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30 Jahre Pozo Izquerdo – Die Stelle an der Küste Gran Canarias ist jedem Windsurfer weltweit bekannt. Seit 30 Jahren treffen sich hier die Besten der Windsurfszene um sich zu messen. Es ist aber auch und vor allem ein Wettbewerb der wie kein anderer in der Hand der lokalen Surfer liegt. Kein anderer Windsurfwettbewerb ist in den letzten 30 Jahren so häufig von lokalen Windsurfern gewonnen worden wie der Pozo Izquerdo. Auch in diesem Jahr standen mit den Ruano Zwillingen und Köster sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern Gran Canarios auf dem Siegertreppchen. Auch wenn die Siege von Philippe Köster gerne als deutsch verbucht werden, so ist der 24-jährige mit deutschem Pass auf Gran Canaria aufgewachsen und steht seit 16 Jahren am Pozo Izquerdo auf dem Brett. Bevor er sich entschied auf dem Brett die Weltelite zu dominieren, hat er zweimal die kanarische Meisterschaft als Schwimmer gewonnen. Den Pozo Izquerdo hat Philippe Köster seit 2009 sechs Mal gewonnen.

Ryanair bereitet sich auf Streik vor – Der irische Flugdiscounter arbeitet mit Hochdruck an einer Lösung für die bevorstehende Arbeitsniederlegung am 25. und 26. Juli. Nur in Spanien wird Ryanair 400 Flüge streichen. Das betrifft rund 75.000 Passagiere. Jetzt kommt auf Ryanair ein neues Problem hinzu: die Flüge auf die Balearen und Kanaren muss der Flugdiscounter per Gesetz garantieren, alle anderen Flüge innerhalb Europas mit spanischen Zielen müssen zu 59% garantiert werden. Dazu hat sich die spanische Behörde für Flugsicherheit eingeschaltet und in einer Pressemeldung mitgeteilt, das betroffene Passagiere bis zu 600 Euro für ausgefallen Flüge gelten machen können. Der angekündigte Streik des Personals von Ryanair fußt auf der Situation das in Spanien rund 75% des Personals nur über Zeitarbeitsunternehmen zeitlich begrenzte Arbeitsverträge erhalten.

Die Gefahr durch Pyromanen – Erst vor rund 12 Monaten hat es auf Gran Canaria lichterloh gebrannt – das Feuer war provoziert. Auf Teneriffa ist der letzte Waldbrand erst vier Monate her. Dieser Brand ist ebenfalls von Menschenhand gelegt worden. Auf La Palma ist es zwei Jahre her, als ein deutscher Hippie eines der größten Feuer in der Geschichte der Insel gelegt hat. Die Waldbrandgefahr ist auf den Inseln aktuell so auf der höchsten Gefahrenstufe. Alle Inselregierungen versuchen mit regelmäßigen Pressemitteilungen die Bevölkerung für die Gefahr zu sensibilisieren. Offene Feuer sind aktuell untersagt, das Wegwerfen von brennenden Zigaretten wird mit Bußgeld geahndet, die öffentlichen Grillplätze sind nur noch auf Lanzarote und Fuerteventura geöffnet. Laut einer Studie des WWF sind in den vergangenen Jahren 96% der Brände durch den Menschen ausgelöst worden, 55% davon wurden provoziert, 23% waren Unfälle.

Gran Canaria und Lanzarote brechen erneut Rekord – Trotz der erneut erstarkten Konkurrenzmärkte Türkei und Ägypten sind die Ergebnisse auf diesen beiden Inseln besser als im gleichen Vorjahreszeitraum. Auf Teneriffa und Fuerteventura macht sie die neue Konkurrenzsituation bemerkbar. Der größte Verlierer ist der britische Markt. Auf Teneriffa sind seit Jahresbeginn 80.000 Touristen weniger angekommen, 55.000 Briten. Auf Fuerteventura haben seit Jahresbeginn rund 44.000 Touristen weniger als im letzten Jahr Urlaub gemacht. Auf Gran Canaria sind es die Deutschen die mit 28.000 Urlaubern mehr als im letzten Jahr die Verluste aus anderen europäischen Ländern kompensieren. Auch auf Lanzarote ist es mit 6.000 Urlaubern mehr der deutsche Markt, der für ein Plus im Tourismus und einen neuen Rekord sorgt.

Bioprodukte gewinnen an Akzeptanz – 9 von 10 Canarios wollen mehr Bioprodukte im Alltag konsumieren. Das ist das Ergebnis von Barometer Honest, einer Studie durchgeführt von Instituto Sondea. Allerdings weiß die Hälfte der Befragten nicht wie sie ihre Ernährung verändern können. Dabei spielen der höhere Preis, der Zugang zu nachhaltigen Produkten und Schwierigkeiten bei der Unterscheidung zwischen Bio und nicht Bio eine Rolle. 75% der Befragten fühlt sich nicht ausreichend informiert zum Thema „Gesunde Ernährung“. Dabei unterschieden sich die Ergebnisse der Umfrage zwischen der kanarischen Autonomie und anderen Regionen in Spanien kaum. Immerhin werden von rund 60% der Bevölkerung in Spanien bereits mehrfach pro Woche Bioprodukte verwendet.

Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM)
https://www.atlantisfm.de/
Quelle: mixradio.eu
Autor: mixradio.eu - Kommentare (0) - 23.07.2018 um 18:00

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