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Enorme Unterschiede bei medizinischer Versorgung – 300 Tage warten Canarios auf eine Arthroskopie – die Untersuchung mit einem Endoskop ist die Vorrausetzung für eine Diagnose und die weitere Behandlung. In Madrid liegt die Wartezeit bei 54 Tagen. Das ist nur ein Ergebnis des aktuellen Gesundheitsberichts der Ergebnisse aus allen spanischen Autonomien zusammenfasst. Auf eine Operation warten Canarios bis zu sechs Monate, nachdem Wochen und Monate vergehen um überhaupt eine Diagnose zu erhalten. In Autonomien wie Madrid oder dem Baskenland vergehen dafür keine sechs Wochen. Auf einen Termin bei einem Facharzt warten Patienten auf den Kanarischen Inseln mindestens zwei Monate, während auf dem spanischen Festland keine 14 Tage vergehen. In den Bereichen von Augenärzten und Hautärzten ist der Unterschied zwischen Archipel und Festland besonders signifikant. Auf einen Termin bei einem Dermatologen oder Ophthalmologen warten Patienten auf den Kanarischen Inseln bis zu neun Monate. Der Vergleich in Sachen Gesundheitsversorgung wird jedes Jahr veröffentlicht. Die aktuellen Zahlen stammen aus Dezember 2017. Regelung bei Ferienvermietung gefordert – Nach monatelangen Protesten sowohl von Immobilienbesitzern als auch von Bürgern auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum, meldet sich jetzt zum ersten Mal auch ein Politiker zu Wort und fordert eine belastbare Regelung in Sachen Ferienvermietung. Es ist der Bürgermeister der Gemeinde San Bartolome de Tirajana auf Gran Canaria, der in seinem Amt ständig im Gespräch mit betroffenen Bürgern seiner Gemeinde ist. Der wichtigsten Region in Sachen Tourismus in Spanien. Nachdem die kanarische Autonomieregierung zum vierten Mal mit einem Gesetzesvorschlag vor dem Obersten Gerichtshof gescheitert ist. Wegen der fehlenden Rechtsgrundlage türmen sich in den Rathäusern in verschiedenen Gemeinden des Archipels die Anträge auf Genehmigung – Antworten erhalten die Besitzer von Immobilien keine. Seit mehr als drei Jahren ist nicht klar, in welchen Zonen die Ferienvermietung in Zukunft genehmigt wird und in welchen nicht. Auch ist nicht klar welche Instanz ein neues Gesetz zur Ferienvermietung in Zukunft durchsetzen soll, den Rathäusern fehlt dafür das Personal. Auf den Balearen ist ein neues Gesetz in Sachen Ferienvermietung bereits wieder angefechtet worden und muss vom Obersten Gerichtshof erneut überprüft werden. Hollywood auf El Confital – Das Produktionsteam von Lionsgate und Nostromo Pictures dreht aktuell bei Las Palmas Szenen mit Emma Roberts. Die 1991 geborene Nichte von Schauspielerin Julia Roberts ist die Hauptdarstellerin in „Paradise Hills“. Viermal ließ Regisseurin Alice Waddington gestern die Strandszene wiederholen, erst dann war die aus Bilbao stammende jüngste Hollywood Regisseurin Spaniens mit der 27-jährigen zufrieden. Der Film handelt von einer futuristischen Reha-Einrichtung auf einer Insel, wo reiche Eltern ihre Töchter umerziehen lassen. Roberts mimt die junge Uma, die eines Tages in Paradise Hills aufwacht. US-Rapperin Awkwafina, der Brite Jeremy Irvine und die Australierin Danielle Macdonald spielen ebenfalls mit. Neue TÜV Anforderungen bei Fahrzeugen – Seit dieser Woche gelten bei der technischen Untersuchung von Autos und LKWs auf den Kanarischen Inseln neue Regelungen. Ab sofort werden die Abgase auf Basis der Euro5 und Euro6 Normen überprüft. Besonders bei älteren Dieselfahrzeugen sind diese Grenzwerte relevant. Reifen, bisher nur oberflächlich untersucht, müssen ab sofort den angegebenen Werten im Fahrzeugbrief entsprechen. Die Fahrzeugelektronik ist ab sofort ebenfalls Teil der TÜV Untersuchung – darunter fallen auch ABS, ESP und Airbags. Eine Neuregelung ist besonders für europäische Residenten interessant: Für importierte Fahrzeuge gelten die Normen und Werte des Importlandes. Ist ein Fahrzeug zum Beispiel aus Deutschland importiert, werden bei der TÜV Untersuchung auch die geforderten Werte des Importlandes angewendet. Die TÜV Untersuchung ist wegen der neuen Anforderungen und der damit verbundenen Investitionen teurer als in den vergangenen Jahren. Steigende Benzin und Flugpreise – Der sogenannte BRENT, das Referenzprodukt für den Ölpreis, wird in diesem Jahr um 20% steigen. Das prognostizieren Wirtschaftsexperten aus verschiedenen Ländern. Ursache dafür sind in erster Linie politische Krisen in den Produktionsländern. Für die Kanarischen Inseln bedeutet das neben gestiegenen Benzin und Dieselpreisen an den Tankstellen vor allem gestiegene Flugpreise – diese wirken sich direkt auf die Entwicklung im Tourismus aus. Fluglinien haben wegen der möglichen Preisentwicklung Versicherungen abgeschlossen um ihren Wirtschaftsbetrieb zu garantieren. Diese Kosten schlagen sich direkt auf die Ticketpreise nieder. Aktuell kosten Reisen zum spanischen Festland und in andere europäische Länder bereits 20% bis 30% mehr als im letzten Jahr zum gleichen Zeitpunkt. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ ![]() Quelle: mixradio.eu |
| Autor: Mix-Radio - Kommentare (0) - 23.05.2018 um 18:00 |
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