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Hotelbetreiber besorgt – Die Konkurrenzmärkte im Mittelmeerraum sorgen langsam aber sich für eine Talfahrt im Tourismus auf den Kanarischen Inseln. Von den negativen Prognosen der Experten ist das aktuelle Ergebnis allerdings noch sehr weit entfernt: der Rückgang der Touristenzahlen erfolgt langsamer und geringer als erwartet. 300.000 Touristen weniger seit Januar – insgesamt haben seit Jahresbeginn 11,5 Millionen ihren Urlaub auf dem Archipel verbracht. Trotzdem kocht die Gerüchteküche hoch: in einer repräsentativen Umfrage zeigen sich 30% der befragten Hotelbetreiber besorgt über den Ausstieg Großbritanniens aus der EU. Dem Vertragsmodell das gestern vorgestellt worden ist, ändert sich vorerst zwischen Großbritannien und EU in Sachen Reisen und Urlaub nichts. Ändern werden sich aber auf jeden Fall die Übernachtungspreise – im kommenden Jahr ist mit einem leichten Rückgang wegen der geringeren Nachfrage zu rechnen.

Rüsselkäfer bedroht Palmen –Der Dryophthorinae stammt ursprünglich aus Asien und hat sich in den vergangenen Jahren in Europa rasant ausgebreitet. Auf Gran Canaria sind bereits hunderte Palmen betroffen. Hat der Rüsselkäfer vorerst nur auf Meereshöhe Palmen befallen, ist er aktuell auch in Palmen auf einer Höhe von 600 Metern über dem Meeresspiegel zu finden. Zum ersten Mal ist der Rüsselkäfer vor 20 Jahren auf Gran Canaria entdeckt worden. Die Larven fressen sich durch den Palmenstamm und lassen die Pflanze von innen absterben, ein Pilz der die gelegten Eier umgibt ist ebenfalls schädlich für Pflanzen. Zur Plage geworden ist der Dryophthorinae bisher nur auf Gran Canaria, die Palmen auf den anderen Inseln weißen noch keinen Befall auf.

200 Yachten in Richtung Westen –Die Bucht vor Las Palmas war gestern voll mit weißen Segeln. Die 33. Rallye for Cruisers hat gestern ihren zweiten Startschuss gegeben. Eine erste Gruppe von Segelbooten ist bereits vor einigen Tagen in See gestochen und navigiert über die Kapverdischen Inseln in Richtung Karibik. Die 200 Segelyachten gestern navigieren ohne Zwischenstopp nach Santa Lucia. Zwischen dem 13. und dem 18. Dezember werden die Boote auf der Karibikinsel erwartet. In diesem Jahr nehmen rund 1.400 Personen, darunter 54 Kinder an der Regatta teil. Das jüngste ist neun Monate alt. Aus 31 verschiedenen Ländern kommen die Segler. Die Regatta Rallye for Cruiser ist weniger ein Rennen auf Geschwindigkeit, vielmehr soll das Segelrennen Eignern, Skippern und Crew die Möglichkeit geben, den Atlantik in einer sicheren Gruppe zu überqueren. Segelbegeisterte ohne eigenes Boot können sich auf der Webseite https://www.worldcruising.com/index.aspx für einen Platz auf einem Boot bewerben. Bereits jetzt stehen fürs kommende Jahr 60 teilnehmende Segelyachten fest.

18 Boote, 900 Migranten – Per Twitter Kurznachrichtendienst hat die spanische Küstenwache ihre aktuelle Bilanz veröffentlicht: am Wochenende Flüchtlinge aus 18 Booten gerettet, eine Frau hat die Überfahrt nicht überlebt, 13 Personen werden vermisst. Die Migranten sind in mehreren andalusischen Städten sowie der spanischen Nordafrika-Exklave Melilla an Land gebracht worden. Den Angaben zufolge handelt es sich um Afrikaner südlich der Sahara.

Aus Guacimeta wird Cesar Manrique – Der Flughafen auf Lanzarote soll den Namen des wichtigsten Künstlers der Insel erhalten. Nicht nur künstlerisch ist Manrique fest mit der Insel verbunden, auch politisch hatte der Künstler großen Einfluss auf Lanzarote, ganz besonders was den Tourismus und die Bauverordnung betrifft. 1936 ist ein Flughafen auf Lanzarote gebaut worden, um den Flugzeugen eine Zwischenlandung auf dem Weg nach Sevilla zu ermöglichen. Vier Jahre später gab es dann die Baugenehmigung für Guacimeta, der ab 1946 für den nationalen Flugverkehr geöffnet war, seit 1976 starten und landen auch internationale Maschinen. Die neue Namensgebung wird noch in diesem Monat auf den Weg gebracht.

Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 26.11.2018 um 18:01

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