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2.3.2026 - Kanaren bleiben im Griff von Sturm und 5-Meter-Wellen

Wetterlage Kanaren: Ab Montag/Dienstag gelten ausgeweitete Warnungen vor Sturm (80km/h) und hohen Wellen. Eine neue Regenfront kommt hinzu. Alle Details.-

Keine Verschnaufpause für die Kanaren: Die neue Woche beginnt, wie die letzte aufgehört hat – mit unbeständigem Wetter und amtlichen Warnungen. Die Lage verschärft sich ab Montag und insbesondere am Dienstag mit Warnungen vor heftigem Wind und hohem Wellengang.

Sturm „Regina“ im Anmarsch: Zusätzlich wird eine ausgedehnte Regenfront den gesamten Archipel erfassen, weshalb sich Einwohner und Urlauber weiterhin auf unruhige Bedingungen einstellen müssen.

Warnlage am Montag, 02. März

Bereits zum Wochenstart gelten auf mehreren Inseln konkrete Warnungen der Stufe Gelb:

Sturmwarnung: Auf La Palma , El Hierro sowie im Norden und der Metropolregion von Teneriffa wird vor starken Windböen um 80 km/h gewarnt.
Wellenwarnung: An allen Küsten der westlichen Inseln (Teneriffa, La Palma, La Gomera, El Hierro) ist mit hohem Wellengang zu rechnen.

Ausweitung der Warnungen am Dienstag, 03. März

Am Dienstag intensiviert sich die Wetterlage weiter:

Sturmwarnung: Die Warnung vor heftigen Winden betrifft dann zusätzlich den Süden, Osten und Westen von Gran Canaria.
Wellenwarnung: Die Warnung wegen hoher Wellen von bis zu 5 Metern Höhe wird an den Küsten aller Inseln ausgeweitet.
Wichtige Ausnahme: Die Süd-, Ost- und Westküste von Gran Canaria sind aktuell von der Wellenwarnung ausgeschlossen.
Regenfront: Gleichzeitig trifft eine ausgedehnte Regenfront die gesamte Inselgruppe. Auch wenn keine offizielle Warnung aktiv ist, kann der Regen teilweise heftig ausfallen.

Für alle, die in den nächsten Tagen auf den Kanaren unterwegs sind, lautet die dringende Empfehlung: Der Regenschirm gehört unbedingt ins Handgepäck. Bitte informieren Sie sich über lokale Wettermeldungen der Behörden bezüglich der aktiven Warnungen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 02.03.2026 um 03:25

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1.3.2026 - Seismische Beruhigung auf Teneriffa: 48h ohne Beben

Die seismische Aktivität am Teide auf Teneriffa hat nachgelassen, mit 48 Stunden ohne neue Erdbebenschwärme. Experten betonen jedoch, dass die anomale Aktivität andauert, auch wenn kein erhöhtes Eruptionsrisiko besteht.-

Die seismische Aktivität in der Umgebung des Teide auf Teneriffa hat eine Pause eingelegt. In den letzten 48 Stunden wurden keine neuen Erdbebenschwärme registriert. Dies markiert die längste Ruhephase in den letzten zehn Tagen, wie das Nationale Geographische Institut (IGN) bestätigt.

Rubén López, Sprecher des IGN, stellte jedoch klar, dass dies „kein Hinweis darauf ist, dass diese Episode beendet ist“. Seit dem 18. Februar wurden in der Region insgesamt sieben seismische Schwärme registriert, die auf eine anhaltende anomale Aktivität hindeuten, welche bereits seit 2016 beobachtet wird.

Der letzte und bisher „energieärmste“ Schwarm ereignete sich am vergangenen Donnerstag und umfasste rund tausend Mikroerdbeben.

Keine erhöhte Eruptionsgefahr

Der wissenschaftliche Ausschuss des Vulkan-Notfallplans der Kanarischen Inseln (Pevolca) tagte am Freitag und gab ebenfalls eine Einschätzung der Lage ab. Neben der nachlassenden Seismizität zeigen auch andere wichtige Parameter wie die Bodenverformung keine signifikanten Veränderungen. Zudem sind die Gasausströmungen zurückgegangen.

Die Experten bekräftigten daher ihre Einschätzung: Es gibt keine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen Vulkanausbruch auf Teneriffa in naher Zukunft (kurz- bis mittelfristig).

Unabhängiges Erdbeben der Stärke 4,1

Die Wissenschaftler betonen auch, dass das starke Erdbeben der Stärke 4,1, das am Donnerstag zwischen Teneriffa und Gran Canaria deutlich zu spüren war, „keinen direkten Zusammenhang“ mit den jüngsten Schwarmbeben am Teide zu haben scheint.

Der Pevolca-Ausschuss versicherte, dass die Entwicklung weiterhin „detailliert analysiert“ und die „vulkanische Überwachung verstärkt“ werde.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 01.03.2026 um 12:56

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1.3.2026 - Las Palmas: Infos zur letzten Nacht des Karnevals 2026

Alle wichtigen Infos zur finalen Nacht des Karnevals in Las Palmas am 1. März 2026. Details zu Zeitplan, Route der Sardine und allen Straßensperrungen.-

Der Karneval von Las Palmas de Gran Canaria 2026, eine historische Ausgabe zum 50-jährigen Jubiläum, nähert sich seinem großen Finale. Den krönenden Abschluss bildet am Sonntag, den 1. März 2026, die traditionelle Beerdigung der Sardine („Entierro de la Sardina“). Der Trauerzug beginnt um 19:00 Uhr und zieht zum Strand von Las Canteras, wo die Feierlichkeiten offiziell enden.

Party, Rennen und Trauerzug in Las Palmas

Bevor die Sardine zu Grabe getragen wird, gibt es noch ein letztes Mal die Gelegenheit zum Feiern. Von 14:00 bis 18:30 Uhr findet hinter dem Parque Santa Catalina der letzte Tageskarneval statt. Für Stimmung sorgen die Auftritte von Son de la Isla, Tacones Rojos und Armonía Show. Zwischen den Konzerten wird Ray López die Menge unterhalten.

Ein weiteres Highlight ist der Lauf „Viudas a la carrera“ (Witwenrennen). Auf einer 3,5 Kilometer langen Strecke können Teilnehmer verkleidet Abschied vom Karneval nehmen.

Route des Trauerzugs

Der finale Umzug startet pünktlich um 19:00 Uhr am Club Natación Metropole. Der Trauerzug bewegt sich mit der Sardine an der Spitze zum Strand von Las Canteras. Mit der dortigen Verbrennung des Fisches wird der Karneval 2026 offiziell abgeschlossen.

Umfassende Straßensperrungen in der Innenstadt

Wegen des Umzugs kommt es zu erheblichen Verkehrseinschränkungen in der Stadt. Autofahrer sollten die betroffenen Bereiche weiträumig umfahren. Folgende Straßen sind von den Sperrungen betroffen:

Rund um den Parque Santa Catalina: Ferreras (Teilstück Luján Pérez-Albareda), Albareda, Gran Canaria, La Palma, Fuerteventura, Gomera, Sagasta (zwischen Padre Cueto und Gomera), Salvador Cuyás, Hierro, Pedro del Castillo Westerling, Padre Cueto, Alfredo L. Jones, Luis Morote.

Rund um die Mesa y López: León y Castillo, Presidente Alvear, José Franchy Roca, Marino, Isla de Cuba, Cirilo Moreno, Montevideo, Ruiz de Alda, Juan Manuel Durán, Mesa y López, Néstor de La Torre, Blasco Ibáñez, Pi y Margall, Alfredo Calderón.

Zufahrten und weitere wichtige Straßen: Dr. José Ponce Arias, Maestro Valle, Federico de León, Núñez de Arce, José Miranda Guerra, Paseo Giner de los Ríos, Luis Doreste Silva (Einmündung in León y Castillo), Francisco González Díaz, Paseo Madrid, Beethoven.

Zusätzlich werden die Zufahrten zur Stadtautobahn Julio Luengo von der GC-2 und GC-23 betroffen sein. Um den Verkehrsfluss zu erleichtern, wird in den Straßen Rosarito und Mahón vorübergehend die Fahrtrichtung geändert.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 01.03.2026 um 12:32

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1.3.2026 - Kanaren starten ungemütlich in den März: Warnstufe Gelb

Die Kanaren starten mit Warnstufe Gelb in den März. Erwartet werden heftige Winde um 80 km/h und hohe Wellen. Infos zu den betroffenen Inseln und die aktuelle Prognose.-

Die Kanaren starten mit einer Wetterwarnung der Stufe Gelb in den März. Auch am heutigen Sonntag wird auf drei Inseln noch vor starken Winden und hohen Wellen gewarnt. Das unbeständige Wetter wird sich auch am Montag fortsetzen.

Die kombinierte Warnung vor Wind und Wellen betrifft am heutigen Sonntag insbesondere La Gomera sowie den Süden, Osten und Westen von Gran Canaria und Teneriffa. Anwohner und Urlauber in dieser Gegend müssen sich auf stürmische Bedingungen einstellen.

Für Montag, den 2. März, wird eine leichte Entspannung bei den Winden erwartet, die See bleibt jedoch unruhig. An den Küsten aller westlichen Inseln (Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro) gilt weiterhin eine Wellenwarnung.

Detaillierte Prognose für Sonntag

Über die Warngebiete hinaus ist auf dem gesamten Archipel mit starkem Wind zu rechnen. Insbesondere in der ersten Tageshälfte können an den Südost- und Nordwesthängen von La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria sehr starke Böen auftreten.

Das Wetter zeigt sich zweigeteilt: Im Norden der größeren Inseln ist es überwiegend bewölkt, und es kann gelegentlich zu leichtem Regen kommen, vor allem in mittleren Höhenlagen. Auf Lanzarote, Fuerteventura und in den südlichen Gebieten der übrigen Inseln bleibt es überwiegend sonnig mit einigen Wolkenfeldern.

Die Temperaturen zeigen sich weitgehend stabil, auch wenn sie im Süden und Westen leicht sinken können. Gleichzeitig lassen die für die starken Böen verantwortlichen Passatwinde im Laufe des Nachmittags nach, während an den windgeschützten Südwestküsten eine leichte Brise weht.

Anwohner und Urlauber werden gebeten, an den Küsten besondere Vorsicht walten zu lassen und die aktuellen Wettermeldungen aufmerksam zu verfolgen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 01.03.2026 um 04:20

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1.3.2026 - 75 junge Migranten wollen die Kanaren nicht verlassen

Ein menschliches Dilemma auf den Kanaren: 75 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge weigern sich, auf das spanische Festland umzuziehen, trotz gekaufter Tickets. Die Hintergründe.-

Die geplante Umverteilung unbegleiteter minderjähriger Migranten von den überlasteten Kanaren auf das spanische Festland stößt auf eine unerwartete und zutiefst menschliche Hürde.

Dutzende Jugendliche weigern sich, die Reise anzutreten, selbst wenn ihre Flugtickets bereits gekauft sind. Wir reden hier über Jungen und Mädchen, nicht über Kisten mit Orangen, mahnte Sandra Rodríguez, Generaldirektorin für Kinderschutz der Kanaren, und kritisierte gleichzeitig die langsamen bürokratischen Prozesse.

Die Zahlen verdeutlichen das Problem: Von 146 Jugendlichen, deren Umsiedlung bereits endgültig genehmigt war, haben sich 75 – also mehr als die Hälfte – im letzten Moment gegen die Reise entschieden. „Es sind Jugendliche, die hauptsächlich auf Gran Canaria und Teneriffa leben und die von der Unsicherheit überfallen werden, schon wieder ganz von vorne anfangen zu müssen“, erklärt Sandra Rodríguez.

Das Wohl des Kindes steht an erster Stelle

Obwohl die Behörden versuchen, die Jugendlichen zu überzeugen, ist eine Zwangsumsiedlung ausgeschlossen. Wir können sie nicht zwingen, in ein Flugzeug zu steigen. Das ist eine Realität, so Rodríguez. Ihre emotionale Warnung, dass es sich nicht um Frachtgut, sondern um Menschen handelt, unterstreicht die Komplexität der Situation.

Bürokratische Hürden und verlorene Zeit

Die Generaldirektorin übt deutliche Kritik am zeitlichen Ablauf des Verfahrens. Obwohl das Gesetz bereits im April 2025 vom offiziellen Kongress verabschiedet wurde, dauerte es bis August, bis das zuständige Ministerium die Aufnahmekapazitäten der einzelnen Regionen festlegte.

Erst dann konnte für die Kanaren der „außerordentliche Migrationsnotstand“ ausgerufen werden – eine Anerkennung der Tatsache, dass die Aufnahmezentren auf den Inseln mit mehr als dem Dreifachen ihrer eigentlichen Kapazität belegt sind.

„Dieser Prozess begann so spät, dass viele der Jungen in der Zwischenzeit volljährig wurden“, beklagt Rodríguez. Dadurch fielen sie aus dem System der Jugendhilfe heraus, bevor eine Umsiedlung oder eine Anerkennung als Asylbewerber stattfinden konnte.

Wie geht es weiter?

Der Blick richtet sich nun auf 523 noch offene Fälle, die von der Regierung bearbeitet werden müssen. Von diesen Jugendlichen wollen laut Rodríguez etwa 200 die Inseln verlassen, um ihren Weg fortzusetzen. Die Zeit drängt jedoch: Der Stichtag für die Umverteilung im Rahmen der Notfallregelung ist der 18. März 2026.

Doch selbst wenn weitere Umsiedlungen gelingen, warnen Experten, dass die Notlage auf den Inseln nicht vorbei sein wird. Die Aufnahmezentren sind weiterhin weit davon entfernt, die gesetzlich angestrebte Größe von 20 bis 30 Plätzen pro Zentrum zu erreichen, die eine bessere und individuellere Betreuung ermöglichen würde.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 01.03.2026 um 04:16

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28.2.2026 - Schwarzer Tag auf Teneriffa: Zwei Fußgänger überfahren

Tödlicher Samstag auf Teneriffas Straßen: Eine Frau (40) aus Arona und ein Mann (80) aus Santa Cruz sterben bei zwei voneinander unabhängigen Unfällen.-

Ein schwarzer Samstag auf den Straßen von Teneriffa: Innerhalb weniger Stunden sind heute zwei Fußgänger bei voneinander unabhängigen Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Wie der kanarische Notrufdienst mitteilte, handelt es sich bei den Opfern um eine 40-jährige Frau in Arona und einen 80-jährigen Mann in der Hauptstadt Santa Cruz.

Der erste Unfall fordert das Leben einer 40-jährigen Frau am Samstagmorgen um 06:51 Uhr in Arona. Auf der TF-653 wurde sie von einem Fahrzeug getroffen und erlitt einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Trotz des schnellen Eingreifens von Rettungsdienst und Ärzten kam für die Frau jede Hilfe zu spät; Sie wurde noch vor Ort für tot erklärt.

Einige Stunden später, um 13:31 Uhr, erschütterte ein zweiter tödlicher Unfall die Insel. In der Rambla de Santa Cruz de Teneriffa, einer der Hauptverkehrsadern der Hauptstadt, wurde ein 80-jähriger Mann überfahren. Die Verletzungen des Mannes waren nach Angaben der Rettungskräfte „mit dem Leben unvereinbar“. Das medizinische Personal konnte bei seiner Ankunft nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Bei beiden Vorfällen waren Einsatzkräfte der Guardia Civil, der Policía Local und der Feuerwehr von Teneriffa vor Ort. Die zuständigen Polizeibehörden haben die Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände beider Unfälle aufzuklären.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 28.02.2026 um 16:05

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28.2.2026 - Neue Blitzer auf Teneriffa & Gran Canaria scharf geschaltet

Achtung Autofahrer: Die DGT hat neue Radarfallen auf den Kanaren aktiviert. Hier finden Sie die genauen Standorte der Blitzer auf der TF-1 (Teneriffa) & GC-20/GC-23 (Gran Canaria).

Die spanische Verkehrsbehörde (DGT) hat eine landesweite Offensive zur Geschwindigkeitskontrolle gestartet und 33 neue Radargeräte in Betrieb genommen. Drei dieser neuen Anlagen stehen auf den Kanarischen Inseln und überwachen ab sofort den Verkehr auf Gran Canaria und Teneriffa.-

Die neuen Radarfallen auf den Kanaren

Gran Canaria:
Ein fester Blitzer auf der GC-20 bei Kilometerpunkt 2.700.
Eine Abschnittskontrolle (Radar de Tramo) auf der GC-23 , die die Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen Kilometer 1.480 und 4.030 misst.

Teneriffa:
Ein fester Blitzer auf der Südautobahn TF-1 bei Kilometerpunkt 76,940.

Diese Installationen sind Teil eines nationalen Programms, das bis Ende 2026 insgesamt 122 neue Kontrollpunkte vorsieht.

Ein Monat Schonfrist vor den Bußgeldern

Alle neuen Radarstandorte sind vorschriftsmäßig ausgeschildert. Außerdem wurden die genauen Positionen auf der offiziellen Webseite der DGT veröffentlicht und an die Anbieter von Navigationssystemen weitergegeben, damit diese in GPS-Geräte integriert werden können.

Für eine Übergangsphase von einem Monat hat die DGT eine Schonfrist eingerichtet: Wer in diesem Zeitraum von einem der neuen Geräte geblitzt wird, erhält lediglich ein Informationsschreiben mit einer Verwarnung. Erst nach Ablauf dieses Monats werden Verstöße mit den üblichen Bußgeldern geahndet.

Das erklärte Ziel der Verkehrsbehörde ist es, die Zahl schwerer und tödlicher Unfälle zu senken. „Es ist erwiesen, dass es bei höherer Geschwindigkeit rechtzeitig zu reagieren ist, und die Folgen schwerwiegender sind“, unterstreicht die DGT in ihrer Mitteilung.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 28.02.2026 um 16:01

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28.2.2026 - Beben auf Teneriffa: Warum Experten keine Gefahr sehen

Experten geben Entwarnung für Teneriffa: Trotz zunehmender Erdbebenschwärme am Teide gibt es keine Anzeichen für einen bevorstehenden Vulkanausbruch. Lesen Sie die aktuelle Einschätzung von Pevolca.-

Im Rahmen seiner jüngsten Analyse – der dritten im laufenden Monat Februar – stellte der wissenschaftliche Ausschuss von Pevolca fest, dass aus der aktuellen Zunahme der seismischen Aktivität am Teide keine erhöhte Eruptionswahrscheinlichkeit für Teneriffa abzuleiten ist.

Konkret registrierten die Messgeräte seit Anfang Februar sieben Erdbebenschwärme und weitere niederfrequente seismische Ereignisse westlich von Las Cañadas (7-9 km tief). Diese anhaltende, auch ungewöhnliche Aktivität, blieb für die Menschen unbemerkt und führte zu keiner Verformung des Geländes.

Zusätzlich betonen die Wissenschaftler, dass ein am Donnerstag von der Bevölkerung gespürtes Erdbeben der Stärke 4,1 zwischen Teneriffa und Gran Canaria „keinen direkten Zusammenhang“ zur aktuellen Aktivität auf Teneriffa zu haben scheint.

Keine Anzeichen für Magma-Bewegung

Nemesio Pérez, der wissenschaftliche Koordinator des Kanarischen Vulkanologischen Instituts (Involcan), bestätigte diese Einschätzung. „Alles, was wir beobachten, steht im Zusammenhang mit Druckerhöhungen im Untergrund“, erklärte er. „Ein Prozess, bei dem Magma aufsteigt, steht derzeit nicht zur Debatte.“

Die Experten stützen ihre Einschätzung auf mehrere Schlüsselindikatoren:

Fehlende spürbare Erdbeben: Alle historischen Eruptionen auf Teneriffa wurden von Erdbeben begleitet, die von der Bevölkerung deutlich gespürt wurden. Die aktuellen Beben sind dafür zu schwach.
Minimale Bodenverformung: In den letzten drei Jahren wurde nur eine Verformung von zwei Zentimetern gemessen, was nicht auf aufsteigendes Magma hindeutet.
Sinkende Gasemissionen: Die jüngsten Messungen zeigen sogar einen Rückgang der vulkanischen Gase.

Obwohl die anomale vulkanische Aktivität seit 2016 weiterhin zunimmt und die Überwachung verstärkt wird, geben die gesammelten Daten derzeit keinen Anlass zur Sorge vor einer bevorstehenden Eruption.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 28.02.2026 um 15:56

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28.2.2026 - Schwere Sturmböen sorgen für Chaos rund um und in Maspalomas

Im touristischen Süden von Gran Canaria waren die Sturmböen so stark, dass es diverse Einsätze der Rettungskräfte gab. Es gab auch Verletzte. Alle Infos hier zum Nachlesen...
4 Personen wurden am Freitag verletzt.-

Maspalomas – Die aktuelle Schlechtwetterfront hat mit starken Winden besonders im Süden von Gran Canaria viel Chaos verursacht. Das Rathaus von San Bartolomé de Tirajana aktivierte am Freitag den städtischen Notfallplan (PEMU) als Reaktion auf eine Episode starker Winde, die als eine der heftigsten der letzten Jahre in der Gemeinde gilt.

Es wurden 200 Einsatzkräfte mobilisiert, darunter Feuerwehr, Polizei, Katastrophenschutz, Mitarbeiter der lokalen Bau- und Dienstleistungsbetriebe, Konzessionsunternehmen und Techniker der Gemeinde. Alleine am gestrigen Freitag mussten über 100 Einsätze abgearbeitet werden. Es ging um umgestürzte Bäume und Palmen, abgedeckte Dächer, zerstörte Schilder und Solaranlagen sowie beschädigtes Stadtmobiliar.

Vier Personen wurden am gestrigen Freitag im Gemeindegebiet verletzt, darunter drei wegen einer umgestürzten Palme in einem Hotelgarten. Ein weiterer Mann wurde durch ein abgelöstes Straßenschild getroffen und dabei verletzt. Glücklicherweise waren alle vier Personen nur leicht verletzt.

Diese starken Winde waren auch der Grund dafür, warum dann letztendlich die Feria KM.0 abgesagt wurde und auf Ende März verlegt wurde. Alle anderen Aktivitäten im Freien wurden ebenfalls für das gesamte Wochenende abgesagt und die städtischen Parkanlagen wurden geschlossen. Auch wurde der Liegen-Dienst an den Stränden eingestellt.

Bürgermeister Marco Aurelio Pérez hob in einer Pressekonferenz die Beteiligung der städtischen Dienste hervor, von denen viele lange Arbeitszeiten leisten, und merkte an, dass die abgegebene Einschätzung vorläufig sei, da „die Maßnahmen so lange aufrechterhalten werden, bis sich die Lage normalisiert hat“.

Man bittet zudem darum, unnötige Reisen zu vermeiden, und wenn es nicht anders gehen sollte, solle man besonders vorsichtig unterwegs sein. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 28.02.2026 um 10:43

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28.2.2026 - Zufahrten zum Teide nach Schneefall wieder geöffnet

Die Straßen TF-24 über La Esperanza und TF-21 über La Orotava sind nach den Räumungsarbeiten wieder befahrbar, es wird jedoch um erhöhte Vorsicht gebeten.-

Die Inselregierung von Teneriffa hat am Freitag, dem 27. Februar, um 15:00 Uhr die Zufahrtsstraßen zum Teide-Nationalpark wieder für den Verkehr freigegeben. Diese Entscheidung folgte nach Abschluss der Räumungsarbeiten von Schnee und Eis, die sich aufgrund des Wetterphänomens DANA auf den Fahrbahnen angesammelt hatten.

Die Straßen, die nun wieder befahrbar sind, sind die TF-24 (Auffahrt über La Esperanza) und die TF-21 (Zufahrt über La Orotava) . Beide waren seit Donnerstag als Vorsichtsmaßnahme zur Gewährleistung der Sicherheit der Bürger gesperrt worden.

Mitarbeiter der Straßenmeisterei arbeiteten seit den Morgenstunden intensiv daran, die Straßen zu räumen und eine sichere Wiederaufnahme des Verkehrs zu ermöglichen. Die Inselregierung mahnt jedoch zur Vorsicht: „Wir betonen die Wichtigkeit, in diesem Gebiet mit äußerster Vorsicht zu fahren , insbesondere in den frühen Morgenstunden, da stellenweise noch mit Eisplatten zu rechnen ist.“

Des Weiteren empfiehlt die Inselregierung allen Fahrern, die eine Fahrt zum Teide planen, sich vor Fahrtantritt über den Zustand der Straßen und die Wettervorhersage zu informieren .

Das DANA-Phänomen, das die Kanaren seit Mittwochnacht beeinflusst hat, hat weitere kleinere Zwischenfälle verursacht, hauptsächlich umgestürzte Äste und Bäume aufgrund stärkerer Windböen, die auf den Gipfeln der Insel Geschwindigkeiten von bis zu 115 km/h erreichten. Die Wetterwarnungen wegen starker Winde und Küstenphänomenen mit Wellen von über vier Metern bleiben weiterhin aktiv.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 28.02.2026 um 07:46

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28.2.2026 - Luxus-Yacht auf Lanzarote ausgeraubt – 75.000€ Beute

Ein Ex-Mitarbeiter raubte eine Luxusyacht auf Lanzarote aus und erbeutete 75.000 €. Jetzt wird international nach ihm gefahndet. Der Eigner setzt eine hohe Belohnung für Hinweise aus. Lesen Sie die Details zum dreisten Diebstahl in Arrecife.-

In einem Filmreifen-Diebstahl wurde eine Luxusyacht im Yachthafen Marina de Arrecife auf Lanzarote um Ausrüstung im Wert von rund 75.000 Euro erleichtert. Die Polizei hat nun einen Hauptverdächtigen identifiziert: einen 49-jährigen britischen Staatsbürger, der als ehemaliges Crewmitglied über Insiderwissen verfügte.

Der minutiös geplante Diebstahl

Der Täter schlug in den frühen Morgenstunden des 8. Januar zu. Nachdem er am Steg H über eine Schleuse auf die Yacht geklettert war, stahl er zielgerichtet hochwertige Objekte. Zur Beute zählen unter anderem maßgefertigte Angelruten und teure Foil-Boards.

Um seine Spuren zu verwischen, nutzte der Täter ein unauffälliges Fluchtfahrzeug, dessen Kennzeichen er zuvor verdeckt hatte.

Die Ermittlungen der Polizei

Durch die Auswertung verschiedener von Überwachungskameras gelang es den Ermittlern, den entscheidenden Hinweis zu finden. Eine Aufnahme, die weit vom Hafen entfernt war, zeigte den Verdächtigen, wie er die Abdeckung vom Nummernschild entfernte, bevor er Arrecife in Richtung Costa Teguise verließ.

So konnte das Fahrzeug als ein Mietwagen mit französischem Kennzeichen identifiziert werden, der erst am Tag vor dem Diebstahl per Fähre aus Cádiz auf die Insel gebracht worden war. Die weiteren Nachforschungen ergaben, dass der Verdächtige in keinem Hotel übernachtete und Lanzarote bereits am Tag nach der Tat wieder verließ.

Ex-Crewmitglied als Hauptverdächtiger

Nach der Identifizierung des Mannes bestätigten die Beamten, dass es sich um ein ehemaliges Mitglied der Yacht-Crew handelt. Dies erklärt seine genauen Kenntnisse über die wertvollen Gegenstände an Bord sowie die interne Aufteilung des Schiffes

Der Fall wurde der zuständigen Justizbehörde übergeben. Da sich der Verdächtige vermutlich im Vereinigten Königreich aufhält, wird die Ausstellung eines internationalen Haftbefehls erwartet.

Eigentümer setzt Belohnung aus

Der Eigner der Yacht, ein in den USA ansässiger Unternehmer, hat in den sozialen Medien eine Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur vollständigen Aufklärung des Falles führen. Dieser Schritt könnte die Anklage im bevorstehenden Gerichtsverfahren zusätzlich stärken. Die Ermittlungen dauerten an.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 28.02.2026 um 02:31

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27.2.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio

Canódromo: Abriss der Türme rückt näher
Nach über zwei Jahrzehnten juristischer Auseinandersetzungen scheint das Ende der umstrittenen Canódromo-Bauten im Stadtteil Schamann in Sicht. Die zwei unvollendeten Türme, 14 Stockwerke hoch, sollten ursprünglich Wohnraum und Parkplätze bieten. Nach Protesten der Nachbarschaft und mehreren Gerichtsurteilen könnte nun die endgültige Entscheidung über ihren Abriss fallen. Noch steht ein Revisionsverfahren aus, doch Experten rechnen mit einem Urteil bis spätestens Anfang 2025. Dann würde nur noch der politische Wille über die Umsetzung entscheiden. Die Bewohner hoffen, dass der Platz in Zukunft neu gestaltet und für die Nachbarschaft nutzbar gemacht wird – als Park oder kultureller Treffpunkt.

Schauspieler William Levy in Florida verhaftet
Der kubanisch-amerikanische Schauspieler William Levy wurde am Montagabend in Weston, Florida, von der Polizei festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, in betrunkenem Zustand für öffentliche Unruhe gesorgt und unbefugt Privatgelände betreten zu haben. Die Behörden halten ihn derzeit in Untersuchungshaft. Seine Verhaftung sorgte für Aufsehen, da Levy durch Serien wie *Café con aroma de mujer* international bekannt wurde. Die Polizei veröffentlichte bereits ein Fahndungsfoto des Schauspielers. Über die genauen Umstände der Tat liegen derzeit noch keine offiziellen Angaben vor. Levy, der 2024 von seiner langjährigen Partnerin Elizabeth Gutiérrez getrennt wurde, hat zwei Kinder und lebt überwiegend in den USA.

Internetbetrug: Guardia Civil ermittelt gegen „Creators Alliance“
Die Guardia Civil untersucht aktuell eine mögliche Internetbetrugsmasche, die über die Plattform „Creators Alliance“ durchgeführt wurde. Unter dem Namen „Operación Morghulis“ werden mehrere Anzeigen untersucht, die auf ein identisches Betrugsmuster hindeuten. Die Opfer, hauptsächlich aus Santa Lucía de Tirajana, investierten zwischen 800 und 2.400 Euro, nachdem ihnen Einkommen durch einfache Online-Aufgaben versprochen worden war. Die Plattform nutzte gezielt soziale Medien zur Rekrutierung neuer Nutzer und veranstaltete sogar Info-Veranstaltungen in Schulen. Die Ermittler gehen davon aus, dass es noch weitere, bislang unbekannte Geschädigte geben könnte. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise und warnt vor ähnlichen Angeboten im Netz.

Vegueta: Prozession am Mittwoch ohne Cirineo-Figur
Die traditionelle Prozession der Hermandad del Santo Encuentro in Vegueta wird dieses Jahr ohne die bekannte Figur des Cirineo stattfinden. Die Skulptur – eine von fünf kunstvollen Figuren des Umzugs – bedarf dringend einer Restaurierung. Auch die Christusfigur, die das zentrale Bildnis darstellt, zeigt altersbedingte Schäden. Bereits im Vorjahr wurde der Prozessionsweg angepasst, um Kopfsteinpflaster und Erschütterungen zu vermeiden. Der Brudermeister José Manuel Olivares betonte, dass der Schutz des kulturellen Erbes über kurzfristige Präsentation gehe. Der Verzicht habe Bewegung in die Restaurierung gebracht, die nun in Planung ist. Ziel sei es, die Werke des berühmten Bildhauers Luján Pérez auch zukünftigen Generationen zu erhalten.

Bild

Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - 27.02.2026 um 13:15

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27.2.2026 - Flughafen Teneriffa Süd: Chaos und lange Wartezeiten

Erhebliche Störungen am Flughafen Teneriffa Süd: Nur 5 von 36 neuen Passkontrollgeräten sind in Betrieb. Dies führt zu extrem langen Wartezeiten für Reisende. Erfahren Sie mehr über die Ursachen und die Reaktion von Aena.-

Am Flughafen Teneriffa Süd (TFS) herrschen derzeit chaotische Zustände und extrem lange Wartezeiten bei der Passkontrolle. Der Grund: Von den 36 neu installierten biometrischen Kontrollgeräten, die den Prozess eigentlich beschleunigen sollten, sind derzeit nur fünf störungsfrei.

Massive Verspätungen durch technisches Versagen

Reisende berichten von sehr langen Wartezeiten. Die Probleme mit dem neuen europäischen Einreise-/Ausreisesystem (EES) bestehen bereits seit der Installation im vergangenen November. Technische Defekte, wie nicht zu öffnende Türen und Verbindungsprobleme, legen den Großteil der Anlagen lahm.

Aena räumt „komplizierte“ Lage ein

Javier Marín von Aena sprach von einem „komplizierten Moment“ bei der Passkontrolle. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende begründete die massiven Störungen mit der laufenden Einführung eines neuen europäischen Systems und stellte eine Lösung bis zum Beginn der Sommersaison in Aussicht.

Marín machte jedoch deutlich, dass die Ursache der Störungen nicht primär bei Aena liege. Er stellte klar, dass die Probleme vom übergeordneten europäischen System verursacht würden, nicht von der in Spanien installierten Ausrüstung. Ferner sei Aena nicht befugt, die Personaldecke der Nationalpolizei zu erhöhen, um die Wartezeiten zu verkürzen.

Terminal-Modernisierung statt zweite Startbahn

Angesprochen auf eine mögliche zweite Start- und Landebahn für den Flughafen, der im letzten Jahr 15 Millionen Passagiere abfertigte, erklärte Marín, dass der Flughafen noch „viel Kapazität“ habe.

Er verwies auf den Flughafen Luton (Großbritannien), der nur eine Piste für 32 Millionen Passagiere plant. Der Fokus von Aena liegt daher auf der Modernisierung des „etwas veralteten“ Terminals und der Optimierung des Flugfeldes, um Qualität und Sicherheit zu erhöhen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 27.02.2026 um 12:26

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27.2.2026 - Mit Drogen im Wert von 1,6 Mio.€ auf Lanzarote erwischt

Ein 55-jähriger Mann wurde im Hafen von Arrecife, Lanzarote, festgenommen, als er versuchte, fast eine Tonne Haschisch im Wert von über 1,6 Mio. € nach Gran Canaria zu schmuggeln.

Der Nationalpolizei in Arrecife auf Lanzarote ist ein neuer Schlag gegen den Drogenhandel gelungen. Sie nahmen einen 55-jährigen Mann fest, der versuchte, fast 1.000 Kilogramm Haschisch vom Hafen Los Mármoles nach Gran Canaria zu schmuggeln. Der Straßenverkaufswert wird auf über 1,6 Millionen Euro geschätzt.

Der Vorfall ereignete sich am Morgen des 10. Februar während einer routinemäßigen Fahrzeugkontrolle, die von der Drogenfahndungsgruppe der Kriminalpolizei durchgeführt wurde. Ziel dieser Kontrolle war es, den Drogenschmuggel über die Fährverbindungen der Insel zu unterbinden.

Die Beamten kontrollierten einen Lieferwagen und bemerkten die erhebliche Nervosität des Fahrers. Seine widersprüchlichen und ausweichenden Antworten veranlassten die Polizisten zu einer genaueren Durchsuchung des Fahrzeugs. Im Laderaum entdeckten sie zahlreiche Kartons, die eine verdächtige Substanz enthielten.

Der Lieferwagen wurde zur Polizeidienststelle gebracht. Dort bestätigte sich der Verdacht: Die Beamten zählten insgesamt 24 Pakete mit einem Gesamtgewicht von 988 Kilogramm Haschisch.

Der festgenommene Fahrer wurde dem zuständigen Gericht überstellt, das die Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittlungen dauern an, um festzustellen, ob weitere Personen in den Schmuggel verwickelt sind.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 27.02.2026 um 12:22

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27.2.2026 - 2. Welle des Protests: Kanarische Selbstständige fordern „echte Reformen“

Nach den ersten Demonstrationen im November gehen die Selbstständigen auf den Kanarischen Inseln erneut auf die Straße. Erfahren Sie alles über die Route in Las Palmas, die Kernforderungen zur Steuerlast und den Kampf gegen die überbordende Bürokratie. Ein Bericht über die "Plattform für die Würde der Selbstständigen"....
Der Druck auf die Politik wird weiter erhöht.

Kanaren – Die wirtschaftliche Unabhängigkeit gilt für viele als erstrebenswertes Ziel, doch für tausende Unternehmer auf den Kanarischen Inseln ist der Traum von der Selbstständigkeit längst zu einem harten Kampf ums Überleben geworden. Am kommenden Montag, dem 2. März, mobilisiert die „Plattform für die Würde der Selbstständigen“ (Plataforma por la Dignidad de los Autónomos) erneut zu einer großangelegten Demonstration. Es ist die Fortsetzung einer Bewegung, die bereits am 30. November des vergangenen Jahres rund 9.000 Menschen auf die Straßen brachte. Doch da die Politik seither nach Ansicht der Betroffenen keine Taten folgen ließ, verschärft sich der Ton nun deutlich.

Ein Signal an die Politik: Die Route in Las Palmas

Auf Gran Canaria ist die logistische Planung für den kommenden Montag bereits abgeschlossen. Um die Sichtbarkeit des Protests zu erhöhen, haben die Organisatoren die Route im Vergleich zur ersten Kundgebung bewusst angepasst. Der Startschuss fällt um 10:00 Uhr auf der Plaza de España in Las Palmas de Gran Canaria.

Von diesem zentralen Punkt aus wird sich der Demonstrationszug entlang der belebten Avenida José Mesa y López bewegen. Die Wahl dieser Strecke ist kein Zufall: Durch die Durchquerung eines der wichtigsten Einkaufsviertel der Stadt soll die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und der Medien maximiert werden. Über den Marinestützpunkt führt der Weg weiter in die Calle León y Castillo, eine der Hauptverkehrsadern der Stadt. Das Ziel der etwa zweistündigen Kundgebung ist die Plaza de la Feria, unmittelbar vor dem Sitz der Regierungsgebäude. Dort soll das offizielle Manifest verlesen werden, das die dringenden Forderungen der Branche zusammenfasst.

Die Strategie hinter der geänderten Routenführung ist klar: Die Selbstständigen wollen den Alltag der Stadt erreichen. Werden verkehrsreichere Zonen tangiert, lässt sich die Botschaft nicht länger ignorieren. Die Organisatoren rechnen damit, dass der Protest durch diese Präsenz eine noch stärkere Wirkung entfalten wird als im November.

Zwischen Existenzangst und Bürokratie-Wahnsinn:
Warum der Protest weitergeht


Hinter den Zahlen und Routen verbergen sich Schicksale. Viele kleine Unternehmen und Soloselbstständige berichten von einer Situation, die sie als „erstickend“ beschreiben. Die Hauptkritikpunkte haben sich seit dem letzten Jahr nicht verändert, da die Probleme struktureller Natur sind.

An erster Stelle steht der wachsende Steuerdruck. In einer Zeit, in der die Lebenshaltungskosten und Energiepreise steigen, empfinden viele die steuerliche Belastung als unverhältnismäßig. Besonders kritisiert wird das System der Sozialversicherungsbeiträge. Aktuell müssen Selbstständige oft hohe Pauschalbeträge zahlen, die kaum Rücksicht auf das tatsächliche monatliche Einkommen nehmen. Für jemanden, der in einem Monat kaum Umsatz generiert, können fixe Abgaben von 300 oder 400 Euro den Ruin bedeuten.

Pilar de los Reyes Rodríguez, die Sprecherin der Plattform, findet hierzu deutliche Worte. Sie betont, dass es der Gruppe nicht um Privilegien geht, sondern um eine soziale Absicherung, die mit der von Angestellten vergleichbar ist. „Wenn man krankgeschrieben ist und nicht arbeiten kann, ist es einfach nicht zumutbar, weiterhin volle Beiträge zahlen zu müssen, während keine Einnahmen fließen“, erklärt sie. Diese mangelnde Absicherung im Krankheitsfall oder bei Auftragsflaute sei eines der größten Hindernisse für das lokale Wirtschaftsgefüge.

Das Monster der Bürokratie
Ein weiterer zentraler Punkt der Mobilisierung ist die übermäßige bürokratische Belastung. Was als Unterstützung für die Wirtschaft gedacht ist – wie etwa staatliche Hilfsprogramme oder Förderungen – entpuppt sich in der Praxis oft als undurchdringliches Dickicht aus Formularen und digitalen Hürden.

Rodríguez berichtet von automatisierten Systemen, bei denen man sich durch endlose Menüs klicken muss, nur um am Ende keine Antwort zu erhalten. „Die Menschen haben diese Zeit einfach nicht“, kritisiert sie. Wer einen Ein-Mann-Betrieb führt, kann nicht Stunden am Telefon verbringen oder komplizierte Anträge studieren, die selbst für Experten schwer verständlich sind. Die Forderung der Plattform ist daher simpel, aber weitreichend: Bürokratie muss einfach und unkompliziert sein. Dies gelte nicht nur für Unternehmer, sondern für alle Bürger, die mit staatlichen Institutionen interagieren.

Regionale Bemühungen vs. zentrale Kompetenzen
Interessant ist die politische Dynamik hinter den Kulissen. Die Plattform betont, dass man durchaus im Dialog mit der Regionalregierung der Kanaren steht. Insbesondere Mónica Nuez, die Generaldirektorin für Selbstständige, wird für ihre Bemühungen gelobt. Es wird anerkannt, dass sie „ihr Möglichstes tut“.

Doch hier liegt die Krux: Viele der entscheidenden Stellschrauben – insbesondere im Steuer- und Sozialversicherungsrecht – liegen nicht in der Hand der kanarischen Regierung, sondern werden von der Zentralregierung in Madrid kontrolliert. Dies führt zu einer gewissen Frustration, da die regionalen Behörden oft nur als Puffer fungieren können, ohne die grundlegenden Gesetze ändern zu können. Der Protest am Montag ist daher auch ein lautstarker Appell, der über den Ozean bis in die spanische Hauptstadt hallen soll.

Eine überparteiliche Bewegung für die gesamte Gesellschaft

Was diese Bewegung auszeichnet, ist ihre wachsende Größe und ihre Unabhängigkeit. Was lokal begann, weitet sich nun auf nationaler Ebene aus. Die Plattform hat ihre Aufrufe von ursprünglich 21 auf mittlerweile 38 Städte ausgeweitet. Dies zeigt, dass die Probleme der Selbstständigen kein rein kanarisches Phänomen sind, sondern ein landesweites strukturelles Defizit widerspiegeln.

Trotz der harten Forderungen legt die Organisation großen Wert darauf, dass der Protest friedlich und überparteilich bleibt. Es gehe nicht darum, eine bestimmte politische Agenda zu stützen, sondern das verfassungsmäßige Recht auf Versammlungsfreiheit zu nutzen, um auf Missstände hinzuweisen. Die Botschaft ist integrativ: Eingeladen sind nicht nur Selbstständige, sondern auch deren Familien, Angestellte und alle Bürger, denen der Erhalt kleiner, lokaler Unternehmen am Herzen liegt.

„Es geht um faire Bedingungen für Arbeit und Unternehmensgründung“, so die Plattform abschließend. Ohne die kleinen Betriebe und die mutigen Einzelunternehmer würde das wirtschaftliche Rückgrat der Kanaren wegbrechen. Der 2. März wird zeigen, ob die Politik bereit ist, diesen Worten endlich Taten folgen zu lassen oder ob die Straßen der Inseln bald noch häufiger zum Schauplatz des Unmuts werden. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 27.02.2026 um 11:13

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27.2.2026 - Fluggast mit 241 gefälschten Uhren auf Teneriffa erwischt

Sein nervöses Verhalten wurde ihm zum Verhängnis. Zoll stellt einen Fluggast mit 241 gefälschten Luxusuhren auf Teneriffa. Entdecken Sie die Details des Zugriffs.-

Am Nordflughafen von Teneriffa wurde jetzt ein Passagier mit 241 gefälschten Luxusuhren im Gepäck gestoppt. Gegen den Mann wird nun wegen eines Delikts gegen das gewerbliche Eigentum ermittelt.

Der Vorfall ereignete sich während einer routinemäßigen Kontroll- und Überwachungsmaßnahme bei der Ankunft von Passagieren. Den Beamten fällt ein Reisender durch sein besonders nervöses Verhalten auf. Dieses Ereignis veranlasste die Einsatzkräfte, den Mann zu befragen und anschließend sein Gepäck einer genaueren Kontrolle zu unterziehen.

Uhren-Schmuggel auf Teneriffa: Passagier überführt

Bei der Durchsuchung seines Koffers machen die Beamten einen bedeutenden Fund: Insgesamt 241 gefälschte Armbanduhren, die Modelle von drei bekannten und renommierten Luxusmarken imitierten.

Die gemeinsame Operation der Steuer- und Zollverwaltung (Agencia Tributaria) und der Guardia Civil führte zur sofortigen Beschlagnahmung der gesamten Ware. Die Ermittlungsakten wurden zusammen mit den gefälschten Uhren an den Zollverwalter der Steuerbehörde übergeben. Dieser hat bereits die betroffenen Uhrenmarken informiert, damit sie als Geschädigte ihre Rechte geltend machen können. Gegen den Passagier wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 27.02.2026 um 07:49

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27.2.2026 - Migration Kanaren: Madrid bremst den Frontex-Einsatz

Ein neuer EU-Bericht zeigt: Trotz der Migrationskrise auf den Kanaren hat die spanische Regierung keine zusätzlichen Ressourcen von Frontex verlangt. Erfahren Sie mehr über die Kritik, die unzureichende Finanzierung und die dramatische Lage unbegleiteter Minderjähriger.-

Ein kritischer Bericht des EU-Parlaments zur Migration auf den Kanaren stellt klar: Obwohl die Grenzschutzagentur Frontex ausdrücklich Hilfe angeboten hat, forderte die spanische Regierung keine zusätzlichen Ressourcen an. Die Inseln, Europas Hauptauskunftspunkt im Atlantik, bleiben dadurch weitgehend auf sich allein gestellt.

Kritik aus Brüssel und von den Kanaren

Im September besuchte eine Delegation der EU-Kommission die Kanaren, um die Auswirkungen der Migration zu bewerten. Ihr Abschlussbericht bestätigt, was viele vor Ort befürchten: Während Frontex bereit wäre, materielle Unterstützung wie Schiffe, Flugzeuge und Hubschrauber für Rettungseinsätze und Küstenüberwachung bereitzustellen, liegt eine entsprechende Anfrage aus Madrid nicht vor.

„Wir verstehen nicht, wie Spanien die verfügbaren Ressourcen von Frontex und anderen europäischen Agenturen nicht angefordert hat“, beklagt Octavio Caraballo, Vizepräsident des Kabinetts der kanarischen Regierung. Der Bericht unterstreicht, dass Frontex „bereit ist, seine Unterstützung zu verstärken, wenn Spanien dies beantragt“.

Finanzielle Engpässe und fehlendes Personal

Neben der fehlenden materiellen Unterstützung stellt der Bericht auch fest, dass die finanzielle Hilfe „unzureichend“ ist. Obwohl Spanien 100 Millionen Euro aus EU-Mitteln an die Kanaren weitergeleitet hat, deckt dieser Betrag bei weitem nicht den tatsächlichen Bedarf. Es fehlen Fachkräfte wie Psychologen, Sozialpädagogen und Kulturvermittler, um die ankommenden Migranten angemessen zu versorgen.

Die dramatische Lage unbegleiteter Minderjähriger

Besondere Sorge bereitete der Delegation die Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge. Die anfänglichen Altersschätzungen durch die Polizei sind oft ungenau. Dies führt dazu, dass Jugendliche fälschlicherweise in Erwachseneneinrichtungen untergebracht werden, bis ihr wahres Alter festgestellt wird.

Im Jahr 2023 wurden rund 1.500 Fälle überprüft, bei denen Zweifel am Alter bestehen; Bei der Hälfte wurde nachträglich festgestellt, dass es sich tatsächlich um Erwachsene handelt. Diese Ungenauigkeiten schaffen zusätzliche Belastungen für ein bereits überfordertes System.

Fazit: Ruf nach gemeinsamer europäischer Lösung

Der Bericht fordert ein geschlossenes Handeln der Europäischen Union und eine stärkere Zusammenarbeit mit den Herkunftsländern.

Die Delegation kritisiert, dass einige Mitgliedsstaaten ihre Verpflichtungen nicht einhalten und fordert einen gemeinsamen politischen Willen, um ein zukünftiges Abkommen durchzusetzen und die Last der Migration gerechter zu verteilen.-

Quelle: Kanaren News Magazin
Autor: Kanaren News Magazin - 27.02.2026 um 07:45

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26.2.2026 - Schwerstes Seebeben seit Jahren auf den Kanaren registriert

Heute Mittag wackelte die Erde unter dem Meeresspiegel im Bereich des Unterseevulkans Enmedio relativ stark. Hier alle Details zu dem gespürten Beben auf den Kanaren....
Das Beben wurde um 12:26 Uhr registriert.-

Kanarische Inseln – Heute Mittag, genauer gesagt um 12:26 Uhr, gab es ein stärkeres Seebeben im Bereich Enmedio zwischen Teneriffa und Gran Canaria. Das Beben hatte eine offizielle Stärke von 4,1, anfänglich sprach man sogar von 4,4, was aber später korrigiert wurde. Das ING gab an, dass dieses Beben auf beiden angrenzenden Inseln deutlich spürbar war.

Das Epizentrum des Seebebens lag in einer Tiefe von ca. 10 Kilometern. Aufgrund der Tatsache, dass das Beben an vielen Orten zu spüren war, wurde es mit einer Intensität von III–IV eingestuft.

Auf Teneriffa war das Beben in der gesamten Ostregion, von Santa Cruz de Tenerife bis in südliche Gebiete wie Las Chafiras, schwach zu spüren. Auch im Norden, zwischen Los Realejos und La Laguna, war es nur schwach wahrnehmbar. Insgesamt war das Erdbeben in 15 Gemeinden auf Teneriffa und in etwa zehn Städten auf Gran Canaria zu spüren.

Das zeitliche Zusammentreffen des seismischen Ereignisses mit den sechs Schwärmen hybrider Erdbeben, die diesen Monat im Zentrum Teneriffas registriert wurden, beunruhigte die Inselbewohner. Jedoch gab der Vulkanologe Rubén López an, dass diese Ereignisse keinen Zusammenhang haben und dass das Beben im Bereich Enmedio völlig normal war.

Wir müssen jedoch bis ins Jahr 2019 zurückgehen, um ein Beben einer ähnlichen Stärke, damals 4,2 auf der Richterskala, zu finden. Rubén López betonte weiter, dass die Region zwischen Gran Canaria und Teneriffa historisch gesehen das Epizentrum der stärksten Erdbeben des Archipels ist. Tatsächlich war das Erdbeben vom Donnerstag das stärkste, das in den letzten Jahren auf den Kanarischen Inseln registriert wurde, zumindest seit 2022. Er erinnerte sich an ein Beben der Stärke 5,3 aus dem Jahr 1989. Dies wurde auf der gesamten Insel Teneriffa wahrgenommen.

Der Experte versteht jedoch die Beunruhigung derjenigen, die das Beben auf Teneriffa erlebten, nachdem es mehrere Tage lang Berichte über Schwärme von Mikroerdbeben in der Nähe des Teide gegeben hatte.

Enmedio wird ständig überwacht und untersucht

Die Meerenge zwischen Gran Canaria und Teneriffa ist das Gebiet mit der größten seismischen und tektonischen Aktivität im gesamten Kanarischen Archipel. In diesem Gebiet, in dem sich der Unterwasservulkan Enmedio befindet, werden jährlich zwischen 400 und 500 Erdbeben registriert.

Um zu untersuchen, was an diesem Punkt des Archipels geschieht, das die hohe Häufigkeit von Erdbeben erklärt, entwickeln das IGN und das Institut für Meereswissenschaften (ICM-CSIC) derzeit das Projekt „Geodynamische Prozesse und natürliche Risiken im Kanarischen Archipel“, genannt Guanche.

Ziel ist es, die Struktur der Erdkruste und des Erdmantels in diesem Sektor der Kanarischen Inseln zu analysieren, Daten vom Meeresboden zu integrieren und die seismische Gefährdung des Gebiets sowie die damit verbundenen Risiken zu bewerten.
Die Forscher gehen von der Annahme aus, dass die Kanarischen Inseln auf der Afrikanischen Platte liegen, zwischen Teneriffa und Gran Canaria jedoch ein Bruch in der Erdkruste besteht. In diesem Bruch sich Spannungen aufbauen und durch die anhaltende seismische Aktivität entladen werden. Diese Studie wird ein besseres Verständnis der Entstehung des Vulkans Enmedio ermöglichen und neue Erkenntnisse über den Ursprung des Kanarischen Archipels liefern. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 26.02.2026 um 18:29

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26.2.2026 - Meilenstein in der Sozialpolitik: Früherer Renteneintritt bei schweren Erkrankungen nun möglich

Wichtige Änderungen bei der Rentenregelung: Erfahren Sie alles über die neuen Krankheiten, die einen Renteneintritt ab 56 Jahren ohne Abzüge ermöglichen, und welche Voraussetzungen für Betroffene gelten....
Für tausende ältere und kranke Menschen gibt es positive Nachrichten im Zusammenhang mit der Rente.-

Spanien – In einer richtungsweisenden Entscheidung hat das spanische Ministerium für Inklusion, soziale Sicherheit und Migration eine bedeutende Ausweitung der Rentenansprüche für Menschen mit schweren gesundheitlichen Einschränkungen bekannt gegeben. Arbeitsministerin Elma Saiz präsentierte am vergangenen Donnerstag eine Neuregelung, die es Tausenden von Betroffenen ermöglicht, deutlich früher und ohne finanzielle Einbußen aus dem Erwerbsleben auszuscheiden.

Kern der Reform ist die Erweiterung der Liste jener Krankheiten, die eine vorzeitige Verrentung rechtfertigen. Durch die Aufnahme von elf zusätzlichen Krankheitsbildern in den Katalog des zuständigen königlichen Dekrets wird dem Umstand Rechnung getragen, dass bestimmte Leiden die Lebenserwartung oder die dauerhafte Arbeitsfähigkeit massiv beeinflussen. Für die Betroffenen bedeutet dies eine existenzielle Erleichterung und eine Anerkennung ihrer besonderen Lebensumstände.
Die neuen Regelungen im Detail: Wer profitiert davon?

Bisher war der Zugang zur vorzeitigen Rente für Menschen mit Behinderungen an sehr enge Kriterien geknüpft. Mit der aktuellen Erweiterung reagiert die Regierung auf langjährige Forderungen von Betroffenenverbänden und medizinischen Experten. Schätzungen zufolge könnten landesweit rund 50.000 Menschen von dieser Maßnahme profitieren.

Die entscheidende Neuerung liegt in der Herabsetzung der Altersgrenze auf 56 Jahre. In einem System, in dem das gesetzliche Renteneintrittsalter stetig steigt, bedeutet dies für viele eine Verkürzung der Lebensarbeitszeit um bis zu zehn Jahre. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass trotz des früheren Austritts keine Rentenkürzungen vorgenommen werden. Die Zeitspanne zwischen dem tatsächlichen und dem regulären Renteneintritt wird bei der Berechnung der Rentenhöhe so gewertet, als hätte der Arbeitnehmer weiterhin Beiträge eingezahlt.

Die Liste der elf neu aufgenommenen Krankheiten
Die Entscheidung, welche Erkrankungen aufgenommen werden, basierte auf einer monatelangen Auswertung durch ein Gremium aus Medizinern, Wissenschaftlern und Experten für Inklusion. Folgende Krankheitsbilder wurden nun offiziell in den Katalog aufgenommen:

Spina bifida (offener Rücken)
Variante Transthyretin-Amyloidose
Parkinson
Myotone Dystrophie Typ 1 (Steinert-Krankheit)
Chorea Huntington
Chronische Nierenerkrankung im Stadium 5
Systemische Sklerose
Rückenmarksverletzungen
Kortikobasale Degeneration
Multisystematrophie
Progressive supranukleäre Blickparese


Diese Erkrankungen ergänzen die bereits bestehende Liste, die unter anderem auch Multiple Sklerose und bestimmte genetische Defekte umfasst. Allen gemeinsam ist, dass sie den Alltag der Betroffenen massiv einschränken und eine Fortführung der Erwerbstätigkeit bis zum regulären Rentenalter oft unmöglich machen.

Rechtliche Voraussetzungen und versicherungstechnische Bedingungen

Damit der Anspruch auf die vorzeitige Rente ab 56 Jahren geltend gemacht werden kann, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. Es reicht nicht aus, lediglich die Diagnose einer der genannten Krankheiten vorzuweisen. Die Gesetzgebung sieht klare Hürden vor, um die Fairness des Systems zu gewährleisten:

Grad der Behinderung: Der Antragsteller muss einen festgestellten Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 45 % nachweisen. Dieser Grad muss explizit auf eine der im Dekret gelisteten Krankheiten zurückzuführen sein.
Versicherungszeiten: Insgesamt müssen mindestens 15 Beitragsjahre in der Sozialversicherung nachgewiesen werden. Dies stellt sicher, dass der Arbeitnehmer einen signifikanten Teil seines Lebens am Erwerbsleben teilgenommen hat.
Dauer der Einschränkung: Ein wesentlicher Punkt ist der Nachweis, dass der Betroffene bereits seit mindestens fünf Jahren mit dem entsprechenden Behinderungsgrad von 45 % lebt und arbeitet.
Versicherungsstatus: Zum Zeitpunkt des Rentenantrags muss die Person entweder aktiv versichert sein oder sich in einem Status befinden, der der Versicherung gleichgestellt ist (z. B. gemeldete Arbeitslosigkeit).

Ein Akt der sozialen Gerechtigkeit
Ministerin Elma Saiz betonte in ihrer Ansprache, dass es sich hierbei nicht um ein Privileg, sondern um einen Akt der Gerechtigkeit handle. Die Regierung habe sich dazu verpflichtet, jenen Menschen Schutz zu bieten, deren Erwerbsbiografie durch schwere gesundheitliche Schicksalsschläge gezeichnet ist. „Wir schaffen hiermit eine Gleichstellung mit anderen Arbeitnehmern“, so Saiz.

Der Weg zu dieser Reform war ein intensiver Prozess. Die Änderung des Anhangs zum königlichen Dekret ist das Ergebnis wissenschaftlicher Berichte, die belegen, dass die Arbeitsfähigkeit bei den genannten Krankheitsbildern deutlich schneller abnimmt als im Bevölkerungsdurchschnitt. Durch die neue Regelung wird verhindert, dass Betroffene in die Altersarmut rutschen, nur weil sie aufgrund ihrer Gesundheit nicht länger arbeiten können.

Fazit und Ausblick
Diese Reform markiert einen Wendepunkt in der spanischen Sozialpolitik. Sie erkennt an, dass Gesundheit und Arbeitsfähigkeit individuell sehr unterschiedlich verlaufen können. Für die 50.000 potenziell Betroffenen bedeutet die Neuregelung nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern auch eine erhebliche Steigerung der Lebensqualität in einer Lebensphase, die durch schwere Krankheit geprägt ist.

Arbeitnehmer, die glauben, unter die neue Regelung zu fallen, sollten sich frühzeitig mit den zuständigen Sozialversicherungsbehörden in Verbindung setzen, um ihren Behinderungsgrad und ihre Beitragszeiten prüfen zu lassen. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 26.02.2026 um 17:25

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26.2.2026 - Bono Gran Canaria: Alles über die neuen Konsumgutscheine für den lokalen Handel

Der Inselrat von Gran Canaria startet die Vergabe der ersten Konsumgutscheine. Erfahren Sie, wie Sie 50 % beim Einkauf sparen, welche Geschäfte teilnehmen und wie das 500.000-Euro-Programm den lokalen Handel stärkt. Alle Fristen und Details hier!...
Alle Details zu den Gutscheinen hier!-

Gran Canaria – In einer Zeit, in der der Einzelhandel weltweit vor großen Herausforderungen steht, geht die Inselverwaltung von Gran Canaria (Cabildo de Gran Canaria) einen proaktiven Weg. Um die lokale Wirtschaft zu stützen und den Bürgern spürbare finanzielle Entlastungen zu bieten, wurde nun das Programm der „Bono Gran Canaria“-Konsumgutscheine offiziell vorgestellt. Ab dem 9. März um 10:00 Uhr haben Einwohner der Insel die Möglichkeit, von einer massiven Subventionierung ihrer täglichen Einkäufe zu profitieren.

Das Prinzip ist ebenso einfach wie effektiv: Der Inselrat verdoppelt den Wert des eingesetzten Geldes der Bürger. Wer einen Gutschein erwirbt, zahlt die Hälfte – die andere Hälfte übernimmt die öffentliche Hand. Mit einem Gesamtbudget von einer halben Million Euro setzt das Cabildo ein deutliches Zeichen für den Erhalt kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) auf der Insel.

Ein Booster für die Nebensaison: So funktioniert das System

Die Wahl des Zeitpunkts für diese Initiative ist kein Zufall. Wie die Handelsrätin des Cabildo, Minerva Alonso, bei der Vorstellung des Projekts betonte, zielt die Kampagne exakt auf das „Frühjahrsloch“ ab. Nach den umsatzstarken Weihnachtsfeiertagen und dem darauffolgenden Winterschlussverkauf erleben viele Einzelhändler traditionell eine Phase der Stagnation. Die Konsumgutscheine sollen genau hier als Katalysator wirken, um die Frequenz in den Ladenlokalen hochzuhalten.

Die Konditionen für Verbraucher im Detail

Der Erwerb der Gutscheine erfolgt ausschließlich über die zentrale Plattform www.bonograncanaria.es. Hierbei gelten klare Spielregeln, um eine faire Verteilung unter der Bevölkerung zu gewährleisten:

Regeln
Verkaufsstart: 9. März um 10:00 Uhr.
Bezugsberechtigung: Ausschließlich volljährige Personen.
Limitierung: Pro Person können maximal vier Gutscheine erworben werden.
Kostenstruktur: Ein Gutschein kostet den Käufer 25 Euro, hat aber einen realen Einkaufswert von 50 Euro.
Gültigkeit: Nach dem Kauf müssen die Gutscheine innerhalb von zwei Monaten eingelöst werden.

Wichtig für alle Interessierten ist die Schnelligkeit. Die Erfahrung mit ähnlichen Programmen in anderen Regionen zeigt, dass die Nachfrage oft das Angebot übersteigt. Die Antragsfrist endet zwar offiziell nach zehn Tagen, doch das Programm schließt sofort, sobald das Budget von 500.000 Euro ausgeschöpft ist. Experten rechnen damit, dass dies bereits innerhalb der ersten Stunden oder Tage der Fall sein könnte.

Nach dem Kaufabschluss erhalten die Nutzer einen QR-Code direkt auf ihr Mobiltelefon. Dieser Code dient im Geschäft als Zahlungsmittel. Über das Online-Portal können die Käufer zudem jederzeit einsehen, wie viel Restguthaben auf ihren Gutscheinen noch verfügbar ist. Ein wichtiger Hinweis: Die Gutscheine sind nicht übertragbar und eine Rückerstattung des Kaufpreises ist ausgeschlossen. Guthaben, das nach Ablauf der zweimonatigen Frist nicht verbraucht wurde, verfällt zugunsten des Programms.

Unterstützung für den lokalen Handel: Chancen für Unternehmen
Nicht nur für die Verbraucher bietet der „Bono Gran Canaria“ Vorteile, sondern vor allem für die lokale Geschäftswelt. Das Programm ist explizit für Kleinstunternehmen und kleine Läden konzipiert, um eine Abwanderung der Kaufkraft zu großen internationalen Online-Plattformen oder riesigen Einkaufszentren zu verhindern.

Anmeldung und Kapazitäten für Betriebe
Die Registrierungsphase für Unternehmen ist bereits angelaufen. Bisher haben sich schon 371 Unternehmen auf der Insel angemeldet, um die Gutscheine als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Teilnehmende Betriebe decken ein breites Spektrum ab – von Bekleidungsgeschäften über Buchhandlungen bis hin zu Handwerksbetrieben.

Es gibt jedoch klare wirtschaftliche Leitplanken: Jedes teilnehmende Unternehmen darf Gutscheine nur bis zu einem Gesamtwert von 5.000 Euro annehmen. Sobald dieser Deckel erreicht ist, kann das jeweilige Geschäft keine weiteren „Bono“-Zahlungen mehr abrechnen. Diese Regelung sorgt dafür, dass die Fördermittel breit über die gesamte Insel gestreut werden und nicht nur einigen wenigen großen Akteuren zugutekommen.

Schnelle Liquidität durch die Handelskammer
Die Verwaltung des Programms übernimmt die Handelskammer von Gran Canaria. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der unbürokratischen Abwicklung für die Händler. Wenn ein Kunde mit einem Gutschein bezahlt, erhält das Unternehmen die vom Inselrat subventionierten 50 % des Umsatzes innerhalb von nur 15 Tagen per Banküberweisung. Die Abrechnung erfolgt automatisiert über die digitale Plattform der Initiative, was den administrativen Aufwand für die Ladenbesitzer minimiert.

Präsident Antonio Morales unterstrich bei der Präsentation, dass diese Maßnahme in enger Abstimmung mit den Handelsverbänden der Insel entwickelt wurde. Ziel sei es, „offene Gewerbegebiete wiederzubeleben“ und die Identität des lokalen Einzelhandels zu bewahren.

Zukunftsaussichten und Einschränkungen

Das Cabildo sieht in diesem Pilotprojekt erst den Anfang. Bei Erfolg soll die Initiative „Bono Gran Canaria“ verstetigt und in den kommenden Jahren regelmäßig wiederholt werden. Es geht um einen langfristigen Strukturwandel: Die Bürger sollen dazu animiert werden, ihren Kiez und ihre Nachbarschaftsläden wieder als attraktive Einkaufsorte wahrzunehmen.

Was kann nicht gekauft werden?
Trotz der großen Freiheit bei der Wahl der Produkte gibt es einige logische Ausschlüsse. Die Gutscheine dienen der Förderung von Konsumgütern im Einzelhandel. Sie sind ausdrücklich nicht für Dienstleistungen oder spezielle Ausgaben gedacht, die nicht zum klassischen Einzelhandel zählen. Eine explizite Ausnahme stellen beispielsweise Glücksspielprodukte wie Tombola- oder Lotterielose dar – diese können nicht mit den subventionierten Gutscheinen erworben werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der „Bono Gran Canaria“ eine klassische Win-Win-Situation darstellt. Die Bürger erhalten eine 100-prozentige Rendite auf ihren Einsatz (25 Euro zahlen, 50 Euro Warenwert erhalten), während die lokalen Händler direkt vom zusätzlichen Umsatz profitieren und neue Kunden gewinnen können.

Markieren Sie sich den 9. März rot im Kalender: Um 10:00 Uhr entscheidet die Schnelligkeit auf www.bonograncanaria.es darüber, wer sich eines der begehrten Kontingente sichern kann. – TF-

Quelle: Infos-grancanaria.com
Autor: infos-grancanaria - 26.02.2026 um 17:16

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