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26.2.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Kliniken schlagen Alarm – Operationen wegen Bettenmangels gestoppt
Überfüllte Flure und verschobene Operationen haben in dieser Woche das Hospital Insular auf Gran Canaria geprägt, weil Betten gefehlt und die hohe Nachfrage die Kapazitäten überlastet hat. Mehrere Eingriffe sind abgesagt worden, darunter bereits Anfang Februar auch eine Krebsoperation. Angehörige haben von stundenlangen Wartezeiten und fehlenden Sitzmöglichkeiten berichtet.

Die Klinikleitung verweist auf Notfallpläne und außergewöhnliche Belastung, doch Pflegevertreter sprechen von einem strukturellen Problem. Auch im Doctor Negrín ist die Situation angespannt gewesen. Die aktuelle Lage zeigt, dass das System keine Reserven mehr hat.

Fast die Hälfte des Einkommens frisst der Alltag auf
1.028 Euro pro Monat haben Haushalte auf dem Archipel 2025 für Wohnen, Lebensmittel und Energie ausgegeben. Damit sind 43,6 Prozent des Einkommens für Grundkosten gebunden gewesen – so viel wie seit drei Jahren nicht mehr. Besonders stark gestiegen ist die Lebensmittelrechnung.

Zwar liegt der Gesamtbetrag unter dem Landesdurchschnitt, doch die relative Belastung bleibt hoch. Wer nur vom Mindestlohn lebt, hat faktisch keinen Spielraum mehr. Sparen bedeutet inzwischen Verzicht im Alltag.

Medikamentenmangel trifft chronisch Kranke auf dem Archipel
Lieferengpässe haben 2025 Tausende Patienten auf dem Archipel betroffen, weil Diabetespräparate wie Ozempic sowie bestimmte Antibiotika und Thrombosemittel nicht verfügbar gewesen sind. Landesweit sind pro Quartal mehr als 5.000 Arzneimittel mit Engpässen gemeldet worden – acht Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Ursachen liegen in strukturellen Schwächen internationaler Lieferketten. Für chronisch Kranke bedeutet das Unsicherheit bei der Therapie. Apotheken versuchen umzudisponieren, doch Versorgungslücken bleiben ein Risiko.

Steuerfahnder nehmen Bargeld und Ferienwohnungen ins Visier
Mit sofortiger Wirkung hat die kanarische Steuerbehörde ihren neuen Kontrollplan aktiviert und verschärfte Prüfungen angekündigt. Ins Visier geraten hohe Bargeldzahlungen, nicht korrekt versteuerte Ferienwohnungen sowie mutmaßlich manipulierte Rechnungen.

Kontrolliert werden IGIC-Abrechnungen, Luxusgüter und auffällige Vermögensverhältnisse. Ziel ist es, Schattenwirtschaft zurückzudrängen und Steuereinnahmen zu sichern. Besonders die touristische Vermietung dürfte stärker unter Beobachtung stehen.

Nach Skandal übernimmt neue Chefin das Wohnungsinstitut
Nach dem Rücktritt ihres wegen eines Sexualdelikts angeklagten Vorgängers hat Pino de León in Santa Cruz de Tenerife die Leitung des Instituto Canario de la Vivienda übernommen. Die Amtsübergabe ist offiziell vollzogen worden.

Sie übernimmt in einer Phase massiven Wohnraummangels. Der Druck auf die Politik wächst, weil bezahlbare Wohnungen fehlen und Mieten steigen. Entscheidend wird sein, ob der öffentliche Wohnungsbau spürbar beschleunigt wird.

Papst-Besuch bringt das Archipel international ins Rampenlicht
Am 11. und 12. Juni hat Papst León XIV einen Besuch auf Teneriffa und Gran Canaria angekündigt. Erwartet werden mehr als 50.000 Gläubige. Als Veranstaltungsorte prüft das Bistum derzeit das Estadio de Gran Canaria oder den Parque Santa Catalina.

Es ist der erste Papstbesuch auf dem Archipel. Politisch rückt dabei vor allem das Migrationsthema in den Fokus. Die logistischen Vorbereitungen laufen bereits, auch internationale Medien werden erwartet.

24 Jahre Stillstand – jetzt entstehen 210 neue Häuser
Nach mehr als zwei Jahrzehnten Blockade hat der Gemeinderat von San Bartolomé de Tirajana den Bebauungsplan für El Tablero endgültig beschlossen. Geplant sind 210 private Wohnhäuser sowie Flächen für Sport, Soziales und Handel. Die Investition liegt bei über fünf Millionen Euro.

Bevor gebaut wird, müssen jedoch Infrastruktur und Erschließung umgesetzt werden. Das Projekt kann langfristig Wohnraum schaffen, kurzfristig entlastet es den Markt jedoch nicht. Der Bedarf bleibt deutlich größer.

Flughäfen sollen 20 Jahre früher klimaneutral werden
Bis 2030 will Aena die Flughäfen auf dem Archipel auf Netto-Null-Emissionen umstellen. Der Stromverbrauch ist bereits seit 2020 vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt worden. Geplant sind zusätzliche Photovoltaikanlagen, E-Fahrzeuge und nachhaltiger Flugkraftstoff.

Ziel ist es, deutlich vor dem globalen Branchenziel klimaneutral zu werden. Für das Archipel ist das auch ein wirtschaftliches Signal, weil Tourismus und Nachhaltigkeit enger verknüpft werden.

65 neue Jobs – kleiner Impuls für den Arbeitsmarkt
65 neue Stellen hat Decathlon auf Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote ausgeschrieben. Gesucht werden Verkäuferinnen, Verkäufer sowie Teamleitungen. Die Einstellungsrunde ist in dieser Woche gestartet worden.

Für den regionalen Arbeitsmarkt ist das ein zusätzlicher Impuls, wenn auch in begrenztem Umfang. Die Expansion zeigt, dass der Konsum im Sportbereich stabil bleibt.

Norwegens König bleibt krank auf Teneriffa
Wegen einer Infektion und Dehydrierung ist Norwegens König Harald V. auf Teneriffa im Krankenhaus behandelt worden. Königin Sonia hat ihn besucht, ein Arzt aus Norwegen ist angereist.

Laut norwegischem Königshaus ist sein Zustand stabil. Der Monarch hatte sich privat auf der Insel aufgehalten. Der Fall sorgt international für Aufmerksamkeit.

Heuschreckenschwarm sorgt für Nervosität auf Lanzarote
Hunderte Heuschrecken sind am Dienstag in Famara auf Lanzarote gesichtet worden. Das Cabildo hat bestätigt, dass es sich um einen einzelnen Schwarm erwachsener Tiere gehandelt hat.

Weil die Tiere am Ende ihres Lebenszyklus stehen, gilt das Risiko für die Landwirtschaft als begrenzt. Dennoch bleibt die Lage unter Beobachtung, da feuchte Bedingungen eine Vermehrung begünstigen könnten.

Überlastung in Notaufnahmen wird zum Dauerzustand
Nicht nur im Insular, auch im Doctor Negrín auf Gran Canaria haben Patienten in provisorischen Bereichen gewartet, weil Betten gefehlt und Stationen überfüllt gewesen sind. Teilweise sind Räume außerhalb der Notaufnahme genutzt worden.

Gewerkschaften sprechen von einem Dauerzustand und fordern strukturelle Lösungen. Die aktuelle Belastung zeigt, dass das System an seine Grenzen gestoßen ist.

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Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 26.02.2026 um 16:59

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26.2.2025 - Erdbeben M 4,4 erschüttert Teneriffa und Gran Canaria

Ein Erdbeben der Stärke 4,4, das stärkste seit Jahren, wurde zwischen Teneriffa und Gran Canaria registriert. Erfahren Sie mehr über die Ursache und die Einschätzung von Experten des IGN.-

Ein Erdbeben der Stärke 4,1 hat am Donnerstagmittag die Meeresregion zwischen Teneriffa und Gran Canaria erschüttert. Der Erdstoß, der stärkste in der Region seit 2022, wurde von der Bevölkerung auf beiden Inseln wahrgenommen, löste jedoch keine größeren Schäden aus.

Am heutigen Donnerstag um 12:26 Uhr registrierte das Nationale Geographische Institut einen Beben der Magnitude 4,4. Das Epizentrum lag in etwa 10 Kilometern Tiefe im Bereich des Vulkans „Enmedio“, der sich zwischen den beiden Hauptinseln der Kanaren befindet.

Das Beben war mit einer maximalen Intensität von III-IV auf der Mercalliskala vor allem im Norden und im Zentrum von Gran Canaria sowie in weiten Teilen Teneriffas zu spüren. Auf Teneriffa wurde der Erdstoß von der Ostküste, einschließlich der Hauptstadt Santa Cruz, bis in die südlichen Gebiete wie Las Chafiras und sogar leicht im Norden zwischen Los Realejos und La Laguna wahrgenommen.

Experten geben Entwarnung

Die seismische Aktivität löste bei vielen Bewohnern Besorgnisse aus, insbesondere vor dem Hintergrund der jüngsten Schwarmbeben, die im Zentrum von Teneriffa nahe des Teide-Vulkans registriert wurden.

Itahiza Domínguez, Seismologe am IGN, stellte jedoch klar, dass kein Grund zur Sorge bestehe. „Dieses Erdbeben gehört zur normalen seismischen Aktivität des sogenannten ‚Enmedio‘-Vulkans“, erklärte er.

Es steht in keinerlei Zusammenhang mit den Ereignissen in der Nähe des Teide. Domínguez erinnerte daran, dass es in derselben Zone historisch gesehen immer wieder zu den stärksten Erdbeben des Archipels kommt. Bereits 2019 wurde hier ein Beben der Stärke 4,2 verzeichnet.

Historischer Kontext

Das heutige Beben ist das stärkste, das auf den Kanarischen Inseln seit mindestens 2022 registriert wurde. Zum Vergleich: Das stärkste Beben im Jahr 2023 ereignete sich bei El Hierro mit einer Magnitude von 3,8, während 2024 bisher ein Beben der gleichen Stärke auf Gran Canaria das Maximum darstellte. Eines der stärksten aufgezeichneten Beben in der Region ereignete sich 1989 mit einer Magnitude von 5,3 und war auf ganz Teneriffa zu spüren.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 26.02.2026 um 16:55

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26.2.2026 - Heuschrecken auf Lanzarote: Behörden geben Entwarnung

Ein Heuschreckenschwarm aus der Sahara hat Lanzarote erreicht. Erfahren Sie, warum die Behörden vorerst Entwarnung für Weinberge & Landwirtschaft geben und wie die Lage kontrolliert wird.-

Ein am Dienstag in der Nähe von Caleta de Famara auf Lanzarote aufgetauchter Schwarm afrikanischer Wanderheuschrecken hat sich inzwischen zerstreut. Laut dem Umweltstadtrat des Cabildos, Samuel Martín, scheint keine unmittelbare Gefahr für die Weinberge und Anbauflächen der Insel zu bestehen.

Mitarbeiter und Techniker des Umweltamtes waren sofort vor Ort, um die Lage zu bewerten, Proben zu entnehmen und die Art sowie den biologischen Zustand der Insekten zu bestimmen. Derzeit wird geprüft, ob es sich um erschöpfte, ältere Exemplare mit kurzer Lebensdauer handelt oder um junge, fortpflanzungsfähige Heuschrecken.

Herkunft und aktuelle Lage

Das Phänomen ist eine Folge der starken Regenfälle Anfang des Jahres in der Sahara, die durch den Nahrungsüberschuss zu einem starken Wachstum der Insektenpopulation führten. Starke Winde in den letzten Tagen transportierten die Tiere schließlich bis auf die Kanaren.

„Es ist wichtig, dass wir in den nächsten 48 Stunden die Entwicklung der Heuschrecken kontrollieren. Wir haben auch die Gemeinden um Hilfe gebeten, falls sie einen Schwarm entdecken“, so der Stadtrat.

Die ersten Analysen deuten darauf hin, dass es sich um erwachsene Exemplare handelt, was das Risiko für die Insel erheblich reduziert. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich bereits 2004.

Keine Gefahr für den Weinbau

Stadtrat Samuel Martín betonte, dass die bereits eingesammelten Exemplare keine Jungtiere seien. Wäre dies der Fall gewesen, wäre die Situation „weitaus besorgniserregender“ gewesen.

Die aus der Sahara stammende Art ernährt sich bevorzugt von Getreide. Für die restliche Landwirtschaft, insbesondere für die charakteristischen Weinreben der Insel, bestehe laut Martín derzeit keine Gefahr.

Die Behörden rufen die Bevölkerung dennoch zur Wachsamkeit auf. Wer eine größere Ansammlung von Heuschrecken bemerkt, wird gebeten, dies dem Notfallkonsortium, den Umweltbeamten oder der landwirtschaftlichen Versuchsanstalt des Cabildos zu melden.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 26.02.2026 um 16:52

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26.2.2026 - El Tablero wächst: Grünes Licht für neues Wohnviertel

Nach 24 Jahren Stillstand: Die Stadt San Bartolomé de Tirajana genehmigt ein neues Stadtviertel in El Tablero mit 210 Wohnungen, Gewerbe- und Sportflächen.-

Nach fast einem Vierteljahrhundert der Blockade hat die Stadtverwaltung von San Bartolomé de Tirajana im Süden von Gran Canaria den Bebauungsplan für den Sektor 13 in El Tablero endgültig genehmigt. Dies ebnet den Weg für ein umfangreiches Entwicklungsprojekt, das 210 neue Wohnhäuser sowie Gewerbe- und Sportflächen umfasst.

Die Gemeindeabteilung für Stadtplanung hat dem Gemeinderat am Donnerstag, den 26. Februar, die endgültige Genehmigung des Teilplans vorgelegt. Damit ist ein entscheidender administrativer Schritt getan, um ein 105.000 Quadratmeter großes Areal am Rande des bestehenden Ortskerns von El Tablero zu entwickeln. Das Projekt, das 24 Jahre lang blockiert war, schließt die städtebauliche Lücke und integriert ein neues Wohngebiet in die bestehende Struktur.

Wohnraum, Grünflächen und Infrastruktur

Der Plan sieht den Bau von 210 freistehenden oder Doppelhaushälften auf Grundstücken von mindestens 300 Quadratmetern vor. Von der Gesamtfläche sind rund 52.200 m2 Wohnzwecke vorgesehen.

Darüber hinaus sind wirkungsvolle Flächen für die öffentliche Nutzung reserviert:

9.882 m² für öffentliche Grünflächen
2.758 m² für öffentliche Sportanlagen
2.874 m² für Bildungseinrichtungen
901 m² zur gewerblichen Nutzung
630 m² für soziale Einrichtungen

Ein wesentlicher Teil des Projekts ist auch die Schaffung der notwendigen Infrastruktur, für die rund 35.600 Quadratmeter vorgesehen sind. Pro Wohneinheit ist mindestens ein Parkplatz außerhalb des öffentlichen Straßennetzes vorgeschrieben.

Eine Investition von über 5 Millionen Euro

Die geschätzten Kosten für die Erschließung des Geländes belaufen sich auf über 5,17 Millionen Euro. Mit dieser Summe werden die notwendigen Urbanisierungsarbeiten finanziert, bevor mit dem Bau der Häuser begonnen werden kann.

Der erste stellvertretende Bürgermeister, Alejandro Marichal, betonte die Bedeutung dieses Schrittes: „Wir entsperren ein seit 24 Jahren gelähmtes Grundstück und machen den letzten administrativen Schritt, damit in El Tablero ein neues Wohngebiet entstehen kann.“

Die Stadträtin für Stadtplanung, Davinia Ramírez, fügte hinzu: „Wir aktivieren eine Investition von mehr als fünf Millionen Euro. Es geht nicht nur darum, ein Dokument zu genehmigen, sondern eine komplette Umgestaltung mit Planung und Dienstleistungen in Gang zu setzen.“

Die nächsten Schritte

Mit der endgültigen Genehmigung ist die Planungsphase zwar abgeschlossen, der Bau beginnt jedoch nicht sofort. Der nächste Schritt ist die Ausarbeitung der städtebaulichen Verwaltungsinstrumente und des Urbanisierungsprojekts. Erst nach der Realisierung der Infrastruktur können die Lizenzen für den Bau der Wohnhäuser beantragt werden.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 26.02.2026 um 07:33

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26.2.2026 - König Harald auf Teneriffa im Krankenhaus: Zustand stabil

König Harald V. von Norwegen (89) wird aufgrund einer Infektion weiterhin in einem Krankenhaus auf Teneriffa behandelt. Sein Zustand ist stabil.-

König Harald V. von Norwegen, 89, wird nach seiner Einlieferung noch mehrere Tage in einem Krankenhaus im Süden von Teneriffa bleiben. Das norwegische Königshaus teilt mit, dass der Zustand des Monarchen stabil sei und er sich auf dem Weg der Besserung befinde.

Der Monarch befindet sich im Urlaub auf Teneriffa und wird seit Dienstag im Hospiten Sur (Arona) behandelt. Laut der offiziellen Mitteilung des Königshauses wird der König wegen einer Infektion behandelt, die von einer Hauterkrankung an seinem Bein ausging.

Sein Leibarzt, Bjørn Bendz, ist ebenfalls nach Teneriffa gereist, um die Behandlung zu überwachen. Obwohl sein Zustand als stabil beschrieben wird, betont die offizielle Erklärung die Ernsthaftigkeit der Lage.

Wenn eine Person von fast 90 Jahren mit einer Infektion ins Krankenhaus eingeliefert wird, muss die Situation als ernst betrachtet werden.“ Aus diesem Grund hat man sich entschieden, ihn zur weiteren Beobachtung im Krankenhaus zu behalten.

Dieser Vorfall weckt Erinnerungen an eine ähnliche Situation vor zwei Jahren. Auch damals wurde der Monarch während eines Auslandsurlaubs in Malaysia wegen einer Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Nach seinem Rücktransport in einem Ambulanzflugzeug nach Oslo wurde bei ihm ein Herzschrittmacher implantiert.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 26.02.2026 um 07:28

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25.2.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Heuschrecken fallen mit der Calima ein
Mitten durch die gelbliche Staubwand der Calima sind gestern afrikanische Wüstenheuschrecken auf Lanzarote und Teneriffa eingefallen – sichtbar bei Famara, gesichtet bis nach Tacoronte. Das Cabildo hat den Schwarm lokalisiert und eine mindestens 48-stündige Beobachtung eingeleitet.

Jetzt entscheidet sich, ob es sich um harmlose Alt-Tiere oder um gefräßige Jungtiere handelt. Für Menschen besteht kein Gesundheitsrisiko. Für Weinbau und Landwirtschaft kann die Lage jedoch wirtschaftlich heikel werden. 2004 hat eine ähnliche Plage Millionen Tiere umfasst und massive Schäden verursacht. Die Bilder wecken Erinnerungen.

Tourismusboom gerät ins Wanken
Vier Jahre Dauerboom sind gestern offiziell ins Wanken geraten: Die größten Tourismusunternehmen auf dem Archipel haben erstmals einen Rückgang für 2026 eingeräumt. Excelcan erwartet weniger Gäste und weniger Übernachtungen nach dem Rekordjahr 2025.

Die Preise steigen weiter – aber nur noch im Rahmen der Inflation. Konkurrenzziele in Nordafrika gewinnen an Attraktivität. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel ungelöst, verschärft durch Wohnungsnot auf mehreren Inseln. Der wichtigste Wirtschaftsmotor verliert Tempo. Das ist kein Absturz – aber ein klares Warnsignal.

IGIC für Grundprodukte fällt auf null
Angesichts steigender Supermarktrechnungen hat die kanarische Regierung gestern den IGIC für 45 Grundprodukte auf null gesetzt – darunter Milch, Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch. Der Beschluss ist im Parlament vorgestellt worden.

Die Maßnahme soll Haushalte auf dem Archipel entlasten, besonders auf den nicht-kapitalen Inseln. Ohne steuerliche Sonderregelungen lägen Preisunterschiede zum Festland deutlich höher. Ein neues Observatorium soll Preisentwicklungen zwischen Inseln transparenter machen. Ob die Entlastung spürbar ankommt, wird sich im Alltag zeigen.

Notaufnahmen arbeiten am Limit
Auf Krankenhausfluren, vor Aufzügen und in provisorischen Räumen sind gestern auf Gran Canaria hunderte Patienten untergebracht worden, während die Pflegegewerkschaft Satse von strukturellem Kollaps gesprochen hat. Betroffen sind das Insular und das Doctor Negrín.

Täglich werden dort rund 300 Menschen versorgt. Intimsphäre fehlt, teils auch der Zugang zu Toiletten. Ursache sind Personalmangel und fehlende Bettenkapazitäten. Das Problem ist nicht neu – aber es ist inzwischen Dauerzustand. Das Gesundheitssystem steht sichtbar unter Druck.

Initiative warnt vor Gesundheits-Schieflage
Mehr Menschen, mehr Touristen – aber kaum mehr Krankenhausbetten: Diese Rechnung ist gestern von der Initiative „Canarias tiene un límite“ öffentlich gemacht worden. Seit den 1990er Jahren ist die Bevölkerung um 40 Prozent gewachsen, touristische Betten sogar um 65 Prozent.

Die Zahl öffentlicher Krankenhausbetten ist dagegen nur minimal gestiegen. Rechnerisch kommen heute mehr als tausend touristische Betten auf ein einziges Krankenhausbett. Die Initiative sieht darin ein politisches Versäumnis über Jahrzehnte. Das Thema ist längst strukturell – nicht konjunkturell.

Fünfter Erdbebenschwarm unter dem Teide
Binnen nur 32 Stunden hat es tief unter dem Teide mehr als 6.500 Mal gebebt – der fünfte Schwarm allein in diesem Monat. Das Instituto Geográfico Nacional hat die Ereignisse in rund acht Kilometern Tiefe registriert.

Ein neues automatisches Auswertungssystem erfasst deutlich mehr Signale als früher. Hinweise auf eine unmittelbar bevorstehende Eruption gibt es nicht. Dennoch zeigt die Häufung, dass das vulkanische System aktiv bleibt. Wachsamkeit ist Routine – Entwarnung ist keine.

Prozess gegen Polizisten in Las Palmas
Vor Gericht in Las Palmas ist gestern ein Polizist angeklagt worden, dem Misshandlungen im Aufnahmezentrum für Migranten auf Lanzarote vorgeworfen worden sind. Interne Ermittler hatten Hinweise eigener Kollegen als strafrechtlich relevant eingestuft.

Die Staatsanwaltschaft fordert drei Jahre Haft und ein langjähriges Berufsverbot. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe. Der Fall berührt Vertrauen in staatliche Kontrolle auf dem Archipel. Transparenz wird hier zum Maßstab.

Große Haschisch-Sicherstellung in Arrecife
Fast eine Tonne Haschisch ist gestern im Hafen von Los Mármoles auf Lanzarote sichergestellt worden – versteckt in einem Transporter auf dem Weg nach Gran Canaria. 988 Kilogramm sind beschlagnahmt worden.

Der geschätzte Marktwert liegt bei über 1,6 Millionen Euro. Der 55-jährige Fahrer sitzt in Untersuchungshaft. Der Fund zählt zu den größeren Sicherstellungen der letzten Monate. Die Insel bleibt Transitpunkt im Drogennetz zwischen Afrika und Europa.

Kreuzfahrt-Rekord trifft auf Warenrückgang
Rekordzahlen bei Kreuzfahrern sind im Januar in Arrecife verzeichnet worden, während der Warenumschlag im selben Zeitraum deutlich gesunken ist. Mehr als 111.700 Kreuzfahrtgäste sind angekommen – ein Plus von über 21 Prozent.

Gleichzeitig ist der Güterverkehr zweistellig zurückgegangen. Der Hafen verschiebt sein wirtschaftliches Gewicht zunehmend Richtung Tourismus. Wachstum ist sichtbar – aber einseitig. Stabilität sieht anders aus.

Yaiza verdichtet Papagayo-Zufahrten
Sieben Kilometer Zufahrtswege zu Papagayo sind diese Woche von der Gemeinde Yaiza neu verdichtet worden, nachdem Regen und Dauerverkehr massive Schäden hinterlassen hatten. Schwere Maschinen sind eingesetzt worden.

Gleichzeitig hat Bürgermeister Óscar Noda das Cabildo aufgefordert, seine Zuständigkeit für das Schutzgebiet Los Ajaches wahrzunehmen. Hohe Besucherzahlen bedeuten hohe Belastung. Wer Verantwortung trägt, ist juristisch klar – politisch offenbar noch umstritten.

Princess wirbt um neues Personal
Mit offenen Türen und Frühstück hat die Hotelkette Princess gestern auf Fuerteventura um neue Mitarbeiter geworben. Gesucht werden Kräfte für Rezeption, Küche, Gastronomie und Housekeeping in zwei Häusern in Pájara.

Trotz erwarteter Nachfragedelle bleibt der Personalbedarf hoch. Der Fachkräftemangel ist strukturell und wird durch Wohnungsprobleme verschärft. Der Tourismus braucht Arbeitskräfte – findet sie aber immer schwerer.

Proteste nach tödlicher Gewalttat auf Teneriffa
Nach der Tötung eines zehnjährigen Jungen in Arona auf Teneriffa sind gestern auf Gran Canaria Proteste organisiert worden, bei denen der Politik Versäumnisse im Gewaltschutz vorgeworfen worden sind. Der Vater ist als Täter identifiziert worden, die Mutter liegt schwer verletzt im Krankenhaus.

Die Red Feminista fordert, Gewalt gegen Frauen und Kinder zur politischen Priorität zu machen. Sie kritisiert Kürzungen und fehlende Führung. Der Fall erschüttert das Archipel. Prävention ist keine Symbolpolitik – sie entscheidet über Leben.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 25.02.2026 um 20:09

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25.2.2026 - Wetterwarnungen wegen Wind, Wellen und teils auch Regen auf den Kanaren

Für die kommenden Tage warnt der spanische Wetterdienst auf den Kanaren vor Wind, Wellen und Regen, alle Details dazu hier....
Am Freitag (BILD) wird es bisher am ungemütlichsten.-

Kanarische Inseln – Öfters kommt es vor, dass nach Calima das Wetter auch umschwingt, besonders im Winter. So passiert es aktuell auf den Kanarischen Inseln wieder. Der staatliche Wetterdienst AEMET hat für die Kanaren verschiedene Wetterwarnungen im Zusammenhang mit starkem Wind und Wellengang herausgegeben.

So gilt z. B. für den heutigen Mittwoch für fast alle Inseln eine Warnung wegen starken Winds, mit der Ausnahme von Lanzarote, Fuerteventura und dem Norden von Gran Canaria sowie dem Nordosten von Teneriffa. Zudem gilt für den Süden von Teneriffa, den Westen von La Palma und die Inseln La Gomera sowie El Hierro eine Warnung für starken Wellengang. Beide Warnungen haben die Stufe GELB.

Wetterwarnung für Donnerstag und Freitag
Die heutige Warnung wird am morgigen Donnerstag auf alle Inseln der Kanaren ausgeweitet und es kommt sogar noch eine gelbe Warnung wegen Regenfälle auf Gran Canaria (Norden), Lanzarote, Fuerteventura und Teneriffa (Norden) hinzu.

Am Freitag wird es dann noch etwas „ungemütlicher“, denn die Wetterwarnung für starken Wind wird auf die Stufe ORANGE (siehe Bild) angehoben. Allerdings nur für die Südhälfte von Gran Canaria, die Südseite von Teneriffa und die Inseln La Gomera, La Palma und El Hierro. Daher ist am Freitag mit Windböen von bis zu 90 km/h zu rechnen, lokal kann es auch mal mehr werden. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 25.02.2026 um 20:05

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25.2.2026 - Kampf gegen Steuerbetrug: Kanaren verschärfen ihre Kontrollmaßnahmen für das Jahr 2026

Die kanarische Steuerbehörde verschärft die Kontrollen. Erfahren Sie alles über den neuen Steuerkontrollplan, das Online-Zahlungssystem Getcan und die Jagd auf Steuerbetrug bei IGIC, Luxusgütern und Bargeldtransaktionen....
Neuer Fokus auf Bargeld und den „gläsernen“ Unternehmer!-

Kanaren – Die Steuerlandschaft auf den Kanarischen Inseln steht vor einem signifikanten Umbruch. Mit der Veröffentlichung des neuen Steuerkontrollplans im offiziellen Amtsblatt (BOC) hat die regionale Steuerbehörde ein klares Signal gesetzt: Die Ära der Intransparenz soll enden. Im Fokus stehen dabei vor allem die Schattenwirtschaft, digitale Plattformen und die Diskrepanz zwischen deklariertem Einkommen und tatsächlichem Lebensstil.

Die kanarische Steuerbehörde unter der Leitung von Raquel Peligero hat eine umfassende Strategie vorgelegt, die weit über einfache Prüfmechanismen hinausgeht. Das Ziel ist eine lückenlose Überwachung der wirtschaftlichen Aktivitäten, um die Steuergerechtigkeit zu erhöhen und die Einnahmen der Autonomen Gemeinschaft zu sichern. Dabei setzt die Behörde auf eine Kombination aus modernster Technik, verstärkter personeller Präsenz und einer engeren Vernetzung mit nationalen Behörden.

Fokus auf Bargeld und den „gläsernen“ Unternehmer

Ein zentraler Pfeiler des neuen Kontrollplans ist die Überwachung von Bargeldtransaktionen. Bargeld gilt seit jeher als das primäre Vehikel für die Schattenwirtschaft. In diesem Jahr werden die Prüfer insbesondere Unternehmen und Freiberufler unter die Lupe nehmen, die auffällig hohe Bargeldbestände handhaben oder – noch verdächtiger – die Annahme von unbaren Zahlungsmitteln wie Kartenzahlungen oder Banküberweisungen verweigern.

Besonders im Dienstleistungssektor, etwa bei Arztbesuchen oder handwerklichen Tätigkeiten, wird die Behörde genau hinsehen. Es geht darum, die Einhaltung der gesetzlichen Bargeldobergrenzen sicherzustellen und sicherzustellen, dass jede erbrachte Leistung auch steuerlich erfasst wird.

Ein weiterer innovativer, wenn auch für viele Betroffene unangenehmer Prüfungsansatz ist der Abgleich zwischen Lebensstil und Steuererklärung. Wenn Geschäftsführer oder Unternehmenseigentümer einen zur Schau gestellten Wohlstand genießen – etwa durch Luxusimmobilien, teure Fahrzeuge oder exklusive Reisen –, während das Unternehmen gleichzeitig minimale Gewinne oder gar Verluste ausweist, schlägt das System Alarm. Diese Diskrepanzanalysen sollen dazu dienen, verdeckte Gewinnausschüttungen und nicht deklarierte Einnahmequellen aufzudecken.

Die digitale Front: Ferienvermietung und E-Commerce

In einer Region, die so stark vom Tourismus geprägt ist wie die Kanarischen Inseln, spielt die Besteuerung der Ferienvermietung eine entscheidende Rolle. Die Steuerbehörde hat erkannt, dass über digitale Plattformen zur Vermarktung von Ferienhäusern beträchtliche Summen am Fiskus vorbeigeschleust werden.

Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf der korrekten Abführung der IGIC (Impuesto General Indirecto Canario), der kanarischen Variante der Mehrwertsteuer. Digitale Schnittstellen ermöglichen es der Behörde nun, Daten von Vermietungsportalen effizienter auszuwerten. Wer seine Immobilie touristisch nutzt, ohne die entsprechende Steuererklärung abzugeben, muss in diesem Jahr mit verstärkten Nachprüfungen rechnen.

Doch nicht nur die Ferienvermietung steht im digitalen Fokus. Auch der gesamte E-Commerce-Sektor und Plattformen, die als Vermittler zwischen Unternehmen und Konsumenten fungieren, werden strenger kontrolliert. Es wurde festgestellt, dass viele Akteure in diesem Bereich ihre steuerlichen Pflichten auf den Inseln vernachlässigen oder fälschlicherweise davon ausgehen, im digitalen Raum „unsichtbar“ zu sein.

Kampf gegen „Briefkastenfirmen“ und fiktive Ausgaben
Ein besonders hartnäckiges Problem bleibt die Verwendung von komplexen Unternehmensstrukturen zur Steuervermeidung. Die Behörde kündigte an, die Jagd auf sogenannte Briefkastenfirmen zu intensivieren. Diese „fingierten“ Geschäftsstrukturen werden oft nur zu dem Zweck gegründet, unrechtmäßige Rechnungen auszustellen oder fiktive Betriebsausgaben zu generieren, um die Steuerlast künstlich zu senken.

In diesem Zusammenhang wird auch die Nutzung von spezieller Software überwacht, die es ermöglicht, eine doppelte Buchführung (bekannt als „Konten in b“) zu führen. Diese Programme können Verkäufe aus dem offiziellen System löschen, bevor sie steuerlich wirksam werden. Die Steuerfahndung setzt hierbei auf spezialisierte IT-Forensiker, um solche Manipulationen in den Kassensystemen der Unternehmen aufzuspüren.

Besondere Aufmerksamkeit wird zudem Luxusgüterunternehmen gewidmet. Hier wird geprüft, ob geschäftlich deklarierte Anschaffungen – wie etwa Zweitwohnsitze oder Luxusautos – tatsächlich einer wirtschaftlichen Tätigkeit dienen oder ob es sich um rein private Vergnügnungen handelt, die unrechtmäßig als Betriebsausgabe abgesetzt wurden.

Reformen bei den Eigentums- und Erbschaftssteuern

Neben der laufenden Betriebsprüfung konzentriert sich der neue Plan auf die Identifizierung von Personen, die bei einmaligen Transaktionen oder Vermögensübergängen die Steuererklärung „vergessen“. Dies betrifft insbesondere:

Vermögensteuer: Hier wird geprüft, ob große Vermögenswerte korrekt bewertet und angegeben wurden.
Erbschafts- und Schenkungssteuer: Ein Bereich, in dem oft durch Schenkungen „unter der Hand“ versucht wird, die Steuerpflicht zu umgehen.
Grunderwerbsteuer (ITP) und Stempelsteuer (AJD): Bei Immobilienverkäufen wird die Behörde verstärkt prüfen, ob der deklarierte Verkaufspreis dem tatsächlichen Marktwert entspricht oder ob ein Teil des Kaufpreises schwarz geflossen ist, um die Steuerbasis zu drücken.

Auch das Glücksspiel wird als eigenständiges Kapitel behandelt. Elektronisches Bingo, Sportwetten und Spielautomaten in Gaststätten unterliegen einer strengen Überprüfung, um sicherzustellen, dass die Betreiber die entsprechenden Abgaben korrekt entrichten.

Getcan: Digitalisierung der Steuerverwaltung
Um die Effizienz der Steuererhebung zu steigern, führen die Kanaren das neue System Getcan ein. Dies ist weit mehr als nur ein technisches Update; es handelt sich um eine grundlegende Neuausrichtung der Verwaltungsprozesse. Das Herzstück ist ein neues Inkassomodul, das es der Behörde ermöglicht, Forderungen schneller und präziser beizutreiben.

Für die Bürger bringt Getcan eine wesentliche Erleichterung: Ein neues Online-Zahlungsportal wird eingerichtet. Über dieses Portal können Steuern direkt und unbürokratisch entrichtet werden. Damit einher geht eine Modernisierung der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die veralteten Regelungen aus dem Jahr 1999 über die Zusammenarbeit mit Banken werden durch eine neue Verordnung ersetzt, die den Anforderungen des digitalen Zeitalters gerecht wird.

Gleichzeitig bedeutet diese Modernisierung auch eine effizientere Verfolgung von Schuldnern. Die Behörde hat angekündigt, bei ausstehenden Forderungen keine Zurückhaltung mehr zu üben. Pfändungen, Versteigerungen von beschlagnahmten Gütern und die Haftbarhaltung von Dritten in Insolvenzverfahren werden beschleunigt, um die Liquidität des regionalen Haushalts sicherzustellen.

Fazit: Eine neue Ära der Kooperation

Der Steuerkontrollplan macht deutlich, dass die Kanarischen Inseln kein isoliertes Steuerparadies für Unregelmäßigkeiten mehr sind. Durch die verstärkte Zusammenarbeit mit der staatlichen spanischen Steuerbehörde (AEAT) und der Sozialversicherungsverwaltung wird der Informationsfluss nahezu lückenlos.

Die Botschaft der Behördenleiterin Raquel Peligero ist eindeutig: Wer ehrlich spielt, profitiert von einfacheren digitalen Prozessen. Wer jedoch versucht, durch Betrug, Briefkastenfirmen oder Schattenwirtschaft einen unfairen Vorteil zu erlangen, muss mit harten Konsequenzen und einer lückenlosen Verfolgung rechnen.-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 25.02.2026 um 19:57

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25.2.2026 - Wüstenwind brachte Heuschrecken auf die Kanaren

Hunderte afrikanische Heuschrecken sind auf den Kanarischen Inseln gelandet. Die nächsten 48 Stunden sind entscheidend für das Risiko einer Plage.-

Ein unliebsamer Gruß aus Afrika sorgt auf den Kanaren für Aufsehen: Hunderte afrikanische Heuschrecken sind in den letzten Tagen durch den Calima auf mehreren Inseln gelandet, darunter Lanzarote und Teneriffa. Die Behörden beobachten die Lage genau und betonen, dass die nächsten 48 Stunden entscheidend für die weitere Entwicklung sind.

Die meisten Sichtungen und der bisher größte Schwarm wurden auf Lanzarote registriert, insbesondere auf einer Straße nahe dem Famara-Strand. Aber auch von Teneriffa und anderen Inseln werden vereinzelte Funde der großen Insekten gemeldet. Das Phänomen wird durch die üppige Vegetation nach den reichlichen Regenfällen des Winters begünstigt, die den Heuschrecken ideale Bedingungen zur Vermehrung in ihren Herkunftsgebieten in Afrika bieten.

Experte: Risiko gering, aber Wachsamkeit ist geboten

Laut Umweltchef Paco Fabelo handelt es sich bei dem Schwarm höchstwahrscheinlich um erschöpfte, vom Wind getragene Tiere. „Wenn es erwachsene Tiere sind, die ihren Lebenszyklus beenden, stellen sie meist keine große Gefahr dar“, so der Experte.

Die eigentliche Sorge der Behörden wäre eine Fortpflanzung auf den Kanaren. „Sollten wir Paarungen oder junge, flügellose Tiere entdecken, wäre das ein Problem“, warnt der Experte. Die jungen Heuschrecken sind besonders gefährlich und könnten Schäden in der Landwirtschaft verursachen, etwa an den gerade austreibenden Weinreben.

Ausblick und historischer Vergleich

Vorerst geben die Experten jedoch Entwarnung. In den meisten Fällen verschwinden solche importierten Schwärme nach wenigen Tagen von selbst wieder. Zum Vergleich: Im November 2004 erlebte Lanzarote eine weitaus größere Invasion mit Millionen von Heuschrecken, die aber letztendlich keine schweren Schäden im Inselinneren verursachten.

Die Behörden auf den Inseln beobachten die Lage weiterhin aufmerksam, um neue Ankunftspunkte zu identifizieren. „Das Normalste wäre, dass sie in zwei oder drei Tagen verschwinden“, fasst Fabelo zusammen. „Aber wir müssen wachsam bleiben.“-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 25.02.2026 um 15:35

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25.2.2026 - Wetter-Update Kanaren: Warnstufe Orange ab Donnerstag

Die Wetter-Warnstufe auf den Kanarischen Inseln wird ab Donnerstag auf Orange erhöht. Es drohen schwere Sturmböen mit 90 km/h und 5 Meter hohen Wellen.-

Die staatliche Wetteragentur hat die Wetterwarnung für die Kanaren verschärft. Ab dem morgigen Donnerstag gilt auf allen westlichen Inseln sowie auf Gran Canaria teilweise die Warnstufe Orange. Grund sind schwere Sturmböen und hoher Wellengang. Anwohner und Urlauber werden zu erhöhter Vorsicht aufgerufen.

Im Detail gilt die Warnstufe Orange ab Donnerstag für die Inseln La Palma, La Gomera, El Hierro, Teneriffa sowie für den Osten, Süden und Westen von Gran Canaria. Meteorologen warnen vor heftigen Windböen, die Geschwindigkeiten um 90 km/h erreichen können. Solche Winde können Äste abbrechen lassen und zu Behinderungen führen.

Zusätzlich zu den starken Winden wurde eine Küstenwarnung für den Archipel herausgegeben. An allen Küsten muss mit bis zu fünf Meter hohen Wellen gerechnet werden. Es wird dringend abgeraten, sich in der Nähe von Küstenpromenaden, Stränden und Wellenbrechern aufzuhalten.

Bereits am heutigen Mittwoch besteht auf den westlichen Inseln und Gran Canaria die Warnstufe Gelb aufgrund von Wind und Wellen. Die Anhebung auf Stufe Orange ab Donnerstag signalisiert eine deutliche Verschärfung der Wetterlage.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 25.02.2026 um 15:30

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25.2.2026 - Tourismus-Boom auf den Kanaren und Zukunftssorgen

Die Kanarischen Inseln verzeichneten 2025 Rekord-Einnahmen im Tourismus. Doch eine neue Studie zeigt die Sorgen der Branche: Konkurrenz aus Marokko und Fachkräftemangel.-

Die kanarische Tourismusbranche hat das Jahr 2025 mit einem Rekordumsatz von über 23 Milliarden Euro abgeschlossen. Doch trotz der glänzenden Zahlen macht sich unter den Unternehmern zunehmend Nervosität breit: Die wachsende internationale Konkurrenz sowie der akute Mangel an qualifizierten Arbeitskräften entwickeln sich zu den größten Herausforderungen für das Archipel.

Qualität schlägt Quantität: Das neue Erfolgsmodell

Mit 18,4 Millionen Besuchern und Einnahmen von 23.186 Millionen Euro war 2025 ein Rekordjahr für die Kanaren. Die Strategie dahinter ist klar: mehr Qualität statt reiner Masse. Obwohl die Gesamtzahl der Übernachtungen leicht zurückging (-1,2 %), stiegen die Ausgaben pro Besucher deutlich an (+3,9 %).

Auch die Rentabilität der Hotels, gemessen am Erlös pro verfügbarem Zimmer (RevPAR), verbesserte sich um 6,52 % auf 104,53 Euro. Dies zeigt, dass das Wachstum zunehmend auf höhere Ausgaben pro Gast und nicht mehr nur auf das Volumen der Ankünfte gestützt wird.

Konkurrenz aus Marokko und fehlende Fachkräfte

Laut einem aktuellen Bericht des Branchenverbands Excel sehen 50 % der befragten Unternehmer die internationale Konkurrenz als größte Sorge – der höchste Wert seit Beginn der Erhebung 2023. Besonderes Augenmerk liegt auf Reisezielen wie Marokko, das 2025 mit 19,8 Millionen internationalen Touristen erstmals mehr Besucher als die Kanaren zählte und seine Hotelkapazitäten weiter ausbaute.

Die größte Sorge der Branche ist jedoch der Fachkräftemangel. Über 83 % der Unternehmer bezeichnen das Fehlen qualifizierten Personals als das Haupthindernis für die Geschäftsentwicklung.

Sorgenkind Deutschland, Hoffnung aus UK und USA

Der internationale Tourismus ist mit 16,3 Millionen Besuchern (89 % der Gesamtbesucher) der entscheidende Wirtschaftsmotor. Die Entwicklung der einzelnen Märkte verläuft jedoch sehr unterschiedlich. Während der britische Markt Stärke zeigt (+3,2 %) und neue Märkte wie Polen, die USA (+3,3 %) und Asien wachsen, bereiten die Sorgen aus den Kernländern der Eurozone Sorgen vor.

Besonders der deutsche Markt, der 17 % der ausländischen Besucher ausmacht, ist mit einem Minus von 3,4 % rückläufig. Dies wird auf die schwächelnde deutsche Wirtschaft und die damit verbundene Kaufzurückhaltung zurückgeführt.

Ausblick für 2026: Normalisierung erwartet

Für das Jahr 2026 gehen Experten von einer Normalisierung des Wachstums aus. Ein leichter Rückgang der angebotenen Flugsitze im ersten Quartal (-1 %) deutete bereits auf eine Konsolidierung hin. Der Fokus wird weiterhin darauf liegen, einen Tourismus mit hoher Wertschöpfung zu fördern, anstatt reine Besucherrekorde zu jagen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 25.02.2026 um 12:46

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25.2.2026 - Autopsie bestätigt: Bluttat auf Teneriffa im Drogenrausch

Ein 35-Jähriger tötet auf Teneriffa seinen 10-jährigen Sohn mit einer Machete. Die Autopsie zeigt nun: Der Mann hatte vor der Tat Kokain und Cannabis konsumiert.-

Das Haus, in dem ein Vater seinen Sohn tötete und seine Frau schwer verletzte. Europa Press
Im Fall des getöteten Jungen auf Teneriffa liegt den Ermittlern nun der Autopsiebericht vor, der einen entscheidenden Verdacht bestätigt: Der 35-jährige Vater, Juan Manuel Alonso Fumero, stand zur Tatzeit unter dem Einfluss von Kokain und Cannabis.

In diesem Zustand attackierte er am Freitag in der Wohnung in Cabo Blanco (Arona) seine Familie mit einer 60 Zentimeter langen Machete, tötete dabei seinen Sohn und verletzte seine Frau schwer.

Mutige Nachbarn griffen ein

Die Schreie der 26-jährigen Frau alarmierten die Nachbarn. Zwei von ihnen eilten zur Hilfe und mussten eine Metalltür mit einer Brechstange aufbrechen, um in die Wohnung zu gelangen. Dort bot sich ihnen ein schreckliches Bild: Der Junge, Yared, war bereits tot und wies schwere Verstümmelungen auf. Seine Mutter hatte ebenfalls lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Nachbarn versuchten, den Täter zu beruhigen, der als „völlig außer sich“ beschrieben wurde, jedoch ohne Erfolg.

Konfrontation mit der Polizei

Im Zuge des Polizeieinsatzes verletzte der Mann auch einen Beamten der Guardia Civil mit der Machete. Kurz darauf erschoss der verletzte Polizist den Angreifer, als dieser die Konfrontation auf der Straße fortsetzte. Der Vorfall, der von extremer Brutalität zeugt, hat in der Gemeinde und weit darüber hinaus tiefes Entsetzen ausgelöst.-
Bild: Das Haus, in dem ein Vater seinen Sohn tötete und seine Frau schwer verletzte. Europa Press

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 25.02.2026 um 09:18

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25.2.2026 - Küstenwarnung: 5-Meter-Wellen rollen auf die Kanaren zu

Die Kanarischen Inseln bereiten sich auf Sturm mit 75 km/h und bis zu 5 Meter hohen Wellen vor. Alle Details zu den offiziellen Warnungen.-

Die Kanaren stehen vor einer neuen Wetterfront. Nach den jüngsten Calima-Tagen folgen nun hohe Wellen und starker Wind, die die Behörden zu offiziellen Warnungen aufgefordert haben.

Kurz nachdem sich der Staub des Calima gelegt hat, kündigt sich das nächste Wetterphänomen an. Die Generaldirektion für Sicherheit und Notfälle hat für die kommenden Tage Wetterwarnungen herausgegeben, die fast den gesamten Archipel betreffen. Erwartet werden Wellen von bis zu fünf Metern Höhe und Sturmböen um die 75 Kilometer pro Stunde.

Warnungen ab Mittwoch

Bereits ab heutigen Mittwoch gilt für Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro eine offizielle Wellenwarnung. Gleichzeitig wird vor starkem Wind gewarnt. Diese Warnung betrifft aber nicht nur die westlichen Inseln, sondern auch den Süden, Osten und Westen von Gran Canaria.

Verschärfung der Lage am Donnerstag

Am Donnerstag weitet sich die Wetterfront aus. Die Warnung vor heftigem Wind gilt dann für alle Kanarischen Inseln. Es wird dringend empfohlen, lose Gegenstände auf Balkonen und Terrassen zu sichern.

Auch die Wellenwarnung wird ausgeweitet und betrifft dann alle Küsten, mit einer Ausnahme: Der Norden und die Metropolregion von Teneriffa sind hiervon ausgenommen. An allen anderen Küstenabschnitten ist höchste Vorsicht geboten.

Die Behörden raten dringend davon ab, sich an den Küstenpromenaden, an den Wellenbrechern oder in Ufernähe aufzuhalten. Das Baden im Meer sollte an den betroffenen Küsten vollständig unterlassen werden, da die starke Strömung und die hohen Wellen eine ernste Gefahr darstellen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 25.02.2026 um 04:21

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color=#FF0000]24.2.2026 - Urlaub mit Pfote: Mogán öffnet ausgewählte Küstenabschnitte für Hunde[/color]

Die Gemeinde Mogán öffnet fünf Strandabschnitte für Hunde. Erfahren Sie alles über die neuen Regelungen in El Perchel, Tauro & Co., die geltenden Uhrzeiten und die Pflichten für Tierhalter in diesem zukunftsweisenden Pilotprojekt auf Gran Canaria...
Damit steigt die Zahl der Hundestrände auf der Insel deutlich an.-

Mogán – Die Gemeinde Mogán im Südwesten von Gran Canaria geht neue Wege in der Küstenbewirtschaftung. In einer Zeit, in der Haustiere zunehmend als vollwertige Familienmitglieder angesehen werden, reagiert die Lokalpolitik auf den wachsenden Wunsch der Bevölkerung nach mehr Freiraum für Vierbeiner. Entlang der malerischen, 16 Kilometer langen Küstenlinie wurden nun gezielte Maßnahmen ergriffen, um das Miteinander von Mensch und Hund an den Stränden neu zu ordnen. Von insgesamt 22 Stränden der Gemeinde sind ab sofort fünf Abschnitte offiziell für Hunde zugänglich – ein Schritt, der Mogán deutlich von anderen Küstenorten abhebt.

Ein innovatives Pilotprojekt: Zwischen Tradition und Moderne

Lange Zeit galt an den sonnenverwöhnten Stränden von Mogán ein striktes Hundeverbot. Doch der Stadtrat hat eine bemerkenswerte Kehrtwende vollzogen. Statt auf starre Verbote zu setzen, setzt die Verwaltung unter der Leitung von Bürgermeisterin Onalia Bueno auf einen sogenannten „gemischten Ansatz“. Ziel ist es, durch ein Pilotprojekt zu testen, wie die Integration von Haustieren an vielbesuchten Orten funktionieren kann, ohne die Interessen anderer Badegäste zu vernachlässigen.

Das Besondere an dieser Initiative ist die Standortwahl. Während viele andere Gemeinden in Spanien Hundestrände oft in entlegene, schwer zugängliche oder felsige Randgebiete verlegen, integriert Mogán beliebte und teils frisch renovierte Abschnitte in das Konzept. Dazu gehören unter anderem die moderne Zone von El Perchel und der weitläufige Strand von Tauro.

Bei einer offiziellen Eröffnungszeremonie am Strand von El Perchel unterstrich Bürgermeisterin Bueno die Bedeutung dieses Schrittes. Sie betonte, dass die Gemeinde „Glück habe“, solche Räume schaffen zu können, verband dies jedoch mit einem dringenden Appell an die Eigenverantwortung der Tierhalter. Das Pilotprojekt ist kein Selbstläufer: Der zuständige Stadtrat für Strände, Willy García, machte deutlich, dass der langfristige Erfolg und die Beibehaltung der Regelungen maßgeblich davon abhängen, wie diszipliniert sich die Hundebesitzer in der Anfangsphase verhalten.

Die fünf Hundestrände im Detail: Wo und Wann?
Damit das Zusammenleben reibungslos funktioniert, hat die Gemeinde klare Regeln und Zonen definiert. Nicht an jedem der fünf Strände gelten dieselben Bedingungen. Man unterscheidet zwischen Stränden mit zeitlicher Begrenzung und solchen, die ganztägig genutzt werden können.

1. El Perchel (Arguineguín)
Dieser kürzlich modernisierte Küstenbereich ist einer der Vorreiter des Projekts. Hier dürfen Hunde jedoch nicht den gesamten Tag verbringen. Die Stadtverwaltung hat feste Zeitfenster eingerichtet, um die Reinigung und die Nutzung durch andere Badegäste zu koordinieren.
Zeiten: 07:00 bis 10:00 Uhr und 18:00 bis 21:00 Uhr.
Bereich: Nur ein speziell ausgewiesener Abschnitt.

2. La Lajilla (Arguineguín)
Bekannt als ruhigerer Küstenabschnitt, bietet La Lajilla eine entspannte Atmosphäre. Auch hier greift das Zeitmodell, um Stoßzeiten zu entlasten.
Zeiten: 07:00 bis 10:00 Uhr und 18:00 bis 21:00 Uhr.
Bereich: Der gesamte Strandabschnitt ist für Hunde freigegeben.

3. Las Marañuelas (Arguineguín)
Hier konzentriert sich die Freigabe auf den kleineren, ruhigeren Teil des Strandes, der sich unterhalb der Straße Tomás Iriarte befindet (zwischen der norwegischen Kirche und dem PFAE-Ausbildungszentrum). Dieser Bereich gilt als Geheimtipp für Anwohner, die dem großen Trubel entgehen möchten.

4. Aguamarina
Dieser Bereich wird ebenfalls in das Konzept einbezogen. Hier werden, ähnlich wie in El Perchel, spezifische Zonen markiert, damit für alle Besucher – mit oder ohne Hund – Klarheit herrscht.

5. Tauro und Los Frailes
Tauro gehört zu den prominentesten Neuzugängen der Liste. Während in Tauro markierte Bereiche gelten, ist in der kleineren Bucht von Los Frailes der gesamte Strandabschnitt für die vierbeinigen Begleiter zugänglich. Beide Strände bieten eine etwas naturbelassenere Umgebung als die urbanen Abschnitte in Arguineguín.

Infrastruktur und Sauberkeit: Die Pflichten der Halter

Die Änderung der Strandverordnung, die im Vorfeld ohne öffentliche Einwände die Anhörungsphase passierte, bringt nicht nur Freiheiten, sondern auch klare Pflichten mit sich. Stadtrat Willy García stellte klar, dass die allgemeinen Regeln für Tierhaltung im öffentlichen Raum der Gemeinde Mogán eins zu eins auf die Strände übertragen werden.

Die wichtigsten Verhaltensregeln auf einen Blick:

Leinenpflicht: Hunde dürfen nicht frei herumlaufen. Es muss eine Leine verwendet werden, wobei die Verordnung eine angemessene Länge erlaubt, um dem Tier Bewegung zu ermöglichen, ohne andere Gäste zu stören.
Maulkorbpflicht: Für Rassen, die gesetzlich als „potenziell gefährlich“ eingestuft sind, besteht eine strikte Maulkorbpflicht.
Hinterlassenschaften: Das Entfernen von Hundekot ist absolute Pflicht. Zuwiderhandlungen werden konsequent mit Bußgeldern geahndet.

Um die Einhaltung dieser Regeln zu unterstützen, hat die Gemeinde die Infrastruktur vor Ort verbessert. Es wurden zusätzliche Spender für Hundekotbeutel und spezielle Abfallbehälter installiert. Ein wesentlicher Pfeiler des Konzepts ist zudem der verstärkte Reinigungsdienst. Insbesondere an den Stränden mit Zeitbegrenzung (El Perchel und La Lajilla) rücken die Reinigungstrupps unmittelbar nach Ablauf der Hunde-Zeitfenster an, um den Strand für die nachfolgenden Badegäste in einwandfreiem Zustand zu hinterlassen.

Ein Modell mit Zukunftsaussichten?

Der Vorstoß von Mogán wird von vielen Seiten beobachtet. Für die Tourismusbranche könnte die „Pet-Friendly“-Ausrichtung ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein, da immer mehr Reisende ihre Urlaubsziele nach der Hundefreundlichkeit auswählen. Für die Anwohner wiederum bedeutet es eine Steigerung der Lebensqualität, das geliebte Haustier in den Alltag am Meer integrieren zu können.

Ob das Pilotprojekt dauerhaft bestehen bleibt oder sogar ausgeweitet wird, liegt nun in den Händen – oder besser gesagt an den Leinen – der Hundebesitzer. Die Botschaft der Verwaltung ist deutlich: Gegenseitige Rücksichtnahme und Hygiene sind die Grundvoraussetzungen dafür, dass Mogáns Strände auch in Zukunft ein Paradies für Mensch und Tier bleiben. Die kommenden Monate werden zeigen, ob das Modell der zeitlichen Trennung und der ausgewiesenen Zonen als Blaupause für andere Gemeinden auf den Kanarischen Inseln dienen kann.

Hundebesitzer sind jedenfalls eingeladen, die neuen Möglichkeiten zu nutzen – stets mit dem Blick auf die Uhr und dem Beutel in der Tasche, um die Schönheit der Küste von Mogán für alle zu bewahren.-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 24.02.2026 um 13:07

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24.6.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Rekordjobs – doch die soziale Kluft wächst
Die Kanarischen Inseln haben 2025 so viele Beschäftigte wie seit Jahren nicht mehr verzeichnet. Gleichzeitig haben zehntausende Haushalte weiter als sozial gefährdet gegolten.
Der Arbeitsmarkt ist gewachsen – die Unsicherheit vieler Familien bleibt.
Ein großer Teil der neuen Stellen ist saisonabhängig oder niedrig entlohnt gewesen.
Wer arbeitet, lebt nicht automatisch stabil.
Der wirtschaftliche Aufschwung ist real – doch er kommt nicht bei allen an.

Der Calima belastet das Archipel massiv
Der Calima hat am Dienstag vor allem die südlichen Regionen von Gran Canaria stark getroffen. Die Feinstaubwerte sind deutlich gestiegen.
Sicht schlecht, Atemwege gereizt, körperliche Belastung spürbar.
Für Asthmatiker, Kinder und ältere Menschen ist das kein harmloses Wetterphänomen.
Warnhinweise sind ausgesprochen worden.
Wenn solche Lagen häufiger auftreten, stellt sich die Frage nach wirksameren Schutzmaßnahmen.

Bus-Brand trifft Lanzarotes Nahverkehr empfindlich
In Arrecife hat am Sonntagabend ein Feuer eine Halle von Lanzarote Bus erfasst. Mehrere Guaguas sind beschädigt worden.
Verletzt worden ist niemand.
Der Schaden wirkt sich dennoch direkt auf den Alltag aus.
Jeder fehlende Bus bedeutet Engpässe für Schüler, Pendler und Betriebe.
Der Vorfall zeigt, wie sensibel die Infrastruktur auf der Insel ist.

Beben vor Lanzarote sorgt für spürbare Unruhe
Westlich von Lanzarote ist in der Nacht ein Beben der Stärke 2,7 registriert worden. Das Epizentrum hat vor der Küste gelegen.
Die Magnitude gilt als moderat.
Dennoch lösen solche Meldungen sofort Aufmerksamkeit aus.
Das Überwachungssystem hat regulär gearbeitet, die Vulkanampel steht weiter auf Grün.
Entscheidend bleibt, Informationen transparent und sachlich einzuordnen.

ZEC erreicht Rekordmarke – Qualität bleibt entscheidend
Die Sonderwirtschaftszone ZEC hat 2025 mehr als 12.500 Arbeitsplätze erreicht. Auch die Zahl der registrierten Unternehmen ist gestiegen.
Das ist ein Höchststand.
Doch die entscheidende Frage lautet: Wie nachhaltig sind diese Jobs?
Langfristige Wertschöpfung auf dem Archipel ist wichtiger als kurzfristige Statistik.
Die Entwicklung wird sich erst in den kommenden Jahren bewähren müssen.

57.000 Haushalte auf Lanzarote gelten als gefährdet
Auf Lanzarote haben mehr als 57.000 Haushalte Hinweise auf soziale Ausgrenzung gezeigt. Hohe Mieten und instabile Einkommen sind zentrale Ursachen gewesen.
Das steht im deutlichen Kontrast zu positiven Wirtschaftskennzahlen.
Viele Menschen arbeiten – und geraten trotzdem finanziell unter Druck.
Soziale Stabilität hängt nicht nur von Beschäftigung ab.
Sie hängt davon ab, ob Einkommen und Lebenshaltungskosten zusammenpassen.

Höhenluft-Hotel setzt auf exklusiven Sporttourismus
Ein Hotel in Amadores auf Gran Canaria hat Apartments mit Hypoxie-Systemen eröffnet. Damit wird Höhentraining simuliert.
Zielgruppe sind ambitionierte Radsportler.
Das Konzept setzt auf Spezialisierung statt Massentourismus.
Der Ansatz zielt auf zahlungskräftige Nischenmärkte.
Ob diese Strategie dauerhaft erfolgreich ist, wird die Nachfrage zeigen.

Quemao Class bringt internationale Surf-Elite nach La Santa
In La Santa hat die Quemao Class ihre Sieger gekürt. Conor Donegan und David Pérez haben die Titel gewonnen.
Das Event hat internationale Aufmerksamkeit erzeugt.
Für Tinajo bedeutet das Gäste in der Nebensaison und zusätzliche Umsätze.
Extremsport ist hier längst wirtschaftlicher Faktor.
Die Herausforderung bleibt, diese Dynamik nachhaltig zu sichern.

17-Jähriger aus Zonzamas steht im Koch-Finale
Ein Schüler vom CIFP Zonzamas hat das Finale eines nationalen Spitzenkoch-Wettbewerbs erreicht. Er ist 17 Jahre alt.
Er ist der einzige Finalist von den Kanarischen Inseln.
Das zeigt die Qualität der beruflichen Ausbildung auf Lanzarote.
Gleichzeitig stellt sich die Frage nach langfristigen Perspektiven.
Talent entscheidet – aber Zukunft entsteht durch Rahmenbedingungen.

Teguise eröffnet Prüfverfahren zu neuem Zentrum
Das Rathaus von Teguise hat ein Prüfverfahren zur Situation eines neuen Zentrums eingeleitet. Es geht um rechtliche und strukturelle Fragen.
Die Entscheidung hat politische Bedeutung.
Sie betrifft Verwaltung, Nutzung und mögliche Auswirkungen auf die Gemeinde.
Kommunalpolitik auf Lanzarote bleibt damit sensibel.
Transparente Entscheidungen werden hier besonders wichtig sein.

Bewährungsstrafe gegen Fußballspieler verhängt
Ein Gericht hat gegen einen Fußballspieler drei Jahre Haft auf Bewährung sowie eine Geldstrafe verhängt.
Das Urteil ist nach einem Vorfall außerhalb des Spielfelds gesprochen worden.
Sportlicher Status hat keine Sonderrolle gespielt.
Der Fall zieht auch disziplinarische Konsequenzen nach sich.
Die Signalwirkung ist eindeutig: Verantwortung gilt unabhängig vom Bekanntheitsgrad.

Nachhaltigkeitsplan auf Gran Canaria abgeschlossen
Auf Gran Canaria hat das Cabildo den ersten Nachhaltigkeitsplan für das Welterbe und die Biosphären-Reserve vollständig umgesetzt. Insgesamt sind 3,88 Millionen Euro geflossen.
Über 176 Kilometer der Fernwanderwege GR-138 und GR-139 sind erneuert, besser ausgeschildert und von invasiven Pflanzen befreit worden. Traditionelle Wege sind wiederhergestellt worden.
Zugänge zu Orten wie Lugarejos und Barranco Hondo sind verbessert, archäologische Höhlen gesichert und ein Parkplatz landschaftlich integriert worden.
Das frühere Museo de las Tradiciones dient nun als Managementzentrum des Kulturlandschaftsraums, auch der Besucherpunkt Degollada de Becerra ist modernisiert worden.
Der Plan ist abgeschlossen – jetzt entscheidet sich, ob nachhaltiger Schutz und touristische Nutzung dauerhaft im Gleichgewicht bleiben.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 24.02.2026 um 12:05

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24.2.2026 - 20.000 €: Trickdiebe schlugen bei Juwelier auf Teneriffa zu

Unbekannte stehlen Schmuck im Wert von 20.000 Euro aus einem Juweliergeschäft in Puerto de Santiago, Teneriffa. Die Guardia Civil ermittelt und wertet Videomaterial aus.-

Hauptstraße von Puerto de Santiago - Kanaren News Magazin
In einem Juweliergeschäft an der Küste von Santiago del Teide auf Teneriffa haben Unbekannte am vergangenen Wochenende Schmuck im Wert von schätzungsweise 20.000 Euro gestohlen. Die Guardia Civil hat die Ermittlungen aufgenommen und wertet derzeit die Bilder der Überwachungskameras aus, um die Täter zu identifizieren.

Tatort war die „Te Quiero“-Filiale in Puerto de Santiago. Dort nutzte eine Gruppe am Samstag einen Trickdiebstahl, um das Personal abzulenken und mit wertvollem Schmuck zu entkommen.

Es wurde umgehend eine Anzeige bei der Guardia Civil erstattet. Eine Ermittlungsgruppe der Wache in Guía de Isora hat den Fall aufgrund der Vorgehensweise übernommen. Die Beamten konzentrieren sich auf die Analyse der Videoaufzeichnungen aus dem Inneren des Geschäfts.

Die Juwelierkette war bereits in der Vergangenheit im Visier von Kriminellen. Nach einer Serie von Überfällen und Einbrüchen vor mehr als zehn Jahren hatte das Unternehmen seine Sicherheitssysteme auf der ganzen Insel bereits deutlich nachgerüstet.

Der schwerwiegendste Vorfall in der Geschichte des Unternehmens ereignete sich vor etwa 15 Jahren, als der damalige Inhaber auf seinem Anwesen in Candelaria entführt wurde. Die Täter verschleppten ihn in eine Wohnung im Anaga-Gebiet, schlugen ihn brutal zusammen und zündeten seinen Transporter an.

Dem Unternehmer gelang schließlich die Flucht, woraufhin die Guardia Civil die Verantwortlichen ermitteln und vor Gericht bringen konnte. Die Ermittlungen zum aktuellen Fall dauern an. Eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens stand gestern Abend noch aus.-
Bild: Hauptstraße von Puerto de Santiago - Kanaren News Magazin

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 24.02.2026 um 07:59

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24.2 2026 - Neuer Erdbeben-Schwarm auf Teneriffa mit über 1.000 Beben

Ein neuer, intensiver seismischer Schwarm auf Teneriffa verursachte über 1.000 Mikro-Beben. Wissenschaftler geben vorerst Entwarnung, beobachten die Lage am Teide aber genau.

Eine achtstündige Phase seismischer Aktivität begann am Montag um Mitternacht auf Teneriffa und führte zu über 1.000 Mikro-Beben. Dies markiert den fünften und bisher intensivsten Schwarm in Folge.

Epizentrum in bekannter Zone

Die Aktivität fand wieder in derselben Region statt. Das Zentrum lag westlich von Las Cañadas in 8-10 km Tiefe. Itahiza Domínguez, der Direktor des IGN, erklärt die Signifikanz: An genau dieser Stelle liegt der Erdmantel unter der Inselbasis.

Dies ist der normale Bereich, in dem sich über Jahrzehnte hinweg Magma vor einer Eruption ansammelt, wie wir es von früheren Episoden auf Teneriffa, El Hierro und La Palma kennen, erklärte Domínguez gegenüber dem kanadischen Fernsehen.

Während der vierte Schwarm am Wochenende noch aus schwächeren Ereignissen über einen Zeitraum von 40 Stunden bestand, war die Intensität in der Nacht zum Montag deutlich höher.

Wissenschaftler geben eine beruhigende Botschaft

Trotz der erhöhten Aktivität sendet die wissenschaftliche Gemeinschaft eine beruhigende Botschaft. Experten betonen, dass es derzeit keine Anzeichen für einen kurzfristigen Vulkanausbruch gibt. Man muss die Situation jedoch aufmerksam beobachten, um auf mögliche Veränderungen reagieren zu können.

Nach einem Treffen mit der Inselregierung und den Gemeinden erklärte Domínguez, dass die aktuelle Aktivität die Wahrscheinlichkeit einer Eruption in den nächsten Wochen oder Monaten nicht erhöht. Für eine höhere Wahrscheinlichkeit müssten andere Signale auftreten, wie:

- Starkes Erdbeben
- Eine deutlich schnellere Verformung des Bodens
- Ein signifikanter Anstieg der Gasemissionen

Domínguez fügte jedoch hinzu, dass solche Veränderungen
„in kurzer Zeit“ auftreten könnten.

Die Energie der Beben ist gering

Obwohl die fünf jüngsten Schwärme zusammen zwischen 6.000 und 7.000 kleine Erdbeben umfassen, sei ihre Gesamtenergie „nicht relevant“. Die freigesetzte Energie all dieser Ereignisse zusammengenommen entspreche nicht einmal der eines einzigen Erdbebens der Stärke 2.

Über die Dauer der aktuellen Phase herrscht Unsicherheit. „Die Aktivität könnte noch lange andauern, aber sie könnte auch in den nächsten Tagen wieder abklingen. Wir wissen es nicht“, so der Experte.

Er zog einen Vergleich zum Campi Flegrei in Italien, wo die vulkanische Aktivität seit 60-70 Jahren über dem Basisniveau liegt, betonte aber, dass dies keine Prognose für Teneriffa sei.

Abschließend versicherte Domínguez, dass die acht Institutionen, die das PEVOLCA-Komitee bilden, einstimmig zu dem Schluss kommen, dass keine kurz- bis mittelfristige Eruptionsgefahr besteht. Er räumte jedoch ein: „Eine Null-Wahrscheinlichkeit gibt es nie.“-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 24.02.2026 um 06:53

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24.2.2026 - Hundestrände Mogán: 5 neue Strände für Hunde auf Gran Canaria

Gute Nachrichten für Hundebesitzer auf Gran Canaria! Die Gemeinde Mogán hat 5 Strände für Hunde freigegeben, zwei davon mit Zeitlimit. Erfahren Sie hier, welche das sind und welche Regeln gelten.-

Die Gemeinde Mogán auf Gran Canaria macht einen entscheidenden Schritt in Richtung Tierfreundlichkeit und hat offiziell fünf Strände für Hunde freigegeben. Diese Initiative ist eine Besonderheit auf der Insel, da sie nicht nur abgelegene Buchten, sondern auch stark frequentierte Strände umfasst, wenn auch teilweise mit zeitlichen Einschränkungen.

Zwei Modelle: Zeitlich begrenzt und ganztägig

Die neue Regelung ist als Pilotprojekt konzipiert und soll die Koexistenz von Badegästen und Hunden testen. Von den 22 Stränden der Gemeinde wurden fünf für dieses Projekt ausgewählt:

Mit zeitlicher Begrenzung (07:00 – 10:00 Uhr & 18:00 – 21:00 Uhr):
El Perchel (Arguineguín): Der kürzlich sanierte und beliebte Strand.
Las Marañuelas (Arguineguín): Ein kleinerer, abgetrennter Abschnitt unterhalb der Calle Tomás Iriarte.

Ohne zeitliche Begrenzung (ganztägig):
Aquamarin
Tauro
Lomo los Frailes

Die Auswahl beliebter Strände wie El Perchel und Tauro ist ein mutiger Schritt, der in anderen Gemeinden oft vermieden wird, wo man eher auf isolierte Küstenabschnitte ausweicht.

Eine Antwort auf die wachsende Nachfrage

Dies war eine Forderung aus der Bevölkerung, die wir nachkommen wollten. Haustiere sind für viele Familien ein Mitglied“, erklärte der zuständige Stadtrat für Strände, Willy García. Um die neue Regelung zu ermöglichen, wurde die Strandverordnung nach einer öffentlichen Konsultationsphase, in der keine Einwände eingingen, geändert.

Für die Hundebesitzer gelten die allgemeinen Regeln der Gemeinde: Hunde müssen an der Leine geführt werden und als potenziell gefährlich eingestufte Rassen benötigen einen Maulkorb. Zudem wird die Nichtbeseitigung von Hundekot stark geahndet.

Revolution an Gran Canarias Küste

Um den Erfolg des Projekts zu sichern, hat die Gemeinde die Strände mit speziellen „Pipican“-Mülleimern ausgestattet und die Reinigungsdienste verstärkt. Insbesondere an den Stränden mit Zeitlimit wird nach Ablauf der erlaubten Zeiten eine zusätzliche Reinigung durchgeführt.

Obwohl die offizielle Eröffnung mit Bürgermeisterin Onalia Bueno am Strand El Perchel stattfand, waren die Schilder bereits seit einigen Tagen installiert, sodass die Strände theoretisch schon früher neuen genutzt werden konnten. Die Zukunft dieser Regelung hängt nun davon ab, wie gut das Miteinander in dieser Testphase funktioniert.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 24.02.2026 um 06:03

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24.2.2026 - Heuschrecken-Alarm auf Teneriffa: Invasion aus der Wüste

Eine extreme Calima-Welle bringt afrikanische Heuschrecken nach Teneriffa. Behörden warnen vor extrem schlechter Luftqualität und möglichen Schäden durch die Plage.-

Die intensive Calima-Wetterlage, die die Kanaren derzeit mit extremen Temperaturen und dichtem Saharastaub überzieht, hat eine unerwartete und besorgniserregende Begleiterscheinung.

In den letzten Stunden haben zahlreiche Anwohner aus verschiedenen Teilen von Teneriffa, insbesondere aus dem Norden, die Anwesenheit von afrikanischen Heuschrecken gemeldet. Die Insekten wurden von den starken, heißen Winden aus Afrika nach Teneriffa getragen.

Besonders in Tacoronte sorgen Sichtungen für Aufsehen, wo ein Anwohner die Insekten fotografieren konnte. Die Ankunft der Heuschrecken fällt mit einer erheblichen Verschlechterung der Luftqualität zusammen, die von den Behörden in Teilen von Lanzarote, Fuerteventura sowie im Süden von Gran Canaria und Teneriffa als „extrem ungünstig“ eingestuft wird.

Gesundheitswarnung und eingeschränkte Sicht

Ein massiver Zustrom von Saharaluft treibt die Feinstaubkonzentration in der Atmosphäre in die Höhe. Aus diesem Grund warnt das Ministerium für Territorialpolitik vor dem Phänomen, das die Sichtweite auf bis zu 3.000 Meter beschränken kann. Die Gesundheitsbehörden raten insbesondere Personen mit chronischen oder Atemwegserkrankungen zu höchster Vorsicht. Es wird empfohlen, das Fenster geschlossen zu halten und auf körperliche Anstrengung im Freien zu verzichten.

Die Gefahr durch die Afrikanische Heuschrecke

Die Ankunft der sogenannten „afrikanischen Heuschrecke“ löst Besorgnis aus, da diese Arten für ihre Fähigkeiten bekannt sind, riesige Schwärme zu bilden und über weite Strecken zu migrieren. Sollten sie sich als Plage etablieren, könnten sie verheerende Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen und Grünflächen anrichten.

Zu den Arten, die bei solchen Wetterlagen häufig von Afrika auf die Kanaren gelangen, gehört vor allem die Wüstenheuschrecke (Schistocerca gregaria) . Sie ist aufgrund ihrer Gefräßigkeit und der Fähigkeit, in riesigen Schwärmen Tausende von Kilometern zurückzulegen, die am meisten gefürchtete Art.

Ein Phänomen in Verbindung mit Hitzewellen

Solche biologischen Invasionen sind auf den Kanarischen Inseln kein neues Phänomen. Sie treten jedoch häufig unter sehr spezifischen Wetterbedingungen auf: eine anhaltende Hitzewelle in Kombination mit einem starken und beständigen Ostwind.

Die Behörden beobachten nun aufmerksam sowohl die Entwicklung der Luftqualität als auch die Ausbreitung und das Verhalten der Heuschrecken, um größere Schäden, insbesondere in den landwirtschaftlich genutzten mittleren Höhenlagen im Norden Teneriffas, zu verhindern.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 24.02.2026 um 05:58

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23.2.2026 - Teide aktuell: Schon fünf Bebenschwärme auf Teneriffa registriert

Wissenschaftler des IGN melden erhöhte Aktivität am Teide. Über 1.000 Beben in nur einer Nacht entdeckt. Erfahren Sie alles über die Hintergründe der seismischen Schwärme westlich von Las Cañadas und ob eine Gefahr für einen Ausbruch besteht....
Die Wachsamkeit ist sehr hoch.

Kanaren – Der Vulkankomplex Teide-Pico Viejo auf Teneriffa zeigt sich in diesen Tagen von seiner unruhigen Seite. Was am 7. Februar mit vereinzelten Signalen begann, hat sich über das vergangene Wochenende zu einer intensiven seismischen Serie ausgeweitet. Wie Itahiza Domínguez, die Direktorin des Nationalen Geographischen Instituts (IGN) auf den Kanaren, am Montagmorgen im Fernsehen berichtete, wurden innerhalb kürzester Zeit zwei weitere Bebenschwärme registriert. Damit steigt die Zahl der signifikanten seismischen Ereignisse innerhalb weniger Wochen auf insgesamt fünf an.

Besonders die Dynamik der letzten Stunden sorgt in der Fachwelt für Aufmerksamkeit. Während der vierte Schwarm am Wochenende noch vergleichsweise schwache „Hybridereignisse“ aufwies, startete pünktlich zur Mitternacht am Sonntag ein fünfter, deutlich kräftigerer Schwarm. Dieser konzentriert sich erneut auf das Gebiet westlich von Las Cañadas del Teide.

Tausende Beben in der Tiefe: Was die Sensoren verraten
Die nackten Zahlen verdeutlichen die Intensität der aktuellen Phase. Laut Domínguez wurden allein im jüngsten, am Montagmorgen noch aktiven Schwarm bereits rund 1.000 einzelne Ereignisse lokalisiert. Diese spielen sich in einer Tiefe von etwa 8 bis 10 Kilometern ab. In der Geologie markiert diese Zone den Übergangsbereich zwischen der Basis der Inselstruktur und dem darunter liegenden Erdmantel.

Die Wissenschaftler sprechen in diesem Zusammenhang oft von „Hybridsignalen“. Dabei handelt es sich nicht um klassische tektonische Erdbeben, die durch das Brechen von Gestein entstehen, sondern um Vibrationen, die durch die Bewegung von Flüssigkeiten im Untergrund ausgelöst werden. Dies können hydrothermale Gase, Wasser oder eben magmatische Fluide sein. Dass sich diese Aktivität in einer Tiefe von knapp 10 Kilometern abspielt, ist für die Forscher ein bekanntes Muster: Hier sammeln sich oft über Jahrzehnte hinweg magmatische Massen an, bevor es zu einer weiteren Aufwärtsbewegung kommt.

Seit dem Beginn der Serie am 7. Februar lassen sich die Ereignisse wie folgt zusammenfassen:

12. bis 13. Februar: Erster Schwarm mit über 800 Beben.
16. bis 17. Februar: Zweiter Schwarm mit über 1.400 Ereignissen.
18. bis 20. Februar: Die bisher intensivste Phase mit über 3.000 Beben.
Das vergangene Wochenende: Zwei weitere Schwärme, wobei der letzte am Montagmorgen noch andauerte.

Keine akute Gefahr: Ein Vergleich mit La Palma

Trotz der beeindruckenden Anzahl an Erschütterungen geben die Experten vorerst Entwarnung für die Bevölkerung. Die aktuelle Situation am Teide unterscheidet sich massiv von den Vorboten, die im Jahr 2021 dem Ausbruch des Tajogaite auf La Palma vorausgingen. Itahiza Domínguez betonte in ihrem Statement, dass für einen bevorstehenden Ausbruch zwei wesentliche Faktoren fehlen: spürbare Erschütterungen an der Oberfläche und eine signifikante Deformation des Bodens.

Bei einem unmittelbar bevorstehenden magmatischen Aufstieg würde sich die Erdkruste messbar aufwölben, da das Magma mit großem Druck nach oben drängt. „Das beobachten wir derzeit nicht“, stellt die Direktorin klar. Die aktuellen Beben sind für die Bewohner und Urlauber auf Teneriffa in der Regel nicht spürbar. Dennoch bleibt die Überwachung des Vulkansystems lückenlos. Ein Vulkan wie der Teide gilt als „schlafend, aber aktiv“, was bedeutet, dass solche Phasen der Instabilität zum normalen Lebenszyklus des Berges gehören.

Die Wissenschaftler des IGN nutzen nun die gewonnenen Daten, um die Modelle der magmatischen Kammern unter Teneriffa zu verfeinern. Jeder dieser Schwärme liefert wie ein Ultraschallbild neue Erkenntnisse darüber, wie die Kanareninsel im Inneren „atmet“. Auch wenn ein Ausbruch kurz- oder mittelfristig ausgeschlossen wird, mahnt Domínguez zur professionellen Wachsamkeit: Die Natur ist dynamisch, und die Lage im Untergrund kann sich jederzeit ändern.-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 23.02.2026 um 18:25

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