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Erste Bilanz nach den Regenfällen – Im Norden von Gran Canaria sind Straßen und Häuser teilweise überschwemmt, der Strom ist mehrfach ausgefallen, die Verbindungstraße zwischen Agaete und El Risco ist wegen Erdrutschen unpassierbar. Auf La Palma fällt heute die Schule aus, dort hat es mehr als 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gegeben. Auch auf La Gomera haben intensive Regenschauer für mehr als 50 Liter Wasser pro Quadratmeter gesorgt. Selbst in Las Palmas auf Gran Canaria sind mehr als 40 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen worden. Alarmstufe Gelb gilt auch heute, es wird mit 70 Liter Regen im Laufe des Tages gerechnet. Das Unwetter soll aber im Laufe des Nachmittags abziehen.

Neue Flugverbindung zum Archipel – Sundair wird im Winter von Berlin-Tegel und Kassel auf die Kanarischen Inseln starten, das geht aus einer aktuellen Presseerklärung hervor. Jeweils einmal pro Woche startet ein Airbus A320 von Berlin nach Fuerteventura und Lanzarote. Die wöchentliche Route von Kassel nach Fuerteventura wird mit einer A320 geflogen. Sundair mit Sitz in Stralsund fliegt seit September 2017 mit eigener Fluglizenz verschiedene Urlaubsziele als Charterfluggesellschaft an. Die beiden Flugrouten von Kassel und Berlin sind vorerst für den gesamten Winterflugplan vorgesehen.

Grippeimpfung – Ab sofort gibt es in den Centros de Salud auf den Kanarischen Inseln die Möglichkeit sich kostenlos gegen die Grippe impfen zu lassen. Mitglieder der Seguridad Social können telefonisch Termine anfordern. Vorrang haben die beiden Risikogruppen: Kinder und Mitglieder über 65 Jahre. Die Impfkampagne gegen Grippe hat in allen anderen spanischen Autonomien bereits begonnen. Die Grippeimpfung zielt in diesem Jahr auf die Erreger H1N1, H3N2 und den Influenza Erreger B/Victoria2/87 ab.

Gesundheitswesen bekommt schlechte Bewertung – Einem Bericht des FADSP zufolge, schneiden die kanarische Autonomie, Katalonien und Valencia in Sachen öffentliche Gesundheitsversorgung in Spanien am schlechtesten ab. Mangelnde Investitionsbereitschaft und hohe Privatisierung seien die Ursachen für das Ergebnis. Neben anderen Mängeln ist in dem Bericht die lange Wartezeit aufgeführt, die für Patienten mit Operationstermin oder Facharzttermin gilt. Diese Zeitspanne liegt bei 177 Tagen durchschnittlich. In anderen spanischen Regionen wie dem Baskenland, Navarra oder Aragonien liegt die Wartezeit durchschnittlich bei einem Drittel. Der Bericht bewertet aber auch insgesamt das öffentliche Gesundheitssystem im Jahresvergleich schlecht – seit 2009 sind in den einzelnen Regionen in Spanien zwischen 15 und 21 Milliarden Euro eingespart worden, anstatt zu investieren.

Sonnensteuer wird abgeschafft – Steigende Strompreise und ständig wachsende Energiearmut sorgen für wachsenden Druck auf die Regierung – es droht den Haushalten in Spanien ein kostenintensiver Energiewinter. Jetzt soll die vom ehemaligen Ministerpräsidenten Manuel Rajoy eingeführte Sonnensteuer, mit der sich die spanische Regierung bei internationalen Experten lächerlich gemacht hat, wieder abgeschafft werden. Diese Steuer funktionierte in etwa so, als ob der Staat Steuern auf Obst und Gemüse erhebt, das man im eigenen Garten angebaut hat. Die Ministerin für den ökologischen Übergang, Teresa Ribera, macht noch eine weitere Rückständigkeit Spaniens aus: Lediglich rund 1.000 Anlagen produzieren im sonnenreichsten Land Europas Strom, in Deutschland sind es mehr als eine Million. Mit der Abschaffung der Sonnensteuer sollen Betreiber von kleineren Photovoltaik Anlagen auch von sämtlichen Einspeisegebühren befreit werden. Der Strompreis in Spanien ist aktuell der höchste in der EU.

Todesfall wegen verspätetem Krankentransport – In Puerto del Rosario auf Fuerteventura ist ein Mann in einer privaten Klinik ums Leben gekommen. Der Patient hatte einen Herzinfarkt erlitten. Ein Helikopter wurde angefordert um den Patienten nach Las Palmas auf Gran Canaria ins Universitätskrankenhaus zu fliegen. Wegen der schlechten Wetterverhältnisse konnte der Rettungshelikopter bei Los Rodeos auf Teneriffa vorerst nicht starten, der zweite Rettungshelikopter befand sich wegen einem Wartungsintervall in einem Hangar auf dem Flughafen Gando. Vier Stunden hat sich der Transport des Patienten verzögert, der in der Zwischenzeit an dem Herzinfarkt verstorben ist. Der Fall kursiert durch die sozialen Medien, es sind Gerüchte entstanden, demnach menschliches Versagen zum Tod des Patienten geführt haben soll. Heute räumt der Minister für Gesundheit, José Manuel Baltar, mit der Polemik auf: der kanarische Archipel verfügt aktuell über zwei Rettungshelikopter und ein Rettungsflugzeug für Patienten in Lebensgefahr. Wartungsintervalle müssen auch zur Sicherheit der eigenen Crew eingehalten werden. Der aktuelle Fall sei tragisch, menschliches Versagen liege in dem aktuellen Fall aber nicht vor.

Regen, Regen und Regen – 15 Liter Niederschlag in einer Stunde, bis 60 Liter Regen innerhalb von 12 Stunden: die Prognose der Meteorologen des spanischen Wetterdienstes AEMET sieht auch für heute sehr nass aus. Besonders betroffen sind Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote. Sturmböen und Gewitter sind möglich. Auf Teneriffa und La Palma wird in höheren Lagen mit Schneefall gerechnet. Die aktuelle Wetterlage hält mindestens bis Samstag an.

Mit Säure Ex-Freundin schwer verletzt – Matteo E. sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Der 45-jährige mutmaßliche Täterdes Säureanschlags ist am Flughafen Reina Sofia auf Teneriffa von Beamten der Guardia Civil festgenommen worden. Der aus Italien stammende Mann soll in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch seiner Ex-Freundin stark ätzende Säure ins Gesicht geschüttet haben. Die Frau ist im kritischen Zustand ins Krankenhaus eingeliefert worden und schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Presseberichten zufolge soll der Italiener nur wegen des Säureanschlags auf die Insel gekommen sein. Beamte der Polizei konnten den Mann beim Einchecken für einen Flug nach Italien festnehmen.

Iberia Express wieder mit Notlandung –Es ist das dritte Mal in einer Woche, das zweite Mal für Iberia Express, dass eine Maschine nach dem Start von Gando auf Gran Canaria wieder umkehren muss. Auch dieses Mal soll das Navigationssystem nicht ordnungsgemäß gearbeitet haben. Die Maschine war bereits eine Stunde in der Luft. Auf Höhe von La Graciosa hat das Kabinenpersonal die Passagiere über den technischen Defekt informiert. Den Passagieren ist angeboten worden mit anderen Maschinen nach Santiago oder Bilbao zu fliegen. Sechs Stunden später als geplant konnte die Maschine von Iberia Express in Richtung Madrid abfliegen. Der Fehler im Navigationssystem ist in der Zwischenzeit behoben worden.

Bono Residente ab Januar – Auf den anderen Inseln können Residenten bereits mit dem Monatsticket das Nahverkehrsnetz nutzen, auf Lanzarote soll es das Nahverkehrsticket ab Januar geben. Für 20 Euro monatlich können Residenten mit einem gültigen Certificado de Empadronamiento das Monatsticket beantragen. Ab dem 1. Dezember können die Unterlagen zusammen mit einem Passbild eingereicht werden. In einem ersten Schritt gilt der Bono Residente auf der jeweiligen Insel für das gesamte Nahverkehrsnetz, es ist aber geplant den Bono Residente für das Nahverkehrsnetz auf allen Inseln auszuweiten.

Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 23.11.2018 um 18:01

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