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Millionenschäden durch Sturmböen – Betroffen waren die Insel Lanzarote, Teneriffa und Gran Canaria. Bei Alcaravaneras auf Gran Canaria hat der starke Wind Boote und Yachten losgerissen. Ein Katamaran ist an den Felsen Leck geschlagen und gesunken. In Tacoronte, La Laguna und Adeje auf Teneriffa hat der Sturm hunderte Palmen entwurzelt und Steinlawinen ausgelöst. Mehrere Zufahrtsstraßen mussten gesperrt werden. Im Hafen von Playa Blanca haben die Sturmböen für Schäden an Booten und Infrastruktur gesorgt. 3 Tonnen Müll in einer Nacht – Mit Sonderschichten sind die Reinigungskräfte in Las Palmas auf Gran Canaria unterwegs, um den Verpackungsmüll an Weihnachten zu entsorgen. 3.200 Kilogramm hat Müllabfuhr in nur einer Nacht in der Inselhauptstadt von Gran Canaria eingesammelt. Dazu sind die Straßen mit 110.000 Liter Wasser gereinigt worden. Die gute Nachricht: in diesem Jahr ist es rund eine Tonne weniger Verpackungsmüll an Weihnachten in Las Palmas. Weihnachten 2017 waren es etwas mehr als 4 Tonnen Müll. Energiesparen Fehlanzeige – Canarios sind im Spanienweiten Vergleich die Bevölkerungsgruppe die in ihren Haushalten von Energiesparen am wenigsten wissen will. Die Autonomien Madrid, Baskenland und Katalonien liegen in Sachen Energiesparen in Spanien auf den ersten Plätzen. Die Energieeffizienz wird in Spanien von der Foundation Naturgy auf einer Skala von 0 bis 10 gemessen. Wobei 10 die höchste Energieeffizienz darstellt. Die kanarischen Haushalte erreichen einen Durchschnittswert von 6,01. In Madrid wird ein Wert von 6,5 erreicht. Im Jahresvergleich können die Regionen Baskenland, Galizien und Valencia mehr Energie einsparen als im Jahr zuvor. In Murcia und den Balearen wird in den Haushalten mehr Energie verbraucht als 2017. Unter die größten Energiesparkomponenten fallen Kurzwaschprogramm, LED Lampen, Isolierverglasung an den Fenstern und ein Stromanschluss mit geringerer Stromstärke. 47 Todesfälle in Beziehungen –Seit 2003 wird in Spanien eine Statistik über Gewalt in Beziehungen geführt. Seitdem sind 975 Frauen durch ihre Partner oder Ex Partner ums Leben gekommen. In den meisten Fällen haben die Opfer ihre Partner in der Zeit vor ihrem Tod nicht wegen Gewalt in der Beziehung angezeigt. Nur 29% der Opfer haben vor ihrem Tod die Gewalt oder Drohungen durch den Partner oder Ex Partner angezeigt. Alleine in diesem Jahr sind in Spanien 47 Frauen durch den Lebenspartner oder Ex getötet worden. In 143 von 159 angezeigten Fällen von Gewalt haben die Sicherheitsbehörden Maßnahmen ergriffen um die Opfer vor Gewalt durch den Partner zu schützen. Reservierungen brechen ein – Zweistellige Rückgänge verzeichnen Hotelbetreiber auf den Kanarischen Inseln vom deutschen Markt. Die Reiseveranstalter haben für Reisen aus dem Bundesgebiet für 2019 zwischen 14% und 18% weniger Betten reserviert im Vergleich zu 2018. Betroffen sind davon alle Inseln. Dabei steht der Archipel im Spanienweiten Vergleich noch gut da: die Reservierungsrückgänge liegen auf Mallorca bei 33%. Trotz der politischen Lage ist es im Mittelmeerraum die Türkei die die meisten Zuwächse in der Tourismusbranche verzeichnet. Im Oktober hat das Reiseziel Antalya z.B. im Vergleich zum Vorjahr 38% mehr Buchungen verzeichnet, auch der Tourismus in Ägypten erholt sich und auch Griechenland ist wieder zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten im Tourismus aufgestiegen. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ Quelle: radio-europa.fm |
| Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 27.12.2018 um 18:01 |
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