Touristen auf Parkplätzen. Während die Insassen ausstiegen, öffnete einer der Diebe unauffällig eine der hinteren Türen oder den Kofferraum einen Spalt breit. Wenn der Fahrer dann die Fernbedienung zum Schließen des Wagens betätigte, verhinderte die offenstehende Tür das Einrasten der Zentralverriegelung. Sobald sich die offensichtlichen Urlauber entfernt hatten, konnten die Täter das Fahrzeug ungehindert öffnen und Wertgegenstände stehlen.
trickdiebstahl rucksack tourist strasse
Der Mietwagen-Trick: Eine nicht vollständig geschlossene Tür hebelt die Zentralverriegelung aus.

Festnahme nach erhöhtem Polizeidruck

Als Reaktion auf die wachsende Beunruhigung, die die Diebstahlserie im Tourismussektor von Pájara auslöste, intensivierte die Guardia Civil ihre Maßnahmen mit verdeckten Ermittlungen und operativen Einsätzen.

Dieser Polizeidruck führte nun zum Erfolg: Am 18. Februar wurde nach einem Diebstahl in Morro Jable eine Patrouille auf die Täter aufmerksam. Ein Mann und eine Frau, beide bereits wegen ähnlicher Delikte polizeibekannt, wurden auf frischer Tat erwischt und festgenommen.

Zusätzlich wird den Beschuldigten Unterschlagung vorgeworfen, da sie für ihre Taten einen Mietwagen nutzte, dessen Vertrag bereits abgelaufen war und dieser nicht zurückgegeben wurde.

Beide wurden dem zuständigen Gericht in Puerto del Rosario überstellt. Die Ermittlungen der Guardia Civil dauern an, um weitere Mittäter zu identifizieren. Weitere Festnahmen sind nicht ausgeschlossen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 06.03.2026 um 16:38

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