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Tatverdächtiger im Mordfall von Las Palmas – Der Sohn des Opfers sitzt in Untersuchungshaft. Marcos Hernández soll seinen Vater, wenige Momente nachdem seine Mutter einem langjährigen Krankheitsleiden erlegen ist, in der Wohnung in der Calle Italia erschlagen haben. Die Tragödie soll sich über Jahre angedeutet haben. So steht das Motiv zur Tat laut Polizeibericht bereits fest: Der Sohn versorgt die schwerkranke Mutter, während sich der Vater immer weiter distanziert und nach außen hin den mehrfach ausgezeichneten Poeten und Anwalt gibt. Untersucht wird jetzt die Krankheitsgeschichte des Täters um nach Hinweisen und Erklärungen zu suchen. Auch soll ein psychologisches Gutachten zum Täter die Schuldfähigkeit feststellen. Dieser sitzt bis auf weiteres in Untersuchungshaft. Aktuell wird geprüft ob Marcos in das psychiatrische Zentrum nach Las Palmas überstellt wird, wo er 24 Stunden rund um die Uhr überwacht werden kann.

Neue Parkanlage in Las Palmas – Die Industriehallen des Roten Kreuzes, gegenüber des Poema del Mar in der Inselhauptstadt von Gran Canaria werden abgerissen – auf der Fläche soll ein Freizeitpark entstehen. Die Lebensmittelbank des Roten Kreuzes soll auf einem Grundstück zwischen El Sebadal und La Esfinge errichtet werden. Für zwei Millionen Euro sollen auf dem ehemaligen Grundstück Parkanlagen, Grünflächen und Palmen errichtet werden. Außerdem soll die Strecke des neuen Metro Busses genau durch diesen Bereich bis nach La Isleta verlaufen. Auf dem neuen Grundstück für die Lebensmittelbanken des Roten Kreuzes ist die Abfertigung logistisch besser und näher zu den Containerschiffen gelegen, mit denen die Lebensmittel in die Krisengebiete verschifft werden.

Immer mehr Obdachlose – Der Bericht der Caritas in Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium zeigt auf dem Archipel eine klare Tendenz: die Zahl der Menschen, die auf der Straße übernachten, steigt in den Inselhauptstädten ständig weiter an. Besonders in Las Palmas auf Gran Canaria ist die Situation besorgniserregend, so ein Sprecher der Caritas. Gemeldet sind 176 Personen, die ihr Leben auf der Straße der Inselhauptstadt von Gran Canaria verbringen, dazu kommen mindestens doppelt so viele, die nicht gemeldet sind. Darunter auch Mütter mit Kindern.

Die Verlierer heißen LowCost – Neun von 10 Touristen die der Archipel im August verloren hat, fallen auf die Flugdiscounter um Ryanair und EasyJet zurück. 481.000 Urlauber kamen im August mit Flugdiscountern auf die Insel, 11% weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Bei den traditionellen Fluggesellschaften liegt der Rückgang im August im Vergleich zum Vorjahresmonat nur bei 1%. Den Rückgang der Touristen im August auf den Kanarischen Inseln führen die Experten neben wachsenden Konkurrenzmärkten wie Tunesien, Türkei und Ägypten aber auch auf die meteorologische Entwicklung in Europa zurück. Dieser Sommer war auch im Norden so sonnig und warm, dass viele Briten und Deutsche andere Urlaubsziele gewählt haben.

Arbeit ja, Wohnung nein – Die aktuelle Wohnungssituation auf den Kanarischen Inseln und das weiterhin fehlende Gesetz zur Regulierung der Ferienvermietung führt in einigen Regionen der Autonomie zu gravierenden Situationen. In der Theorie kostet ein Zimmer mit 12 m² möbliert 263 Euro. Allerdings gibt es keine freien Zimmer, auch keine freien Appartements und auch sonst gleicht die Suche nach Mietobjekten auf den Kanarischen Inseln eher einer Odyssee als einer lösbaren Aufgabe, immer mehr Mietobjekte werden in Ferienwohnungen umgewandelt. Dabei sind die Mieten auf den Kanarischen Inseln sowieso um 17% in diesem Jahr gestiegen. Sowohl Caritas, als auch das Rote Kreuz und die sozialen Einrichtungen in den Gemeinden melden immer mehr Bürger, die verzweifelt nach Wohnraum suchen. Parallel entwickelt sich die Szene der Hausbesetzer von einer Punker- und Hippie-Bewegung in die Mitte der Gesellschaft: immer wieder sind unter den Okupas Arbeiter und Angestellt, die trotz einer geregelten Arbeit keine Mietwohnung finden.

Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
Quelle: mixradio.eu
Autor: radio-europa.fm - Kommentare (0) - 17.10.2018 um 19:45

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