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69 Tote durch Ertrinken – Der aktuelle Bericht der spanischen Vereinigung der Rettungsschwimmer zeigt einen leichten Rückgang im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum – trotzdem ist die Zahl der Todesopfer von Badeunfällen immer noch erschreckend hoch. Angeführt wird die Statistik von der kanarischen Autonomie. Seit Jahresbeginn sind vor den Stränden der sieben Inseln 18 Menschen ums Leben gekommen. Das milde Klima das ganze Jahr über und deutlich wärmere Wassertemperaturen sorgen hier auf dem Archipel dafür, dass die Strände das ganze Jahr über bewacht werden müssen. In den ersten vier Monaten letztes Jahr sind an spanischen Stränden 122 Menschen ertrunken, 43 mehr als in den ersten vier Monaten dieses Jahres. Bei den Opfern zeigen sich klare Tendenzen: in erster Linie sind Männer gefährdet, ganz besonders zwischen 20 und 30 Jahren und über 65 Jahren. Laut dem Verband der spanischen Rettungsschwimmer fehlt häufig eine gesunde Einschätzung der eigenen körperlichen Verfassung oder die Gefahren des Atlantiks werden unterschätzt. Der Meeresgrund brodelt – Für die Forscher von Involcan bewegen sich die aktuellen Ergebnisse auf dem Meeresgrund zwischen Teneriffa und Gran Canaria innerhalb der Normalität. Die Zahl der gemessenen Erdbewegungen hat sich aber innerhalb von 72 Stunden auf insgesamt 200 summiert. Die Erdbeben hatten alle eine Stärke unterhalb von 2,5 – also von der Bevölkerung nicht wahrnehmbar, diese Ergebnisse tragen allerdings nicht zur Beruhigung der Bevölkerung bei. Der Meeresgrund zwischen Gran Canaria und Teneriffa hat zusammen mit dem Meeresgrund rund um El Hierro die größte vulkanische Aktivität, so die Experten. Weiterhin geht von den leichten Beben keinerlei Gefahr aus. Tourismussteuer auf den Balearen löst neue Diskussion aus – Zwischen einem Euro und Vier Euro pro Übernachtung müssen Touristen auf den Balearen in der Hauptsaison zwischen Mai und Oktober zahlen – doppelt so viel wie im letzten Jahr. Die Steuererhöhung hat die Diskussion nach einer ähnlichen Steuer auf den Kanarischen Inseln neu entfacht. Während Vertreter des Tourismussektors die Tourismussteuer auf den Balearen kritisch sehen, hat die Autonomieregierung auf dem Archipel im Mittelmeer 120 Millionen Euro mehr eingenommen. Geld das durch die sogenannte Ecotasa eingenommen worden ist, soll den Naturschutz fließen, so ist es zumindest geplant. Auf den Kanarischen Inseln gab es diese Diskussion bereits bei der Einführung der Steuer auf den Balearen – sie wurde mehrheitlich abgelehnt, zu groß war die Sorge vor der heiligen Kuh „Tourismus“. Jetzt, nachdem klar ist wieviel mehr Geld durch die Tourismussteuer in den Haushalt auf den Balearen fließt, wird das Thema im kanarischen Parlament erneut diskutiert. Unterstützt wird die Diskussion sowohl von Nueva Canaria, der PSOE und der Partei Podemos. Spektakuläre Aufnahmen beim 4. Fotosub in Telde – Wer die artenreichsten Meeresgründe in Australien, Indonesien oder der Karibik vermutet, kennt Telde auf Gran Canaria noch nicht. Wer glaubt die Kanarischen Inseln verlassen zu müssen um Riffe, Höhlen und hunderte verschiedene Meeresbewohner fotografieren zu können, war noch nicht vor Telde tauchen. Die Aufnahmen der Unterwasserwelt vor Telde auf Gran Canaria sind in diesem Jahr so spektakulär, das selbst die Organisatoren, die seit mehreren Jahren den Artenreichtum auf Bildern festhalten, positiv beeindruckt sind. Ein Besuch der Facebookseite lohnt sich: https://www.facebook.com/fotosubcostadetelde/ Kein Wasser in Villaverde – Die Einwohner des kleinen Dorfes zwischen Lajares und La Oliva auf Fuerteventura haben seit Samstag keine Wasserversorgung mehr. Selbst zum Zähneputzen sei es zu wenig, so eine Bewohnerin von Villaverde Reportern der Tageszeitung Canaria7 gegenüber. Aber das Problem taucht häufiger auf: Verschiedene Personen in dem Dorf haben Pressevertretern gegenüber versichert: das Leitungswasser fällt mindestens einmal pro Monat für sechs Tage aus. Obwohl sich die Beschwerden der Dorfbewohner beim Zentralen Wasserversorger häufen, wird an der Ursache nicht gearbeitet, eine Problemlösung dauert Tage. Eine Stellungnahme des Wasserversorgers CAAF steht noch aus. Verfasst von Fabian von Dawans (AtlantisFM) https://www.atlantisfm.de/ ![]() Quelle: mixradio.eu |
| Autor: Mix Radio - Kommentare (0) - 03.05.2018 um 18:00 |
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