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Siam Park Gran Canaria: Öffentlicher Schlagabtausch zwischen Kießling und Perez weitet sich aus.
Täglich kann man in den örtlichen Tageszeitungen über den geplanten "Siam Parque" in der Schlucht von El Veril in Playa del Inglès unterschiedliche Erklärungen von dem Bauherrn und dem Bürgermeister der Stadt San Bartolome de Terajana, Perez, verfolgen. Die Gemeinde versucht an allen Ecken und Enden noch mehr Geld aus dem Projekt zu pressen.
Heute erklärte der Bürgermeister, Marco Aurelio Peréz, daß 10% (rund 112.000 m²) des von der Loro Parque SA gekauften Grundstücks "El Veril" der Stadt gehöre. Dies sei im Grundbuch seit dem 12.04.2012 dokumentiert. Perez schlägt zwei Lösungen vor: Entweder verzichtet die Loro Parque SA auf diesen Teil des Gundstücks, oder zahlt 2,7 Millionen Euro an die Stadt. Außerdem erklärte Perez, dass die Gemeinde San Bartolomé de Tirajana mit der Regierung der Kanaren ein Abkommen unterzeichnen werde, die eine Umweltverträglichkeitsprüfung des Urbanisierungsprojekts durchführen soll.
Unterdessen hat auch die Loro Parque SA nochmals nachgelegt. Alle Anforderungen der Gemeinde seien „null und nichtig“, weil das Projekt von Cabildo de Gran Canaria von allgemeinem Interesse und als strategische Projekt der Regierung der Kanaren eingestuft wurde, damit wurde ein „verkürztes und bevorzugtes Verfahren für das Projekt beschlossen“. Auch seine geforderte Zahlungen für Infrastruktur-Arbeiten die derzeit an der Ortseinfahrt von Playa del Inglés stattfinden nicht der Loro Parque SA in Rechnung zu stellen, auch wenn die Staatsanwaltschaft dies derzeit bejaht hat. Die Arbeiten müssen aus öffentlichen Mitteln finanziert werden, zu dem Schluss würde auch die Staatsanwaltschaft kommen, wenn die komplette Akte gesichtet werden würde. Dies wurde nämlich im Plan zur Modernisierung, Verbesserung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit (PMMIC) unter Artikel 23 von der Gemeinde selbst so festgelegt.
Die Gemeinde versucht jedoch lediglich an alles Ecken und Enden noch mehr Geld aus dem Projekt zu pressen. Alle bisher eingereichten Vorschläge zur Lösung des Problems wurden seit Oktober 2017 von der Gemeinde abgelehnt. Seit November dieses Jahres liegt der Staatsanwaltschaft unsere Klage gegen die Gemeinde vor, welche vom Gericht zugelassen wurde. Wir sehen dem Urteil gelassen gegenüber und erwarten in kürzester Zeit auf die Verhandlungseröffnung.
Zu den Forderungen der Gemeinde, sie besäße 10% des von uns gekauften Grund und Boden, äußerten sich die Verantwortlichen der Loro Parque SA bisher nicht.
Quelle: Hallo Gran Canaria
Autor: Hallo Gran Canaria - Kommentare (0) - 13.12.2018 um 18:00

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