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18.2.2026 - Teide auf Teneriffa meldet sich mit 1400 Mikro-Beben Das IGN hat einen neuen seismischen Schwarm mit über 1400 Mikro-Beben unter dem Teide auf Teneriffa registriert. Die Aktivität war für die Bevölkerung nicht spürbar und wurde als normal eingestuft.- Unter dem Teide auf Teneriffa herrscht wieder Bewegung. Das Nationale Geographische Institut der Kanaren hat seit Montagnachmittag einen neuen seismischen Schwarm registriert, der in der Nacht seine größte Aktivität erreicht hat. Insgesamt wurden über 1000 kleinste Erdbeben gemessen, die für die Bevölkerung jedoch nicht spürbar waren. Experten stufen die Aktivität als normal für eine vulkanisch aktive Insel ein. Hunderte Mikro-Beben in wenigen Stunden In der offiziellen Analyse identifizierten die Experten des IGN über 1400 sogenannte hybride seismische Ereignisse. Die tatsächliche Zahl, so das IGN, könnte jedoch noch höher sein, da viele der Erschütterungen extrem schwach sind und eine genaue Zählung erschweren. Die meisten Beben ereigneten sich in der Nacht zum Dienstag im westlichen Gebiet des Nationalparks in einer Tiefe von 7 bis 8 Kilometern. Alle gemessenen Erschütterungen liegen unter einer Magnitude von 0,8 mbLg und fallen damit in die Kategorie der Mikro-Beben, die für Menschen nicht wahrnehmbar sind. Seit den frühen Morgenstunden des Dienstags hat die Aktivität wieder deutlich nachgelassen. Ein bekanntes Phänomen Grund zur Sorge besteht laut IGN nicht, da es sich um ein bekanntes Phänomen in dieser Zone handelt. Ähnliche Schwärme traten hier bereits mehrfach auf (2016, 2019, 2022, 2024). Auch das Auftreten eines stärkeren, niederfrequenten Bebens innerhalb der Serie bestätigt für die Experten den normalen der Aktivität in einem aktiven Vulkansystem. Das IGN betont, dass diese Aktivität im Rahmen der Normalität für eine Insel wie Teneriffa liegt und die vulkanischen Parameter rund um die Uhr überwacht werden.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 18.02.2026 um 01:23 |
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17.2.2026 - Papst Leo XIV. wird wohl am 11. und 12. Juni 2026 die Kanaren besuchen Für den Papstbesuch auf den Kanarischen Inseln im Jahr 2026 liegt ein wahrscheinlicher Termin vor. Alle bisherigen Details hier nachlesen... Zunächst wird Gran Canaria besucht. Kanarische Inseln – Bisher hat der Vatikan den offiziellen Besuch von Papst Leo XIV. Noch nicht bestätigt, jedoch laufen in Spanien und auf den Kanarischen Inseln die Vorbereitungen auf Hochtouren. Der Erzbischof von Tarragona, Joan Planellas hat nun den Zeitraum 6. bis 12. Juni 2026 als Reisetermin für den Papst in Spanien genannt.- Der Erzbischof gab auch an, dass der Papstbesuch mit Stationen in Barcelona, Madrid und auf den Kanarischen Inseln „praktisch sicher“ sei. Auf Gran Canaria wird der Besuch voraussichtlich am 11. Juni stattfinden, Teneriffa wird dann am 12. Juni besucht, am Tag darauf wird der Papst dann nach Rom zurückkehren. Für die Planung des Besuchs wurde auch schon eine Webseite mit dem Titel ConelPapa.es eingerichtet. Für Gran Canaria wird wohl der Hafen von Arguineguin eine Station sein. Das Epizentrum der Flüchtlingskrise von 2020. Dort wurden in einem provisorischen Lager zu dem Zeitpunkt bis zu 2.600 Menschen „festgehalten“. Joan Planellas sprach bei CAT 2, einem lokalen TV-Sender von Katalonien, über diese Pläne. Am 6. Juni soll alles in der spanischen Hauptstadt beginnen. Eine große Veranstaltung mit Hunderttausenden Menschen wird wohl geplant. Während des Besuchs in Madrid sind wohl auch Treffen mit dem Königspaar und Ministerpräsident Pedro Sánchez geplant. Am 9. und 10. Juni steht der Besuch in Barcelona an. Am Gedenktag zum 100. Todestag von Antoni Gaudí wird der Papst dann wohl auch teilnehmen. Damit gilt sein Besuch am 10. Juni in der Sagrada Família als sicher. Der Bau dieses Gotteshauses soll dann ebenfalls offiziell abgeschlossen sein. Gaudí könnte als „Architekt Gottes“ für ein „mögliches Wunder“ verantwortlich gemacht werden und selig gesprochen werden. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 17.02.2026 um 19:28 |
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17.2.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Sprengkörper-Wurf bei Karneval sorgt für Großeinsatz Am Wochenende hat ein 24-Jähriger bei den Karnevalsfeiern in Las Palmas de Gran Canaria selbstgebaute Sprengkörper aus einem Wohnungsfenster auf die Straße geworfen. Die Polizei hat ihn festgenommen, ein Passant ist leicht verletzt worden. Spezialkräfte haben die Wohnung durchsucht und weiteres Material sichergestellt. Der Mann soll sich über den Lärm der Feiernden geärgert haben. Der Vorfall verschärft die Sicherheitsdebatte rund um Großveranstaltungen auf den Kanarischen Inseln. Ärztestreik dämpft Klinikbetrieb auf dem Archipel Gestern haben sich zahlreiche Ärztinnen und Ärzte auf den Kanarischen Inseln am landesweiten Streik beteiligt und planbare Behandlungen ausgesetzt. Notdienste haben die Versorgung sichergestellt, viele Termine sind verschoben worden. Hintergrund ist der Protest gegen das neue Berufsstatut im staatlichen Gesundheitssystem. Die Gewerkschaften fordern bessere Arbeitsbedingungen und mehr Mitsprache. Für Patientinnen und Patienten bleibt die Lage angespannt. Migration auf die Kanaren geht drastisch zurück Im vergangenen Jahr sind die irregulären Ankünfte auf den Kanarischen Inseln um 82 Prozent zurückgegangen. Die aktuellen Zahlen sind von den zuständigen Behörden veröffentlicht worden. Als Gründe gelten verstärkte Kontrollen und veränderte Routen über den Atlantik. Trotz des deutlichen Rückgangs bleibt die humanitäre Versorgung ein sensibles Thema. Politisch wird weiter über langfristige Lösungen diskutiert. 500.000 Euro für junge Frauen auf Gran Canaria Das Cabildo von Gran Canaria hat 500.000 Euro für ein Förderprogramm zur Unterstützung junger Frauen beschlossen. Mit den Mitteln sollen Mietzuschüsse und berufliche Qualifizierungen finanziert werden. Ziel ist es, den Schritt in die wirtschaftliche Eigenständigkeit zu erleichtern. Hintergrund sind steigende Wohnkosten und niedrige Einstiegsgehälter. Sozialpolitisch setzt das Cabildo damit ein klares Zeichen. Erste Flüssigbiopsien stärken Krebsdiagnostik Vor wenigen Tagen hat das Hospital Insular auf Gran Canaria erstmals Flüssigbiopsien eingesetzt. Über eine einfache Blutprobe lassen sich Tumorbestandteile erkennen, ohne einen invasiven Eingriff vornehmen zu müssen. Die Klinik erweitert damit ihr onkologisches Angebot deutlich. Für Betroffene verkürzen sich Wege und Wartezeiten. Medizinisch gewinnt das Archipel an Profil im Bereich moderner Krebsdiagnostik. Wasserdebatte auf Lanzarote eskaliert politisch In Haría hat Bürgermeister Alfredo Villalba das Wasserkonsortium auf Lanzarote scharf kritisiert und Missmanagement vorgeworfen. Er hat erklärt, es sei unverständlich, dass Bürger für schlechte Verwaltung zahlen müssten. Hintergrund sind anhaltende Diskussionen über Kosten und Versorgungssicherheit. Die Wasserversorgung bleibt auf der Insel ein sensibles Dauerthema. Politisch dürfte der Druck auf das Konsortium weiter steigen. 93 Prozent der Hausangestellten sind Frauen Eine aktuelle Auswertung hat gezeigt, dass 93 Prozent der Beschäftigten im häuslichen Dienstleistungssektor auf den Kanarischen Inseln Frauen sind. Der Bereich ist häufig von niedrigen Löhnen und unsicheren Arbeitsbedingungen geprägt. Gewerkschaften fordern stärkere Kontrollen und bessere Absicherung. Die Zahlen machen eine deutliche Geschlechterungleichheit sichtbar. Sozialpolitisch wächst damit der Reformdruck. DISA treibt Geothermie voran Der Direktor von DISA Renovables hat angekündigt, verstärkt auf Geothermie auf den Kanarischen Inseln zu setzen. Das Unternehmen prüft neue Projekte zur Diversifizierung der Energieversorgung. Ziel ist es, die Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen zu senken. Geothermie gilt als konstante und planbare Energiequelle. Energiepolitisch gewinnt das Thema damit strategische Bedeutung. Energydrink-Werbung für Minderjährige vor dem Aus Mehrere Abgeordnete haben im Parlament eine Initiative eingebracht, um Werbung für Energydrinks bei unter 16-Jährigen zu verbieten. Die Vorlage ist in den zuständigen Ausschüssen beraten worden. Hintergrund sind gesundheitliche Risiken wie Schlafstörungen und Herz-Kreislauf-Probleme. Die Debatte fügt sich in eine breitere Strategie zum Schutz Minderjähriger ein. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Allianz fordert mehr Geld für Universitäten Eine parteiübergreifende Allianz hat im Parlament mehr Unterstützung für Universitäten gefordert. Die Initiatoren haben erklärt, Forschung und Lehre dürften nicht weiter an Priorität verlieren. Gefordert werden höhere Investitionen und bessere Rahmenbedingungen. Die Hochschulen stehen im Wettbewerb mit internationalen Standorten. Bildungspolitisch gewinnt das Thema neue Dynamik. Lanzarote sucht neue Werbestrategie Die Tourismuszentren auf Lanzarote haben ein Verfahren zur Suche nach einer neuen Werbeagentur gestartet. Ziel ist es, die mediale Präsenz national und international auszubauen. Hintergrund ist der zunehmende Wettbewerb im Tourismussektor. Mit professioneller Kommunikation sollen Besucherzahlen stabilisiert werden. Wirtschaftlich ist das ein strategischer Schritt für die Insel. Murillo-Gemälde kommen öffentlich ins Museum Die kanarische Regierung hat angekündigt, mehrere Gemälde unter anderem von Bartolomé Esteban Murillo öffentlich auszustellen. Die Werke sind als Begleichung von Steuerschulden in staatlichen Besitz übergegangen. Gezeigt werden sie künftig in kulturellen Einrichtungen auf dem Archipel. Damit verbindet die Regierung Kulturpolitik mit fiskalischer Regulierung. Für den Kulturtourismus eröffnet sich neues Potenzial.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 17.02.2026 um 18:56 |
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17.2.2026 - Rekord-Kokainfund vor den Kanaren: Spur führt zur türkischen Mafia Der Rekordfund von 10 Tonnen Kokain auf dem Schiff „United S“ nahe den Kanaren führt die Ermittler zu einem internationalen Netzwerk türkischer Drogenhändler mit Verbindungen zur Costa del Sol.- Die Beschlagnahme des größten Drogenfunds auf hoher See in der spanischen Geschichte – 10 Tonnen Kokain auf einem Schrottfrachter – hat das massive Logistiknetzwerk türkischer Drogenhändler offengelegt. Ermittler glauben, dass die Operation von der Costa del Sol aus gesteuert wurde, wo sich die Führungsriege des Kartells verbergen soll. Im Januar wurde das Schiff „United S“ etwa 500 Meilen vor den Kanaren von der Nationalpolizei abgefangen. Die zehn Tonnen Kokain, versteckt unter Salz, waren für den Markt auf den Kanaren und mehreren europäischen Ländern bestimmt. An Bord wurden 13 Besatzungsmitglieder festgenommen: 7 Inder, 4 Türken und zwei Serben. Internationale Verflechtungen Die Route des Schiffes war global: von der Türkei nach Brasilien, wo die Drogen vor der Küste geladen wurden, und zurück Richtung Europa. Die Anwesenheit von vier türkischen Staatsbürgern an Bord war kein Zufall. Nur Tage nach der Beschlagnahme ließ die Staatsanwaltschaft in Istanbul zehn weitere Personen verhaften, die mit der Drogenlieferung in Verbindung stehen. Darunter der bekannte Drogenboss Çetin Gören. Die Bosse im Hintergrund: Costa del Sol als Kommandozentrale Die Ermittlungen enthüllen eine komplexe Hierarchie von Drogenbossen, deren Spuren immer wieder an die Costa del Sol führen. Der Name, der dabei am häufigsten fällt, ist Naci Yılmaz , auch bekannt als „Speedy“. Spanische Ermittler halten ihn für den obersten Kopf der Organisation und glauben, dass eine Operation dieser Größenordnung nicht ohne sein Wissen stattfinden konnte. Es wird vermutet, dass Yılmaz sich unter falscher Identität an der Costa del Sol versteckt hält. Diese türkischen Gruppen, die sich laut Polizei zwischen 2017 und 2018 in Südspanien ansiedelten, operieren im Verborgenen, sind aber bestens mit anderen mächtigen Karten vernetzt. Viele von Yılmaz‘ engsten Vertrauten leben und arbeiten in der Region Marbella. Sie betreiben scheinbar legale Geschäfte wie Restaurants, Immobilienfirmen oder Handelsgesellschaften, die als Fassade für ihre illegalen Operationen dienen. Der Fall „United S“ ist somit mehr als nur ein Rekordfund. Er ist ein Fenster in die globalen Operationen der türkischen Mafia, die Spaniens Südküste als strategische Basis für den Drogenhandel in ganz Europa nutzt.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 17.02.2026 um 18:49 |
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17.2.2026 - Gefährliche Irrfahrt in Las Palmas: Minderjähriger ohne Führerschein im Julio-Luengo-Tunnel gestoppt Ein Minderjähriger ohne Führerschein wird nach einer gefährlichen Irrfahrt im Julio-Luengo-Tunnel gestoppt. Erfahren Sie alles über den Einsatz der Sondereinheit GOIA-UE und die Folgen für die Verkehrssicherheit auf den Kanaren.... Der Vorfall ereignete sich in den gestrigen frühen Morgenstunden.- Las Palmas – In den frühen Morgenstunden des gestrigen Montages kam es in der Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria zu einem Vorfall, der die Einsatzkräfte der örtlichen Polizei in Atem hielt. Beamte der Spezialeinheit für Nachteinsätze (GOIA-UE) konnten ein Fahrzeug stoppen, das durch extrem unsicheres Fahrverhalten im Julio-Luengo-Tunnel aufgefallen war. Die Überraschung der Beamten war groß, als sich herausstellte, wer am Steuer des Wagens saß: Ein Minderjähriger, der verständlicherweise über keinerlei Fahrerlaubnis verfügte. Der Julio-Luengo-Tunnel gilt als eine der wichtigsten und am stärksten frequentierten Verkehrsader der Stadt. Er verbindet das Stadtzentrum mit den nördlichen Autobahnen und wird täglich von zehntausenden Fahrzeugen passiert. Ein Fahrzeug, das dort in Schlangenlinien geführt wird, stellt nicht nur ein abstraktes Risiko dar, sondern eine unmittelbare Lebensgefahr für alle Verkehrsteilnehmer. Der Einsatz der Spezialeinheit GOIA-UE Die Überwachung der nächtlichen Straßen in Las Palmas obliegt oft der Sondereinheit der Lokalpolizei, die speziell für komplexe Situationen und Nachtschichten ausgebildet ist. Den Beamten fiel das Fahrzeug bereits vor der Einfahrt in den Tunnel auf, da es die gesamte Breite der Fahrspur nutzte und immer wieder gefährlich nah an die Tunnelwände geriet. In einer koordinierten Aktion gelang es den Polizisten, das Fahrzeug innerhalb der Tunnelröhre sicher abzufangen und zum Stehen zu bringen, ohne dass es zu einer Kollision mit anderen Verkehrsteilnehmern kam. Die Professionalität der Einsatzkräfte verhinderte hier Schlimmeres, da gerade in Tunneln die Gefahr von Massenkarambolagen durch die bauliche Enge und die oft unterschätzte Geschwindigkeit extrem hoch ist. Nachdem das Fahrzeug sicher zum Stillstand gebracht worden war, folgte die Identitätsfeststellung. Das Erstaunen der Beamten wich schnell der Ernüchterung, als klar wurde, dass der Fahrer noch nicht einmal das gesetzliche Mindestalter für den Erwerb eines Führerscheins erreicht hatte. Rechtliche Konsequenzen und die Gefahr im Straßenverkehr Das Fahren ohne Fahrerlaubnis ist in Spanien kein bloßes Kavaliersdelikt, sondern wird im Strafgesetzbuch (Código Penal) unter den Straftaten gegen die Verkehrssicherheit geführt. Wenn der Fahrer zudem minderjährig ist, rückt auch die Verantwortung der Erziehungsberechtigten oder Fahrzeughalter in den Fokus der Ermittlungen. Es muss nun geklärt werden, wie der Jugendliche in den Besitz der Fahrzeugschlüssel gelangen konnte und ob eine Aufsichtspflichtverletzung vorliegt. Die Risiken einer solchen Fahrt sind vielfältig: – Mangelnde Erfahrung: Ein Minderjähriger verfügt weder über das theoretische Wissen noch über die praktische Erfahrung, um ein Fahrzeug in einer komplexen Umgebung wie einem Tunnel sicher zu steuern. – Fehleinschätzung von Geschwindigkeiten: Ohne Ausbildung wird die Bremswirkung und die Dynamik eines schweren Fahrzeugs oft unterschätzt. – Panikreaktionen: In einer polizeilichen Kontrollsituation neigen unerfahrene Fahrer zu Kurzschlusshandlungen, die schwere Unfälle provozieren können. Durch das schnelle Eingreifen der Polizei konnte ein potenziell verheerender Unfall auf einer Infrastruktur verhindert werden, die für ihre hohe Verkehrsdichte bekannt ist. Ein unkontrolliertes Manöver bei hoher Geschwindigkeit hätte im Julio-Luengo-Tunnel katastrophale Folgen für den Berufs- und Nachtverkehr haben können. Ein Appell an die Eigenverantwortung Die örtliche Polizei von Las Palmas nutzte diesen Vorfall, um eine eindringliche Warnung an die Öffentlichkeit zu richten. Die Sicherheit im Straßenverkehr sei kein Thema, das man allein der Polizei überlassen könne. Es handele sich um eine kollektive Verantwortung. Eltern und Erziehungsberechtigte werden dazu aufgerufen, sicherzustellen, dass Minderjährige keinen Zugriff auf Fahrzeuge haben. Darüber hinaus betont die Polizei, dass die strikte Einhaltung der Verkehrsregeln die einzige Möglichkeit ist, die Sicherheit von Fahrern, Beifahrern und Fußgängern langfristig zu gewährleisten. Der Vorfall im Julio-Luengo-Tunnel zeigt deutlich, wie dünn das Eis ist, auf dem sich die öffentliche Sicherheit bewegt, wenn grundlegende Regeln missachtet werden. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an. Das Fahrzeug wurde sichergestellt, und gegen den Jugendlichen wurde ein entsprechendes Verfahren eingeleitet, das nun von der Jugendstaatsanwaltschaft weitergeführt wird. Dieser Fall dient als mahnendes Beispiel dafür, dass die Polizei von Las Palmas auch in den Nachtstunden eine Null-Toleranz-Politik gegenüber schweren Verkehrsverstößen verfolgt, um die Bürger der Stadt zu schützen. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 17.02.2026 um 18:45 |
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17.2.2026 - Ostern mal anders? Darum sind die Kanaren das perfekte Reiseziel Entdecken Sie die Oster-Traditionen der Kanarischen Inseln: von den feierlichen Prozessionen der Semana Santa über typische Gerichte wie Sancocho bis zum Strandleben.- Wenn auf den Kanaren die Osterzeit, bekannt als „Semana Santa“, anbricht, zeigt sich die Kultur des Archipels von ihrer facettenreichsten Seite. Es ist eine Zeit der Kontraste, in der jahrhundertealte, andächtige Traditionen auf die lebensfrohe Atmosphäre des Frühlings treffen. Das Herzstück: Die Prozessionen der Semana Santa Der religiöse Höhepunkt ist die Karwoche vor Ostersonntag. In dieser Zeit finden auf allen Inseln, besonders in den historischen Städten wie San Cristóbal de La Laguna (Teneriffa) oder Las Palmas de Gran Canaria , beeindruckende Prozessionen statt. Die Bruderschaften („Cofradías“): Diese religiösen Vereinigungen organisieren die Umzüge. Ihre Mitglieder, die „Nazarenos“ oder „Penitentes“, kleiden sich in traditionellen, langen Gewändern und tragen oft spitze Kapuzen („Capirotes“), die ihr Gesicht verhüllen. Dies ist ein Zeichen der Buße und Anonymität und hat keinerlei Verbindung zu anderen Organisationen mit ähnlicher Kleidung. Die „Pasos“: Während der Prozessionen werden schwere, kunstvoll verzierte Heiligenfiguren und Statuen, die sogenannten „Pasos“, durch die Straßen getragen. Sie stellen Szenen aus dem Leidensweg Christi dar. Die Atmosphäre: Die Umzüge, besonders am Gründonnerstag und Karfreitag, sind von einer feierlichen und ernsten Stimmung geprägt. Oft herrscht eine andächtige Stille, die nur von Trommelschlägen oder getragener Marschmusik durchbrochen wird. Kulinarische Traditionen zu Ostern Auch der Magen feiert mit. Besonders am Karfreitag, an dem traditionell auf Fleisch verzichtet wird, kommt ein ganz besonderes Gericht auf den Tisch: Sancocho Canario: Dies ist das Osteressen schlechthin. Ein Eintopf aus gesalzenem Fisch (oft der Wrackbarsch „Cherne“), der mit den berühmten „Papas Arrugadas“ (kanarische Salzkartoffeln), Süßkartoffeln („Batata“) und einer Kugel Gofio-Teig serviert wird. Dazu reicht man rote und grüne Mojo-Soßen. Süße Leckereien: Sehr beliebt sind „Torrijas“, eine Art „Arme Ritter“, die in Milch, Ei und Zucker getränkt und anschließend frittiert werden. Auch Gebäck mit Mandeln oder Honig findet sich auf vielen Ostertafeln. Die andere Seite von Ostern: Urlaub, Familie und Natur Neben den religiösen Bräuchen ist die Osterwoche für viele Einheimische und Touristen die erste große Ferienzeit des Jahres. Während in den Altstädten die Prozessionen stattfinden, füllen sich die Strände im Süden der Inseln mit sonnenhungrigen. Für die Canarios ist es eine Zeit für Familientreffen, Ausflüge in die Natur und um das milde Frühlingswetter zu genießen. Fazit: Ostern auf den Kanarischen Inseln ist weit mehr als nur ein Urlaub. Es ist eine Einladung, in eine Welt einzutauchen, in der feierliche Traditionen auf entspannte Lebensfreude treffen. Planen Sie Ihre Reise und erleben Sie selbst, wie sich die reiche Geschichte der Inseln mit sonnigen Tagen am Meer zu einem unvergesslichen Ganzen verbindet.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 17.02.2026 um 14:50 |
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17.2.2026 - Ärztestreik auf den Kanaren: Was Patienten wissen müssen Ärzte auf den Kanarischen Inseln streiken. Erfahren Sie alles über die Gründe, die Auswirkungen auf Patienten, die Termine der Proteste und die garantierten Mindestleistungen.- Die Ärzteschaft auf den Kanaren ist diese Woche in den Streik getreten, als Teil einer landesweiten Protestaktion gegen eine Reform des Arbeitsrechts im Gesundheitswesen. Am ersten Streiktag lag die Beteiligung laut dem kanarischen Gesundheitsministerium bei 15,89 %, was 618 streikenden Ärzten entspricht. Für Patienten ist die Notfallversorgung durch umfassende Mindestleistungen gesichert. Warum wird gestreikt? Der Streik richtet sich gegen eine Reform des Rahmenstatuts für das Gesundheitspersonal. Ärzteverbände wie die CESM fühlen sich übergegangen, da ihre besonderen Arbeitsbedingungen – wie hohe Verantwortung und extreme Belastung – in einem neuen, allgemeinen Rahmen für alle Gesundheitsberufe untergehen. Ihre zentrale Forderung ist daher ein eigenes Berufsstatut. Proteste und Beteiligung Der kanarische Ärzteverband hat für diese Woche gestaffelte Proteste angekündigt. Nach einer ersten Konzentration am Mittwoch auf Gran Canaria folgen am Donnerstag Kundgebungen vor den großen Krankenhäusern auf Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura und La Palma. Während die Gewerkschaften im Vorfeld auf eine frühere Streikbeteiligung von 63 % als Referenz verwiesen, meldete die kanarische Regierung für den ersten Tag eine offizielle Beteiligung von 15,89 %. Die höchste Streikquote verzeichnete Gran Canaria mit 21,94 %. Wie wirkt sich der Streik auf Patienten aus? (Mindestleistungen) Das kanarische Gesundheitsministerium versichert, dass die Grundversorgung während der Streiktage sichergestellt ist. Die Mindestleistungen sind wie folgt: In den Krankenhäusern gilt allgemein die Personalbesetzung, die für Sonn- und Feiertage vorgesehen ist. Davon ausgenommen sind jedoch kritische Bereiche, in denen der Betrieb zu 100 % eingehalten wird . Dazu zählen die Onkologie (Chemo- und Strahlentherapie), Dialyse, Tageskliniken, Krankenhausapotheken sowie unaufschiebbare Operationen (z. B. bei Krebspatienten). In Gesundheitszentren (Atención Primaria): Notfalldienste sind zu 100 % besetzt. Für die allgemeine Sprechstunde ist mindestens ein Hausarzt für dringende Fälle anwesend. Die aktuellen Proteste sind die ersten von fünf landesweiten Aktionen, die bis Juni geplant sind.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 17.02.2026 um 14:45 |
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17.2.2026 - „Los Indianos“ 2026: 70.000 Feiernde im Puder-Rausch auf La Palma Über 70.000 Menschen feierten „Los Indianos“ 2026 in Santa Cruz de La Palma und hüllten die Stadt in eine weiße Wolke aus Talkumpuder. Ein historischer Karneval mit internationaler Beteiligung.- Santa Cruz de La Palma erlebte am Montag einen der größten und internationalsten Ausgaben seines berühmten Karnevals „Los Indianos“. Nach Angaben der Stadtverwaltung strömten mehr als 70.000 Menschen, darunter Einheimische und Besucher aus aller Welt, in die Hauptstadt der Insel und verdreifachten deren übliche Einwohnerzahl. Internationale Atmosphäre im Herzen des Atlantiks Die diesjährige Veranstaltung zeichnete sich durch eine bemerkenswerte internationale Beteiligung aus. Verstärkt wurde der Zustrom ausländischer Touristen durch das Anlegen von zwei Kreuzfahrtschiffen im Hafen: der Mein Schiff Relax (3.984 Passagiere) und der Spirit of Discovery (999 Passagiere). Deren Reisende vermischen sich unter die weiße Menschenmenge, die bereits in den frühen Morgenstunden die Straßen eroberte. Ein Teilnehmer beschrieb die Stimmung als „der Sitz der UNO in Kuba“ und spielte damit auf die Vielfalt der anwesenden Nationalitäten an. Tradition trifft auf Begeisterung Der offizielle Startschuss für die Feierlichkeiten fiel mit der Ankunft der Kultfigur „La Negra Tomasa“, verkörpert vom 86-jährigen Víctor Lorenzo Díaz. Vor einem bis auf den letzten Platz gefüllten Platz, dessen Zugänge wegen des Andrangs geschlossen werden mussten, wurde sie begeistert empfangen. Ein weiterer traditioneller Höhepunkt war die Umbenennung der Plaza de España in „Plaza de La Habana“ für einen Tag, eine Zeremonie, die in Anwesenheit des kubanischen Konsuls für die Kanarischen Inseln, Alejandro Padrón, stattfand. Eine einzigartige Kulisse aus Puder und Calima Die Stadt versank in einer dichten weißen Wolke – eine Mischung aus dem traditionell von den Feiernden geworfenen Talkumpuder und einer diesjährigen Besonderheit: dem Calima-Staub. Dieser Saharastaub hüllte die Hauptstadt in einer dichten, weißen Atmosphäre, reduzierte die Sicht auf wenige Meter und verlieh dem Tag eine einzigartige, schnelle surreale Note. Santa Cruz de La Palma hat sich damit einmal mehr als das unbestrittene Epizentrum des atlantischen Karnevals bestätigt.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 17.02.2026 um 05:54 |
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17.2.2026 - Migrantenankünfte auf den Kanaren sinken 2026 um 82% Aktuelle Zahlen des Innenministeriums zeigen einen Rückgang der Migrantenankünfte auf den Kanarischen Inseln um 82 % bis Februar 2026. Nur 1.194 Personen erreichten die Küsten.- Die Zahl der Migranten, die die Kanaren auf dem Seeweg erreichen, ist in den ersten eineinhalb Monaten des Jahres 2026 gesunken. Laut dem Innenministerium verzeichneten die Inseln bis zum 15. Februar einen Rückgang von 82 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die neusten Daten zeigen einen signifikanten Trend: Bis zum vergangenen Sonntag erreichten 1.194 Menschen auf 10 Booten die Inseln. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 6.622 Migranten auf 101 Booten. Dies ist ein Rückgang von 5.428 Personen. Gründe noch unklar Die offiziellen Gründe für diesen starken Rückgang wurden vom Ministerium noch nicht detailliert erläutert. Experten weisen jedoch häufig darauf hin, dass eine Kombination von Faktoren solche Entwicklungen beeinflussen kann. Dazu gehören in der Regel eine verstärkte Überwachung der Seerouten, diplomatische Abkommen mit den Herkunfts- und Transitländern sowie veränderte Wetterbedingungen auf dem Atlantik, die die gefährliche Überfahrt erschweren. Die spanischen Behörden beobachten die Entwicklung auf der als besonders gefährlich geltenden Atlantikroute weiterhin sehr genau.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 17.02.2026 um 05:51 |
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17.2.2026 - Tragödie auf El Hierro: Taucher stirbt nach Rettung in La Restinga Ein Taucher ist in La Restinga (El Hierro) nach einem Herzstillstand gestorben. Die Wiederbelebung durch die Rettungskräfte scheiterte.- Am Pier von La Restinga (Gemeinde El Pinar) auf El Hierro ist am Montag ein Taucher gestorben. Er war zuvor in kritischem Zustand aus dem Wasser gerettet worden. Das Koordinationszentrum für Notfälle und Sicherheit der Kanaren (CECOES) 1-1-2 bestätigte den tragischen Vorfall. Der Alarm ging gegen 13:15 Uhr ein, als ein Boot den Mann an Land brachte, nachdem er im Wasser mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand aufgefunden worden war. Die Rettungsleitstelle aktivierte nach Eingang der Meldung sofort alle notwendigen Notfallressourcen. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos Bei der Ankunft am Pier begannen die Mitarbeiter des kanarischen Notfalldienstes (SUC) zusammen mit einem Arzt und einer Krankenschwester des örtlichen Gesundheitszentrums von La Restinga sofort mit grundlegenden und erweiterten Wiederbelebungsmaßnahmen. Trotz aller Bemühungen des Rettungsteams konnte der Herz-Kreislauf-Stillstand nicht rückgängig gemacht werden. Der Tod des Tauchers musste noch am Unglücksort bestätigt werden. Großaufgebot an Rettungskräften Am Einsatz waren ein Notarztwagen, ein Rettungswagen sowie Personal der primären Gesundheitsversorgung des Gesundheitszentrums La Restinga beteiligt. Beamte der Guardia Civil haben die Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände des Todes zu klären.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 17.02.2026 um 05:46 |
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16.2.2026 - Beschämend: Erneut Chaos am Südflughafen von Teneriffa Erneut kommt es zu stundenlangen Wartezeiten für Touristen am Flughafen Teneriffa Süd (TFS), besonders bei der Passkontrolle. Unternehmer kritisieren das Chaos, die Regierung dementiert.- Am Flughafen Teneriffa Süd wiederholt sich das Chaos bei der Ankunft von Touristen. Immer wieder bilden sich massive Warteschlangen an den Passkontrollen sowie an den Haltestellen für Busse und Taxis. Das Problem betrifft insbesondere Reisende aus Nicht-Schengen-Ländern wie Großbritannien, der größten Urlaubergruppe der Insel. José Fernando Cabrera, Präsident des Forums der Freunde des südlichen Teneriffa (FAST), bezeichnete die Situation vom vergangenen Donnerstag und Freitag als „Albtraum“. Zu den langen Schlangen an der Passkontrolle kamen Wartezeiten von über zwei Stunden für ein Transportmittel hinzu, so Cabrera, der die Zustände am Südflughafen als „beschämend“ bezeichnet und dringende Lösungen fordert. Während Wirtschaftsverbände wie FAST und der Hotelierverband Ashotel die Zustände scharf kritisieren, dementiert die Zentralregierung in Madrid das Problem. „Wir haben keine Kenntnis von wiederholten Ansammlungen am Flughafen Teneriffa Süd, der normal funktioniert“, zitierten Quellen aus dem Innenministerium. Man räumte lediglich „punktuelle Verzögerungen“ ein. Touristen klagen über stundenlange Wartezeiten Diese Aussage steht im krassen Gegensatz zu den Berichten von Betroffenen. Laut Nutzern in sozialen Netzwerken sind von 36 biometrischen Scannern zur Passkontrolle aktuell nur fünf in Betrieb. Diese Geräte sind Teil des neuen Ein- und Ausreisesystems der EU, dessen Implementierung im November begann. „Was nützt uns die ganze Werbung für Teneriffa auf Messen in aller Welt, wenn wir die Touristen bei ihrer Ankunft so schlecht behandeln?“, fragt Cabrera. Er wirft den Behörden vor, dem Reiseziel, der Wirtschaft und der Gesellschaft schwere Schäden zuzufügen und fordert ein „energisches Eingreifen“ der zuständigen Behörden.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 17.02.2026 um 05:40 |
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Wird Wohnen in Las Palmas zum unbezahlbaren Luxus? Der Immobilienmarkt in Las Palmas de Gran Canaria erreicht 2026 neues Extreme. Erfahren Sie alles über die aktuellen Kauf- und Mietpreise, die teuersten und günstigsten Stadtteile und die geplanten Maßnahmen der Stadt.- Der Traum vom Eigenheim oder eine bezahlbare Mietwohnung in Las Palmas wird für viele immer unerreichbarer. Die Hauptstadt von Gran Canaria begann im Jahr 2026 mit Immobilienpreisen, die historische Höchststände erreicht haben, während die Mietkosten seit dem Sommer auf ein Maximum verharren. Die Zahlen der Immobilienplattform Idealista zeichnen ein klares Bild: Im Januar lag der Quadratmeterpreis für den Kauf einer Immobilie bei 2.559 Euro – ein Allzeithoch für die Stadt. Bei den Mieten lag der Preis bei 13,9 Euro pro Quadratmeter, nur knapp unter dem im letzten Juni erreichten Spitzenwert. Für eine durchschnittliche 80-Quadratmeter-Wohnung bedeutet dies einen Kaufpreis von rund 204.720 Euro oder eine monatliche Miete von 1.112 Euro. Die Wohnkrise hat sich im letzten Jahr weiter verschärft. Die Kaufpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,2 %, was einer Verteuerung von 173 Euro pro Quadratmeter entspricht. Die Mieten legen im selben Zeitraum sogar um 8,4 % zu. Die teuersten und günstigsten Stadtteile Die Preisunterschiede innerhalb der Stadt sind enorm. Der Bezirk Isleta-Puerto-Guanarteme ist mit 3.877 Euro pro Quadratmeter der teuerste Stadtteil zum Kaufen. Besonders in der Gegend um Santa Catalina und den Strand Las Canteras sind die Preise explodiert und liegen bei über 4.300 Euro pro Quadratmeter. Die prozentual stärkste Preissteigerung verzeichnete jedoch der Cono Sur , wo die Preise im letzten Jahr um 23,8 % anzogen. Trotz dieses rasanten Anstiegs bleibt er mit 1.497 Euro pro Quadratmeter der günstigste Bezirk der Stadt für den Immobilienkauf. Auch bei den Mieten führt der Bezirk Isleta-Puerto-Guanarteme die Liste an. Hier kostet der Quadratmeter 16,4 Euro, was für eine 80-Quadratmeter-Wohnung eine Monatsmiete von über 1.300 Euro bedeutet. Am günstigsten mietet man auch hier im Cono Sur , wo der Quadratmeterpreis bei 10,6 Euro liegt. Politische Maßnahmen und Lösungsansätze Angesichts dieser Preisspirale wird es für Familien zunehmend schwieriger, eine Wohnung zu finden, die ihrem Einkommen entspricht. Die Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria bemüht sich seit einem Jahr darum, dass die Kanarische Regierung die gesamte Stadt zur „zona tensionada“ (angespannten Zone) erklärt. Dies würde es ermöglichen, eine Obergrenze für Mietpreise festzulegen und die unkontrollierte Eskalation zu stoppen. Gleichzeitig kommt der Bau von Sozialwohnungen – eine der möglichen Lösungen, um dem überhitzten privaten Markt entgegenzuwirken – nur schleppend voran. Von den geplanten 1.296 neuen Wohneinheiten befinden sich derzeit nur 359 im Bau, und seit über einem Jahrzehnt wurden keine Neubauwohnungen mehr übergeben. Die Situation auf dem Wohnungsmarkt in Las Palmas bleibt somit weiterhin äußerst gespannt.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 16.02.2026 um 12:59 |
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16.2.2026 - Lokalnachrichten Mix Radio Ärzte auf den Kanarischen Inseln treten in den Streik Rund 6.000 Ärztinnen und Ärzte haben diese Woche auf den Kanarischen Inseln zum Streik aufgerufen, weil sie bessere Arbeitsbedingungen im öffentlichen Gesundheitswesen fordern. Betroffen sind vor allem Ambulanzen und planbare Eingriffe in Krankenhäusern auf dem Archipel. Die Gewerkschaften sprechen von chronischer Überlastung und fehlendem Personal. Der Ausstand trifft ein System, das seit Jahren unter Druck steht. Lange Wartezeiten und volle Notaufnahmen sind vielerorts Alltag. Sollte es keine Einigung geben, drohen weitere Streiktage – mit spürbaren Folgen für Patientinnen und Patienten. Frau wird nach Herzstillstand am Strand reanimiert Gestern hat eine Frau am Strand von Meloneras auf Gran Canaria einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten und ist von Rettungskräften erfolgreich reanimiert worden. Badegäste haben sofort die 112 alarmiert, Notärzte brachten sie in kritischem Zustand ins Krankenhaus. Der Vorfall zeigt, wie entscheidend schnelle Hilfe an touristisch stark frequentierten Stränden ist. Minuten entscheiden über Leben und Tod. Die Behörden erinnern daran, Notfälle umgehend zu melden und Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen. Container-Wohnung auf Fuerteventura wird versiegelt Die Polizei hat auf Fuerteventura eine als Wohnung genutzte Containeranlage versiegelt, weil sie ohne Genehmigung errichtet und dauerhaft bewohnt worden ist. Die Unterkunft befand sich auf einem Privatgrundstück. Der Fall steht exemplarisch für die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt. Steigende Mieten und fehlende Angebote treiben Menschen in provisorische Lösungen. Die Behörden kündigen an, illegale Bauten konsequent zu prüfen – gleichzeitig wächst der politische Druck, mehr legalen Wohnraum zu schaffen. Bevölkerung auf den Kanarischen Inseln wächst deutlich Die Bevölkerung auf den Kanarischen Inseln ist im vergangenen Jahr um 13.868 Menschen gewachsen, vor allem durch Zuzug aus dem Ausland. Das zeigen aktuelle Registerdaten. Besonders auf Gran Canaria und Teneriffa sind die Zahlen gestiegen. Das Wachstum stabilisiert den Arbeitsmarkt und stärkt den Konsum. Gleichzeitig verschärft es den Druck auf Wohnraum, Schulen und Gesundheitsversorgung. Kommunen stehen vor der Aufgabe, Infrastruktur schneller auszubauen als bisher. Mann soll Frau zwei Jahre lang missbraucht haben Die Polizei hat einen Mann festgenommen, der eine Frau über zwei Jahre hinweg festgehalten und sexuell missbraucht haben soll. Die Ermittlungen laufen wegen schwerer Gewalt- und Sexualdelikte. Der Fall hat landesweit Entsetzen ausgelöst. Gewalt im privaten Umfeld bleibt ein drängendes Problem auf dem Archipel. Beratungsstellen betonen, dass Hinweise aus dem Umfeld oft entscheidend sind, um Betroffenen frühzeitig zu helfen. Kinder-Karneval legt Verkehr in Las Palmas lahm Heute hat die Kinder-Karnevalsparade in Las Palmas de Gran Canaria umfangreiche Straßensperrungen ausgelöst. Die Stadtverwaltung hat Umleitungen eingerichtet und zusätzliche Sicherheitskräfte eingesetzt. Der Karneval ist wirtschaftlich bedeutsam für Gastronomie, Hotellerie und Handel. Gleichzeitig belastet er den innerstädtischen Verkehr massiv. Besucher werden gebeten, auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen. Schiedsrichter nach Jugendspiel attackiert Bei einem Jugend-Basketballspiel auf Fuerteventura haben mehrere Personen einen Schiedsrichter angegriffen und beleidigt. Der Vorfall hat sich am Wochenende in einer Sporthalle ereignet. Der Verband hat die Attacke scharf verurteilt und prüft Sanktionen. Gewalt im Amateurbereich beschädigt das Ehrenamt und schreckt Nachwuchs ab. Vereine fordern mehr Respekt und klare Sicherheitskonzepte. Zwei Guaguas stoßen auf Lanzarote zusammen Gestern sind auf Lanzarote zwei Guaguas zusammengestoßen, mehrere Fahrgäste sind leicht verletzt worden. Rettungsdienste waren im Großeinsatz, die Straße wurde zeitweise gesperrt. Die Ermittler untersuchen nun die Unfallursache. Der Vorfall sorgt erneut für Diskussionen über Verkehrssicherheit und Belastung im öffentlichen Nahverkehr auf der Insel. Steuerinspektoren bremsen Reformpläne Inspektoren der Steuerbehörde haben Reformideen für bestimmte Sonderregelungen auf dem Archipel als kaum umsetzbar eingestuft. Hintergrund ist eine politische Debatte über Anpassungen im regionalen Steuersystem. Die Einschätzung könnte geplante Änderungen deutlich verzögern. Für Unternehmen und Investoren bleibt steuerliche Planungssicherheit ein zentraler Faktor im Wettbewerb mit dem Festland. Calima treibt Temperaturen nach oben Eine Calima hat auf den Kanarischen Inseln Saharastaub gebracht und die Temperaturen spürbar steigen lassen. Der staatliche Wetterdienst meldet Werte über dem saisonalen Durchschnitt. Für Menschen mit Atemwegserkrankungen bedeutet die Staubbelastung eine zusätzliche Herausforderung. Experten raten, körperliche Anstrengung im Freien zu reduzieren und auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Wirtschaft startet mit zweistelligem Plus ins Jahr Die Wirtschaft auf dem Archipel ist mit zweistelligen Wachstumsraten ins Jahr gestartet, getragen vor allem vom Tourismus und vom Dienstleistungssektor. Neue Daten zeigen einen dynamischen Jahresauftakt. Das Wachstum stärkt Beschäftigung und Steuereinnahmen. Gleichzeitig bleibt offen, wie stabil dieser Trend bei steigenden Lebenshaltungskosten und globalen Unsicherheiten ist. Ärzte auf den Kanarischen Inseln treten in den Streik Rund 6.000 Ärztinnen und Ärzte haben diese Woche auf den Kanarischen Inseln die Arbeit niedergelegt, um mehr Personal und strukturelle Reformen zu erreichen. Der Streik betrifft Kliniken und Gesundheitszentren auf dem Archipel. Die Auseinandersetzung trifft den Kern der öffentlichen Daseinsvorsorge. Ohne politische Lösung drohen längere Wartezeiten und weitere Protestaktionen. Für viele Patientinnen und Patienten steht damit die Versorgungssicherheit auf dem Spiel.
Quelle: mixradio.eu |
| Autor: mixradio.eu - 16.02.2026 um 10:10 |
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Vermisstensuche an der Nordküste von Teneriffa endet tragisch Tragisches Ende einer Suchaktion an der Nordküste von Teneriffa. Eine vermisste Person wurde im Bereich San Juan de la Rambla aufgefunden. Eine Wetterwarnung war aktiv.- Die Suche nach einer vermissten Person an der Küste von San Juan de la Rambla im Norden von Teneriffa hat ein tragisches Ende genommen. Am Sonntagabend entdeckten die Rettungskräfte den leblosen Körper der Person in der Nähe von Charco de La Laja und Punta de Marrero. Die Alarmierung am Sonntag löst einen massiven Rettungseinsatz aus. An der Suche zu Land, zu Wasser und aus der Luft waren zahlreiche Einsatzkräfte beteiligt. Ein Helikopter der Notfall- und Rettungsgruppe der Kanaren leitete die ersten Suchmaßnahmen ein. Später schloss sich ein Hubschrauber der Guardia Civil an, der bei der Suche nach der zerklüfteten und schwer zugänglichen Küstenlandschaft eine entscheidende Rolle spielte. Obwohl offizielle Angaben zur Identität des Opfers und den genauen Umständen des Vorfalls noch ausstehen, fällt der Vorfall in eine Zeit erhöhter Gefahr an den Küsten. Für die Kanarischen Inseln galt eine Vorwarnstufe wegen stärkerer Küstenphänomene. Insbesondere der starke Wellengang und die gefährlichen Strömungen an der Nordküste Teneriffas stellen bei diesen Wetterlagen ein erhebliches Risiko dar. Die Behörden mahnen zu extremer Vorsicht in Küstennähe.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 16.02.2026 um 10:07 |
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15.2.2026 - Kanaren und Calima – es gibt dazu eine Wetterwarnung ab morgen! Calimawarnung für die Kanaren an den kommenden zwei Tagen! Alle Infos dazu hier nachlesen... Auch die Temperaturen steigen leicht an. Kanarische Inseln – Ein stetiges Wetter hin und her ist man im Winter ja auf den Kanaren gewohnt. Nun hat der spanische Wetterdienst AEMET für den morgigen Montag und den kommenden Dienstag eine Wetterwarnung wegen Calima für Fuerteventura, Lanzarot, Gran Canaria (Süd), Teneriffa (Süd), La Gomera, El Hierro und La Palma (Ost) herausgegeben.- Eine Masse kontinentaler, afrikanischer, trockener und staubhaltiger Luft tritt in die beiden Provinzen der Kanaren ein. Die Temperaturen werden leicht steigen, insbesondere im Höchstwertbereich. Etwa 25 °C sollen es im Schnitt werden können. Die Sichtweite soll auf etwa 3.000 Meter sinken. Wenn möglich, sollte man nicht zu lange draußenbleiben und die Türen sowie Fenster geschlossen halten. Die Warnung gilt bereits ab 6 Uhr am frühen Morgen und endet erst am Dienstag gegen 12 Uhr am Mittag. – TF- Quelle: Infos-grancanaria.com |
| Autor: infos-grancanaria - 16.02.2026 um 10:02 |
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Kanaren starten mit Calima-Warnung in die neue Woche Offizieller Calima-Alarm für die Kanaren: Ab Montag, 6 Uhr, werden Staubkonzentrationen von bis zu 200 µg/m³ erwartet. Lesen Sie hier alle Details zu den Zonen.- Die Generaldirektion für Notfälle der Kanaren hat eine offizielle Warnung wegen Calima für den gesamten Archipel ausgerufen. Diese Vorwarnung tritt am Montag, den 16. Februar, um 06:00 Uhr in Kraft. Getroffen wurde die Entscheidung auf Basis der Informationen der staatlichen Wetteragentur (Aemet) und in Anwendung des Notfallplans für Wetterrisiken (PEFMA) der Kanarischen Inseln. Erwartete Konzentration und betroffene Zonen Laut den Prognosen werden Staubkonzentrationen von 50 bis 200 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) erwartet. Die Belastung soll oberhalb von 400 bis 500 Höhenmetern besonders signifikant sein. Obwohl die Vorwarnstufe für alle Inseln gilt, wird die Staubpräsenz hauptsächlich in den folgenden Zonen spürbar sein: Lanzarote und Fuerteventura Gran Canaria: Osten, Süden und Westen Teneriffa: Osten, Süden und Westen La Palma: Osten La Gomera El Hierro Gesundheitsrisiken und offizielle Empfehlungen Die Calima wird eine spürbare Reduzierung der Sichtweite verursachen und kann gesundheitliche Probleme, insbesondere bei Personen mit chronischen Erkrankungen oder Atemwegsbeschwerden, auslösen oder verschlimmern. Die Behörden empfehlen dringend, die folgenden Empfehlungen zu beachten: Türen und Fenster geschlossen halten und Aufenthalt im Freien meiden. Auf schwere körperliche Betätigung im Freien verzichten. Reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen. Personen mit Atemwegserkrankungen sollten ihre Medikamente griffbereit halten. Bei Unwohlsein einen Arzt aufsuchen. Im Straßenverkehr wegen der schlechten Sicht besonders vorsichtig fahren und Licht einschalten. In Notfällen die 112 wählen.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 16.02.2026 um 05:47 |
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Proteste im Senegal: Droht den Kanaren eine neue Migrationswelle? Heftige Jugendproteste erschüttern den Senegal. Die Wut über unbezahlte Stipendien und enttäuschte Hoffnungen könnte eine neue Migrationswelle nach Europa auslösen.- Im Senegal wächst die soziale Unruhe. Seit Tagen kommt es landesweit zu Protesten, angeführt von Studenten, die an die Mobilisierungen von 2024 erinnern. Diese Instabilität könnte, wie schon damals, eine neue Migrationswelle in Richtung der Kanaren auslösen. Während die Inseln im Jahr 2025 mit einem Rückgang der Ankünfte um 60 % positiv abschlossen, droht dieser Trend nun zu kippen. Auslöser der aktuellen Proteste sind monatelange Verzögerungen bei der Auszahlung von Universitätsstipendien. Für viele Studierende an der Cheikh Anta Diop Universität in Dakar (UCAD), einer der größten Hochschulen Westafrikas, ist diese finanzielle Unterstützung überlebenswichtig. Die Wut richtet sich zunehmend gegen die Regierung von Präsident Bassirou Diomaye Faye, in den viele Jugendliche vor zwei Jahren ihre Hoffnung auf Veränderung gesetzt hatten. Parallelen zu 2024 und die geplatzten Träume Die Situation weckt Erinnerungen an das Jahr 2024. Damals führten den Wahlaufschub und die Inhaftierung des damaligen Oppositionsführers Faye zu landesweiten Unruhen. Parallel dazu erreichte die Zahl der Migranten, die die Kanaren erreichten, mit 46.375 Menschen einen historischen Höchststand. Der Senegal war das Hauptherkunftsland. Mit dem Wahlsieg von Faye verband sich die Hoffnung auf bessere Zukunftsperspektiven. „Der Präsident stellte die Jugend in den Mittelpunkt. Wir dachten, das sei der Wandel, den das Land braucht, um unser Leben zu verbessern“, erklärt Cheikh Sene, der selbst 2019 den Senegal verließ. Doch die Erwartungen wurden enttäuscht. „Die jungen Leute sehen keine Veränderung und fühlen sich von der Regierung nicht gehört“, so Sene. Die Frustration entlädt sich nun auf der Straße. Eskalation der Gewalt und düstere Aussichten Die Proteste sind inzwischen eskaliert. In sozialen Netzwerken kursieren Bilder von brennenden Gebäuden auf dem Campus und gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei. Die Situation verschärfte sich weiter, als der Student Abdoulaye Ba ums Leben kam, was die Wut der Jugend zusätzlich anfachte. Experten sehen die Regierung in einer schwierigen Lage. „Die neue Regierung hat immense finanzielle Lasten von der Vorgängerregierung geerbt“, erklärt der Politologe Saiba Bayo. „Wie erklärt man den jungen Leuten, dass kein Geld da ist, um die Versprechen zu erfüllen?“ Die Regierung hofft auf ein Abkommen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF), um die Staatsfinanzen zu stabilisieren. Bayo warnt: „Was wir bei den Studenten sehen, ist ein Vorbote dessen, was in den nächsten Monaten passieren könnte.“ Ob dies zu einem Anstieg der Bootsabfahrten führt, sei zwar unsicher, da Europa seine Präsenz an der senegalesischen Küste verstärkt habe. Doch er malt ein anderes Risiko an die Wand: „Wenn die Menschen nicht fliegen können, kann es zu Gewaltszenarien im Inneren kommen.“- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 15.02.2026 um 17:58 |
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Schlag gegen die Drogen-Logistik auf den Kanaren Auf den Kanaren ist der Guardia Civil ein Schlag gegen die Drogen-Logistik gelungen: Bei einer Aktion gegen das „Petaqueo“ wurden 11 Personen festgenommen und 7.500 Liter Sprit für Drogen-Boote sichergestellt.- Die Guardia Civil hat den Logistiknetzwerken der Drogenkartelle auf den Kanaren einen schweren Schlag versetzt. In drei Operationen auf Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura wurden in den letzten anderthalb Monaten elf Personen festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, am sogenannten „Petaqueo“ beteiligt gewesen zu sein – der illegalen Versorgung von Drogen-Schnellbooten mit Treibstoff auf hoher See. Insgesamt beschlagnahmten die Beamten über 7.500 Liter Benzin in mehr als 300 Kanistern. Diese Aktionen sind Teil einer Strategie, bei der nicht die Drogen-Boote direkt angegriffen werden, sondern deren operative Fähigkeiten durch das Kappen der neuen Nachschublinien unterbunden werden. Die strategische Bedeutung des „Petaqueo“ Ermittler der Guardia Civil erklären, dass das „Petaqueo“ für die Drogenhändler von entscheidender Bedeutung ist. Die Narco-Boote müssen oft wochenlang auf dem offenen Meer warten, um Drogen von größeren Mutterschiffen zu übernehmen. Für diese langen Wartezeiten und die anschließende schnelle Fahrt zum spanischen Festland oder anderen europäischen Zielen benötigen sie enorme Mengen an Treibstoff. tank service fuer drogenboote lahmlegt 15 02 2026 Tank-Netzwerk für Drogen-Boote zerschlagen Sogenannte „Petaqueros“ nutzen kleinere, unauffällige Boote, um die Narcolanchas mit Benzin, Lebensmitteln und anderen Gütern zu versorgen. Laut den Ermittlungen bedienen die auf den Kanaren operierenden Netzwerke nicht nur lokale Schmuggler, sondern auch größere Organisationen, die Drogen von Südamerika und Afrika in Richtung der Straße von Gibraltar und der gesetzlichen Küste der Iberischen Halbinsel transportieren. Die Operationen im Detail Fuerteventura (22. Dezember): In der Nähe von Morro Jable wurden sechs Personen festgenommen und 3.200 Liter Treibstoff in 157 Kanistern transportiert. Nach einem Fluchtversuch konnten die Täter im Hafen gestellt werden. Zwei Boote wurden beschlagnahmt. Lanzarote (24. Dezember): In einer nächsten Aktion wurde eine Person festgenommen, als sie versuchte, eine Ladung von 1.250 Litern Benzin in 64 Kanistern für ein sich näherndes Boot bereitzustellen. Gran Canaria (28. Dezember): Im Hafen von Mogán entdeckten Beamte auf einem Fischerboot 110 Kanister mit rund 3.000 Litern Treibstoff. Vier Männer wurden festgenommen. Die Guardia Civil betont, dass der illegale Transport und die unsachgemäße Lagerung solcher Mengen großer hochentzündlicher Stoffe nicht nur eine Straftat darstellen, sondern auch eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit und die Umwelt sind. Diese erfolgreichen Einsätze sind ein weiterer wichtiger Sieg im andauernden Kampf gegen den internationalen Drogenhandel.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 15.02.2026 um 17:52 |
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Warum die Beben auf Teneriffa kein Grund zur Panik sind Die Vulkan-Expertin Carmen Romero erklärt anhand historischer Daten, warum die jüngste seismische Aktivität auf Teneriffa kein Grund zur Panik ist. Die Vulkane der Insel haben immer lange Vorwarnzeiten.- Die jüngsten seismischen Aktivitäten auf Teneriffa haben die Aufmerksamkeit auf die vulkanische Natur der Insel gelenkt. Doch die Vulkanismus-Expertin Carmen Romero beruhigt: Die Geschichte zeigt, dass die Vulkane der Insel immer deutliche und oft langwierige Vorwarnungen geben, bevor sie ausbrechen. Auf Teneriffa kommt es im Schnitt alle 100 bis 200 Jahre zu einer Eruption. Die letzte war der Ausbruch des Chinyero im Jahr 1909. Obwohl es damals keine modernen Überwachungssysteme gab, kam die Eruption nicht überraschend. „Die historischen Vulkane auf Teneriffa haben Vorwarnzeiten, die Jahre oder nur eine Woche dauern, aber sie warnen“, erklärt die Geografin Carmen Romero, eine der führenden Expertinnen für den historischen Vulkanismus der Kanaren. Monatelanges Vorzeichen beim Chinyero Im Fall des Chinyero-Ausbruchs kündigte sich das Ereignis durch zehn Jahre leichtes und anschließend zehn Monate lang intensives Erdbeben an. „Die Eruption am 18. November 1909 war das Ergebnis seismischer Aktivitäten, die seit Januar desselben Jahres deutlich eine Intensität angenommen hatten“, so Romero. Diese historischen Muster sind ein entscheidender Vorteil für die heutige Zeit. „Die Tatsache, dass wir jetzt über Sensoren und Instrumente verfügen, macht die Alarmierung viel einfacher. Wir haben viel mehr Zeit, uns vorbereitet“, betont die Honorarprofessorin der Universität La Laguna. Moderne Technik sorgt für Sicherheit Die heutigen hochempfindlichen seismischen Stationen, von denen die ersten 1990 im Teide-Nationalpark installiert wurden, können bereits kleinste Erschütterungen messen, die für Menschen nicht spürbar sind. Diese Mikro-Beben, wie sie in letzter Zeit registriert wurden, sollten laut Romero keine Panik auslösen. „Das Problem ist, dass sich die Öffentlichkeit nicht immer bewusst ist, dass wir in einem vulkanisch aktiven Gebiet leben“, sagt sie. Die heutigen Messungen decken nur einen winzigen Teil der geologischen Geschichte Teneriffas ab, aber sie liefern ein unschätzbares Frühwarnsystem. Die Lehren aus der Geschichte Auch weiter zurückliegende Ausbrüche bestätigen das Muster. Die Eruption des Chahorra (Pico Viejo) im Jahr 1798 wurde ebenfalls von Erdbeben begleitet, wenn auch weniger intensiv. Besonders dramatisch waren die Vorzeichen der Eruptionen von 1704-1705. „Es gab viele, sehr starke Erdbeben, die sogar Gebäude zum Einsturz brachten und Todesopfer forderten“, erklärt Romero. Die Erschütterungen waren so heftig, dass sie in den Chroniken mehr Beachtung fanden als die eigentlichen Ausbrüche. Die Schlussfolgerung der Expertin ist klar: Auch wenn ein zukünftiger Ausbruch auf Teneriffa unvermeidlich ist, geben die historischen Daten und die moderne Wissenschaft Grund zur Beruhigung. Die Warnzeichen sind da – und heute sind wir besser, denn je darauf vorbereitet, sie zu erkennen.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 15.02.2026 um 17:43 |
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Leichtsinn an den Küsten der Kanaren wird jetzt teuer Die Kanarische Regierung will Rettungseinsätze bei grober Fahrlässigkeit kostenpflichtig machen. Wer rote Flaggen ignoriert, soll künftig den Einsatz selbst bezahlen.- Der Regierung der Kanaren wird die steigende Zahl von leichtsinnig verursachten Notfällen an den Küsten ein Ende setzen. Ein neues Gesetz soll es ermöglichen, Gerettete zur Kasse zu bitten, wenn sie durch grobe Fahrlässigkeit einen teuren Rettungseinsatz ausgelöst haben. Ziel sei weniger die Kostendeckung als vielmehr eine abschreckende Wirkung, um waghalsiges Verhalten zu unterbinden. Fernando Figuereo, der Generaldirektor für Notfälle der kanarischen Regierung, kündigte am Mittwoch an, dass das zukünftige Zivil- und Katastrophenschutzgesetz entsprechende Sanktionen enthalten wird. Wir sind der Meinung, dass die leichtsinnige Person dafür bezahlen muss. Es geht nicht darum, jemanden zu bestrafen, der einen unglücklichen Unfall hatte, sondern es geht um Fahrlässigkeit“, betonte Figuereo. Damit soll klargestellt werden, dass die Sicherheit des Rettungsteams nicht für den Nervenkitzel Einzelner aufs Spiel gesetzt werden darf. Was als Fahrlässigkeit fällt Als Beispiele für grobe Fahrlässigkeit, die künftig bestraft werden sollen, nannte die Regierung unter anderem: Das Baden bei gehisster roter Flagge . Das Betreten von gesperrten Küstenabschnitten oder Naturpools („Charcos“) bei Unwetterwarnungen. Das Ignorieren von Absperrungen und Gefahrenhinweisen. Figuereo erinnerte an jüngste Vorfälle in Los Charcones auf Lanzarote und an der Küste von Santiago del Teide, wo es trotz eindeutiger Sperrungen zu Notfällen kam. Um die Verursacher zu identifizieren, soll künftig die Kanarische Polizei (Policía Canaria) eingesetzt werden, da Rettungsschwimmer keine Befugnisse haben, die Personalien der Geretteten feststellen. Die hohen Kosten eines Rettungseinsatzes Die Regierung möchte das Bewusstsein dafür schärfen, dass „ein Notfall nicht kostenlos ist“. Die Kosten für die Mobilisierung von High-Tech-Ressourcen sind enorm. Allein eine Flugstunde eines Rettungshubschraubers kostet rund 2.000 Euro . Hinzu kommen Kosten für Bodenpersonal, Boote und die Koordination durch die Notrufzentrale 112. Komplexe Einsätze können sich über Tage erstrecken und die Kosten für die öffentliche Hand explodieren lassen. Auffällig sei, dass es sich bei den Verunfallten überdurchschnittlich oft um ausländische Besucher handelt. Daher arbeitet die Notfall-Abteilung eng mit dem Tourismusministerium zusammen, um die Kommunikation und Warnhinweise für Urlauber zu verbessern.- Quelle: Kanaren News Magazin |
| Autor: Kanaren News Magazin - 15.02.2026 um 17:37 |